Pressespiegel 11. - 17. Februar 2012

17. Februar 2012

Wie angekündigt hat die Oppositionsunion/USL Beschwerde beim Verfasssungsgericht gegen die Investitur des Unugreanu-Kabinetts eingelegt, weil einige Fachausschüsse wegen Quorum-Mangel (die Vertreter der Opposition hatten sich geweigert an den Anhörungen teilzunehmen) keine Befürwortung (aviz)sondern lediglich Empfehlungen (recomandare) protokollierten. Da aber die Meinung der Fachausschüsse konsultativ ist, d. h. ein Premierminister einen Minister behalten darf, auch wenn der Fachausschuss ihn negativ bewertet, vertreten die Demokratischliberalen/PDL die Meinung, das Plenum des Parlaments habe Souveränität. (agenda.ro) Laut Agerpress wird das Verfassungsgericht/CC die Eingabe am 7. März besprechen. (hotnews.ro)

Laut Mihai Tanasescu, dem Repräsentanten Rumäniens beim Internationalen Währungsfonds/FMI, werden Jeffrey Francks, FMI-Chefunterhändler für Rumänien und Istvan Szekely, den Leiter der Direktion Volkswirtschaften der Mitgleidstaaten III der Europäischen Kommission, der Einladung Premierminister Mihai Razvan Ungureanus folgen und nächste Woche nach Rumänien kommen. Es sei ein Höflichkeitsbesuch von einem Tag und wäre allgemein üblich, wenn ein Land seine Regierung wechselt. Jeffrey Franks hatte kürzlich erklärt, er sei zuversichtlich, dass der Regierungswechsel, keine radikale Änderungen für die Wirtschaftspolitik Rumäniens bedeuten werde. (agerpres.ro)

Nachdem Premierminister Mihai Razvan Ungureanu von Arbeitsministerin Claudia Boghievici die Kündigung Carmen Ionels wegen dem Missmanagement der Staatlichen Behörde für Management des Sektoriellen Operationsprogramms Entwicklung der Humanressourcen gefordert hatte, kündigte diese ihr Amt. Bis Anfang März will das Ministerium alle von der Prüfungsbehörde aufgedeckten Mängeln der Behörde beheben, so dass die Zahlungen der Europäischen Kommission nicht suspendiert werden und die gesamte Strategie überdenken, um die Absorption von EU-Geldern zu beschleunigen. Die Leitung der Behörde wurde Carmen Rosu, die über eine 15-jährige Erfahrung in der Verwaltung von EU-Mitteln verfügt und Direktorin im Finanzministerium war, ad interim anvertraut. (b1.ro)

Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu hat Silvia Cojocaru, bisher medizinische Leiterin des Städtischen Krankenhauses in Temeswarzur Direktorin ad interim ernannt. Der Posten wurde am 9. Februar frei, nachdem Dr. Octavian Maziliu seine Kündigung einreichte. Die 1951 in Drobeta Turnu Severin geborene demokratischliberale/PDL Kreisrätin hat in Craiova Medizin studiert. (ziuadevest.ro)

Gesundheitsminister Ritli Ladislau hat bekannt gegeben, dass ein Drittel der etwa 45.000 freien Stellen im Gesundheitssystem, durch eine Gesetzesänderung Anfang dieses Jahres deblockiert werden sollen. Darauf hin haben die Temescher Krankenhaus-Manager, Listen mit den Zahlen des in 2012 absolut notwendigen Personalsaufgestellt.(tion.ro)

Zur Entlastung der Notaufnahmen der Krankenhäuser wurden auf Anordnung des Gesundheitsministeriums Permanenzzentren eingerichtet, an die sich die Patienten außerhalb der Erreichbarkeit der Hausärzte, d. h. wochentags zwischen 15:00 und 08:00 Uhr, am Wochenende rund um die Uhr, wenden können. Fünf bis sieben Ärzte versehen den Dienst ins diesen Zentren, in denen sie Patienten unabhängig von ihrem Versichertenstatus behandeln. Im Kreis Temesch funktionieren zurzeit insgesamt 22 solcher Zentren – fünf davon in Temeswar (Eugen von Savoyen-, Orschowa-, Plavosin-, Carabusului- und Intrarea Topologului-Straße) (tion.ro)

Nationalliberale/PNL, Demokratischliberale/PDL und Sozialdemokratische/PSD Stadträte haben angekündigt in der ersten Plenarsitzung des Temeswarer Stadtrates genaue Anfragen, den Weihnachtsmarkt (siehe Pressespiegel vom 16. Februar 2012) betreffend stellen zu wollen. Sie alle finden es unerhört, dass den Händlern Sponsorenverträge aufgezwungen wurde. Es gehe hier um Gelder, die nicht kontrolliert werden können, deren Weg nicht nachvollziehbar sei. (ziuadevest.ro)

Gestern eröffnete die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu den 56. Wiener Opernball. Sie sang begleitet von den Wiener Philharmoniker unter der Leitung Georges Pretres, die Habanera aus Carmen von George Bizet und I Could Have Danced All Night aus My Fair Lady (agerpres.ro)

Die Polizei hat Svetozar Iancu in seiner Wohnung in Temeswar verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, jungen Frauen Zimmermädchenjobs in Deutschland versprochen, aber in Wahrheit an Clubs vermittelt zu haben, wo sie unter strenger Bewachung zur Prostitution gezwungen wurden. Der Haftrichter hat entschieden, dass in Freiheit gegen ihn ermittelt werden soll, wogegen die Staatsanwälte Widerspruch eingereicht haben.(renasterea.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3497 Lei/Euro bzw. 3,3457 Lei/US-Dollar.

16. Februar 2012

Das Deutsche Staatstheater arbeitet an einem der wohl bedeutendsten Projekte aus seiner Geschichte: Die Inszenierung eines Stücks nach Niederungen,dem Debütband von Herta Müller, der 1982 zensiert erschienen ist. Es ist das das erste Mal, dass nach einem Buch der Literaturnobelpreisträgerin 2009 ein Theaterstück inszeniert wird. Laut Lucian Varsandan, dem Intendanten des Theaters wird zurzeit noch an der Besetzung und dem Szenario gearbeitet und in Nitzkydorf gedreht, was in das Stück integriert werden soll. Regie führt ein weiterer berühmter Temeswarer, Nikolaus Wolcz, Professor an der Columbia Universität in New York und seit 2008 Ehrenbürger von Temeswar und auch für die Szenographie zeichnet ein gebürtiger Banater – Helmuth Stürmer. Noch ist es verfrüht, darüber zu spekulieren, ob Herta Müllerzur Ende Juli geplanten Premiere nach Temeswar reisen werde. Eingeladen wird sie auf alle Fälle. Nicky Wolcz,der ein enges Verhältnis zur Schriftstellerin pflegt, hat sich bereits mehrmals mit ihr getroffen, um mit ihr über das Stück zu sprechen. Auch Ioan Mascovescu,der Nitzkydorfer Bürgermeister, der Stümer undWolcz, bei ihrer Dokumentationsreise in Nitzydorf empfing, würde sich freuen, wenn die Schriftstellerin nicht mehr böse auf Nitzkydorf ist und das Dorf besucht, damit sie ihr den 2011 verliehenen Ehrenbürgertitel überreichen können und wenn das Stück auch dort gespielt werden würde. (adevarul.ro)

Der Vizepräsident des Außenausschusses im Kiewer Parlament, Leonid Kojara, wirft der EU vor, für das Nicht-EU-Land Ukraine und das EU-Land Rumänien zweierlei Maßstäbe anzuwenden und argumentierte den Vorwurf anhand der Prozesse der ehemaligen Premierminister Julia Timoschenko und Adrian Nastase, die seiner Meinung nach, beide wegen Amtsmissbrauch vor Gericht stehen. Es sei falsch Druck auf Präsident Janukowitsch auszuüben, damit dieser in einem Prozess, der lange bevor er Präsident wurde, begonnen hat, interveniert und von vorne herein den Timoschenko Block zu unterstützen, ohne die andere Seite gehört zu haben und anderseits so zu tun, als würde man die Geschehnisse in Rumänien nicht bemerken und Adrian Nastase stillschweigend zuunterstützen. (a1.ro)

Nachdem die Anwohner Verständnis gezeigt haben und ihre Fahrzeuge von der Straße gefahren haben, haben Mitarbeiter der Straßenreinigungsgesellschaft/Retim und der Öffentlichen Domäne/ADP in der Nacht vom 14. zum 15. Februar der Dragalina-Boulevard vom Schnee befreit, was nicht nur den Verkehr erheblich erleichtert, sondern auch die in den kommenden Tagen mit der Schneeschmelze zu erwartenden Überschwemmungen vorbeugt. In diesem Sinne wurde ein Schlachtplan für die kommenden Tage festgelegt und die Anwohner erneut aufgefordert, ihre Fahrzeuge entsprechend umzuparken. Es folgen die linke Seite des Take-Ionescu-Boulevard in den Nacht vom 16. zum 17. Februar (die rechte wurde heute Nacht gesäubert), Calea Martitilor, ab der Liviu-Rebreanu-Kreuzung, auf der rechten (17./18. Februar) und linke Seite (18./19. Februar). Auf den übrigen 64 Straßen, in denen sowohl tagsüber als auch nachts gearbeitet wird, wird der Verkehr nur wenn es nötig ist, für kurze Zeit eingeschränkt. Wo Platz ist wird der Schnee in die Nähe der Kanalisation-Öffnungen abgelegt, wo nicht, wird er zum Jagdwald, demDan-Paltinisanu-Stadion bzw. die Ovidiu-Balea-Straße transportiert. Außerdem hat der Stadtrat angeordnet, einen Sandvorrat anzulegen bzw. die Wassergesellschaft/Aquatim angewiesen Fahrzeuge, die bei Überschwemmungen eingesetzt werden können, bereitzustellen.(renasterea.ro)

Die etwa 90 Händler, die Holzhäuschen am Weihnachtsmarkt in Temeswar gemietet hatten, haben erfahren, dass sie keinen Mietvertrag sondern einen Sponsorenvertrag – zwischen 3.500 und 6.000 Lei - für das Kulturhaus der Stadt unterzeichnen sollen. Der Pressesprecher des Temeswarer Bürgermeisteramtes verstrickt sich in Erklärungen, Berichtigungen und erneuten Erklärungen. Fest steht, dass das Sponsoring auch in anderen Jahren üblich war, aber als die Summe von 2.500 Lei beim Ostermarkt 2011, wegen der schweren Zeiten (so der Rathaus-Sekretär) im Winter desselben Jahres auf 4.000 Lei schnellte, brach auch das Schweigen. Der Direktor des Kulturhauses gibt zu 35.000 Lei bekommen zu haben. Der Rest bis 350.000 Lei soll alles für das Organisieren des Marktes genutzt worden sein, aufs Sponsoring hätte man zurückgegriffen, um die Kosten direkt bezahlen zu können. Direkt darauf angesprochen, finden die Stadträte das alles als falsch und man müsse dem auf den Grund gehen bzw. wollen davon nichts gewusst (Vizebürgermeister Adrian Orza) oder nichts damit zu tun haben. (Rathaus-Sekretär Ioan Cojocari)... (ziuadevest.ro)

Im Rahmen des Projekt Cafe-text wird heute, um 16:00 Uhr die dritte Auflage des Bandes Temeswarer Nostalgien – ein Album über das Temeswar von einst von Paul Razvan (1928 – 1995) in der Temescher Kreisbibliothek im A-Trakt der Theresien-Bastei in Temeswar lanciert. Den zweisprachigen (Rumänisch/English) Band, der in der Zeitschrift Timisoara International publiziert Texte des Autors über Alt-Temeswar enthält, wird von Dinu Barbu, Daniel Vighi und Tudor Cretu vorgestellt. (timisoaraazi.ro)

Im Rahmen der umfassenden Neugestaltung des Timisoara-Hotels in Temeswar hat die Bega-Group 10 Millionen Euro investiert. Das erste Design-Hotel in Temeswar bietet den Gästen nun 191 elegant und luxuriös ausgestattete Zimmer und 18 Appartements, ganz im kosmopolitischen Fler der Stadt. Die sechs modulare Sitzungssäle mit 30 bis 400 Plätzen, drahtlosenInternetzugang und integriertem technischen Support kommen den Bedürfnissen der Business-Kunden perfekt entgegen. Im September wird noch das eigene SPA-Zentrum eröffnet. Bis dahin wird morgen, am 20:00 Uhr das Belvedere-Restaurantfeierlich in den Ethno-Jazz Klängen von Mario & The Teachers eröffnet. Das Restaurant bietet 130 Gästen eine gleichermaßen intuitive, natürliche und anspruchsvolle zeitgenössische Küche (Chefkoch Asen Asenov), eine spektakuläre Perspektive der Promenade auf dem Opernplatz und nicht zuletzt eine anspruchsvolle Sammlung von zeitgenössischen Gemälden. (ziuadevest.ro)

Im Arader Gewerkschaftshaus hält der Vorsitzende des Verein der Imker in Rumänien, Dipl.-Ing. Ioan Fetea am 23. Februar ab 16:00 Uhr eine Konferenzzum ThemaNeues in der Bienenzucht. Vorgestellt werden gesetzliche Regelungen, wie zum Beispiel das nationale Landwirtschaftsprogramm und die Nummerierung der Bienenstöcke betreffend, damit jeder Bienenzüchter informiert ist. (aradon.ro)

Die Bewohner von Neumoldova/Moldova Noua, der Stadt in der es ihnen einst Dank des kleinen Grenzverkehrs mit den Serben und während des Embargos, recht gut ging, haben eine immer düsterere Perspektive. Das Moldamin-Bergwerk bedeutet nach der Bekanntgabe der Privatisierung für einige Hundert Bewohner einen Hoffnungsschimmer und auch die Investition des US-amerikanischen Fabrikants Delphi- Packard Electric Sistemsschaffte sicherlich etwas Luft, aber die wahre Zukunft der Stadt scheint im Tourismus und Flusshandel zu liegen. Die Lokalbehörden versuchen seit Jahren das touristische Potenzial zu fördern: Sie haben die Ostrov-Insel parzelliert und Interessenten – großteils aus Temeswar aber auch welche aus der Hauptstadt – für den Bau von Ferienhäuser in Konzession gegeben. Nur haben diese ohne Baugenehmigung gebaut und die Umweltbehörde hat sowohl die Bauherren als auch die Lokalbehörde zur Kasse gebeten. Mehr noch, die Umweltbehörde soll die Insel zur baufreien Zone deklarieren wollen, um die seltenen Tiere des Bereichs, der zum Nationapark Eiserne Torgehört, zu schützen. Die Kustoden des Nationalparks behaupten, niemand hätte etwas gegen Investitionen auf der Insel, aber die Anträge auf die Spezialgenehmigungen in diesem Fall, müssten ihren legalen Weg gehen.(ziuadevest.ro)

Das Verteidigungsministerium hat seit Beginn seiner humanitären Aktionen mit Hilfe von C-27 J Spartan- bzw. C-130 Hercules-Flugzeugen bzw. IAR 330 PUMA-Hubschrauber 310 Tonnen Lebensmittel in 75 isolierte Ortschaften in den Kreisen Braila, Buzau, Calarasi, Giurgiu, Ialomita, Teleorman und Vrancea geflogen und mehrere Hundertschaften von Soldaten haben die Straßen bzw. Häuser der Eingeschneiten freigeschaufelt. (b1.ro) Auch die Temescher Konservativen/PC haben mehr als Tausend Pakete mit Hilfsgüter – Lebensmittel und Kleidung, für die Kälteopfer gesammelt. Um sicher zu gehen, dass sie auch bei den Betroffenen ankommen werden – Maria Grapini, Vorsitzende der Temescher PC hat laut eigener Aussage, bei den Überschwemmungen schlechte Erfahrungen damit gemacht – werden diese von den Konservativen selbst überbracht – auch wenn das bedeutet, dass das zu einem späteren Zeitpunkt geschehen werde. Beim Parteisitz in derJiul-Straße 2, werden bis zum 22. Februar, zwischen 9:00 und 16:00 Uhr weiterhin Spenden gesammelt. (oradetimis.ro)

Die gestern Abend alarmierten Gendarmen der Bergwacht fanden, den 39-jährigen Österreicher, dessen Fahrzeug im hohen Schnee auf der Transfagarasan-Hochstraße blockiert war, halfen ihm heraus und begleitete ihn bis Piscu Negru. Touristen, die sich auf die Nationalstraße DN 7 C (Transfagarasan)wagen, wird dringend geraten höchstens bis Capra/Richtung Balea-See zu fahren, weil die Straße wegen der Schneewehen und Lawinengefahr geschlossen ist.(b1.ro)

Auf dem Temeswarer Freiheitsplatz/Piata Liberatii hat eine Wildgans Zuflucht gesucht und gefunden. Sie scheint sich hier wohl zu fühlen und freut sich, dass Passanten sie füttern.(ziuadevest.ro)

Zwei Frauen und ein Mann haben in Temeswar 150 kg Eisen, das der Besitzer für den Bau seines Fundament nutzen wollte, gestohlen. Aufmerksame Nachbarn beobachteten sie dabei und alarmierten die Polizei, denen es gelang die drei just in dem Moment zu stellen, als sie das Eisen in einem Alteisenzentrum auf der Busiascher Straße verkaufen wollten. (ziuadevest.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3467 Lei/Euro bzw. 3,3047 Lei/US-Dollar.

15. Februar 2012

Heute unterzeichnetendie Vertreter der Regierungskoalition,Emil Boc,Vorsitzender der Demokratischliberalen/PDL, Kelemen Hunor,Vorsitzender des Ungarnverbandes/UDMR, Gabriel Oprea,Vorsitzender der Union für den Fortschritt Rumäniens/UNPR und Varujan Pambuccian,Leiter der Abgeordneten-Gruppe der Minderheiten, das Protokoll zur Ratifizierung des Vertrags über die Stabilität, Koordination und Konvergenz in der Wirtschafts- und Währungsunion/WWU. Ein entsprechender Gesetzesentwurf soll noch erarbeitet und dem Parlament zwecks Abstimmung vorgelegt werden. Der Vertrag wurde mit Ausnahme von Großbritannien und der Tschechischen Republik Ende Januar von allen EU-Staaten unterzeichnet. (mediafax.ro)

Auf die Frage eines Journalisten, was er vom ACTA-Vertrag halte, gegen den am vergangenen Wochenende wieder mehrere Protestaktionen in Bistritza, Klausenbur/Cluj Napoca, Sfantu Gheorghe, Targu Mures und Temeswar organisiert worden waren, antwortete Premierminister Ungureanu,er könne sicher gehen, dass die Regierung eine energische Stellungnahme dazu erarbeiten werde. (mediafax.ro) Seit dem 26. Januar, als 21 EU-Länder den Vertrag unterzeichnet haben, haben Tschechien, Bulgarien, Lettland, Polen und Deutschland ihn vorerst zurückgestellt.(agenda.ro)

Staatspräsident Traian Basescuhat Daniel Funeriu,der kürzlich sein Amt als Bildungsminister an seinen Nachfolger Catalin Ovidiu Baba übergeben hat, zum Präsidentialberaterim Departement Bildung und Forschung ernannt. (ziare.com)

Andreea Paul Vass,Beraterin des ehemaligen Premierministers Emil Boc und Beraterin des aktuellen Premierministers Mihai Razvan Ungureanu erklärte, sie habe die Entscheidung das Amt der Wirtschaftsministerin abzulehnen, in einem Gespräch mit beiden Premierminister selbst getroffen, um zu verhindern, dass ein eventueller Angriff auf ihre Person auf die Regierung zurückfalle, aber auch weil sie ein Strategiemensch sei, dessen Ergebnisse auf langer Sicht erkennbar wären, wofür das kurze Mandat der neuen Regierung nicht ausreichen würde.(b1.ro)

Octavian Lohan ist der neue Generaldirektor des Stromnetzbetreibers Transelectrica,anstelle des kürzlich entlassenen Horia Hahaianu(siehe dazu Pressespiegel vom 14. Februar 2012).Er hielt bis Dato das Amt des stellvertretenden Generaldirektors ebenda inne.(romanianational.ro)

Premierminister Mihai Razvan Ungureanu hat gestern Abend vom Rücktritt des Leiters des Kontrollcorps der Regierung, Sorin Alazaroaie zur Kenntnis genommen. (adevarul.ro)

Ab heute, 18:00 Uhr und bis morgen Abend gilt Wetterwarnung der Stufe Gelb für den Westen (mit Ausnahme von Mehedinti, unser ganzer Amtsbezirk)und Nord-Westen Rumäniens. Es soll wieder schneien (10 – 15 cm), Windböen sollen den Schnee mit 50 bis 60 Stundenkilometer aufwehen und es soll auch wieder kälter werden. (agenda.ro)

Die Arader Präfektur hat am Dienstag Morgen das Einreiseverbot für Großlaster über 7,5 Tonnen an den Grenzübergängen in Nadlac und Varsand aufgehoben und ihre Weiterfahrt auf den Nationalstraßen DN 7, DN 79 und DN 69 freigegeben. Etwa 600 Fahrzeuge hatten sich auf der ungarischen Seite auf der Straße und den nahe gelegen Parkplätzen angesammelt. Montag Nacht waren in Arad auch sieben Busse mit insgesamt 372 Passagieren angehalten und aus Sicherheitsgründen an einer Weiterreise gehindert worden. (aradon.ro)

Unterstaatssekretär Raed Arafat erklärte gestern, dass Alkoholkonsum die Unterkühlung fördert, weil der Alkohol ein wohliges Wärmegefühl vorgaukelt und die Betreffenden sich nicht mehr entsprechend vor der Kälte schützen. Er hat auch angeordnet dass alle 79 Kälteopfer autopsiert werden, damit die genaue Todesursache festgestellt werden kann, weil es möglich wäre, dass nicht alle als Folge der Unterkühlung verstorben sind. Da sind einerseits die Obdachlosen, die den eisigen Temperaturen ausgesetzt sind und anderseits ein Mensch, der vielleicht gestolpert ist und am Kopf verwundet, nicht mehr aufstehen konnte und erfroren aufgefunden ist. Die Erklärung muss im Zusammenhang mit der äußert unglücklichen Aussage von Mircea Toader,dem Leiter der demokratischliberalen/PDL Parlamentariergruppe gesehen werden, der am Montag sagte, Großteil der in dieser Periode Verstorbenen, wären an exzessivem Alkoholkonsum und nicht wegen der Kälte gestorben. (b1.ro)

Der aus Temeswar stammende Schauspieler, Gründungsmitglied des Deutschen Staatstheaters in Temeswar, Julius Vollmer wird heute 85 Jahre alt. Seinen Geburtstag feiert Julius-Andreas Szabo von Szathmaryi, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, mit seinen Schauspielerkollegen im Freiburger Stadttheater, weil die Bühne ihm längst das Zu Hause ersetzt hat. Mehr über den Jubilar unter:

http://www.ostdeutscher-kulturrat.de/topics/literatur-und-kunst-65.php

Das Problem des Referendums, die Auflösung der kreise betreffend, steht wieder auf der Tagesordnung. In erster Instanz hat das Gericht Ende Januar die Eingabe der Temescher Präfektur, die die Legalität des Kreisratsbeschlusses, das Referendum betreffend anzweifelte, zurückgewiesen worden. Präfekt Mircea Bacalahatte danach erklärt, die Präfektur würde von ihrem Recht, das Urteil beim Berufungsgericht anzufechten, Gebrauch machen. Verliert sie auch da, müssen sich die Temescher auf das Referendum vorbereiten. (tion.ro)

Der Kreis Klausenburg/Cluj steht mit 89,9% der Wohnungen, die über eine Toilette und Dusche verfügen, landesweit auf Platz eins. Laut der Kanalisations-Landkarte sind in unserem Amtsbezirk 50 bis 70 % der Bewohner an die Kanalisation angeschlossen.(clon.ro)

Als der Lugoscher Uhrmacher Peter Kindlein 1992 im Alter von 81 Jahren verstarb, hinterließ er seinem Enkel, Emil Kindlein mehrere Truhen, aus denen erst Jahre später, nach und nach alte Möbelstücke, Uhrmacher-Werkzeuge und -Kataloge, Stempel, Metall- und Holzschubladen, Fotos, Dokumente und nahezu Tausend Wand-, Taschen- und Armbanduhren bzw. Wecker hervorkamen. Als der Großvater der seinen ersten Meister als Gold- und Silberschmied beim berühmten Csaki machte, nach dem Krieg heimkam, war seine Frau nach Russland deportiert worden. Er arbeitete als selbstständiger Uhrmacher – ohne Firmentafel und ohne Steuer zu zahlen, aber die Leute kannten und schätzten ihn. Viele Deutsche und Juden, die dem Land den Rücken kehrten, überließen ihm ihre Uhren – er war kein Sammler, er behielt sie der Ersatzteile wegen. Inzwischen hat Emil Kindlein, seinem Großvater ein Denkmal gesetzt, in dem er in zwei Zimmern seines Hauses in Lugosch ein Museum eingerichtet hat, mit allen Uhrmacher-Werkzeugen und all den Tausend Uhren in den Schubladen und an den Wände. (adevarul.ro)

Der Hohe Gerichts- und Kassationshof hat gestern dem Antrag Prinz Pauls zur Anerkennung in Rumänien des Urteils aus Lissabon aus 1955, laut dem sein Vater Carol Mircea als ehelicher Sohn König Karls der II und dessen Erbe anerkannt wurde, stattgegeben. Der Prozess dauerte 21 Jahre, das Urteil ist definitiv. (Anmerkung: Carol Mircea, der Sohn aus der ersten Ehe des damaligen Thronfolgers Karl mit Ioana Valentina (Zizi) Lambrino, Ehe die nachträglich annulliert wurde, weil König Ferdinand, seine Zustimmung nicht dazu gegeben hatte, starb 2006 in London, im Alter von 85 Jahren. Seine Erben sind seine Ehefrau und die beiden Söhne Paul und Alexandru.) Paul von Rumänien, Sohn von Carol Mircea und Helene Henriette Nagavitzine, wird von Ex-König Michael - ungeachtet dieses Urteils, sowie die eines portugiesischen bzw. französischen Gerichts in 1955 und 1957, nicht als Mitglied des Königshauses anerkannt.(agenda.ro) Anmerkung:Die Geschichte scheint sich zu wiederholen – Derpensionierte KonzertmeisterDieter Stanzeleit, der nach eigener Überzeugung der 1939 als Nicolae Vasile von Alba Iulia Sohn von Michael I und dessen ersten Ehefrau, der britischen Adligen Nerissa Jane Irene Bowes-Lyonist, hat bisher vergeblich auf Anerkennung gehofft.

Das Urteil des Hohen Gerichtshofs würde nur die leibliche Abstammung Paul Lambrinosvon König Karl den II von Rumänien feststellen und keinerlei dynastische Rechte bzw. dessen Zugehörigkeit zur Königsfamilie festlegen – erklärte Gheorghe Ciuhandu, Vorsitzender des Leitungsrates der Bauernpartei/PNTCD, der einzig erklärten monarchistischen Partei in Rumänien, die weiterhin den Rückkehr zur konstitutionellen Monarchie unterstützt. Für die PNTCD sei Seine Majestät König Michael der I von Rumänien, der einzige authentische Vertreter der Monarchie in Rumänienund der Einzige, der sich in Sachen dynastische Fragen äußern darf. (ziuadevest.ro)

Landesweit haben sich Sportler, Grubenarbeiter aus Rosia Montana, Ultras und Unternehmer den Ärzten, Gendarmen, Soldaten und Feuerwehrmännern angeschlossen und tun alles, um die Menschen in den entlegenen total zugeschneiten Ortschaften aus ihren Häusern zu befreien. In Temeswar haben 15 geistig behinderte Mitglieder der Pentru Voi(=Für euch)-Stiftung die Straße vor dem Zentrum vom Schnee befreit, damit die Rollstuhlfahrer sicheren Zugang haben (adevarul.ro) Eine 75-jährige Temeswarerin spendete aus ihrer Rente in Höhe von 900 Lei im Monat, Lebensmittel im Wert von 100 Lei. (agenda.ro)Und auch die Temeswarer Basketballmanschaft BC 2 ist dem Ruf des Rumänischen Basketballverein gefolgt und hat zur Schaufel gegriffen. (adevarul.ro) ...um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Im Kreis Vaslui haben sich ein Schneeräumungsfahrzeug und ein Krankenwagen, der von einem anderen Notfall abgezogen wurde, weil er Allrad-Antrieb hat, fünf Kilometer durch den Schnee gequält, um .... zu einer imaginären Zwillingsgeburt zu Hause zu gelangen. dem Scherzkeks droht ein Bußgeld in Höhe von 500 Lei (wenn er ermittelt wird!) (agenda.ro)

Der Pressesprecher der Generaldirektion für Korruptionsbekämpfung des Kreises Bacau wurde in einem Laden beim Klauen von USB-Memory-Sticks im Wert von 500 Lei ertappt.(agenda.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3473 Lei/Euro bzw. 3,2908 Lei/US-Dollar.

14. Februar 2012

Im Banat lag gestern Abend 22 bis 41 cm Schnee, in der Oltenia 40 bis 88 cm, in der Muntenia und Moldau 23 bis 66 cm, in Siebenbürgen zwischen 8 und 44 cm, in Crisana 16 bis 24 cm, in der Maramuresch 15 bis 34 cm und in Konstantza zwischen Null und 6 cm. Im Gebirge war der Schnee auf dem Semenic 124 cm hoch, bei Balea Lac 176 cm, Parang 83 cm, Penteleu 135 cm und Stana de Vale 105 cm. 7.156 Schulen bleiben heute geschlossen – in 12 Kreisen wurde der Unterricht ganz suspendiert (in unserem Amtsbezirk: Mehedinti), lediglich in 15 Kreisen des Landes- (darunter Arad, Bihor, Sathmar und Temesch) wird er regulär abgehalten. In fünf Kreisen – darunter Karasch Severin, sind bis zu 100 Schulen geschlossen. (Unter der Tel-Verde-Nummer 0800 816 ABC, wobei ABC die Kreisvorwahl ist, können Eltern und Lehrer bis 22:00 Uhr Informationen zum jeweiligen Sachstand bekommen.) Gestern Abend konnte man 117 Ortschaften in Süd-Rumänien über die Landstraßen nicht erreichen. Laut Gabriel Berca, dem Minister des Inneren und der Verwaltung, waren gestern (19:00 Uhr) 111 Kreistraßen in 24 Kreisen blockiert, auf fünf war der Verkehr erheblich erschwert. Er erklärte auch, es sei jetzt keine Zeit für politische Streitgespräche, Schuldzuweisungen und Notstands-Erklärungen – Priorität hätte zurzeit die Beseitigungen der Wetterfolgen und das Auftun finanzieller Mittel für die betroffenen Ortschaften. (Inzwischen wurden für die besonders stark getroffenen Kreise – Braila, Buzau, Calarasi und Vrancea - 244.000 Lei in Form Treibstoff, Pasteten- und Fleischkonserven und Wasser zugeteilt. Die Transportkosten der Güter trägt die Nationale Verwaltung der Staatsreserven. -b1.ro) Berca hat alle Präfekten aufgefordert – sobald sich die Lage wieder normalisiert hat, eine genaue Analyse der Verträge und zur Verfügung stehende Gerätschaften durchzuführen, weil sie es sind, die in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Komitees für Notsituationen, darüber Bescheid wissen und entsprechend handeln müssen. Laut Meteorologen wird es weiterhin leicht schneien, die Temperaturen klettern bis einige Grade über Null, um am Donnerstag wieder unter den Gefrierpunkt zu fallen, ohne aber die eisigen Temperaturen der vergangenen Tage zu erreichen. Es gelten weiterhin Schnee- und Windwarnungen der Stufen Gelb bzw. Orange. In unserem Amtsbezirk gilt Grün – mit Ausnahme der Kreise Karasch Severin und Mehedinti, für die auf Gelb heruntergestuft wurde. In Temeswar und Arad sind in den nächsten zwei Tagen -2/-14 Grad C zu erwarten, in Oradea -2/-13 Grad C, in Reschitza -2/-12 Grad C am Mittwoch und -2/-9 Grad C am Donnerstag. (agenda.ro) Der Temescher Kreisrat hat den Kreisräten Vrancea und Buzau je 500.000 Lei aus dem eigenen Reservefonds überwiesen, um sie in ihrem Kampf mit den Schneemassen zu unterstützen. Bürger, die Kleidung, Betten und unverderbliche Lebensmittel spenden für die Bewohner im Katastrophengebiet spenden wollen, können dies in der Militärgarnison und beim Sitz des Inspektorats für Notsituationen auf der Infratirii-Straße bzw. den Postämter der West-Regionale tun. (opiniatimisoarei.ro) Auch in Arad werden Spenden beim Sitz der Sozialdemokraten, auf dem Boulevard der Revolution 74, zwischen 9:00 und 18:00 Uhr sowie den PSD-Sitzen in den Stadtteilen und im Rahmen des Projekts Lebensmittelbankdes Roten Kreuzes in den bei real,Carrefourund Metro aufgestellten Container gesammelt. (aradon.ro)

Wegen der zu erwartenden milderen Temperaturen, bereiten sich die Lokalbehörden für eventuelle Überschwemmungen vor und weisen die Bevölkerung in diesem Sinne darauf hin, dass sie ihre Dächer vom Schnee befreien und ihre Fahrzeuge so parken sollen, dass die Abwasserkanal-Öffnungen frei bleiben, damit die Wassergesellschaft/Aquatim eventuell verstopfte, wieder frei machen kann. Rund um die Uhr kann man unter der Telefonnummer 0256 201 362 blockierte Kanalöffnungen in Temeswar melden. (opiniatimisorii.ro)

Nachdem er am Freitag erklärt hatte, dass wegen der Wetterverhältnisse nicht genügend Ressourcen für die Stromversorgung sein werden, forderte Premierminister Mihai Razvan Ungureanu gestern von Wirtschaftsminister Lucian Nicolae Bode, die sofortige Entlassung des Generaldirektors der Transelectrica,Horia Hahaianu, wegen schlechter Kommunikationund weil die widersprüchlichen Aussagen des Stromnetzbetreibers, für Panik in den Reihen der Bevölkerung gesorgt haben. Und Staatspräsident Traian Basescuversicherte der Bevölkerung, die Lage sei unter Kontrolle und sie werde nicht ohne Strom bleiben. Sollte es trotzdem zu außergewöhnlichen Bedingungen kommen, werde nach einem Notfallplan, der Export (500 MW/h – in Spitzenzeiten bis zu 1.400 MW/h) reduziert bzw. gestoppt. (agenda.ro)

Die ehemaligen Landwirtschaftsminister Decebal Traian Remesund Ioan Avram Muresan wurden im Leberwurstgenannten Fall wegen Einflussnahme und Annahme von Bestechung bzw. Mittäterschaft dazu, zu einem dreijährigen Freiheitsentzugverurteilt. Remes soll durch die Vermittlung AvramsLebensmittel im Wert von 1.500 Lei (deswegen Leberwurst) und 15.000 Euro vom Geschäftsmann Gheorghe Ciorba angenommen haben, um ihm im Gegenzug zwei Verträge im Wert von 3,5 Millionen Lei zuzuschieben. Remes soll nach Vertragsabschluss auch eine 65.000 Euro teure Luxuslimousine bekommen haben. Das Urteil kann angefochten werden. Avram wurde im April 2011 auch in einem anderen Korruptionsfall zu einer sieben jährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. (b1.ro)

Die Arader Waggon-Fabrik Astra hat den Zuschlag des brasilianischen Transport-Giganten Vale (präsent auf fünf Kontinenten, 126.000 eigene Angestellte und weitere 50.000 in ihren Projekten implizierte Mitarbeiter)bekommen und wird diesem bis Ende 2014, 100 Waggons im Wert von 110 Millionen Euro liefern. 96 sind Personenwaggons der I. Klasse mit 74 Plätzen, bzw. der II. Klasse mit 96 Plätzen, je zwei sind Generatoren- bzw. Postwaggons. Die Waggons der spanischen, deutschen und französischen Mitbieter - die wegen einer Verschwiegenheitsklausel nicht genannt werden dürfen, waren pro Einheit, mindestens eine halbe Million Euro teurer. Es ist dies nicht der erste Kontakt zwischen den beiden Vertragspartnern – bereits vor 1989 hat Vale 100 Waggons, die auch heute in Betrieb sind, aus Arad bezogen. Dies ist seit fünf Jahren der größte Vertrag der Fabrik und kommt, wie gerufen, wenn man bedenkt, dass sie den nordafrikanischen Markt, wegen der arabischen Revolutionen verloren hat.(ziuadevest.ro)

Die Parteien scheinen sich in Sachen private Krankenversicherunggeeinigt zu haben: Für die nächsten zwei – drei Jahren könnten die Pflicht-Krankenversicherungen gültig bleiben und die Privaten schrittweise zusätzliche Krankenversicherungen anbieten, wodurch Zeit geschaffen wird, das gemischte Versicherungssystem zu reglementieren, das Grundversicherungspaket festzugelegen und das steuerrechtliche Absetzen zu klären. (ziuadevest.ro)

Für Januar werden die Temeswarer, die an das Fernheizungssystem angeschlossen sind, etwa 20 % mehr für die Heizung zahlenmüssen, weil auf den Januar-Rechnungen erstens eine kältere Periode und zweitens Weihnachten und Neu-Jahr verrechnet werden. Die Fernheizungsgesellschaft/Colterm erklärte, sie würden zurzeit mit voller Kapazität funktionieren, die Brennstoffreserven (Kohle, und Heizungsöl) würden ausreichen und falls der Gasdruck fallen sollte, kann auf Heizöl zurückgegriffen werden. Aktuell sind 83.000 Haushalte an das Fenrheizungssystem angeschlossen – 7.000 Familien haben sich im vergangenen Jahr abkoppeln lassen.(ziuadevest.ro)

Seit Februar dieses Jahres ist Großwardein/Oradea Mitglied im EU-geförderten. 1999 ins Leben gerufene, Art Nouveau Netzwerk,dem europäische Städte mit einem reichen Erbe anJugendstil-Architektur aufweisen, angehören, das es zu bewahren, erforschen und fördern gilt. Dem Netzwerk gehören unter anderen Helsinki und Budapest, Barcelona und Glasgow an. In Großwardein stehen im Jugendstil erbaut, das Poynar-Haus, das griechisch-katholische Bischofspalais und der Schwarzer Adler-Palast. (b1.ro)

Sorin Johann Tudor,einer der Angeklagten im Fall Immobilien-Mafia in Temeswar, erhebt schwere Vorwürfe gegen den NotarinSafta Criste. Tudor, der angeklagt wird, zusammen mitIonel Sandner(aliasIonelas Carpaci)versucht zu haben, dem GeschäftsmannJabri Tabrizzi ein Grundstück, das dem Temeswarer Bürgermeisteramt gehört, zu verkaufen, behauptet, der Notarin wären die Machenschaftenvon Ionelas Carpaci nicht fremd gewesen. Sie habe auf seinen Namen eine falsche Vollmacht ausgestellt, damit das Grundstück verkauft werden kann. Er selbst wäre da nur reingerutscht, weil Ionelas Carpaci ihn gebeten hatte, das Gespräch zwischen ihm, der Notarin undRobert Berger,dem angeblichen - bisher noch unbekannten - Erben des Grundstücks in der Romulus-Straße, aus dem Ungarischen ins Rumänische zu übersetzen. Nachträglich soll die Notarin ihn (Tudor) sogar gebeten haben, die Tatsache, dass sie undRobert Bergher sich kennen, zu verschweigen, um ihr keine Schwierigkeiten zu bereiten. Anmerkung: Gegen Safta Criste, der Ehefrau des ehemaligen Generalstaatsanwalts Mircea Criste, wurde bereits in diesem Fall ermittelt – die Staatsanwältin Angelina Tufariuaber hatte die strafrechtlichen Ermittlungen gegen sie eingestellt und lediglich ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Lei für Nachlässigkeit im Dienst verhängt. (renasterea.ro)

Krieg der Milliardäre: Tiriac Auto,Teil der vom rumänischen Geschäftsmann Ion Tiriac kontrollierten Tiriac Holding,hatte Ende des vergangenen Jahres die Insolvenzerklärung der Supermarktkette Mic.rodes Dinu Patriciugefordert, weil dieser für dieMercedes-Flotte, die für das Mic.ro-Netz genutzt werden eine Million Euro schuldet. Die Verhandlung ist für den 21. Februar angesetzt, werden die Schulden bis dahin beglichen, kommt es zu keiner Insolvenzerklärung.Patriciu schuldet Tiriac noch mehr – z. B. für die Vermittlung des Kaufs von 300 Mercedes Sprinter (der Vertrag war für 1.000 abgeschlossen worden), aber dafür hat Tiriac noch keine Ansprüche gestellt. Nahezu 100 Angestellte der Mercadia-Gruppe, mit denen die Mic.ro-Läden betrieben wurden, protestierten gestern Morgen vor dem Sitz der Firma, weil sie den Lohn für Dezember nicht bekommen haben, per sms benachrichtigt wurden, dass sie keine Lebensmittelbons mehr bekommen und ihnen die Schlüssel der Lagerräume ohne jegliche Erklärung abgenommen wurden. Dem Gericht liegen über 40 Forderungen von ehemaligen Handelspartner des Diskounters mit 58 Läden vor. Die Gesamtschulden des Retailers betragen 127 Millionen Lei. (capital.ro)

Econtext hat eine Landkarte der Geburtsorteder Minister und Premierminister Rumäniens nach Dezember 1989 gezeichnet. Daraus geht hervor, dass die Hauptstadt von der ersten Regierung nach der Wende unter Petre Roman(26. Dezember 1989 – 28. Juni 1990) bis zum Mihai Razvan UngureanuKabinett, insgesamt 64 Minister und Premierminister gegeben hat. Es folgen die Kreise Klausenburg/Cluj mit 13, Hunedoara mit 9 und Prahova mit 8, die Kreise Temesch und Kronstadt/Brasov mit sieben. Aus den Kreisen Bihor und Karasch Severin kamen vier, aus Sathmar und Megedinti drei und aus Arad zwei.(econtext.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebeneWechselkurs liegt bei 4,3477 Lei/Euro bzw. 3,2778 Lei/US-Dollar.

11. - 13. Februar 2012

Auch am Wochenende fielen in weiten Teilen des Landes starke Schneefälle. Soldaten, Gendarmen und Volontäre griffen beherzt zur Schaufel und befreiten unzählige im eigenen Haus eingesperrte Senioren, die um ihr Leben fürchteten. Militärflugzeuge wurden eingesetzt, um die Bewohner der Krisengebiete im Süd-Osten des Landes mit Wasser, Lebensmittel und Medikamente zu versorgen. Die Zahl der Kälteopfer ist auf insgesamt 68 angestiegen. Im Westen Serbiens gilt Alarmstufe Rot,20 Personen sind der Kälte zum Opfer gefallen, 50.000 Menschen sind in ihren Dörfern total isoliert. Laut Ion Sandu, dem Direktor des Nationalen Amts für Meteorologie, wird am Montag Morgen der meiste Schnee fallen – Alarmstufe Rotwird nur gegeben, wenn in 24 Stunden zwischen 50 und 100 cm Schnee fällt und die Windgeschwindigkeit 90 bis 144 Stundenkilometer erreicht. (agenda.ro) Ein Spartan-Militärflufzeug war am Sonntag auf dem Flughafen in Temeswar gelandet, um die von den Temeswarer in Rekordzeit gespendeten und den Soldaten eingesammelten fünf Tonnen Wasser, Lebensmittel und Kleidung nach Bacau zu fliegen, von wo sie von den Soldaten in die Krisengebiete gebracht werden sollen. Die Flughafenleitung hat entschieden für diesen humanitären Flug keine Gebühren zu kassieren. (renasterea.ro) In Temeswar waren in der vergangenen Nacht 22 Schneeräumungsfahrzeuge und 48 Angestellte der Straßenreinigungs-Gesellschaft/RETIMdamit beschäftigt, die Straßen zu säubern, 43 TonnenNatrium- bzw. 10.000 Liter und 1,2 Tonnen festes Kalziumchloridwurden gestreut. Die Räumungsarbeiten werden im Laufe des heutigen Tages mit verschiedenen Geräten und Fahrzeugen und 100 Arbeitern weitergeführt. (ziuadevest.ro) In 3.500 Schulen wurde der Unterricht suspendiert – in unserem Amtsbezirk im Kreis Mehedinti. (b1.ro)

Schneewarnung der Stufe Orangein unserem Amtsbezirk für heute in den Kreisen Karasch Severin und Mehedinti (bis zu 30 cm, isoliert auch 50 cm Neuschnee bei Windböen bis zu 55 Stundenkilometer), der StufeGelbim Kreis Temesch (isoliert über 15 cm Neuschnee, Windböen von 30 bis 40 Stundenkilometer) - Dienstag, der Stufe Gelb für die Kreise Karasch Severin und Mehedinti.(agend.ro)

Unterhttp://www.agenda.ro/news/news/51775/unde-sunt-drumuri-inchise-unde-sunt-restrictii.html kann die komplette Liste der gesperrten Landstraßen, der Straßen auf denen der Verkehr von Fahrzeugen über 3,5 oder 7,5 Tonnen eingeschränkt wurde sowie der Straßen, die laut der Nationalen Kompanie für Autobahnen und Landstraßen/CNADN von Schnee bedeckt aber befahrbar sind, eingesehen werden.

10 % des Eisenbahnnetzes ist lahm gelegt. Insgesamt 194 Züge in Richtung Craiova, Jassy/Iasi, Ramnicu Valcea, Buzau, Konstantza und Galatz wurden annulliert. Die Liste ist unter folgendem Link abrufbar: http://www.cfrcalatori.ro/3920. Informationen über Zug-Verspätungen und -Annullierungen auch über die Telefonnummer 021 9521, über die Straßen unter 021 264 33 33, 021 264 33 34 oder 9360. (b1.ro)

StaatspräsidentTraian Basescu hatte die Vorsitzender aller im Parlament vertretenen Parteien und politischen Formationen zwecks Konsultationen in den Cotroceni Palast zum Thema Ratifizierung des Vertrags über die Stabilität, Koordination und Konvergenz in der Wirtschafts- und Währungsunion/WWU und zwischenparteilicher Dialog, eingeladen, nachdem die eingangs für den 6. Februar anberaumte Treffen wegen der Ernennung des neuen Premierministers verschoben werden musste. Victor Ponta,Vorsitzender der Sozialdemokraten/PSD hatte erklärt, er sei der Meinung, die Opposition könnte auf den parlamentarischen Protest verzichten, wenn die Regierungskoalition vier „minimale Bedingungen“ akzeptieren würde: 1. Ein öffentliches Engagement des Premierministers, künftig auf Dringlichkeitserlasse und die Vertrauensfrage-Stellung zu verzichten, 2. der Opposition das Recht, die Misstrauensfrage zu stellen zugestehen und an den Abstimmungen teilnehmen, 3. die Bestrafung der Vorsitzenden der Abgeordnetenkammer, Roberta Anastase für den Abstimmungsbetrug im vergangenen Jahr und die Garantie, dass das nicht wieder vorkommt und 4. eine Neuverhandlung der Regeländerung, durch die es zur Anerkennung einer politischen Formation (gemeint ist die UNPR) gekommen ist, die nicht an den Wahlen teilgenommen hat. Ponta erklärte, er habe diese Bedingungen nicht mit seinen Unionspartner abgesprochen, „hoffe“aber bei ihnen „Resonanz“zu finden, zeigte sich aber wenig optimistisch, dass die Bedingungen erfüllt werden würden. (enational.ro)Update: Am Treffen teilgenommen haben der demokratischliberale Vorsitzende Emil Boc, die Vorsitzenden der beiden Parlamentskammern, Vasile Blagaund Roberta Anastase, vom UngarnverbandKelemen Hunor, Marko Bela und Borbely Laszlo,von der Union für den Fortschritt Rumäniens/UNPR Gabriel Opreaund Cristian Diaconescu und Varujan Pambuccian,Leiter der Parlamentariergruppe der Minderheiten. Die Oppositionsunion/USL hat sich geweigert an den Konsultationen teilzunehmen und begründeten ihren Entschluss damit,dass die Bevölkerung in den wetterbedingten Krisengebieten, erste Priorität hätte.(b1.ro)

Laut den vorläufigen Ergebnissen der Volkszählung 2011, haben nahezu zwei Millionen Bürger – meist Rumänen, aber auch Romas und Ungarn das Land verlassen, wobei etwa die Hälfte ihre Staatsangehörigkeit in der neuen europäischen Heimat behalten und damit die Reihen der historischen Diaspora auf 4,5 Millionen aufgestockt haben. Wurde im Land ein durchschnittlicher Bevölkerungsrückgang von 12 % verzeichnet, waren es im rumänischen Banat „nur“ 8,6 %, aber die Bevölkerungszahl fiel unter die psychologische Schwelle von einer Million. Eine genauere Analyse der Zahlen ergibt aber Folgendes: In den vergangenen zehn Jahren waren die Kreise Temesch und Karasch Severin, nach der Zahl der Auswanderer unter den ersten zehn Kreisen im Land, wobei der Platz der Auswanderer zum ersten Mal seit zwei Jahrhunderten nur teilweise von internen Zuwanderern (25 % der heutigen Banater wurden in anderen Kreisen geboren, ein Drittel der Zuwanderer gehören einer nationalen Minderheit an) eingenommen wurde. Die Zahl der Rumänen ist im Kreis Temesch um 2 % auf 85,5 %, im Kreis Karasch Severin um ein Prozent auf 89,2 % gestiegen. Die Zahl der historischen Minderheiten (Ungarn, Deutschen und Serbisch-Kroaten) ist von 102.000 unter 72.000 gefallen, wogegen die Gruppen der neuen Immigranten (Italiener und Araber) angestiegen ist. Was die Roma-Minderheit betrifft: Im Kreis Karasch Severin stieg die Zahl um etwa 400 Personen, im Kreis Temesch (wie auch in der Hauptstadt und weiteren sechs Kreisen des Landes), fiel sie um nahezu 2.000, was die große Mobilität dieser Volksgruppe beweist. Die reelle Zahl der Roma in Rumänien beträgt unter einer Million – wobei etwa zwei Drittel sich als Romanesdeklarierten – der Rest, teils durch Mischehen begründet, als Rumänen oder Ungarn. Die stärkste Gleichgewichtsstörung im Land wurde im Bereich Generationenausgleich registriert: Die Zahl der über 50-Jährigen steigt durch die sogenannten Decretei/Kinder des Dekrets 770/1966 (Abtreibungsverbot für unter 42-Jährige mit weniger als vier Kinder, Steuererleichterungen ab fünf Kinder, Strafsteuer für Kinderlose und inoffizieller Schwangerschaftsverhütungsverbot, was zur Folge hatte, dass etwa 11.000 Frauen durch unsachgemäß vorgenommenen Abtreibungsversuchen starben oder Kinder mit Missbildungen und Behinderungen geboren haben – herbst89.info) sowie Danke der leichten Verbesserung der medizinischen Dienstleistungen, während die der aktiven Bevölkerung , hauptsächlich durch Auswandern, drastisch fällt. In den beiden Banater Kreisen ist die Lage nochnicht so dramatisch, weil die dünner werdenden Reihen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, durch die internen Zuwanderer aufgestockt werden, aber die Tendenz der internen Zuwanderer, das Banat zu übersprungen und sich direkt in Richtung Westeuropa zu wenden, macht sich bereits bemerkbar. (renasterea.ro)

Der ökologische Naturverein Pecica hat zusammen mit seinem ungarischen Partner in Csongrad im Rahmen eines grenzüberschreitenden Zusammenarbeitungsprogramms ein einzigartiges Projekt auf die Beine gestellt. Durch das Projekt im Gesamtwert von 623.017 Euro (mit einem rumänischen Eigenbeitrag von 28.972 Euro) soll der Wiederaufbau der Territorien mit minimalen Kosten und durch die Berücksichtigung der lokalen Biodiversität erfolgen. Deswegen sollen zehn Büffel eingesetzt werden, die einzige einheimische Spezies, die robust genug ist und dafür sorgen wird, dass die fremden Pflanzen ausgerottet werden. Dafür soll eine Farm gegründet, ein Tierarzt und Personal, das die Büffel betreut angestellt werden. Die Milch soll verwertet werden und für Schüler sollen Unterrichtsstunden im Freien auf der Farm abhalten werden. Bei den ungarischen Partnern, wo so eine Farm schon seit drei Jahren erfolgreich funktioniert, ist die Zahl der Büffel gestiegen, ein neuer Stall muss gebaut werden – Fleisch und Milch werden nicht verwertet, denn in Ungarn leben zurzeit nur etwa 600 bis 700 Büffel und sie wollen die Art erhalten. (Agenda)

Die Temeswarer Domkirche hat eine neue Glocke. Die zwei Tonnen schwere Glocke aus Deutschland, die im vergangenen Mai geweiht wurde, wurde vergangene Woche mittels eines Krans, ebenfalls aus Deutschland, montiert. Es ist die siebte Glocke des römisch-katholischen Doms.(Agenda)

Morgen, ab 19:30 im Club Al-Kimia inderVictor-Vlad-Delamarina-Straße 1 in Temeswar: Premiere des Deutschen Staatstheaters Temeswar: GESCHlaECHTER – Die Furien & Der große Krieg von Neil LaBute, in Regie von Radu-Alexandru Nica. Weitere Aufführungen des Stückes, ebenda, um die gleiche Uhrzeit am Montag, den 20. Februar und Dienstag, den 21. Februar. (Quelle: DSTT)

Im Rahmen der Filmreihe ... mitten in Deutschland präsentiert das Deutsche Kulturzentrum in Temeswar in Zusammenarbeit mit dem DAAD-Lektorat der technischen Universität Temeswar und dem Carturesti- Buchladen, am 16. Februar, ab 18:30 Uhr, in der Mercy-Straße 7 den Film Soul Kitchen, in Regie von Fatih Akin. (Quelle: DZK)

In Dumbrawitza soll in etwa eineinhalb Jahren über die Prioritätsachse 1 POR, eine neue Produktionshalle mit Lagerräumen (1.146 qm) und ein zweistöckiges Bürogebäude (600 qm) zur Unterstützung der kleinen Unternehmen gebaut werden. Dabei soll diesen nicht nur ein Ort, wo sie ihr traditionelles Handwerk ausüben können, geboten werden, sondern auch ein Platz, wo sie ihre Produkte verkaufen können. Außerdem sollen neue Arbeitskräfte für diese Handwerke ausgebildet werden. Die beiden Projekte sind komplementär und potenzieren sich gegenseitig – sie sind Teil des 30-jährigen Projekts das mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung abgewickelt wird. Bei der Sanierung der historischen Gebäude in Temeswar zum Beispiel wurde festgestellt, dass es keine Handwerker gibt, die die Restaurierung der dekorativen Elemente aus Holz, Stein oder Gusseisen realisieren könnten. Damals wurden mit Hilfe der deutschen Partner von der GTZ Kurse organisiert. Der Geschäftsinkubator in Dumbrawitza soll voraussichtlich 24 neue Arbeitsplätze in der Produktion und 37 im Bereich Dienstleistungen schaffen und in einem drei-Jahreszyklus 17 klein- und mittelständische Unternehmen „großziehen“. Während dieser Zeit soll den Unternehmern durch kleine Mieten, moderner Ausrüstung, Zugang zu Intra- und Internet, Möbeln und Büroeinrichtungen sowie kostenlosen Marketingservice unter die Arme gegriffen werden. (Agenda)

2011 wurden mit 1.050 neuen rumänischen, traditionellen Spezialitäten 3,7 mal mehr als in 2010 (279) attestiert. Die meisten Produkte waren aus dem Bereich Lebensmittel – Fleisch und Fleischprodukte, Molkereierzeugnisse, Backwaren, Honig, Gemüse, Obst, Fisch und Fischereiprodukte. 50 % der nach Rezepten der Ahnen präparierten Spezialitäten kommen aus den Gebirgsgegenden im Kreis Hermannstadt/Sibiu, Sathmar, Maramuresch und Arges, aber auch das Banat hat seinen guten Ruf bei der Schweinefleisch-Zubereitung, dem Kuchen- und Hörnchenbacken gut verteidigt. Von den insgesamt 96 Spezialitäten kommen 23 Beigel (aus Hefeteig), Brezel, Salzstanden, Nuss- und Mohnhörnchen, Gries- und Käsekuchen und Banater Steinofen-Brot aus dem Kreis Karasch Severin und 21 aus dem Kreis Temesch. Im Bereich Fleischprodukte wurden geräucherte Hauswurst, Räucherspeck und – Schinken, Würstchen, Grieben, Sülze und Blutwurst registriert - 11 aus dem Kreis Temesch, aus Karasch Severin 14. Bei den Molkereierzeugnissen steht der Kreis Temesch mit elf zu fünf besser als Karasch Severin dar - dafür kommen aus Letzterem ein Pilzsalat, ein Brotaufstrich aus Pilzen und Gemüse (Zakuska) und ein zum Kochen eingelegter Pilz sowie zwei Pflaumen und ein Apfelschnaps. (renasterea.ro)

Auf Wunsch von Premierminister Mihai Razvan Ungureanu,gilt ab heute für alle Ministerien, Präfekturen und dezentralisierten Institutionen im Land der gleiche Stundenplan: 8:00 – 16:00 Uhr. Das wird nicht nur für den Bürger von Vorteil sein, sondern sich auch positiv auf die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen auswirken. (renasterea.ro)

Wie jedes Jahr können die Steuerzahler durch das Ausfüllen des Formulars 200– auch online über die Homepage der Finanzbehörde/ANAF- , bis zum 25. Mai 2 % ihres Jahressteuers für 2011 an Nicht-Regierungsorganisationen, gemeinnützige Vereine bzw. Kultusgemeinden oder Privatstipendien umleiten. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0314039160 oder über die Internetseite www.anaf.ro.(Agenda).

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkursliegt bei 4,3529 Lei/Euro bzw. 3,2831 Lei/US-Dollar.