Presseauswertung 10. - 16. Mai 2010

15. Mai 2010

Das Rumänische Gesundheitsministerium hat in diesem Jahr 35 Millionen Lei für die Behandlung rumänischer Patienten im Ausland zugeteilt – das ist doppelt soviel wie im vergangenen Jahr. Auch wurde die Verfahrensverordnung die Auswahlkriterien betreffend geändert – gestrichen wurde z. B. das Alter des Patienten – ein Kriterium, das Gesundheitsminister Cseke Attila diskriminierend fand – und vorgeschlagen, Vertreter für die Kommissionsmitglieder zu bestimmen, so dass die Bearbeitung der Anträge nicht mehr ins Stocken kommt. (Agenda)

Wie in den vergangenen Jahren auch, finden im Mai euroregionale Veranstaltungen statt. So werden am 29. und 30. Mai die Grenzen beim Dreiländereck zwischen 10:00 und 18:00 Uhr geöffnet und die Lokalbehörden der Donau-Kreisch-Marosch-Theiß-Euroregion organisieren den DKMT-Cross für 60 Kinder aus Serbien, Ungarn und Rumänien,, die DMTK-Vollversammlung sowie den DMKT-Automobil-Cup in Großsanktnikolaus. An beiden Tagen finden in den Ortschaften, die den Triplex Confinum bilden - Beba-Veche, Kübekhaza und Majdan-Rabe - weitere kultur-sportliche Veranstaltungen statt. (Agenda)

Laut der Nationalen Agentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote im April zum ersten Mal seit 20 Monaten leicht gesunken. Lag sie im März bei 8,35 %, so sank sie im vergangenen Monat auf 8,07 %. Landesweit schwanken die Arbeitslosenraten zwischen 14,09 % im Kreis Vaslui, 13,47 % in Mehedinti, 12,93 % in Teleorman einerseits und 2,83 % in Ilfov und 2,54 % in Bukarest. In unserem Amtsbezirk: 4,56 % im Kreis Temesch, 6,36 % in Sathmar, 6,43 % in Bihor, 6,61 % in Arad, 11,46 % in Karasch Severin. (Agenda)

Erneut werden in Temeswar Plastikenten im Rahmen des vom Temeswarer Bürgermeisteramt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und anderen Partner organisiertem Festivals Bega-Boulevard (18. – 20. Juni), im Bega Kanal um die Wette schwimmen. Laut Aliakbar Barmayoun vom Rotary Club, werden die Teilnehmerkarten am Entenrennen wieder 5 Lei kosten – das gesammelte Geld soll zum Kauf eines mobilen Krankenhauses verwendet werden. In diesem Jahr fällt das Festival mit dem vom Französischen Kulturzentrum in Temeswar organisiertem Musikfest und den vom Deutschen Kulturzentrum in Temeswar organisierten Tage der deutschsprachigen Medien zusammen. Eine Rock-Gruppe aus Frankreich und eine Pop-Gruppe aus Deutschland werden für den musikalischen Teil des Festivals sorgen. Das Bürgermeisteramt verhandelt mit den deutschen Partnern aus Ulm in Sachen Wasserturnier und verspricht den Teilnehmer eine Überraschung am 17. Juni - allerdings ohne Näheres zu verraten. (Agenda)

Bereits in Kürze sollen Boote, kleine Schiffe und Wasserräder auf dem Bega Kanal zum Alltag gehören. Die Arbeiten verlaufen planmäßig – gearbeitet wird zurzeit an den Kanalufern Richtung Stadtgrenze. Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu hat versprochen im Stadtrat den Kauf der Schiffchen zu unterstützen und im nächsten Monat soll bereits bestimmt werden, wo die Anlegestellen errichtet werden sollen. (Agenda)

Das Gericht hat die Entscheidung in Sachen Transitgebühren für Fahrzeuge, die schwerer als 7,5 Tonnen sind, erneut vertagt. Obwohl der Stadtpolizei untersagt ist, während dem schwebenden Verfahren, Fahrern Bußgelder aufzuerlegen, scheint sie das Unwissen mancher Fahrer auszunutzen. Der neue Termin im Prozess, den Präfekt Bacala, der die Transitgebühr diskriminierend findet, angestrengt hat, ist am 17. Juni. (Agenda)

Auf Einladung der Serbischen Nationalen Tourismus-Organisation und des Serbischen Generalkonsulats in Temeswar, organisiert das Temeswarer Rathaus die Visit Timisoara-Ausstellung in Belgrad zwischen dem 17. Mai und 4. Juli, um den Tourismus in unserer Stadt zu fördern. (Agenda)

Patientinnen mit Frauenleiden wählen das Athena-Krankenhaus in Temeswar, nicht nur wegen seiner hervorragenden Bedingungen sondern auch wegen der angewandten Behandlungsmethoden. Dank technischer Ausrüstung der jüngsten Generation, können hier viele Probleme schmerzfrei behoben werden. In der heutigen Medizin ist man bestrebt, das Trauma des Patienten zu minimieren, den Heilungsprozess zu beschleunigen und damit den Krankenhausaufenthalt und somit die Kosten zu senken. Studien haben nachgewiesen, dass 60 % der gynäkologischen Probleme mit der so genannten One Day Surgery behoben werden können. (Agenda)

Der 44-jährigen rumänischen Sopranistin Angela Gheorghiu gelang es bei der 11. Auflage der Classical Brit Awards 2010 in London, ihre Kontrahenten Anna Netrebko und Marin Alsop zu besiegen. Es ist dies bereits das zweite Mal, dass sie mit dem Titel Künstler des Jahres, der dem Grammy der Popmusiker gleichkommt, geehrt wird. (Adevarul de Seara)

Die Sancta Maria Hilfe-Stiftung organisiert über ihr Beratungs-, Aus- und Fortbildungszentrum in Temeswar, Königin Maria – Platz Nr. 3, eine neue Kursserie für die Bereiche Reha, Altenpflege und Babysitter. Einschreibungen und weitere Informationen unter den Telefonnummern 0256 201 926 oder 0356 405 887. (Agenda)

Nach dem Konzert des jungen Temeswarer Pianisten Dinu Mihailescu am Sonntag, haben die Temeswarer Musikliebhaber die Möglichkeit, im Rahmen der Stradivarius-Tournee am Dienstag, die Klänge einer 1702 gebauten Geige, deren Wert 2007 auf 1,2 Millionen US-Dollar geschätzt wurde, zu hören. Das Konzert von Alexandru Tomescu, dessen Namen inzwischen synonym mit der ihm anvertrauten Stradivarius Elder-Voicu-Geige ist, im Capitol-Saal der Banater Philharmonie beginnt um 19:00 Uhr. Horia Mihail wird ihn am Klavier begleiten. Die beiden Musiker unternehmen die Tournee zugunsten hörgeschädigter Kinder. Vor dem Konzert präsentiert Geigenbauer Florea Patru eine Musikinstrumente-Ausstellung. (Agenda online)

Im Rahmen der Tournee des Opern- und Ballett-Theaters aus Kiew findet am Montag, den 24. Mai, ab 20:00 Uhr, im Capitol-Saal in Temeswar die Vorstellung Dörnröschen nach einer Erzählung von Charles Perrault, Musik Tschajkowski statt. Karten zwischen 60 und 100 Lei im Vorverkauf an den Kassen der Oper (10:00 – 19:00 Uhr) bzw. der Banater Philharmonie (10:00 -13:00 und 17:00 – 19:00 Uhr): Schüler, Studenten und Rentner – 50 % Rabatt. (Agenda)

Laut der jüngsten Statistik von UNICEF Rumänien arbeitet mindestens ein Elternteil von etwa 350.000 unter 18 Jahre alten Kindern, im EU-Ausland. Den Wenigsten davon ist bekannt, dass sie Recht auf Kindergeld haben. Während in Rumänien gerade mal 10 Euro pro Kind gezahlt wird, bekommt ein Rumäne, der in den Niederlanden arbeitet für sein Kind 63 Euro, in Italien 124 Euro und in Deutschland sogar 154 Euro. Dafür müssen die Eltern in Rumänien das Formular E411 ausfüllen und sich entscheiden, ob sie das Kindergeld vom rumänischen Staat oder vom Staat in dem sie arbeiten möchten. (Agenda)

Der Mobilfunknetzanbieter Orange hat am 13. Mai ein Seniorenhandy auf den Markt gebracht. Es wurde speziell für ältere Menschen entwickelt, ist leicht zu bedienen und nimmt auf die schwächer werdenden Sinneswahrnehmigungen , wie Sehkraft und Hörvermögen, durch große Tasten und einen gut lesbaren Display sowie ein höhere Lautstärke, Rücksicht. Das Handy ist mit Notruftaste und eine Schnellwahltaste, aber auch mit einem Radioempfänger und einer Taschenlampe ausgestattet. Das Telefon ist mit einem Handy-Vertrag ab 1 Euro erhältlich. (Agenda)

Stadtrat Ovidiu Ciuhandu hat ein Projekt vorgeschlagen, laut dem jede Temeswarer Familie, die es möchte, symbolisch ein Tier aus dem Zoo adoptieren kann. Noch steht nicht fest, wie viel die Adoptiveltern zahlen sollen und wie oft, aber – wenn es auch noch so wenig ist, es würde helfen, die Ausgaben des Bürgermeisteramtes zu reduzieren und würde den Familien ermöglichen, den Pflegern bei der Fütterung der Tiere bzw. beim Ausmisten der Käfige behilflich zu sein. (Agenda)

12. Mai 2010

Nach Streichung der Heizungssubvention, könnte der Preis der Gigakalorie in Bukarest von 119 auf 298 Lei, d. h. um 250 % ansteigen. (Realitatea.net) In Temeswar ist ein Preisanstieg von 162 Lei auf 207 Lei/Gigakalorie geplant. Das Erziehungsgeld könnte von zurzeit maximal 4.000 Lei im Monat, einheitlich auf 600 Lei herabgesetzt werden, wobei 200 Lei für Kinder bis zum zweiten Lebensjahr dazukommen. (Agenda online) Zurzeit kassieren landesweit etwa 200.000 Personen Erziehungsgeld. Noch hoffen die Gewerkschaften drastische Einschnitte in Löhne und Renten abwenden zu können – ihre Forderung: eine progressive Besteuerung der höheren und „unverschämt hohen“ Einkünfte. Ein Dringlichkeitsbeschluss-Projekt sieht angeblich eine 90%-ige Reduzierung der Sonderrenten vor. Es geht dabei um ehemalige Magistraten, Parlamentarier und Diplomaten – nicht aber Armeeangehörige und Polizisten - deren Renten nicht beitragsabhängig berechnet wurden, sondern 75 – 85 % des letzten Monatslohnes ausmachen. Auch die soziale Mindestrente fällt von 350 auf 300 lei. Um 15 % sollen auch die Renten der Kriegsveteranen und – witwen, sowie die der politisch Verfolgten und Revolutionäre, der Betreuer von Blinden und das Kindergeld reduziert werden. (Adeavrul.online)

Spitzenverdiener im Temescher Kreisrat: Petrisor Nadastean (Sekretär: 10.083 Lei im Monat), Dan Cionvica (Direktor: 7.275 Lei und Liana Busila (Chef-Architektin des Kreises: 6.382 Lei), im Temeswarer Bürgermietseramt: Ioan Cojocari (Sekretär: 9,647 Lei), Aurelia Junie (Leiterin der Entwikclungsdirektion: 5.760 Lei), Emilian Sorin Ciurariu (Chefarchitekt: 5.314 Lei) und Culita Chis (Leiter der Wege und Transportdirektion: 5.120 Lei). Am Gegenpol stehen Löhne in Höhe von monatlich 1.120 Lei, wie der einer Chefinspekteurin im Temescher Kreisrat oder einer Lehrerin im Pädagogischen Lyzeum, die anonym bleiben wollten. Auch in den reihen der Rentner gibt es erhebliche Unterschiede: Der 73-Jährige ehemalige Meister in einer Temeswarer Fabrik bekommt nach 30 Arbeitsjahren gerade mal 650 Lei und ab dem 1. Juni sogar nur mehr 550 Lei und ein Rentner des Innenministeriums bekommt nach 25 Arbeitsjahren 3.300 Lei im Monat. (Renasterea Banateana)

Verteidigungsminister Gabriel Opreahat auf seinen Dienstwagen verzichtet und die dadurch erzielten Ersparnisse an die in Afghanistan stationierten Truppen umgeleitet und weitere 8.000 Lei für den Solidaritätsfonds gespendet. Dieselbe Summe hat Marian Sarbugespendet und Staatspräsident Traian Basescu verzichtet bis zum Jahresende auf seinen Lohn. Im Übrigen spendet Gabriel Oprea seit Mandatsübernahme monatlich sowohl seinen Netto-Zuschuss in Höhe von 6.137 Lei sowie zusätzlich 8.863 Lei für die Kinder der gefallenen Soldaten, so dass jedes der 15 Kinder 1.000 Lei im Monat bekommt. (Realitatea.net.)

Trotz Wirtschaftskrise hat zum Beispiel Romsilva,die Nationale Forstdirektion ein Protokollbudget von 900.000 Lei, d.h. 215.000 Euro. Auch andere dem Wirtschaftsministerium untergestellte Kompanien verfügen über hohe PR- Budgets: Hidroelectrica – 200.000 Euro, Electrica –85.200 Euro, Nuclear Electrica– 70.000 Euro und Transelectrica50.000 Euro. (Realitatea.net). In Voluntari/Kreis Ilfov wird eine Kirche so hoch wie ein 18-stöckiger Wohnblock gebaut. Kostenpunkt – nur für den Rohbau: 7 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Lokalbudget und Regierungsgeldern. Im Kellergeschoss des 2007 begonnenen Baus, sollen zwei Kühlräume, ein Museum und – wie in einem Einkaufszentrum - ein Aufenthaltsraum für die Kinder der Kirchenbesucher eingerichtet werden. In der Kirche haben 2.500 Besucher Platz und weiter 2.500 im Kellergeschoss . (Realitatea.net)

Etwa 300 Rentner versammelten sind heute Vormittag vor der Präfektur und protestierten gegen die abgekündigten Rentenkürzungen. Präfekt Mircea Bacala empfing eine Delegation der Rentner und erklärte ihnen, dass die von der Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen noch nicht beschieden wurden, aber auch, dass ihm vor Ort die Hände gebunden seien und er lediglich ein Schreiben an den Premierminister aufsetzen kann, um ihn zu bitten, diese Maßnahme zu überdenken. (Agenda online)

Etwa 30 Studenten versammelten sich gestern vor der Karascher Präfektur und protestierten gegen die Verminderung ihrer Stipendien. In Anbetracht der Tatsache, dass die Studiengebühren ansteigen und die Stipendien immer kleiner werden, sehen sich viele Studenten gezwungen, das Studium abzubrechen und stattdessen im Ausland Arbeit zu suchen. (Adevarul.online)

Die Lehrer der Schulen mit Unterricht in den Minderheitssprachen laufen Gefahr ihre Arbeitsstelle zu verlieren. Erstens kann der Lohn mit dem Regierungsprogramm „Kosten pro Schüler“ nicht gedeckt werden, zweitens könnten etwa 50 Stellen wegen Klassenzusammenlegen wegfallen – betroffen sind hauptsächlich die ungarische und serbische Minderheit. Im Kreis Temesch werden etwa 5.000 Schüler deutsch, ungarisch, serbisch, bulgarisch oder romani unterrichtet. (Realitatea.net)

Bei einem Treffen der vier repräsentativen Gewerkschaften im Bildungswesen wurde heute in Bukarest beschlossen, dass ab Mittwoch keine Noten mehr ins Klassenbuch eingetragen werden. Des weiteren soll am 19. Mai ein groß angelegtes Meeting stattfinden und am 31. Mai eine Generalstreik auf unbestimmte Zeit beginnen. Auch drohen die Gewerkschaftler mit einem Boykott der Abiturprüfungen. (Agenda online)

10 % der 350 – 400 Personen, denen die Sozialküche in Temeswar zurzeit täglich eine warme Mahlzeit bietet, sind obdachlos. Dem Stadtrat liegt ein Entwurf vor zur Erweiterung der Sozialküche mit einem Notzentrum für Obdachlose. Etwa 25 Obdachlosen soll dort übergangsweise ein Dach über dem Kopf, aber auch psycho-soziale Beratung und Unterstützung bei der Arbeitssuche geboten werden. (Renasterea Banateana)

Auf dem 700-er Platz in Temeswar erinnert eine Riesenstraßenlaterne daran, dass vor 125 Jahren, Temeswar die erste Stadt Europas mit elektrischer Straßenbeleuchtung war. Dies steht auf den sechs Facetten der Lampe in sechs verschiedenen Sprachen - rumänisch, englisch, deutsch, französisch, italienisch und spanisch... nicht aber in ungarisch. Und das, obwohl Temeswar damals einen ungarischen Bürgermeister hatte und sowohl die diesbezügliche Dokumentation als auch der Beschluss selbst in ungarischer Sprache verfasst wurden. Halasz Ferenc, Vorsitzender des Temescher Ungarnverbandes (UDMR) hätte sich mehr Flexibilität von der Akademischen Kulturstiftung erwartet, zumal die „ 25.000 Mann starke ungarische Gemeinde größer als zwei Busse spanischer Touristen“ ist. Ioan Coriolan Garboni, Vorsitzender der Akademischen Kulturstiftung versprach, eine Lösung zu finden und den Text eventuell in zwei Sprachen pro Facette anzubringen.(Ziua de Vest)

Nicht nur der desolate Zustand des Asphaltweges entlang des Bega-Kanals, kann einem die Lust an einem ausgedehnten Spaziergang zu Fuß oder mit dem Fahrrad verderben – an der Michelangelo-Brücke wird man durch ein rostiges Gitter gestoppt. Dieses wurde aufgestellt ,um zu verhindern, dass Obdachlose unter der Brücke kampieren. Flavius Boncea, Pressesprecher des Temeswarer Rathauses versicherte, dass an der Verlängerung der Fahrradwege und somit auch die Wiedereröffnung des Fußgängerpromenade gearbeitet wird. (Ziua de Vest)

Die Verhaftung der Bürgermeisters von Zavoi/Kreis Karasch Severin, Antonie Bunei (siehe Presseauswertung vom 6. Mai 2010), erhitzt die Gemüter in den Reihen der Bürgermeister in der Karansebescher Gegend. Gerüchten zufolge, wird mit dem Fall Buneierst die Büchse der Panorageöffnet – der Nächste, der der Antikorruptionsbehörde (DNA) Rede und Antwort stehen soll, wäre Iancu Simion Simi, der Bürgermeister von Otelu Rosu, ein Busenfreund Buneis. (Adeavrul.online)

Wegen Straßenarbeiten an der Straße des 24 Januarwurde die Straße in Richtung Orawitza für 20 Tage geschlossen. PKW können auf der Route Reschitza-Carasova-Clocotici-Gradinari-Orawitza, über 7-Tonner die Route Annina – Orawitza - allerdings nur zwischen 18:30 und 6:30 Uhr – nehmen. (Adevarul.online)

Am 21. Mai, um 12:00 Uhr, werden 800 Schüler aus 13 Temeswarer Lyzeen – viermal soviel wie im vergangen Jahr - auf dem Opernplatz sieben Minuten lang, zeitgleich mit Tausenden von Jugendlichen aus zig europäischen Städten auf Musik aus der Fledermaus von Johann Strauss, tanzen. Die in Slowenien initiierte Dance with Europe-Aktion stellte 2008, als 27.000 Schüler der XII. Klasse aus 40 europäische Städte mitmachten, einen Rekord im Synchrontanzen auf. (Ziua de Vest)

Stefan Pop, Absolvent des Musiklyzeums in Bistrita und Student der Gheorghe-Dima-Musikakademie in Klausenburg/Cluj Napoca, erhielt beim Internationalen Gesangswettwerb in Seul/Südkorea den 1. Preis. Von den insgesamt 67 Bewerbern aus 20 Ländern wurden 36 zum Wettbewerb zugelassen. Drei der insgesamt vier zugelassenen rumänischen Konkurrenten stammen aus Temeswar: die Sopranen Lacrimioara Cristescu und Mihaela Marcu und der Bariton Bogdan Zaharia. Rumänien war mit vier zugelassenen Konkurrenten (8 hatten sich beworben) das am drittbesten vertretene Land. Das Temeswarer Publikum wird Stefan Popim Rahmen des Internationalen Festivals Musikalisches Temeswar, am 30. Mai bei der Premiere von La Traviata von Verdi hören können. (Ziua de Vest)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1756 Lei /Euro bzw. 3,2894 Lei/US-Dollar.

11. Mai 2010

Nach zweiwöchigen Verhandlungen mit den rumänischen Behörden, hat der Internationale Währungsfonds von der Anhebung der Lohn- und Mehrwertsteuer abgesehen und es bei den Lohn-, Renten und Subventionskürzungen belassen. Auch über eine Erhöhung des Haushaltsdefizits von ursprünglich 5,9 % auf 6,8 % wurde man sich einig. Laut den Vertretern des IWF sei die Wirtschaftslage Rumäniens stärker angeschlagen als erwartet, weswegen die äußerst strengen Maßnahmen, die die Regierung gewählt hat, nicht zu vermeidenden waren. Nun rechnet der IWF erst 2011 mit einem Zuwachs der rumänischen Wirtschaft um 3,6 % /und einem Haushaltsdefizit von 4,4 % des BIP). Die weitere Rate des Notfallkredits in Höhne von 900 Millionen Euro ist Rumänien nur dann sicher, wenn die Regierung die angekündigten Sparmaßnahmen auch durchführt.(Timisoara)

Besteuert sollen auch die Lebensmittelgutscheine, die Zinsen der Bankkonten und der Gewinn aus Kapitalanlagen werden. Des Weiteren sollen Frührenten eingefroren und bei den Krankenrenten genauer hingesehen werden. Auch sollen die Lohnsteuerbefreiung der EDV-Programmierer aufgehoben und der Mutterschutz auf eine Fix-Summe festgelegt – und nicht wie bisher nach dem Einkommen der Mutter vor der Entbindung berechnet werden. Zeigen die vorgesehenen Sparmaßnahmen nicht schon im Juni erste Erfolge, wird Rumänien wohl nicht um die Anhebung der Einkommens- bzw. Mehrwertsteuer kommen.(Agenda online)

Staatspräsident Traian Basescu hat dem Parlament gestern mitgeteilt, dass er alle Aktionen im Ausland in den nächsten drei Monaten verschoben hat, um sich an der Seite der Regierung, die die einmalige Chance hat, das Land aus der Krise zu führen, in die Implementierung der drastischen Sparmaßnahmen mit einzubringen. Würden diese Einschnitte nicht vorgenommen, müsse Rumänien 2011 womöglich erneut einen Nofallkredit aufnehmen. Auch hat Basescu die Parlamentarier dazu aufgefordert, auf einen Teil ihrer Einkünfte zu verzichten und wie die Exekutive und die Präsidentschaft zum Solidaritätsfonds beizutragen. (Timisoara)

Zusätzlich zu den Lohnreduzierungen in Höhe von 25 % sollen bis Jahresende über 140.000 Angestellte im öffentlichen Dienst entlassen werden. Laut Angaben des Nationalen Statistikamtes haben die Bereiche öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Lehramt und Gesundheit insgesamt eine Million Angestellte. Rechnet man die Angestellten der staatlichen Unternehmen dazu, kommt man auf über 1,362 Millionen. Betrachtet man das Verhältnis Staatsangestellte/Bevölkerungszahl, so steht Rumänien europaweit in der ersten Reihe. Während in Rumänien ein Drittel der Angestellten im Stzaatssektor tätig ist, ist die Zahl in Bulgarien – bei einer dreimal kleineren Bevölkerungszahl 16 mal kleiner (84.000), in Tschechien und Griechenland bei einer zweimal kleineren Bevölkerungszahl 96.000 bzw. mit 370.000, immer noch viermal kleiner als in Rumänien. (Agenda online)

Ionut Popescu, ehemaliger Finanzminister, kündigte sein Amt als Leitungsmitglied derEximbank, da er sich außerstande sah, seinen eigenen Lohn zu kürzen. Ihm ist klar, dass die Ausgaben der Bank dadurch nicht vermindert werden, ist aber der Meinung, richtig gehandelt zu haben. (Adevarul online)

Der „Hausarrest“ der Krankgeschriebenen ist verfassungswidrigzu diesem Entschluss kam der Ombudsmann, nachdem er auf Wunsch der Rumänischen Ärztekammer den Dringlichkeitsbeschluss der Regierung 230/2010 geprüft hat. Besagter Beschluss sah vor, dass Krankgeschriebene, ihren genauen Aufenthaltsort angeben müssen und diesen nicht verlassen dürfen, wenn sie das Krankengeld nicht verlieren wollen - ein Recht, das sie sich durch die monatlichen Krankenkassenbeiträge „erkauft“ haben. (Renasterea Banateana)

Ab dem 1. Juli gehen das Louis Turcanu-Kinderkrankenhaus, das Victor Babes- Krankenhaus für ansteckende Krankheiten, das Städtische Krankenhaus und das Dumitru Popescu Krankenhaus für Frauenleiden und Geburtshilfe in Temeswar in die Verwaltung des Bürgermeisteramts. Insgesamt werden im Kreis Temesch 11 Krankenhäuser in die Obhut der Lokalverwaltungen wechseln. Das Temescher Kreiskrankenhaus bleibt in der Verwaltung des Kreisrates. Bis zum Stichtag will Gesundheitsminister Cseke Attila versuchen die Schulden der Krankenhäuser zu begleichen und die seit 20 Jahren fest gefrorenen Strukturen so zu restrukturieren, dass sie den Bedürfnisse der Patienten aber auch der Angestellten angepasst werden. Landesweit sollen insgesamt 9.300 Krankenbetten reduziert werden, was die medizinische Betreuung der Patienten nicht beeinträchtigen wird, da diese in Fachgebieten wie Dermatologie, Augenheilkunde und Innere Medizin ambulant durchgeführt werden kann. (Ziua de Vest)

In den Temescher medizinischen Einheiten mangelt es an Desinfektionsmittel. Dies hat eine Kontrolle der Temescher Direktion für öffentliche Gesundheit festgestellt. Dafür haben aber 12 der insgesamt 13 überprüften Einheiten einen Epidemiologen und Fachpersonal zum Überwachen der nosokomialen Infektionen. (Timisoara)

Daniela Valeria Iancu, Vorsitzendes des Karascher Gerichtshofs wurde zum Inspekteur des Obersten Magistraturrates (CSM) ernannt. Sie wird das Amt in den nächsten sechs Jahren bekleiden. (Ziua de Vest)

Das rumänische Großsanktnikolaus/Sannicolau Mare und das ungarische Szeged haben ein Gemeinschaftsprojekt erarbeitet, mit dem sie für den Bau eines grenzüberschreitenden Radweges EU-Finanzierung beantragen. Es geht dabei um eine 80 km lange Strecke, die die beiden Städte über Tschanad verbinden soll. (Renasterea Banateana)

Großsanktnikolaus/Sannicolau Mare, die westlichste Stadt des Landes steht dem Alter und der wirtschaftlichen Verwirklichungen nach, unter den ersten fünf mittelgroßen (mit einer Bevölkerungszahl von zehn bis 50.000) Städte Rumäniens. Inmitten der Krise ist es der Lokalverwaltung gelungen 11 Millionen Lei aus Regierungsgeldern heranzuziehen. Damit sollen die beiden Hauptstraßen, die die Stadt durchqueren, nicht nur repariert sondern auf vier Fahrbahnen erweitert, die Bürgersteige renoviert und 400 neue Parkplätze eingerichtet werden. Außerdem wurden erst kürzlich 2 Millionen Lei aus dem Lokalbudget in das Trinkwassernetz gesteckt, so dass nun auch die Wohnungen in den obersten Etagen Fließend Wasser haben. Ebenfalls aus eigener finanzieller Kraft (200.000 Lei) wurde ein neuer Stadtpark errichtet und 400 Bäume gepflanzt. Beim Letzterem haben auch 30 arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger mit geholfen und auch Organisationen und Schulen tragen zum Projekt Grüne Stadt bei, indem sie die vom Rathaus gestellten Blumen pflanzen. (Renasterea Banateana)

Das Temeswarer Kunstmuseum plant ein ambitiöses Kulturprojekt: Zwischen dem 3. und 30. Juni sollen im Barockpalais 101 der insgesamt 128 Gravuren Rembrandts aus dem Besitz der Bibliothek der Rumänischen Akademie, zum ersten Mal außerhalb der Hauptstadt, ausgestellt werden. Diese wurden Ende des 19. Jahrhundert von den Akademiker Gheorghe und Matei Bals, Exponenten einer der bedeutendsten Bojarenfamilie des Landes gekauft und dann dem ersten kultur-wissenschaftlichen Forum des Landes gespendet. Bei diesem Anlass wird das Kunstmuseum auch seine eigenen – in den vergangenen drei Jahren vom Königlichen Institut für Kunstgeschichte in Den Haag begutachteten 14 Gemälde holländischer und flämischer Maler ausstellen. (Renasterea Banateana)

Heute im Foyer des Capitol-Saales in Temeswar, 19:00 Uhr: Kammermusik mit dem Quartett Ad Libitum

Mittwoch bzw. Donnerstag, um 19:00 Uhr im Capitol-Saal: Konzert des Orchester der Ion-Vidu-Musikschule in Temeswar unter Leitung von Laurentiu Munteanbzw. Konzert des Tandems Bogdan Stefanescu (Flöte)und Horia Maxim (Klavier)

Das Temeswarer Medizinstudentenpärchen, das im vergangenen Jahr den 65-jährigen Freier des Mädchens erstochen und anschließend versucht hat die in Plastiksäcken verpackte zerstückelte Leiche zu entsorgen, wurde zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt je 16 Jahren für Mord und Leichenschändungsowie zur Zahlung einer moralischen und materiellen Entschädigung in Höhe von 120.000 Euro bzw. 35.00 Euro an die Familie des Opfers verurteilt. Des Weiteren müssen sie die Prozesskosten tragen. Während die Familie des Opfers, das Strafmaß für zu milde hält, werden die Rechtsanwälte der Täter in Berufung gehen.(Agenda online)

Während im Parlament am Montag das Rentengesetz besprochen wurde, verfolgte der Nationalliberale (PNL)-Abgeordnete Marius Nicoaraeinen Pornofilm. Darauf angesprochen, erklärte dieser es handele sich keineswegs um einen Film für Erwachsenen, sondern lediglich um „eine witzige Mail“ über den Unterschied zwischen thailändischer und amerikanischer Massage. (Timis online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1631 Lei/Euro bzw. 3,1976 lei/US-Dollar.

10. Mai 2010

Wie jedes Jahr wurde am Sonntag der 9. Mai und seine dreifache Bedeutung – Tag der Staatsunabhängigkeit Rumäniens, Sieg der Koalition der Vereinten Nationen und Europatag beim Denkmal des Rumänischen Soldaten im Zentralpark in Temeswar feierlich begangen. Nur dass diesmal, außer Soldaten und den Vertretern der Lokalbehörden, kaum eine Handvoll Neugieriger an der religiösen Messe, der Kranzniederlegung und dem Aufmarsch der Ehrengarde des 32. Infanterie-Bataillons Mircea, besser bekannt als die Gelben Skorpione,beiwohnten. (Agenda online)

Geht es nach Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu, Vorsitzenden des Nationalen Leitungsrates des Sarbu-Flügels der Bauernpartei (PNTCD), müsste der Nationalfeiertag Rumäniens am 10. Mai gefeiert werden. Denn am 10. Mai 1966 kam Prinz Karl in Bukarest an, am 10. Mai 1877 wurde die Staatsunabhängigkeit Rumäniens erklärt und am 10. Mai 1821 wurde Rumänien zum Königreich erklärt und König Karl der Erste zum König aller Rumänen. Dabei will er die Bedeutung des 1. Dezembers, dem Tag der Großen Vereinigung, zu der die Rumänische Nationalpartei, der Vorläufer der Bauernpartei, erheblich beigetragen hat, nicht schmälern. Aber er findet, es wäre an der Zeit, den geschichtlichen Tatsachen Rechnung zu tragen: Am 10. Mai und nicht am 9. Mai, wie von den Kommunisten behauptet – um jedwelche Verbindung zum Königshaus zu vermeiden - wurde die Unabhängigkeit Rumäniens ausgerufen.(ziuadevest.ro)

Die Vorwürfe und Beschwerden gegen die Betriebsleitung bei Procter&Gamble in Temeswar vermehren sich. Die Angestellten klagen, wie Sklaven auf einer Plantage behandelt zu werden. Zum Beispiel wird die rechtlich vorgesehene Arbeitszeit laufend überzogen – Tatsache, die aber schwer nachzuweisen ist, zumal diejenigen, die sich beschweren, anonym bleiben wollen und die Betriebsleitung genügend Erfahrung hat, diese Illegalität zu maskieren. Vor etwa 8 – 9 Jahren ereignete sich ein Betriebsunfall – als ein Arbeiter in einem kaputten Lift mehrere Meter tief fiel und er mit dem Leben davon kam, nur weil die sich im Fahrstuhl befindlichen Rohstoffsäcke, die Wucht des Aufpralls milderten. Der Unfall soll unter den Tisch gekehrt worden sein, der Verunglückte hätte keine Entschädigungsansprüche gestellt und wird nun mit Handschuhen behandelt, damit er sich ja nicht an den Unfall erinnere. Die von der Zeitung kontaktierte Betriebsleitung war nicht bereit sich zu dem Vorfall zu äußern ... (ziuadevest.ro)

Immer mehr Temeswarer nehmen am Wochenende das Theramlabad in Deutschsanktmichael/Sanmihai German in Beschlag. In den 20 Jahren, die vergangen sind, seit Tomislav Radulov, das Strandbad übernommen hat, ist es zu einem beliebten Freizeitziel mit einer Stammklientel geworden. Inzwischen stehen den Besuchern auch Übernachtungsmöglichkeiten in Holzhäuschen zur Verfügung.(ziuadevest.ro)

Das Temeswarer Bürgermeisteramt organisiert am 13. Mai, ab 16:00 Uhr eine öffentliche Debatte zum Beschlussentwurf die Lokalsteuer für 2011 betreffend. Anregungen und Vorschläge können schriftlich per E-Mail unter primariatm%27%ro,adrians oder per Fax unter 0256 204 886 eingereicht werden. (ziuadevest.ro)

Marius Martinescu Vorsitzender der Lugoscher Demokratisch Liberalen (PDL) und Staatssekretär im Ministerium für Verwaltung und des Inneren, erklärte in einer Pressekonferenz, dass der Arbeitspunkt der Temescher Kreiskrankenkasse in Lugosch spätestens bis zum 1. Juli wieder eröffnet werden soll. (Renasterea Banateana)

Einige Hundert Radfahrer, darunter Politiker wie Stadrat Claudiu Cristea und Kreisrat Cosmin Galu, Geschäftsleute wie Ioan Cuzman oder der Italiener Gabriele Bellini,Journalisten und ganze Schulklassen nahmen am Samstag an einem von einer Nicht-Regierungsorganisation veranstalteten Marsch in Arad teil, um die Behörden zu überzeugen, Radwege zu bauen, ein Vorhaben, das diese aus Mangel an Geld, auf Eis gelebt haben.(ziuadevest.ro)

Am Samstag feierten die Lugoscher Rotarier ihr 10-jähriges Bestehenim Beisein von Vertretern der Rotary-Clubs in Mulhausen, Lissabon-Amadora, Budapest, Szeged und Szekszard sowie des Gouverneurs des Distrikts 2241 Rumänien – Republik Moldau, Daniel Condurache und Vertreter der Rotarier aus Arad, Karansebesch, Hateg, Reschitza, Temeswar und Jassy/Iasi. Im Park der Präfektur wurde ein Roter Ahorn gepflanzt – ein Geschenk des Rotary Clubs aus Mulhausen, als Zeichen der langjährigen Freundschaft. Über die Tätigkeit der vergangenen zehn Jahre sprach Adrian Ardelan, der Vorsitzender des Clubs, der die gesamte Zeremonie koordinierte und Ivan Bloch, der Gründer und erster Vorsitzender des Rotary Clubs Lugosch sagte, „Das Wertvollste das wir Rotarier haben ist die Freundschaft. Wir sind zusammen weil wir etwas teilen: die Freundschaft und den Wunsch der Gemeinde zu helfen (...)“. Das Wort ergriffen noch Bürgermeister Francisc Bodlea, ebenfalls Rotarier, Daniel Condurache sowie die ausländische Gäste, die Gruß- und Freundschaftsbotschaften übermittelten. Den Gästen sowie den Gründungsmitgliedern und allen zehn Vorsitzenden wurden Ehrenplaktetten und – Diplome verliehen. Nach einem vom Ion Vidu Chor, den Schülern der Filaret Barbu-Schule und dem Tenor Daniel Zah und der Sopranin Mia Ioana Iuga bestrittene Kulturprogramm, endete die Veranstaltung mit einem Festdiner. (ziuadevest.ro)

Während viele Bürgermeister des Kreises, überall anzutreffen sind, nur nicht im Rathaus, erklärte Danut Miculescu, der Bürgermeister aus Triebswetter/Tomnatik, er sei ins Rathaus gezogen und pendele nach Hause. Jahrzehnte lang wurde die Gemeinde vernachlässigt; eigenes Geld ist nicht vorhanden – bleibt das Abrufen von EU-Fonds. 1936 gab es in Triebswetter eine Grundschule und ein Kindergarten, ein Männerchor, eine Sportgesellschaft und ein Lesezirkel, eine Mühle,und eine Ziegelfabrik sowie Post und Bahnhof... Heute stehen da die sanierte Schule, der Kindergarten und das Rathaus , manche Straßen sind gepflastert bzw. asphaltiert und das Trinkwassernetz ist nahezu fertig gestellt. Eine Bibliothek gibt es zwar auch aber kaum jemand der noch am Lesen interessiert ist. Ein Kulturheim gibt es nicht, einen Männer-, Frauen- oder Kinderchor auch nicht. Die Mühle steht noch aber sie mahlt nicht mehr, anstelle der abgetragenen Ziegelfabrik, funktioniert ab und an eine Furnierfabrik. Miculescu, der gelernte Bauingenieur würde gerne in seiner Gemeinde bauen – aber dafür fehlt wieder das Geld. Das Wasser, das aus der Wasserleitung kommt, ist dunkel gefärbt, die Straßen unsauber , der Müll wird in Säcken und nicht in Tonnen gesammelt ... Einziger Lichtblick: Der größte Arbeitgeber in Großsanktinikolaus/Sannicolau Mare, wo die meisten der täglich mit sechs Bussen Pendelnden, arbeiten, braucht demnächst 500 weitere Angestellte. (Renasterea Banateana)

Unter denunzähligen Besuchern, die Schlange standen, um am Tag der Offenen Tür im Rumänischen Innenministerium unter anderen das Büro von Nicolae Ceausescuund den Balkon, von dem er seine Reden hielt, aber auch die technische Ausrüstung des Ministeriums zu sehen, entdeckten die Polizisten einen von der Kreispolizei Vrancea zur Fahndung ausgeschriebenen 44-Jährigen mit seinem Sohn. Danut Grosu Remo hatte in Focsani ungedeckte Schecks im Wert von 20.000 Lei ausgestellt, weswegen er zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt wurde. Auch nach seiner 42-jährige Frau, die wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt wurde, wird gefahndet.(Adevarul. online)

Erneut vereitelten Tschander Grenzpolizisten einen Versuch eines jungen Mannes aus Detta, einen Volkswagen Golf 6,Baujahr 2009 mit französischen Kennzeichen einzuführen, nachdem sie feststellten, dass die Papiere des im Februar in Italien als gestohlen gemeldeten Wagen im Wert von über 20.000 Euro, gefälscht waren. (ziuadevest.ro)

Der rumänische Designer Mihai Albu hat es mit seinen höchsten Schuhen in der Welt in die World Records Academy geschafft. Mit den mit Wolkenkratzern verglichenen Schuhen, gewinnt die Trägerin ganze 31 cm an Höhe. Der ehemaliger Architekt, der für seine Kreationen Architektur und Kunst kombiniert, benutzt französisches Leder und dekoriert seine Kunstwerke mit Schmucksteinen, Vogelfedern und Spiegelstücken. Trotz des schwindelerregenden Preises (2.00 Euro pro Paar) hat Albu bereits zahlreiche Bestellungen. (Renasterea Banateana)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1874 Lei/Euro bzw. 3,2851 Lei/US-Dollar.