Den Deutschen ein Denkmal

Vor 250 Jahres zog es die ersten deutschen Siedler in das heutige Tschanad. Gegenwärtig leben nur noch vereinzelte Deutsche in der modernen und fortschrittlichen Stadt an der Grenze Rumäniens zu Ungarn.

Der Einfluss der deutschen Einwanderer ist jedoch weiterhin überall zu spüren und es ist somit nicht verwunderlich, dass am 27. Juli 2014 ein ganz besonderes Denkmal eingeweiht wurde - im Übrigen das Erste seiner Art im Banat. 

Der deutsche Vizekonsul aus Temeswar, Siegfried Geilhausen, und seine Ehefrau Geraldine wurden zu diesem ersten Besuch eines Konsulatsvertreters in Tschanad besonders herzlich willkommen geheißen. Unter den Augen der vielen aus Nah und Fern angereisten Gäste enthüllten Eugen Dogariu (Präfekt des Kreises Temeswar), der Tschanader Bürgermeister Nikolaus Craciun und die Vorsitzende der HOG-Cenad, Frau Pauline Huschitt, einen Obelisken im Gedenken an die deutsche Besiedlung vor einem Vierteljahrtausend.

Zur Einweihung sprachen auch der in Tschanad geborene Temeswarer Historiker Dr. Ion Hategan und Herr Gilde aus dem Vorstand der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland. 

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