Buwe, was hammer heit? -Kerweih !

Deta war an dieser Stelle schon mehrfach Grund für einen besonderen Homepagebeitrag. Die aufblühende Stadt an der serbischen Grenze Nahe Temeswar zeigt sich stets weltoffen, so richtig „Multi-Kulti“ eben.

Die Deutschen vor Ort lassen sich leicht an einer Hand abzählen, aber am 26. Juli 2015 war es nach nahezu 30 Jahren wieder soweit, dass unzählige banat-schwäbische Trachtenpaare durch die Stadt zogen und nach dem feierlichen Gottesdienst zusammen mit Ungarn und Bulgaren tänzerische Darbietungen im Stadtzentrum zum Besten gaben.

Zur ersten Kirchweih mit Trachtenumzug seit 1986 kamen die aus weither angereisten Gäste anschließend im gemeinsamen Kuturhaus der Stadt zusammen und erfreuten sich an dem reichhaltigen Kulturprogramm, natürlich mit Versteigerung des Kerweihstrausses.

Der deutsche Vizekonsul aus Temeswar, Siegfried Geilhausen, und seine Ehefrau Geraldine waren der Einladung nach Deta sehr gerne gefolgt und lobten die Initiatoren der Veranstaltung, allen voran Vizebürgermeister Gerhard Samantu, seiner Ehefrau u. Tochter sowie Familie Mihai Kirsch, dem Vorsitzenden des deutschen Ortsforums.

Der gelungene Tag klang mit einem gemeinsamen Ball aus, der wie die ganzen Ereignisse um das Kirchweihfest schon Vorfreude auf das nächste Jahr weckten.

Einen Wermutstropfen gab es jedoch: Auch die bulgarische und ungarische Minderheit in der Stadt feierten ihr Kirchfest am gleichen Tag, jedoch auf jeweils eigenen Veranstaltungen. Das ist untypisch für Deta und ALLE Beteiligten würden sich beim nächsten Male auf ein GEMEINSAMES Fest freuen.

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