Zusammen mit- und voneinander lernen

.erfolgreicher Projektabschluß Bild vergrößern Zum erfolgreichen Projektabschluß noch einmal alle vereint: Schüler und Lehrer aus 4 Ländern (© Dt. Konsulat/Alexandra Bidian)

In der Aula der „Henri Coanda“ Schule im Zentrum Temeswars herrscht ein reges Treiben: Schüler und Lehrer laufen durcheinander, Sprachen vermischen sich, hier wird rumänisch gesprochen, ein paar Schritte weiter englisch, deutsch und slowenisch.

Celje, Pforzheim, Weiz und Timisoara, vier Städte, vier Länder und ein gemeinsames Projekt. Zwei Jahre ist es her, dass das Projekt „CAM-Station, Automatisierung einer Fertigungsstraße“ in Pforzheim/Deutschland seinen Anfang nahm, unterstützt durch das Erasmus+ - Programm der EU.

„Für die Schüler ist es eine besondere Möglichkeit, praktische Elemente zu erlernen und gleichzeitig vier verschiedenen Länder und Kulturen zu entdecken“, sagt Cociuba Petru, Schulleiter der in Temeswar teilnehmenden Schule Colegiul Tehnic „Henri Coanda“.

Nach zwei Jahren Arbeit, Begegnungen und Reisen in die verschiedenen Länder ist es so weit: Die automatisierte Fertigungsstraße funktioniert. Ein Roboter platziert ein angefertigtes Teil auf einem Fließband. Dieses beginnt sich zu bewegen. Mit Hilfe verschiedener Sensoren werden die Teile registriert, sortiert und zur weiteren Verarbeitung transportiert. Bis zu diesem Punkt war es ein weiter Weg...

„Nachdem wir alles programmiert und gebaut hatten, probierten wir die Fertigungsstraße zum ersten Mal aus“, erklärt einer der Schüler während der Präsentation des Projekts. „Aber nichts passierte. Der erste Versuch schlug fehl und wir mussten noch einmal von vorne anfangen, um den Fehler zu suchen.“

Die Kommunikationssprache zwischen den Schülern ist Englisch, um jedoch auch die Sprachen der anderen Teilnehmer kennenzulernen, wurde direkt zu Beginn ein viersprachiges Wörterbuch erstellt.

„Ich möchte zu zwei Dingen gratulieren“, sagt der Deutsche Konsul Rolf Maruhn. „Zu einem beeindruckenden europäischen Projekt, in dem technische Geräte zum Leben erweckt wurden und zu Ihrem Englisch.“

Kompetenzen auf beruflicher und privater Ebene erweitern, innovative Fähigkeiten fördern und den kulturellen, sprachlichen Austausch fördern. Die Liste der Projektziele setzt sich aus vielen Aspekten zusammen.

„Wir haben unsere Ziele erreicht“, sagt Robert Kerker, der Initiator des Projekts. „Danke an unseren ‚Onkel Erasmus‘  in Brüssel, dass wir alle Teil der europäischen Familie sein dürfen. Onkel Erasmus ist sehr großzügig und hat uns gut mit Geld für dieses Projekt ausgestattet.“ (Verfasserin: Alexandra Bidian, Praktikantin am Konsulat Temeswar)

erfolgreiche Zusammenarbeit: die CAM-Station