Pressespiegel 12. - 18. Februar 2011
18. Februar 2011
Das Permanente Kreisbüro der Temescher Demokratisch Liberalen (PDL) hat sich einstimmig entschieden, gegen den Temescher Vorsitzenden der Nationalliberalen (PNL), Nicolae Robu, vor Gericht zu gehen. Dieser hatte in einer Fernsehsendung erklärt, die Temescher PDL habe in der Wahlkampagne 2009 mehrere Millionen Euro ausgegeben. Dazu erklärte Danut Groza, Vizepräsident der Temescher PDL, dies würde nur beweisen, dass Robu in einer parallelen Welt lebe und immer nur so tun würde, als wisse er über alles genau Bescheid sowie, dass er ständig haltlose Anschuldigungen ausspreche, die er nicht beweisen kann. Über die Höhe der Schadensersatzklage sind sich die Demokratisch-Liberalen noch nicht einig – aber sie könnte der Summe gleichkommen, der Robu sie beschuldigt hat, genutzt zu haben. Spöttisch erklärte Groza, sie wären auch mit einer Ratenzahlung einverstanden ... nicht ohne einen Seitenhieb auf Robu: Noch könne er das Geld zusammen sparen, denn er ist, trotz des In-Kraft-Tretens des Gesetzes, weiterhin Senator und Rektor.(Renasterea Banateana)
Aurel Matiut, der Leiter der Zoll-Regionale Temeswar, Chef der zig Temescher und Karasch Severiner Zöllner, die wegen Annahme von Bestechungsgeldern festgenommen sind, befindet sich - gerade aus dem Urlaub zurückgekommen - im Krankenhaus, wo er wegen eines Herzleidens operiert werden soll. Die Antikorruptionsbehörde (NDA) ermittelt strafrechtlich gegen ihn und vier seiner Untergeordneten, nachdem Temeswarer Polizisten und Staatsanwälte der Abteilung Organisiertes Verbrechen Ende des Jahres, bei Straßenkontrollen, in mehreren Großlastern Schmuggel-Zigaretten entdeckten, die problemlos den Zoll in Hatzfeld/Jimbolia passiert hatten. (adevarul.ro)
Schwere Vorwürfe. Der SedLex-GewerkschjafstsführerVasile Marica,der von einem ehemaligen Zöllner beschuldigt wird, monatliche Schmiergelder gefordert zu haben (siehe Pressespiegel vom 15. Februar 2011), schlägt blind um sich: Er behauptet, Staatspräsident Traian Basescu stecke hinter der Kampagne gegen ihn (dieser hätte diesbezüglich mit Ungureanu verhandelt) und fordert dessen Rücktritt. Präsidentialpressesprecher Valeriu Turcan, wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und auch der ehemalige Zöllner, erklärte, Traian Basescunie im Leben getroffen und auch nie etwas über ihn ausgesagt zu haben.(agenda.ro)
Ein Tagesaufenthalt im Temescher Kreiskrankenhaus, kostet einen Nicht- Krankenversicherten, krankheitsbedingt 160 bis 400 Lei, eine Gebühr die bei Entlassung des Patienten gezahlt wird und die verschriebenen Behandlungen und Medikamente nichtbeinhaltet. Zum Glück für die Patienten, gab es 2010 nur fünf solcher Fälle.(adevarul.ro)
An der Kreuzung Bucovina mit Iancu Flondor in Temeswar soll eine Privatklinik eröffnet werden. Anstatt sich darüber zu freuen, sehen die Anwohner dem Ereignis eher reserviert entgegen. Vor dem Klinikgebäude liegt ein vernachlässigtes Grundstück der Stadt. Diese hat das Grundstück weder hergerichtet, noch in Konzession gegeben. Dort parken und reparieren die Anwohner ihre Autos, führen ihre Hunde spazieren oder entledigen sich ihres Mülls. Nun hat der arabische Arzt, Johan Pour die Initiative ergriffen und will dort Rosenstöcke pflanzen. Einen Zaun hat er bereits aufgestellt, aber von der Stadt keine Genehmigung für sein Vorhaben eingeholt (weil das ewig dauern würde). Die Anwohner, die das Grundstück in Konzession nehmen wollten (aber innerhalb von zwei Jahren keine Antwort bekamen), sind verärgert, zumal einige unter ihnen über besagtes Grundstück ihre Hintergärten ungestört erreichen konnten. (Renasterea Banateana)
Die Ergebnisse der zwischen dem 2. Dezember 2010 und 31. Januar 2011 abgewickelten generellen Landwirtschaftszählung in Temeswar stehen fest: 12.910 Wirtschaften ohne und 29 mit juristischer Persönlichkeit (17 Einheiten haben ihren Sitz in Temeswar, 12 außerhalb), 12.817 Wirtschaften gehören Temeswarern, die restlichen 93, Personen, die nicht in Temeswar wohnen. Insgesamt werden in Temeswar 187 Kühe und 488 Schweine gehalten. (Renasterea Banateana)
Aus den Zahlen des Landwirtschaftsminsiteriums geht hervor, dass Rumänien doppelt so viele Bananen exportiert als Tomaten oder Möhren und viermal soviel als Weißkohl. Und das, mit sattem Gewinn, denn im vergangenen Jahr wurden die Bananen für 516 Euro die Tonne aus der Türkei und Ecuador gekauft und für 665 Euro die Tonne in die Republik Moldau exportiert. Da ist es nicht weiter verwunderlich ,dass Rumänien auch Datteln, Feigen, Ananas, Avocado, Mango, Guave und Zitrusfrüchte exportiert. (a1.ro)
Voll-Casco fürs Handy. Gegen eine Monatsgebühr von 2 bis 3 Euro (Besitzer von Smart-Telefone zahlen 5 Euro) können Handy-Besitzer ihre Mobiltelefone gegen Diebstahl oder Zerstörung – dazu gehört auch, dass man es versehentlich ins Aquarium fallen lässt - versichern. Die Versicherungen gelten auch für Reisen ins Ausland. (a1.ro)
Zwar hat MarianMihalache (49) während der Verhandlung stetsbeteuert unschuldig zu sein, aber der ehemalige Vizepräsident der Demokratisch-Liberalen aus Hunedoara konnte das irische Gericht nicht überzeugen und wurde in wegen Mordes lebenslänglich verurteilt. Drei Tage nach seiner Einreise in Irland wurde seine 35-jährige ehemalige Geliebte, die bereits seit einigen Jahren als Krankenschwester in Irland lebte, brutal erstochen in einem Studentenheim in Dublin aufgefunden. Mihalache, der das Zimmer angemieteten hatte, befand sich in der Nähe der Leiche und war selbst am Hals verletzt. Laut Staatsanwaltschaft hatte er in einem Wutausbruch 20 mal auf das Opfer eingestochen und anschließend versucht, sich selbst umzubringen. (a1.ro)
Um Kunden wie Staat zu prellen greifen die Taxifahrer auf die neuste Technologien zurück: Ein einfacher Druck auf den Knopf der Fernbedienung und die Gebühr auf dem Taxameter verdoppelt, verdreifacht ... verzehnfacht sich. In einem konkreter Fall sollte der Kunde statt etwa 50 Lei 749 Lei zahlen! Um weniger Steuer zu zahlen schließen die das Taxameter kurz, so dass dieses nicht alle Fahrten registriert. In nur drei Stunden stellten die Polizisten in Bukarest vier solcher Geräte sicher und verhängten 68 Bußgelder in Höhne von fast 33.000 Lei.(a1.ro)
Wütend darüber dass der 59-jährige Taxifahrer in Bukarest auf „seinem“ Parkplatz stand, prügelte ein 22-Jähriger diesen zu Tode. Die Ärzte des herbeigerufenen Notdienstes konnten nur mehr den Tod des Opfers feststellen. (agenda.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2509 Lei/Euro bzw. 3,1322 Lei/US-Dollar.
17. Februar 2011
Bei dem Treffen in Sighet (siehe Pressespiegel vom 8. Februar 2011) haben die Mitglieder des Sarbu-Flügels der Bauernpartei (PNTCD) ein Referendum-Projekt initiiert, das zur Änderung der Regierungsform in Rumänien führen soll. Mit anderen Worten, sie werden ein landesweites Unterschriftensammeln starten, um die Konstitutionelle Monarchie wieder einzuführen und die Königliche Familie nach Rumänien zurück zu holen. In der Resolution heißt es u. a., Rumänien befände sich, 21 Jahre nach der Dezember-Revolution von 1989, in einer moralischen und wirtschaftlichen Krise wie nie zuvor, das Vertrauen der Bevölkerung in die staatlichen Institutionen würde von Tag zu Tag sinken und die Republik hätte bewiesen, dass sie außerstande ist, Rumänien wieder zu dem europäischen Staat, der er vor 1947 war, zu machen sowie dass, einzig allein die Königliche Familie einen Hoffnungsschimmer für Rumänien darstelle.(ziuadevest.ro)
Die Bemühungen des Interkommunalen Vereins für Entwicklung und der Temeswarer Wassergesellschafts (Aquatim), konkretisieren sich durch das An-Land-Ziehen von EU-Fonds für den Ausbau und die Modernisierung der Trinkwasserversorgung und Kanalisation im Kreis Temesch. 118,87 Millionen Euro stellt die EU dafür bereit. Damit sollen das Trinkwasser- und Kanalisationsnetz erweitert sowie Klär- und Wasseraufbereitungsstationen in Temeswar, Großsanktnikolaus/Sannicolau Mare, Hatzfeld/Jimbolia, Detta, Busiasch, Gataja, Fatschet/Faget, Tschacowa, Sackelhausen/Sacalaz, Rumänisch-Sankt-Michael/Sanmihaiu Roman und Utwin errichtet werden. Laut Kreisratspräsident Constantin Ostaficiuc, wird dies die größte Investition im Bereich Wasser und Kanalisation. (Renasterea Baanteana)
Eine Pharma-Kompanie hat 15.000 Euro in die Modernisierung des Perfusions-Zentrums im Städtischen Krankenhauses in Temeswar investiert. Hier werden jährlich etwa 1.500 Patienten, die an diversen Rheuma-Erkrankungen leiden, behandelt. (Renasterea Banateana)
Das einfache Gebäude mit minimalen architektonischen Details, das anstelle des ehemaligen Militärkommissariat gebaut werden soll, wird das neue Geschäftszentrum in Temeswar mit Büros, einem Informationszentrum, einer Bibliothek und einem unterirdischen zweistöckigen Parkhaus. Noch steht der Baubeginn nicht fest, aber mit der Demolierung des alten Gebäudes wurde bereits begonnen. (tion.ro)
Für seinen „markanten Beitrag in den Bereichen Kultur und Literatur“ wurde Rolf Bossert,durch den Stadtratbeschluss 35 vom 10. Februar 2011, post mortemder Titel Ehrenbürger der Stadt Reschitzaverliehen. (primariaresita.ro) Der 1952 in Reschitza geborene Bossert,studierte Germanistik und Anglistik, war der Reihe nach Mitarbeiter der Bukarester Zeitschrift Neue Literatur,Deutschlehrer in Busteni, Programmgestalter im Friedrich-SchillerKulturhaus in Bukarest sowie Lektor im Meridiane- und Kriterion-Verlag und Mitglied der Aktionsgruppe-Banatum Albert Bohn, Werner Lkremm, Johann Lippet, Gerhard Ortinau, Anton Sterbling, William Totok, Richard Wagner und Ernest Wichner. Die wegen seinen regimekritischen Gedichten zunehmend heftige Konflikte mit dem Regime sowie die Tatsache, dass ihn Schläger straffrei krankenhausreif prügelten, die Securitate ihn bedrängte und er Berufs- und Publikationsverbot in Rumänien bekam, bewogen Bossert, die Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland zu beantragen. Nur zwei Monate nachdem er endlich ausreisen durfte, wurde er am 17. Februar 1986 leblos unter seinem geöffneten Fenster gefunden. (wikipedia.org.)
Das Hohe Kassations- und Justizgerichthat am Mittwoch einen definitiven und nichtanfechtbaren Beschluss zugunsten Klaus Johanniserlassen. Die Nationale Agentur für Integrität (ANI) hatte Ende 2009 Bedenken gemeldet, dass der Hermannstädter Bürgermeister inkompatible während seines ersten Mandats gewesen sei, weil er sowohl Bürgermeister als auch Geschäftsführer einer Industriepark-Gesellschaft in Sura Mica war. Johannishatte bereits in erster Instanz gewonnen, aber ANI war in Berufung gegangen. (realitatea.ro)
Im Beisein von Dr. Christian von Albrichsfeld, dem Generaldirektor der Continental Automotive SRL wurde im Rudolf-Walter-Kinderdorf in Temeswar eine Bibliothek eröffnet. Eingangs hatten die Continental-Mitarbeiter etwa 250 Bücherund dann Geld gespendet – aus Letzterem wurden weitere 158 Bücher nach einer von der Kinderdorf-Leitung aufgestellten Liste gekauft. (ziarultimisoara.ro)
Durch das Absegnen des Haushalts des Umweltfonds, stehen 228 Millionen Lei für das Abwrackprogramm 2011 bereit. PremierministerEmil Bochat erklärt, die Summe werde erhöht werden, wenn sie aufgebraucht sei. Das Ziel des Programms, das Mitte März anläuft, ist es, die alten Fahrzeuge zu verschrotten und durch den Verkauf von Neuwagen, die Umweltverschmutzung zu senken und die Automobilindustrie in Rumänien anzukurbeln. 2010 wurden insgesamt 190.000 Fahrzeuge verschrottet und 63.000 Neuwagen – davon 26.000 aus einheimischer Produktion, gekauft.(agenda.ro) Wie im vergangenen Jahr auch, können beim Kauf eines Neuwagens bis zu drei Gutscheine im Wert von je 3.800 Lei verwendet werden. In Anbetracht der Tatsache, dass der Großteil der im vergangenen Jahr verschrottenen Fahrzeuge 15 bis 20 Jahre alt waren und dass es im Land noch etwa 200.000 Autos gibt, die älter als 10 Jahre alt sind, hofft der Umweltminister Borbely Laszlo, dass in diesem Jahr noch mehr Fahrzeuge zum verschrotten abgegeben werden. (evz.ro)
Über 100 historische Fahnen, Flaggen, Wappen und Banner aus dem XVIII. und XIX. Jahrhundert, Zeitzeugen aus der Blütezeit Temeswars und des Banates während des Österreich-Ungarischen Imperiums, liegen zwar ordentlich verpackt, aber nicht richtig geschützt in den Truhen des Banater Museums. Sie wurden einst als Zeichen der Persönlichkeit, der Angehörigkeit zu einer Gruppe bzw. einer Handwerkszunft, aus Seide, Samt und Textil-Kollagen mit Stickereien aus buntem Zwirn und Metallgarn bzw. mit einer Lanzenspitze an der Fahnenstange kreiert. um dem Wind, der Feuchtigkeit und der Sonne ausgesetzt, im Freien gehisst zu werden. Wegen ihrer hohen Abnutzung müssten viele restauriert werden, aber in Temeswar gibt es keine Restaurierungswerkstatt mehr und so können wahren Kunstwerke, wie die Flagge der Freiwilligen Feuerwehr aus 1838, der Müller-Gesellschaft aus 1881 bzw. 1884, der Südungarischen Mechaniker aus 1882, des Komitats Temesch aus dem XIX. Jahrhundert oder der Königlichen Schule in Temeswar, nur noch als Fotos ausgestellt werden. (adevarul.ro)
Diebe haben sich einen neuen Trick einfallen lasse, wie sie an das Geld aus dem Geldautomaten kommen können: Sie bringen ein Klebeband im Schlitz, durch den das Geld ausgegeben wird, an und warten bis der Kunde, es aufgibt auf den Geldauswurf zu warten, um das Band samt Geld herauszuziehen. Die Polizei rät dringend, sich im Zweifelsfall, nicht vom Automaten zu entfernen und den Notruf 112 zu wählen.(fullonline.ro)
Egal wie vorsichtig jemand ist, jeder kann mal Opfer eines Kartenbetrügers werden. Die effektivste Vorbeugungsmaßnahme ist die regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge. Hier noch einige weitere Regeln, die man zusätzlich beachten sollte: 1. Nur an Geldautomaten der eigenen Bank Geld ziehen. (Es gab schon Fälle als die als Geldautomaten getarnten Geräte nur aufgestellt worden waren um die Kartendaten einzulesen). 2. Tragbare Kartenleser auf Märkten und Messen aber auch in kleinen Läden oder Cafés meiden. 3. Auch Online-Zahlungen über unsichere Verbindungen in Cafés, Parks und Bibliotheken bzw. Smart-Telefone sollte man lieber lassen. 4. Nicht angeforderte Produktinformationen über Mail sollte man am besten gar nicht öffnen. 5. Bei Online-Käufen sollte man sich auf Seiten die aufcom enden beschränken, bzw. auf solche die auf das Kürzel des Landes in dem man bestellen will, enden. (capitalul.ro)
In Cintei/Kreis Arad wurde der durch das Ableben seines Besitzers frei gewordene Kirchenstuhl unter den Dorfbewohnern versteigert. Als zwei 2.000 Lei erreicht wurden, blieben nur noch zwei Bieter: Catita Matei,deren Sohn in Spanien arbeitet, sicherte sich den Sitzplatz in der Kirche für 6.600 Lei lenbenslänglich– ihr Kontrahent, ein wohlhabende Schäfer gab auf und entschied sich dafür lieber eine ganze Schafherde zu kaufen. Das Geld wird für die Reparatur des Kirchendaches genutzt werden. (realitatea.net))
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2584 Lei/Euro bzw. 3,1476 Lei/US-Dollar.
16. Februar 2011
Grippe-Warnung der Stufe Rot in Rumänien. In der vergangenen Woche stieg die Zahl der Atemweginfektionen in Rumänien auf das Doppelte (90.000) an. Landesweit wurden in den Krankenhäuser – und insbesondere in den pädiatrischen Abteilungen bzw. in denen für ansteckende Krankheiten, entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel das Tragen der Atemschutzmasken und das Einschränken der Besucherzahl, getroffen. Die Ärzte raten der Bevölkerung viel, an Vitamin C reiches Obst und Gemüse zu verzehren, sowie Produkte wie Propolis, Honig, Echinacea oder Royal Jelly die die Immunität stärken, zu sich zu nehmen. Außerdem wurden in der vergangenen Woche 73 neue Fälle von Infektionen mit dem AH1N1-Virus verzeichnet – fünf davon endeten tödlich. (agenda.ro)
In einer ziemlich operativen Stadtratsitzung haben die Temeswarer Stadtväter gestern den Haushaltsplan für 2011, nach einigen Umschichtungen, genehmigt. Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu erklärte, man könne nicht erwarten, dass das Budget besser als die sozial-ökonomische Lage sei, aber „Wir halten Schritt mit der Entwicklung der Stadt und nutzen EU-Fonds“. 593 Millionen des 810 Millionen Lei starken Haushalts, kommen aus den eigenen Einnahmen – etwa die Hälfte (266 Millionen Lei) davon ist für die Löhne des Personals vorgesehen und wird wie folgt aufgeteilt: Bildungswesen (101 Mio.), Gesundheitswesen (110 Mio.), Rathaus (14 Mio.), Sozialdienst (13 Mio.), Kultureinheiten (11 Mio.), Lokalpolizei (7,11 Mio.), Finanzdirektion (4,4 Mio.) und Einwohnermeldeamt (1,9 Mio). Unter dem Titel Kultur und Grünanlagen sind u. a. die Banater Philharmonie, das Kulturhaus der Stadt sowie das Ungarisches und Deutsches Staatstheater, aber auch die Instandhaltung der Grünanlagen, ökologische Aktivitäten, Kinderspielplätze, Sport und Jugend vereint. Dafür sind insgesamt 62 Millionen Lei vorgesehen – 11,5 Mio. für die Löhne, 42 Mio. für Materialausgaben, 2,97 Mio. für Projekte mit EU-Finanzierung und 6 Mio. Kapitalausgaben. (Renasterea Banateana)
Der Temescher Kreisrat hat vor Kurzem ein Protokoll mit der Firma, die das Nabucco-Projekt in Rumänien implementiert, unterzeichnet und muss sich jetzt um die Urbanistik-Zertifikate kümmern. Ähnliche Abkommen haben die Behörden der Kreise Dolj, Arad, Karasch Severin und Mehedinti, durch die die Pipeline führen soll, bereits unterschrieben. Der Bau der 3.300 km (davon 460 km auf rumänischen Gebiet) lange Erdgas-Pipeline soll in diesem Jahr beginnen und 2014fertig gestellt werden. Die auf 4,5 Milliarden Euro geschätzte Kosten wurden 2008 auf 7.9 Milliarden Euro aktualisiert. Zurzeit sind Firmen aus Österreich, Ungarn, Bulgarien, Deutschland, der Türkei und Rumänien zu jeweils 16,67 % am Nabucco-Konsortium beteiligt. (Renasterea Banateana)
Arbeitsminister Ioan Botis erläuterte den Abgeordneten des Fachausschusses den Entwurf für das neue Arbeitsgesetz. Unter anderen soll die Macht der der großen Gewerkschaftsführer durch das Gesetz geschwächt werden und die der Gewerkschaftsführer auf Sektoren-Ebene an Bedeutung gewinnen. Die Kollektivverträge sollen nicht mehr wie bisher auf Brachen- sondern lediglich auf sektorialer Ebene verhandelt werden. Nicht zuletzt dann werden die Angestellten merken wie wichtig es ist, dass ihre Interessen korrekt vertreten werden und sich der Gewerkschaft anschließen. Die vorgesehene Befristung der Arbeitsverträge auf drei Jahre, werde den Arbeitsmarkt verflüssigen und die Tätigkeit von Kompanien, die oft nur kurzweilige Projekte abwickeln, erleichtern. Die Wirtschaft benötigt gut ausgebildete aber flexible Fachleute mit territorialer Mobilität. Zu Gunsten der Arbeitnehmer soll die Kündigungsfrist von 15 auf 20 Tagen erhöht, der Arbeitgeber zur Registrierung der Kündigung verpflichtet und Schwarzarbeit bestraft werden. (Infolge der von Botis angeordneten Kontrollen wurden innerhalb eines halben Jahres 0,2 Millionen neue Arbeitsverträge abgeschlossen). Außerdem setzt der Minister auf Tagelöhner – wodurch er weitere 150.000 Arbeitsverträge zu erzielen hofft. Noch steht nicht fest, ob das Gesetz über das Parlament verabschiedet werden soll oder ob die Regierung dafür die Verantwortung übernehmen wird. (jurnalul.ro)
Die Temescher Krankenkasse hat den Apotheken 1.700.000 Lei für die Rezepte mit und ohne Patientenbeteiligung ausgezahlt. Das sind 1,169 Mio. Lei für im November und Dezember 2009 bzw. Mai und Juni 2010 ausgegebene Diabetes-Medikamente, 417 Tausend für die im Juni und Juli 2010 nach Organtransplantationen verschriebenen Medikamente und 96 Tausend Lei für im Juni, Juli und August 2010 ausgegebene Medikamente für seltene Krankheiten. (ziuadevest.ro)
Die mannigfaltige Kulturlandschaft in Temeswar, wird in Kürze um einen Buchladen reicher. Am Dom, ein auf deutsche Bücher spezialisierter Buchladen, der aber auch Bücher in englischer Sprache und rumänische Übersetzungen deutscher Autoren führen wird, wird am Freitag, um 13:00 Uhr am Domplatz in Temeswar eröffnet. (Renasterea Banateana)
Die erstmals 1983 in Lille von TV France 3 organisierte Europäische Konferenz der Regionalen Fernsehsender, wird in diesem Jahr in Temeswar, zwischen dem 4. und 8. Mai, stattfinden. 200 Vertreter von 40 Fernsehsender aus 32 Länder werden daran teilnehmen.(ziuadevest.ro)
Die Temescher Krankenkasse ordnete eine Überprüfung der vier Temeswarer Labors an, in denen ein Temeswarer Rentner vor zwei Wochen erheblich unterschiedliche Ergebnisse (siehe Pressespiegel vom 29.-31. Januar 2011) bekommen hatte. Es wurden keinerlei Unregelmäßigkeiten entdeckt. Alle vier Labors sind entsprechend ausgerüstet und arbeiten mit rechtmäßig erworbener und zugelassener Apparatur, die regelmäßig überprüft und gewartet wird, sie haben Serviceverträge und solche zur Entsorgung der biologischen Abfälle. Die Proben deren Ergebnisse der Rentner beanstandete wurden, auf seinen Wunsch hin und nicht nach ärztlicher Verordnung, am 14. und 28. Januar sowie zwei am 18. Januar 2011 entnommen - in der Zeitspanne 10.02.20904 – 14.01.2011 wurde derselbe Test in einem der Labors fünfmal wiederholt – und jedesmal lag der Wert unter dem Normalwert. (ziuadevest.ro)
Die Untersuchungen der Ursache der Explosion im Kohlebergwerk in Uricani (siehe Pressespiegel vom 5. - 7. Februar 2011) gehen nur mühsam voran, denn die zweite Explosion die eventuell verwertbaren Spuren zerstört hat. Über 100 Personen, die relevante Informationen über die Explosion haben hätten können, wurden bisher verhört. (realitatea.net)
Die Nationale Agentur für Integrität (ANI) hat heute eine, in dieser Größenordnung nie da gewesene, Überprüfungen der Vermögen der Gewerkschaftsführer, begonnen. Auf ihrer Liste stehen die Namen von mehreren Vorsitzenden von Gewerkschaften und Nationalen Föderationen aus allen Bereichen – allen voran der erst kürzlich der Annahme von Bestechungsgeldern beschuldigte Vasile Marica (SedLex, siehe Pressespiegel vom 15. Februar 2011) aber auch Dumitru Costin (Nationaler Gewerkschaftsblock), Bogdan Hossu (Cartel Alfa), Anton Hadar (Alma Mater), Vasile Lincu (ProLex), Marius Petcu (Fratia), Ion Popescu (Meridian), Liviu Luca (Petrom)und Gheorghe Isvoreanuz (Spiru Haret). Obwohl es sonst nicht üblich ist, dass die Antikorruptionsbehörde (DNA) eventuelle Anzeigen bekannt gibt, erklärte ihre Pressesprecherin ausnahmsweise (wegen des Medienimpakts), dass bis Dato keine Anzeige gegen Vasile Marica eingegangen sei. (agenda.ro)
Eine Woche nach Festnahme der Zöllner und Grenzpolizisten in Morawitza, versehen hier die Grenzpolizisten die sonst nur am Schreibtisch saßen den Dienst. Sie seien allesamt „einfache Leute, die nur das Gesetz anwenden und nicht übertreten“, die weder „ Villen, noch teure Autos oder Bankkonten“ haben, denen die Freiheit wichtiger ist als das Geld. Dauerte die Überprüfung des Kofferraums vorher maximal fünf Minuten, so dauert sie jetzt doppelt so viel. Inzwischen haben die Schwarzhändler den Preis der Zigaretten um 1 Leu pro Packung erhöht und verkaufen nur mehr Stangen weise. (adevarul.ro)
Seit zwei Jahren werden Millionen Euro für die Modernisierung der Grenzübergänge gepumpt, korrupte Zöllner und Grenzpolizisten verhaftet und Lobby im Europäischen Parlament für den Schengen-Beitritt Rumäniens gemacht. Und trotzdem – in Rumänien gibt es Grenzpunkte, die nicht mal für einen Beitritt in einen afrikanischen Verein genügen würden. So zum Beispiel der Sitz der Grenzpolizei in Beba Veche – wo vor die Fenster geklebte Alufolie das Eindringen der Kälte verhindern soll, wo ein Teil des Mobiliars als Antiquitäten verkauft werden könnte und wo die Geländewagen der jüngsten Generation in einer improvisierten Garage herumstehen, weil monatlich gerade mal 600 Liter Treibstoff zugeteilt werden und das 6 Liter und 39 km pro Schicht bedeutet. (Renasterea Banateana)
Ein 35-Jähriger aus Ghioroc, hat in seiner Eigenschaft als Gesellschafter einer Firma in Arad, in der Zeitspanne Januar 2009 und August 2010, wohl wissend die Buchhaltung dahingehend manipuliert (fiktive Eintragungen, unvollständige Buchführung, Zerstörung von Dokumenten), dass er dem Staat einen Schaden von 3,220 Millionen Lei zugefügt hat.(aradon.ro)
Millionen US-Dollars bzw. Euros wurden für Tausende Studien ausgegeben, die das Verhalten der TV-Zuschauer analysieren. Aber keine hat sich damit beschäftigt, was passiert, wenn das Fernsehprogramm beendet ist. Wer jetzt „abschalten“ sagen will, liegt falsch, denn der rumänische TV-Zuschauer starrt weiter, teilnahmslos auf das Testbild ... oder schnarcht friedlich. Nur so kann man es sich erklären, dass laut den Daten von GfK Rumänien, 0,4 % (immerhin 40.000 Zuschauer) der Rumänen den Fernsehsender Pro TV heute Nacht, zwischen 1:32 und 2:00 Uhr, als der Sender technisch überholt wurde, verfolgten. Dasselbe wurde auch schon bei technischen Revisionen von Antena 1 beobachtet. (a1.ro)
Freitag, den 18. Februar, ab 19:00 Uhr Konzert im Capitol-Saal der Banater Philharmonie in Temeswar. Dirigent: Gheorghe Costin, Solist: Filip Papa. Im Programm: Dvorak (Renasterea Banateana)
Die von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2496 Lei/Euro bzw. 3,1427 Lei/US-Dollar.
16. Februar 2011
15. Februar 2011
Neue Bestechungsvorwürfegegen den Sed-Lex-Gewerkschaftsführer, Vasile Marica, (siehe Pressespiegel vom 12. - 14. Februar 2011) : Marius Ungureanu, der zwischen 1990 und 2003 Zöllner, Schichtleiter und Zollleiter in Giurgiu war, erklärte, er habe, zwischen 1997 und 2002, zusammen mit zwei seiner Kollegen - Robert Cristoi und Eugenia Ciobanu - monatlich 2.000 bis 2.500 Euro an Marica gezahlt. Marica hätte das System organisiert und wäre dessen Hauptnutznießer gewesen. Er habe in jeder Untersuchungskommission einen Vertreter gehabt und konnte die Beschuldigten, ganz wie es ihm passte, für schuldig oder unschuldig erklären lassen. Laut Ungureanu gäbe es sogar eine Aufnahme aus 2001, in der der Schichtleiter Cristoi, erklärt Marica fordere mehr Geld und die Zöllner müssten ihren Beitrag erhöhen. Des Weiteren erklärte Ungureanu er habe sich in diesem Zusammenhang zweimal selbst angezeigt ...ohne Erfolg. Er erklärte auch, dass solange er beim Zoll gearbeitet hat, nie ein Politiker dort aufgekreuzt sei und Geld von den Zöllnern verlangt habe. (mediafax.ro) Anderseits ist auch Ungureanu kein unbeschriebenes Blatt.Laut Medienberichten wäre er zwischen 1994 – 1997 der Kopf der Zigaretten- und Alkohol-Geschäfte gewesen. Auch soll er drogenabhängig gewesen und wochenlang vom Dienst fern geblieben sein. 2003 wurde er wegen Zigarettenschmuggels verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung studierte er Theologie. (realitatea.net)
Der Zollleiter von Siret erklärte, er habe keine Bestechungsgelder angenommen, sondern Geld für die Entlohnung des Zusatzpersonals. Sie hätten das Geld in die Portokasse getan, in „Hinblick auf die Winterfeiertagen“, wenn Traditionsgemäß die colindatorikommen und weil sie alles „selbst bezahlen mussten“, „niemand ihnen Geld für Reparaturen oder die Putzfrau gab“. Aber selbst das „Wir brachten Geld von zu Hause“ Aurel Aneas,beeindruckten die Richter nicht. Aufgrund der Tatsache, dass der Zollleiter das Geld – inklusive an den verdeckt ermittelnden Beamten – verteilte, bleiben Anea und seine 13 Kollegen in U-Haft. (agentia.org)
In einem Interview in der Zeitung Romania Libera erklärte Staatspräsident Traian Basescu, er würde eine Trennung zwischen den Ämtern Parteichef und Premierminister, befürworten. Dass sich EmilBocs Autorität innerhalb der Partei abgenützt hat, wäre auf die Tatsache zurückzuführen, dass er keine Zeit für die Partei hatte. (Renasterea Banateana)
Seit Anfang der 90er Jahre bringt der in Meckenbeuren aufgewachsene Salvatorianer-Pater, Berno Rupp in Temeswar ein Sozialprojekt nach dem anderen auf den Weg. Dazu gehören eine Jugendfarm für ehemalige Straßenkinder, ein Frauenhaus, ein Hospiz, eine Suppenküche für Arme – und ein Nachtasyl für Obdachlose. Weil sie diese zukünftig noch nachhaltiger unterstützen wollen als bisher, wollen die Meckenbeurener diePater-Berno-Stiftung gründen. Zu diesem zwecks waren 14 von ihnen für drei Tage nach Temeswar geflogen und haben sich die Projekte vor Ort angesehen. Danei konnten sie sich davon überzeugen, dass sie hier, in der von Geschäftsführer Herbert Grün geleiteten rumänischen Caritas einen vertrauenswürdigen Partner haben. Nur der Besuch bei Pater Berno selbst, verlief etwas anders als geplant – die Ärzte hatten dem 75-Jährigen wegen Herzflimmern strenge Bettruhe angeordnet. Wie wichtig es ist, dass die Projekte noch lange weitergeführt werden weiß Pater Berno besser als jeder andere, denn „Die Armen in der Gesellschaft – sie werden hier regelrecht 'weggeschmissen'. Für die müssen wir was tun“ und tief beeindruckt von dem, was er über drei Tage hinweg gesehen hat, sagt Andreas Schmid, Bürgermeister in Meckenbeuren: „Hier erkennen wir erst so richtig, wie gut es uns geht, was wichtig ist und was vielleicht nicht so wichtig ist im Leben.“ Die Unterstützung der Pater-Berno-Stiftung ist für ihn beschlossene Sache, mit Geld, aber auch mit Material. Außerdem will er Gespräche führen – mit Banken, mit Unternehmen in der Region, die als potentielle Sponsoren infrage kommen. (suedkurier.de)
Die West-Universität in Temeswar stellt ein All-Time-Register der berühmtesten Absolventen der Universität, seit ihrer Gründung vor 67 Jahren und bis in die Gegenwart, zusammen, wobei nicht die Abschluss-Durchschnittsnote, sondern Berufserfolg sowie nationale und internationale Anerkennung ausschlaggebend sind.. Angeführt wird die Liste sicherlich von der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und der Turnerin Simona Amanar. Weitere berühmte Namen sind die von drei Ministern: Gheorghe Ialomiteanu, Borbely Laszlo undIon Ariton. Zurzeit lernen 25.000 Studenten an den 11 Fakultäten der Temeswarer Hochschule.(ziuadevest.ro)
Alle 900 Angestellten des Sadu-Werkes (siehe Pressespiegel vom 12. - 14. Februar 2011) wurden beurlaubt und treten ab dem 21. Februar für einen Monat in Technische Arbeitslosigkeit, was bedeutet, dass sie zu Hause bleiben müssen und 75 % des Lohnes bekommen. Der bei der Explosion schwer verletzte Mann, wurde am Freitag operiert, hat sich aber zusätzlich eine Atemweginfektion zugezogen. Wann eine weitere Operation durchgeführt werden kann, hängt von seinem Zustand ab. Ersten Schätzungen nach, betragen die von der Explosion verursachten Schäden 60.000 Euro.(gorj-domino.com)
Die Regierung ist mit einem Eintragung einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft nicht einverstanden und wird dies dem Parlament auf die Anfrage, die Gesetzesinitiative des demokratisch-liberalen abgeordneten Viorel Arion betreffend,mitteilen. Zwar hatte der Legislativrat die Initiative befürwortet, aber darauf hingewiesen, dass der neue Zivil Codex die gleichgeschlechtlichen Eheschließungen verbietet und die im Ausland geschlossenen Zivilehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern in Rumänien nicht anerkannt werden. (agenda.ro)
Der demokratisch-liberale (PDL) AbgeordneteDan Pasat, gegen den die Antikorruptionsbehörde (DNA) wegen Erpressung ermittelt, erklärt sich für unschuldig und hat sich selbst aus der PDL suspendiert, „weil seine persönlichen Probleme nichts mit der Partei zu tun haben“. Der Antrag der DNA, Pasatin Untersuchungshaft zu nehmen, wurde vergangene Woche mit 116 Stimmen dafür und 34 Stimmen dagegen (und vier annullierten) zurückgewiesen. (agenda.ro)da sich im Saal 292 Abgeordnete befanden, wären 147 Stimmen nötig gewesen – aber die anwesenden Sozialdemokraten, Nationalliberalen und Konservativen enthielten sich ihrer Stimme. (antena3.ro)
Generalstaatsanwältin Codruta Kövesi, erklärte gestern in einer Pressekonferenz, dass sie eine Verlängerung der Beugehaft von 24 auf 72 Stunden – wie sie es überall in Europa ist - befürworte, weil 24 Stunden für umfassende Verhöre und Durchsuchungen nicht ausreichen würden. (Renasterea Banateana)
Das Euroregionale Zentrum für Demokratie in Temeswar, initiiert das Projekt der Einbeziehung der Blinden und Sehbehinderten in den Entscheidungsporozessen in Rumänien und der Republik Moldau. Nach der Konferenz morgen, um 11:00 Uhr im Sitzungsssaal des Temescher Kreisrates, wird ein Wahlmechanismus für Blinde, der erstmals bei den Wahlen im vergangenen November in der Republik Moldau benutzt wurde, vorgestellt. (Renasterea Banateana)
Während sie in Großstädten oft eng neben einander liegen, gibt es für die 1.600 Einwohner aus Balint, Bodo, Fadimac und Targovste keine Einzige Apotheke, weswegen diese jedes mal nach Lugosch fahren müssen, um sich ihre Medikamente zu besorgen. (Reansterea Banateana)
Zwei US-Amerikaner, die versucht haben den Talibanen aus Afghanistan Waffen zu verkaufen, wurden in Bukarest festgenommen. Es war dies eine gemeinsame Aktion der amerikanischen Behörden mit denen in Rumänien und Liberia, wo weitere fünf Tatverdächtige festgenommen wurden. Die sieben werden der Verschwörung zur materiellen und Ressourcen-Unterstützung der Terroristen bzw. Verstrickung im Drogen-Terrorismus angeklagt. (agenda.ro)
Ab dem 1. März wird der Wert der Lebensmittelgutscheine um 3,21 % auf 9 Lei erhöht. Aber viele Arbeitgeber haben auf die Ausgabe der Lebensmittelgutscheine verzichtet, als die Regierung im Juni 2010, ihre Besteuerung beschloss (zwar mussten die Arbeitnehmer die 16 % tragen, aber der Arbeitgeber wurde verpflichtet die Steuer zu berechnen, einzukassieren und abzuführen). Anderseits wurden die Grundnahrungsmittel im vergangenen Jahr im Durchschnitt um 6 % teurer. (agenda.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2490 Lei/Euro bzw. 3,1566 Lei/US-Dollar.
12. - 14. Februar 2011
Vasile Lincu, der Pro-Lex-Gewerkschaftsführer, der die Hierarchie der Schmiergeldempfänger mit einem Schachspiel verglich (siehe Pressespiegel vom 9. Februar 2011), behauptet Morddrohungen bekommen zu haben, die Reifen seines Fahrzeuges wären aufgeschlitzt und eine Tüte Eingeweide über die Windschutzscheibe gekippt worden. Auch hätte der Gewerkschaftsführer, den er verdächtigt hatte, ein Läuferzu sein, ihn im Fernsehen direkt bedroht. Das Berufungsgericht in Bukarest hat für 91 der 97 in den Razzien in den Kreisen Temesch und Karasch Severin festgenommenen Zöllner und Grenzpolizisten, Haftbefehle ausgestellt. Gegen die restlichen sechs wird in Freiheit ermittelt – aber sie dürfen das Land nicht verlassen. (agenda.ro) Der Ehemann einer Zollinspekteurin soll vor Jahren 20.000 Euro gezahlt haben, damit seine Frau den Posten behält. Unter dem Schutz der Anonymität, erklärt die Beamtin, die eine vierstöckige Villa in Ghermanesti ihr Eigen nennt, das Geld sei zu Vasile Marica, dem Sed Lex-Gewerkschaftsführer gekommen. Marica gibt zu den Mann zu kennen, ja sogar versucht zu haben, mit ihm ein Geschäft aufzuziehen, dementiert aber, Geld von ihm bekommen zu haben. Erst kürzlich tauchte der Name Maricain Zusammenhang mit dem Schmiergeldskandal auf, als Vasile Lincu, der Pro Lex-Gewerkschaftsführer erklärte, dieser wäre „eine bedeutende Schraube in der diabolischen Maschinerie der Vertuschung von Steuerhinterziehung und ein Bindeglied zwischen der PNL und den anderen Interessengruppen der Zollbehörden“. (realitatea.net)Nachdem Victor Ponta, der Vorsitzende der Sozialdemokraten den Schmiergeldskandal betreffend, öffentlich erklärt hatte, Gheorghe Flutur, Gheorghe Falca (der Arader Bürgereister) und Sorin Blejnar (Vorsitzender der Nationalen Agentur für Finanzverwaltung) wären die „Geldbörsen der PDL“, die durch „Steuerhinterziehung und Korruption“ aus dem Vollen schöpfen, konterte Gheorghe Flutur,Vizepräsident der Demokratisch Liberalen, ebenso scharf: Ponta hätte die Schlacht innerhalb der neu gegründeten Allianz (USL) mit Adrian Nastase und Mircea Geoana verloren, was sein aggressives Verhalten erklären würde. Ponta wäre „ein Staatsanwalt für die politische Gegner und ein devoter Verteidiger für die Mitglieder seiner Partei“, er wäre nichts anderes als „das neue Gesicht für eine alte Partei“, ein „ Köder an der Angel von Nastase, mit der dieserdie Wählerschaft an Land ziehen will“. (a1.ro)
Einer der vergangene Woche in Morawitza festgenommene, aber wieder frei gelassene Zöllner erklärte, er selbst hätte auch Bestechungsgelder bekommen, aber „nicht so viel wie andere“. Im Staat im StaateMorawitza, könne das Gesetz nicht angewandt werden – wer die Bestechung annimmt, bleibt, die „Leichtsinnigen“, die Kontrollen anordneten, müssen gehen. Niemand spreche über die Großlaster aus Serbien, die von der Verkehrspolizei mit Blaulicht eskortiert ins Landesinnere fahren. Die Zöllner und Grenzpolizisten hätten gewusst, dass sie von verdeckten Ermittlern und Kameras überwacht werden, aber keiner hatte erwartet, dass tatsächlich etwas geschehen würde, zumal sie ja auch früher des öfters „mit Zigaretten und Zehntausenden Euros“ erwischt wurden und nichts geschah. Im Hubschrauber, der sie zur Antikorruptionsbehörde (DNA) in Bukarest flog, hatten viele noch versucht, ihre „Rückendeckungen“ anzurufen, aber wie erwartet keine Hilfe erhalten. Anderehaben gedroht, auszupacken, was eher unwahrscheinlich sei, denn die Omerta habe noch jedesmal funktioniert. Mit dem Bestechungssystem könne man sich nicht anlegen, es sei zehn mal besser organisiert, als die staatlichen Institutionen. „Die Menschen vor den Fernsehern werden mit der Schmierenkomödie bleiben, wir mit unseren Villen, Autos und Grundstücken auf den Namen unserer Verwandten“, erklärte der Zöllner. (adevarul.ro)
Laut realitatea.net, soll Mircea Geoana mit Gabriel Oprea seinen Überlauf zur Nationalen Union für den Fortschritt Rumäniens (UNPR) verhandeln. Geoana soll die totale Unterstützung für das Amt des Senatspräsidenten, das er in keinem Fall verlieren möchte, gefordert und im Gegenzug versprochen haben, alle Gesetzesinitiativen der Macht zu unterstützen – ein Versprechen, das in Anbetracht der Tatsache, dass das Gleichgewicht im Senat äußerst labil ist, besonders Gewicht hat. (realitatea.net)
Chef-Quästor Dan Fatuloiu hatte vor Gericht jedwelche Verbindung zur Firma des Galatzer Geschäftsmannes Catalin Chelus, den er wegen Bestechung anzeigte, dementiert, aber die buchhalterischen Unterlagen belegen das Gegenteil: Die Ehefrau, der Schwiegervater und der Kusin des Staatssekretärs Dan Fatuloiu wickelten mit der Alrom, dessen Geschäftsführer Chelu war, Geschäfte ab. Zur Erinnerung: Chelu hatte versucht Fatuloiu mit 1 Millionen Euro zu bestechen und wurde an 20. November medienwirksam live im Fernsehen, auf dem Parklatz des Innenministeriums, wo er zwei BMW X6-Limousinen, die Teil der Bestechung waren, abgestellt hatte, verhaftet. (adevarul.ro) Im Übrigen wurden Chelu und drei ihm nahe stehenden Mitangeklagten, am Freitag aus der U-Haft entlassen. Das Bukarester Berufungsgericht hat aber angeordnet, dass sie das Land nicht verlassen dürfen. (evz.ro)
Beim Treffen des Lugoscher Bürgermeisters Francisc Boldea mit Olivier Desmules, dem Leiter der Abteilung Internationale Humanitäre Aktionen des Departement Rhone und Adam Craciunescu, Vizepräsident des Temescher Kreisrates wurde über den gemeinsamen Bau von Sozialwohnungen in Maguri für die aus dem Südosten Frankreichs abgeschobenen Romas, gesprochen. Das Lugoscher Rathaus wird 600 qm für Doppelhäuser bereitstellen –die französische Seite wird für die Finanzierung des Häuserbaus sorgen. Im Laufe der 18 Jahre währenden Partnerschaft zwischen Lugosch und dem Rhone-Departament wurden bereits mehrere Aktionen zum Schutz der Kinder und Jugendliche verwirklicht. So wurden Ende Oktober zwei Häuser für Jugendlichen, die aus dem Kinderschutzsystem „herausgewachsen“ sind, in Betrieb gegeben. (Ziua de vest)
Auch die Temescher Ärzte fragen sich besorgt, wie sie den am Anfang ihrer Laufbahn abgelegten Eid des Hippokrates, einhalten sollen, wenn die aktuelle Gesetzesgebung sie zwingt, keine Rezepte mit bzw. ohne Patientenbeteiligung mehr auszustellen, wenn das vorgegebene Limit erreicht ist und nicht mehr als 20 Patienten täglich zu untersuchen. Die Hausarztpraxen die den Vertrag mit der Krankenkasse für die nächsten zwei Jahre unterschrieben haben, werden weniger Einkommen erzielen und das bedeutet, dass entweder die Sprechstundenhilfe entlassen werden muss oder sie von selbst ins Ausland geht, die Praxis auf das Fixnetz-Telefon verzichtet und bei den Heizkosten sparen wird – so dass im Winter der physische und psychische Komfort einer medizinischen Untersuchung nicht mehr gegeben sein wird. (Ziua de Vest) In einer gemeinsamen Sitzung der Nationalen Gesellschaft der Familienmedizin, des Leitungsrates der Nationalen Föderation der Familienarzt Unternehmer und der Kommission für Familienmedizin der Ärztekammer, wurde beschlossen, den Rahmenvertrag mit der Krankenkasse nicht zu unterschreiben und gegen die Normen, die die Rechte der Patienten und Ärzte mit Füßen treten, vor Gericht zu gehen. Ebenfalls in der Sitzung am Samstag, haben die Ärzte beschlossen, großteils die Ausstellung der Bescheinigung über die medizinische Befähigung (die für die Arbeit im Ausland nötig ist) zu beantragen. (agenda.ro) Nachdem Bürgermeister, Präfekten und Kreisratspräsidenten, den Gesundheitsminister Cseke Attila, bedrängten, die Krankenhäuser in ihrem Amtsbezirk nicht zu schließen, erklärte dieser, die Pläne würden noch nicht feststehen. Auch sollen noch genaue Analysen, für jeden Kreis und jedes Krankenhaus, folgen.(agenda.ro)
Heute Mittag organisieren die beiden Moderatoren von Radio Zu, Mihai Morar und Daniel Buzdugan, auf dem Siegesplatz/Piata Victoriei in Bukarest eine Protestaktion gegen den Beschluss, die Läden, die ethnobotanische Produkte verkaufen, wieder zu eröffnen. Sehr viele Radio-Hörer haben ihre Teilnahme zugesagt – darunter auch ehemalige Drogenkonsumenten und Familienangehörige von Drogenopfer. Symbolisch sollen zehn leere Särge vor dem Victoria-Palast gestellt werden – mit der Botschaft, sie werden leer bleiben, wenn die Regierung das Phänomen stoppt. (agentia.org)In einer Ministerien übergreifenden Sitzung gestern Abend, beschlossen Premierminsiter Emil Boc, Traian Igas,Minister für innere Angelegenheiten und Verwaltung, Cseke Attila, Gesundheitsminister, Valeriu Tabara,Landwirtschaftsminister und Mihai Cristian Atanasoaei, Präfekt von Bukarest, dass sich heute Morgen Vertreter der verantwortlichen Institutionen treffen werden, um die Vorschläge zum Verbieten der psychotropen Substanzen – die fälschlicherweise ethnobotanischgenannt werden - zu analysieren. Bereits am Mittwoch sollen die Ergebnisse der Analyse der Regierung vorgelegt werden. (mediafax.ro)
Freitag Mittag fand im Mechanischen Betrieb in Sadu/Kreis Gorj, in dem Waffen und Munition hergestellt werden, eine heftige Explosion statt, bei der zwei Frauen (42 und 38) starben und ein Mann (42) verletzt wurde. (citynews.ro)
Das Stahlwerk Reschitza (CSR) scheint den Kampf mit dem Kapitalismus verloren zu haben. Als die CSR noch der ganze Stolz des kommunistischen Rumäniens war, arbeiteten hier 10.400 Angestellte, die Unikate fertigten, die man auch heute noch an den einheimischen Eisenbahnzügen sehen kann. Sie waren es auch die 1970 als Landespremiere ein hydroenergetisches System am Stausee bei den Drei Wässern/Trei Ape auf der Temesch, mit einem Lehmkern, bauten. Der Abstieg des Unternehmens begann 1993, als massive Restrukturierungen erfolgten und eine Produktionsabteilung geschlossen wurde. Nach einem Streik 1994, dem sich 30.000 Reschitzaer anschlossen, wurde ein elektrischer Hochofen gebaut und eine Gießerei eingerichtet und das Unternehmen konnte sich wieder eine Zeit lang über Wasser halten. Als die Schulden weiterhin anstiegen, wurde das Unternehmen privatisiert und das war anscheinend der Anfang vom Ende: Die Arbeiter bekamen ihre Löhne nicht, Investitionen wurden keine getätigt, erneut Protestaktionen mit Hungerstreik und Straßenblockaden. Dann übernahmen die Russen das Unternehmen. CSM wurde TMK - und heute verfügt das Unternehmen über die modernste Entstaubungs-Installation in Rumänien. Unikate werden aber keine mehr produziert und das Unternehmen hat gerade mal 800 Angestellte. (adevarulro.)
In der Februarsitzung des Deutsch-Rumänischen Wirtschaftsvereins Sathmar (DRW) , bei der Kreisratspräsident Csehi Arpad und der Technische Direktor des Sathmarer Kreisrates, Ioan Seres, teilnahmen, wurde der Termin für die zweite Auflage der Ausstellung Hergestellt in Sathmar – zeitgleich mit den Sathmarer Deutschen Kulturtagen - für den 5. bis zum 7. Mai festgelegt. Bis dato haben Firmen aus Ungarn, Österreich und Deutschland, ihre Teilnahme zugesagt. (portalsm.ro)
Die Temeswarer Jugend ist eingeladen ihre Meinung zum Thema EU und Zukunft in Europa in dem neu gegründeten Forum Hope Europe auszudrücken. Das aus der Initiative des Zentrum für Europäische Studien Alcide De Gaspari in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Exzellenzzentrum Jean Monet der West-Universität in Temeswar und des Europäischen Journalistenvereins, ins Leben gerufene Forum will die Probleme, Ängste, Erwartungen, Vorstellungen und Vorschläge der rumänischen Studenten in Erfahrung bringen und die Auswertung der Meinungen auf dem 49. Internationalen Kongress der Europäischen Journalistenvereins, der am 9. Mai, dem Europatag, in Temeswar stattfinden wird, präsentieren. (ziarultimisoara.ro)
Im Rahmen des Literarischen Samovarswird am Mittwoch, den 23. Februar, ab 17:00 Uhr, der Film An den Rand geschrieben – Rumäniendeutsche Schriftsteller im Fadenkreuz der Securitate von Helmuth Frauendorfer,die Geschichte deutschsprachiger literarischer Entwicklungen im rumänischen Banat in den siebziger und achtziger Jahren und deren Behinderung durch den Machtapparat des Diktators Nicolae Ceausescu, in der Zentralbibilothek der West-Universität vorgeführt. Anschließend werden die Studenten, Lehrkräfte und die geladenen Schriftsteller Daniel Vighi, Viorel Marineasa, Werner Kremmund Balthasar Waitzüber die Problematik der Banater Literatur von gestern und heute sowie über Literatur und Diktatur sprechen. (bcut.ro)
Donnerstag, den 17. Februar 2011, um 17:00 Uhr: Vernissage der Fotoausstellung Mein Temeswar im Temeswarer Rathaus. Die Fotos sind das Ergebnis eines vom Deutschen Kulturzentrum in Temeswar und dem ehemaligen Leiter der Deutschen Spezialabteilung des Nikolaus-Lenau-Lyzeums, Dr. Karl Ernst Friederich, initiierten und vom MitOst-Verein geförderten Foto-Workshops, dessen Ziel es war, Schüler aus vier Temeswarer Schulen mit verschiedener Unterrichtssprache, über gemeinsame Interessen zusammenzubringen. Eine gemischte Jury bewertete die Fotos der VII.-Klässer aus dem C. D.- Loga-, Nikolaus-Lenau, Bela-Bartok und Dositei-Obradovici-Lyzeum. (24fun.ro) Die Ausstellung kann bis zum 31. März, montags und mittwochs, zwischen 8:30 und 15:00 Uhr, dienstags bis 19:00 Uhr, donnerstags und freitags, bis 18:00 bzw. 14:00 Uhr besucht werden. (ADZ)
Für im vergangenen Jahr organisierte Kampagnen und Aktionen, wie das Gesundheits-Rennen, die Feierlichkeiten zum 135 Jahrestag seit der Gründung der Nationalliberalen Partei (PNL), Kleiderspenden für die Flutopfer aus der Moldau, sowie die Box- und Jugend für Leistung-Gala, wurde die Temescher PNL-Jugend gestern in Bukarest mit dem Titel Die aktivste Lokalfiliale ausgezeichnet. (ziarultimisoara.ro)
Zwei Klausenburger Abgeordnete wollen dem Parlament einen Gesetzesvorschlag unterbreiten, laut dem jeder Supermarkt verpflichtet werden soll, mindestens 10 % des Ausstellungsraumes für einheimische Produkte einzurichten. Damit wollen sie für die einheimischen Produkte werben und deren Kauf und Konsum fördern. (clon.ro)
Die Regierung ist dem Antrag der Patriarchie nachgekommen und hat 10 Millionen lei für den Bau der Patriarchalkathedrale bereitgestellt. Gefordert hatte der Patriarch Ende vergangenen Jahres 20 Millionen – obwohl es anfangs hieß, dass der etwa 200 Millionen teure Bau ausschließlich aus Spendengelder der Gläubigen errichtet werden soll. (financiarul.ro) Mit dem Bau des Fundaments der größten orthodoxen Kirche in Rumänien, wurde vor einigen Tagen begonnen. Sie soll höher als ein Wohnblock mit 25 Stockwerken werden und das Haus des Volkes noch überragen. (adevarul.ro)
Zwar gibt es – besonders auf dem Lande Schüler, die das Hörnchen und die Milch, die sie von der Regierung bekommen, heißhungrig verschlingern, aber die Qualität ist oft so schlecht, dass manche das Vieh damit füttern oder damit Fußball spielen. (realitatea.net)
Freitag Mittag blockierten mehrere Einsatzgruppen der Polizei den 700-er Markt im Temeswarer Stadtzentrum sowie den in der Josefstadt und kontrollierte den Kofferraum jedes Fahrzeugs, das den Markt verlassen wollte. 14 Bußgelder wurde verhängt - 107 Zigarettenschachteln beschlagnahmt (wen wundert’s nach den Aktionen an Grenze und Zoll) und auch einige gefälschte Parfüms. (Ziua de vest)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut Großeinsatz der Verkehrspolizei in Temeswar und den umliegenden Ortschaften. Insgesamt 41 Führerscheine wurden eingezogen, wobei gegen 16 Personen, meist wegen Trunkenheit am Steuer, Strafanzeige gestellt wurde. In 67 Fällen wurden Verkehrswidrigkeiten festgestellt und Bußgelder in Höhe von insgesamt 18.599 lei verhängt. (tion.ro)