100 Jahre Fliegergrab Reschitza

Am Sonntag, den 18. Oktober 2015 kam eine beachtlich große Gruppe interessierter Menschen zusammen und gedachte den im Bergland gefallenen Fliegern der deutschen Luftstreitkräfte der schrecklichen Weltkriege des letzten Jahrhunderts, denen auf dem Friedhof in den Anhöhen von Reschitza ein Mahnmal gesetzt wurde.

Die ersten Inschriften auf dem sog. Fliegerdenkmal zeugen vom Schicksal der beiden Flieger Hauptmann Emil Kurt Müller (*13.01.1886) und Oberleutnant Wulfgar von Koerber (*09.07.1889), die am 15.10.1915, also vor genau 100 Jahren auf einem Kurierflug über den Südkarpaten wegen schlechter Wetterbedingungen im Banater Bergland abstürzten und ihr Leben verloren. 

An der Gedenkstätte, die auch an das Schicksal weiterer im 2. Weltkrieg gefallener Angehöriger der Luftwaffe erinnert, schlossen der katholische und evangelische Geistliche die Gefallenen in ihre Gebete ein, während Erwin Tigla, der Vorsitzende des Forums der Banater Berglanddeutschen in Reschitza, aus der Predigt  anläßlich der Beisetzung der beiden vorgenannten kaiserlichen Offiziere vor einem Jahrhundert zitierte.

Siegfried Geilhausen, der deutsche Vizekonsul aus Temeswar, mahnte in seiner Ansprache die Bedeutung des Erinnerns für die jetzigen und folgenden Generationen an. 

In mühseliger Kleinarbeit hatte der in Deutschland im Heimatverband der Banater Berglanddeutschen aktive Robert Leopold Fabry die Geschichte um die erwähnten Flieger aus dem 1. Weltkrieg zusammengetragen und berichte im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Haus des Deutschen Forums in einer Fotoausstellung über die beiden Angehörigen der kaiserlichen Luftwaffe.