Presseauswertung 15. - 22. März 2010
20. März 2010
In diesen Tagen befindet sich eine von Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu angeführte Delegation in Ulm, um dort u. a. an der Ausstellung Temeswar/Timisoara-Klein-Wien an der Bega teilzunehmen. Bei diesem Anlass traf sich die Delegation auch mit Vertretern der Lokalverwaltungen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. So am 18. März Treffen in Stuttgart mit Dietrich Birk, dem baden-württembergischen Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Treffen an dem Dr. Schmitz-Kaiser, Honorarkonsul von Rumänien in Baden-Württemberg und Vorsitzender des Leitungsrates der L-Bank teilnahm. Zur Sprache kam auch die Zusammenarbeit des Deutschen Staatstheaters in Temeswar mit dem Theater in München, aber auch mit der Musikakademie in Stuttgart. Im wirtschaftlichen Bereich war vom gemeinsamen Bau eines fotovoltaischen Technologie- und Energieparks die Rede und dem Reorganisieren des Banater Museums die Rede. (Ziua de Vest)
Zusätzlich in Agenda:
Bürgermeister Ciuhandu erklärte während dieses Besuchs, die Stadt Temeswar beabsichtige sich als europäische Kulturhauptstadt zu bewerben. In Ulm traf er Heribert Rech, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Ivo Gönner, den Oberbürgermeister von Ulm, Sabine Mayer-Dölle, Ulmer Bürgermeisterin für die Fachbereiche Kultur, Bildung und Soziales, Peter Langer, Direktor des Donaubüros Ulm, Heinz Fenrich, Oberbürgermeister des mit Temeswar verbrüderten Karlsruhe und auch Geschäftsleute der Ulmer Industrie und Handelskammer. Zur Sprache kamen außer gemeinsamen Projekten in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Städtebau, die Teilnahme Temeswars an dem 7. Internationalen Donaufest im September 2010.
Die Nationale Kompanie für Autobahnen und Nationalstraßen in Rumänien (CNADNR) hat einen 3,6 Millionen lei teuren Vertrag für die Vorbereitungsarbeiten für die Umleitungsstraßen von Barlad und Südtemeswar unterzeichnet. Den Zuschlag bekamen die Search Corporation und die Technic Consulting Engineering Romania. 2,5 Millionen kommen vom Regionalen Europäischen Entwicklungsfonds – für den Rest kommt die rumänische Regierung auf. (Ziua de Vest)
1.500 Lehrkräfte aus dem Kreis Temesch aus dem präuniversitären Unterricht, Mitglieder der PP Neveanu – Gewerkschaft treten am Dienstag für zwei Stunden in einen Warnstreik: Sie werden zwar in die Klassen gehen die Schüler aber zwischen 8:00 und 10:00 Uhr nicht unterrichten. Dieselben werden am 30. März Streikposten vor dem Temeswarer Rathaus aufstellen und ab der nächste Woche keine Noten mehr in die Klassenkataloge eintragen. Wenn die Regierung die massiven Entlassungen nicht einstellen, werden die Gewerkschaftsmitglieder die nationalen Prüfungen boykottieren und im Juni in Generalstreik treten. (Ziua de Vest)
Im Wettbewerb für den Titel best bewirtschaftete Gemeinde in der Nähe von Temeswar, hat Girok die Nase weit vorn. Aber sie verfügt auch über einen beachtlichen Haushalt und nicht zuletzt ein um das Thema Bildung besorgtes Management. Da Bürgermeister Ionel Iosif Toma weiß, dass man Leistung nur von motiviertem Personal erwarten kann, hat er eine Lösung gefunden, wie er Lehrkräfte nach Girok locken und dort halten kann: Jeder Angestellte bekommt im Jahr einen Bonus in Höhe von 2.500 – 3.000 RON. Er hat auch einen Weg gefunden, den Lehrern Parzellen zuzuteilen, damit diese sich ein Haus bauen können. Dass sie vielleicht bereits irgendwo ein Grundstück haben, interessiert ihn nicht – sein erklärtes Ziel ist es, die Lehrkräfte an die Gemeinde zu binden. Wen wundert’s da, wenn es so mancher Lehrer vorzieht in Girok, anstatt in Temeswar zu arbeiten (Renasterea Banateana)
In Hinblick auf den Schengenbeitritt Rumäniens wird an den Grenzüberangspunkten im Kreis Temesch zu Serbien – Morawitza und Hatzfeld/Jimbolia auf Hochtouren gearbeitet: Aus den über 4 Millionen Euro aus dem Schengen Facility-Fond sollen die zurzeit zwei und dreispurigen Ein- und Ausfahrten, sechsspurig und die sieben Grenz-Polizeidienststellen modernisiert und entsprechend ausgestattet werden. Gleichzeitig wird das Personal Schengen-konform geschult. (Agenda)
Die Theresien Bastei, mit dem Traumgarten, der Promenade, Cafes und Ausstellungsräumen, die einmal fertig gestellt, der Stolz Temeswars werden soll, ist zu 80 % renoviert. Die Wände wurden konsolidiert, die Terrassen isoliert, Fenster und Türen ausgewechselt. Das Wasser- und Kanalisationsnetz ist erneuert – an der Heizung und den elektrischen Leitungen wird zurzeit gearbeitet. Die Gesamtinvestition beträgt 9,7 Millionen Euro – davon sind 5 Millionen PHARE-Gelder, 2,3 Millionen kommen vom Temescher Kreisrat und 750.000 Euro vom Temeswarer Rathaus. Neuer Abgabetermin: Mitte dieses Sommers. (Agenda)
Von den 82 in das Wärmedämmungsprogramm eingeschriebenen Wohnblocks, haben 14 aus Geldmangel einen einjährigen Aufschub beantragt, vier haben sich ganz zurückgezogen und zwei, es vorgezogen die Arbeiten von Firmen denen sie den Mansardenausbau überlassen, machen zu lassen. Das bedeutet, dass 20 Wohnblocks von der Warteliste aufrücken. Durchschnittlich kommen auf eine Wohnung etwa 2.000 lei Eigenbeteiligung zu. (Agenda)
Nachdem die Temescher Präfektur die erste Runde vor Gericht gegen das Temeswarer Bürgermeisteramt in Sachen Preis der Gigakalorie verloren hat, wird der Prozess auf Antrag des Vereins der Eigentümer- und Wohngemeinschaften nach Oradea verlegt. So lange der Prozess nicht abgeschlossen ist, kann der Stadtratbeschluss über die Energie- Preiserhöhung um 15 % nicht angewandt werden. (Agenda)
Zum Welttag des Wassers organisierte die Wasserdirektion Banat (DAB) die Debatte Sauberes Wasser für eine gesunde Welt. Teilgenommen haben Vertreter der Lokal- und Kreisverwaltungen aus den Kreisen Temesch und Karasch Severin aber auch der Nationalen Wasserdirektion, des Umweltministeriums und der Hydrotechnischen Fakultät. 389 Flüsse und Quellen bilden die sieben Wasserbecken des Banater Wasserbeckens (SAB): Aranca, Bega, Temesch, Caras, Nera, Cerna und Donau. Von den 127 Millionen Kubikmeter Wasser, die der Bevölkerung im Jahr geliefert wird, stammen 71,35 % aus Oberflächequellen, 28,6 % aus unterirdischen Quellen und 0,03 % aus der Donau. Für die Sanierung wären allein im Kreis Temesch 200 Millionen Euro nötig – Summe auf die man aus Kohäsionsfonds hofft. (Ziua de Vest)
Nach Verhandlungen mit Premierminister Emil Boc und Gewerkschaftsvertretern, erklärte Arbeitsminister Mihai Seitan, dass nur für Mütter von mindestens zwei Kindern, die diese bis mindestens bis zum 10. Lebensjahr zu Hause betreut haben, das Rentenalter um ein bzw. zwei Jahren herabgesetzten werden kann .(Renasterea Banateana)
In der Temescher Gemeinde Girok, wurde letzte Woche ein Fortbildungszentrum für Magistraten eröffnet. Das schmucke Gebäude mit mehreren Konferenzsälen, Kantine und 40 Doppel- und Einzelzimmern mit Bad, Fernseher und Kühlschrank hat nahezu 4 Millionen lei gekostet und steht allen Magistraten im Westen des Landes zur Verfügung. (Ziua de Vest)
In der Temeswarer Pygmalion-Kunstgalerie (Augustin-Pacha-Straße 8) stellt Lucian Varsandan, Intendant des Deutschen Staatstheaters Temeswar, am 26. März, um 18:00 Uhr das Buch Kurzdrama-Minidrama von Prof. Eleonora Ringler-Pascu vor. Gleichzeitig wird der 20. Jahrestag seit der Wiedergründung der Temeswarar Musikhochschule sowie das 20-jährige Bestehen des Excelsior Art-Verlags, der das Buch in Zusammenarbeit mit der Westuniversität herausgebracht hat, gefeiert. (ADZ)
Für ihr kulturelles und interethnisches Wirken, das das Leben der Berglanddeutschen nach der Wende entscheidend mitgeprägt hat, werden Erwin Josef Tigla, Vorsitzender des Forums der Banater Berglanddeutschen und sein Amts-Vorgänger, Dipl.-Ing. Karl Lupsiasca mit dem Ehrenbürgertitel des Kreises Karasch Severin ausgezeichnet. (ADZ)
Aus der Hand Kulturstadtrats Andreas Mailath-Pokorny erhielt Ioan Holender, der scheidende Direktor der Wiener Staatsoper am letzten Donnerstag, die Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien. Der 1935 in Temeswar Geborene, hat es geschafft der langlebigste (18 Jahre) Staatsoperndirektor zu sein. Im September dieses Jahres wird ihn der Franzose Dominique Meyer ablösen. Ab dem 29. März startet Holender das monatliche Talk-Magazin - Termin bei Holender bei ATV on air. Gäste seiner ersten Sendung sind der bayerische Schauspieler und Komiker Christian Tramitz und Raiffeisen-Boss Christian Konrad. (Agenda)
Die seit 1981 in Basel lebende Temeswarerin Csapo Ildiko, Absolventin der Zeichen-Fakultät der Universität in Temeswar und Schülerin des verstorbenen Peter Jecza, stellt auf Einladung der Interart Triade-Stiftung in Temeswar aus. Das Gäste genannte Programm hat es sich zum Ziel gesetzt, Künstler, die das Land verlassen haben, zurückzuholen und der Öffentlichkeit zu präsentieren (wie Diet Sailer, Ingo Glass, Lili Sepi-Ochsenfeld und Anton Eberwein). Csapo hat bereits in Basel, Freiburg und Mulhouse, Delemont und Straßbourg erfolgreich ausgestellt. Die Vernissage fand am Samstag in der Triade-Galertie (Calea Martirilor 51/54) mit musikalischer Untermalung (Alexandra Gutu – Cello, Cristian Miclea – Klarinette und Adriana Dogaru – Klavier) statt. (Ziua de Vest)
Onisim Colta, Maler, Bühnenbildner und Professor, Vorsitzender der Arader Filiale des Verbands der Bildend Künstler in Rumänien, stellt seine Werke unter dem Motto Malerei, Zeichnung, Aquarelle, Objekt im Temeswarer Kunstmusem (Barock Palais am Domplatz) aus. Geöffnet bis zum 30. März von 10:00 bis 18:00 Uhr – montags geschlossen. (Ziua de Vest)
Die Timisoara 89-Stiftung lanciert am 23. März, um 19:00 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Temeswarer Nationaltheater das Essay-Album Jazz ein Geisteszustand von Petru Iliesu. Die Veranstaltung wird mit Projektionen des Auftritts der schwedischen Gruppe EST in Temeswar untermalt. (Ziua de Vest)
Über das Internetportal
www.conso.ro
können Interessenten online die Monatsraten der Versicherungsfirmen und Kreditanstalten, sowie z. B. Notargebühren vergleichen oder die Höhe der voraussichtlichen Privat-Rente ausrechnen. (Agenda)
Ab dem 1. April führt die US-Botschaft das DS-160 online-Formular ein, für all diejenigen die ein Touristen-Visum für die Vereinigten Staaten beantragen wollen. Das Formular kann unter
www.usembassy.ro
eingesehen werden, Mehr Informationen unter den Telefon-Nummern 021 200 33 00 oder Fax-Nr. 021 200 35 05. (Agenda)
Am Samstag hat auch das Abwrackprogramm für Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen begonnen. Für Fahrzeuge älter als zehn Jahre, bekommt man eine Abwrackprämie in Höhe von 17.000 lei. (Agenda)
Ab dem 1. August führt das Transportministerium die 3 Monate lang gültige Vignette ein und ergänzt damit die bisher existierenden Gebühren für die Nutzung der Landstraßen für einen Tag, sieben oder 30 Tage bzw. ein Jahr. (Renasterea Banateana)
Der schwedische Einrichtungskonzern IKEA soll sich bereit erklärt haben, 30 Millionen Euro für die komplette Übernahme der zurzeit einzigen rumänischen IKEA-Filiale in Bukarest, die im Franchise-System von der Moaro Trading betrieben wird, zu zahlen. Die österreichische Möbelhauskette Kika hat in Constanta/Konstanza ihre landesweit zweite Filiale eröffnet und plant, eine zweite in Bukarest. (ADZ)
Im Rahmen einer ungewöhnlichen Blitz-Verkehrskontrollaktion wurden insgesamt 186 Polizisten mit ihren Privat- bzw. Dienstfahrzeugen angehalten – gegen 36 wurden Bußgelder verhängt. Die meisten darunter weil sie entweder den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten oder die Akten nicht dabei hatten. Damit sie ja nicht in Versuchung kommen, gegen die Strafgelder zu protestieren, wurden sie gefilmt. In Anbetracht der hohen Zahl der Verkehrssünder in den Reihen der Gesetzeshüter, plant die Temescher Verkehrspolizei auch künftig ähnliche Aktionen. (Ziua de Vest)
19. März 2010
Nach drei Jahren Ausschreibungen für die Beschaffung von Nahverkehrsmittel und viermaliger In-Frage-Stellung dieser, wird das Temeswarer Rathaus endlich, wie geplant, die 30 Busse für die Linien 33 und 40 im Leasingverfahren kaufen. Der Stadtrat hatte dafür bereits im vergangenen Mai einen Kredit in Höhe von 11,2 Millionen Euro genehmigt. Die 30 violett-weiße (Poli-Farben) Mercedes-Gelenk-Busse mit Faltenbalg sind mit Einstiegrampen für Behinderte, Heizung und Klimaanlage ausgestattet und haben eine Kapazität von minimal 140 Fahrgäste. (Agenda online)
Ein Rumäne, der es vorgezogen hat anonym zu bleiben, hat der Nova Vita-Klinik in Belgrad, in der er von Lungenkrebs geheilt wurde, 1 Million Euro gespendet. Damit sollen 100 Rumänen, die an dieser schrecklichen Krankheit leiden, kostenlos behandelt werden. Der Leiter der serbische Klinik, in der die Behandlungen der diversen Stadien der Krankheit, individuell auf den Patienten abgestimmt werden und Naturheilkunde mit klassischer Medizin kombiniert wird, hat das Projekt in Zusammenarbeit mit den Vlad-Apotheken in Temeswar lanciert. Die medizinischen Unterlagen der Bewerber können über Fax - 0256
492 866 eingesandt werden. Die ausgewählten Patienten werden lediglich für den Weg und die Unterbringung in der Klinik aufkommen müssen. (Agenda online)
Die Stadt Temeswar könnte für Hausärzte eine geschlossene Stadt werden. Aus Angst vor dem Bankrott versucht der Ärzte-Arbeitgeberverband die Zahl der Hausärzte zu begrenzen. In der Banater Hauptstadt gibt es zurzeit landesweit die meisten Hausärzte, was deren Einkommen entscheidend schmälert, um so mehr, die Kopfpauschale reduziert wurde. Von den 641.981 Einwohnern des Kreises sind 17.161 nicht krankenversichert – der Rest sind auf 426 Hausärzte verteilt – davon haben nur 69 über 2.000 Patienten. Zwar wurde der Preis der Dienstleistungen angehoben, aber die Einnahmen werden weiterhin sinken, denn die Zahl der Konsultationen wird sich mit Einführung der Zuzahlungen sicherlich verringern. (Renasterea Banateana)
Das es im Gesundheitssystem ständig an Geld mangelt, ist nichts Neues mehr. Aber jetzt sind den Hausärzten die Überweisungsformulare ausgegangen, was bedeutet, dass die Patienten für eine Untersuchung beim Facharzt selbst aufkommen müssen. Die Temescher Krankenkasse erklärt dies, durch die Tatsache, dass seit Jahresbeginn bedeutend mehr Überweisungs- und Rezept-Blöcke verbraucht wurden und versichert den Ärzten bereits neue bestellt und auch geliefert bekommen zu haben. (Renasterea Banateana)
Die Dr. Salvator Vuia Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie in Arad ist die einzige medizinische Einrichtung im Kreis, die internationale Anerkennung erfahren hat. UNICEF und die Gesundheitsweltorganisation haben der Klinik das das Diplom Babyfreundliches Krankenhaus verliehen. Konkret bekam das Krankenhaus die Auszeichnung stillfreundliche Umgebung in der Neugeborenen und ihre Mütter postnatal sorgfältig betreut werden, wobei die jungen Mütter umfassend angeleitet werden ihren Nachwuchs richtig zu stillen und zu versorgen. Die Klinik wurde 1920 gebaut und ist die älteste Geburtsklinik in Siebenbürgen und die zweitälteste in Rumänien. Trotzdem wird sie laufend modernisiert – EU-Gelder für drei Ambulatorien (Gynäkologie, Geburthilfe und Neonatalogie) wurden beantragt. Monatlich werden hier 250 – 260 Babys geboren. (Ziua de Vest)
Aquaparkneben Temeswar.Noch vor Kurzem freuten sich die Temeswarer auf den neu eröffneten Aquaparkim nahe gelegenen Szeged und schon haben sie einen neuen Grund zur Freude: In Dudestii Noi soll in 2 – 3 Jahren im Rahmen des Regionalen Operationsgrogramms ein 15 Millionen Euro teurer Wasserpark entstehen. Auf dem 11 ha großen Gelände mit Wasserbecken, Rutschbahnen, Spa, Sportsaal, Tennis- und Minifussball-Felder, überdachtem olympischen Schwimmbecken, Mulitifunktionssaal, Verwaltungsgebäude, Restaurants und Parkplätze werden die Besucher einige erholsame Stunden, einen ganzen Tag oder – warum nicht?- den Urlaub verbringen können. (Ziua de Vest)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,0801 lei/Euro bzw. 2,9817 lei/US-Dollar.
18. März 2010
Polizei, Feuerwehr, Spezialeinsatztruppen, Sprengstoffexperten und voll ausgerüstete Krankenwagen – sie alle wurden gestern Morgen in höchster Eile zum Temeswarer Traian Vuia-Flughafen beordert, nachdem dem Flughafen eine telefonische Bombendrohung eingegangen war. Da der im Anruf angegebene Zielort mit dem Namen der Flugkompanie nicht übereinstimmte, wurden beide kurz vorher gestarteten Maschinen zurückgeholt und gründlich durchsucht. Der 49-Jährige aus Konstantza, der den falschen Alarm von seinem Festnetztelefon ausgelöst hat, wurde bereits identifiziert und fest genommen. Laut Aussage der Ermittler, sei dieser psychisch krank – in seiner Wohnung wurden Medikamente gefunden, die dies bestätigen. (Agenda online)
Während aus den Reihen der Sozialdemonkraten (PSD) heftige Kritik an der Art, in der der Flughafendirketor das Thema der Presse gegenüber handhabte, laut wurde, bekam der demokratisch liberale (PD-L) Cornel Samariteanu Schützenhilfe von Transportminister Radu Berceanu. Dieser erklärte, die getroffenen Maßnahmen wären die in dieser Situation Normalen gewesen und äußerte die Vermutung, es gäbe eine Verbindung zwischen der Kündigung des ehemaligen Flughafenleiters, der vom Ministerium angekündigten Wirtschaftskontrolle und der Bombendrohung – ohne aber zu erklären, ob es dabei um den zum Jahresende gekündigten Daniel Idolu oder dessen Nachfolger, Alexandru Chirila, der nach nur einem Monat selbst kündigte, handele. (Timis online)
Ab dem 28. März fliegt Lufthansa täglich dreimal die Strecke Temeswar – München, Business- und Economyklasse mit Maschinen vom Typ CRJ 700. Der erste Flug um 6:30 Uhr ist so angesetzt, dass die Fluggäste ein ganzen Geschäftstag bzw. eine Auswahl von wöchentlich 2.400 Verbindungen in Richtung 115 Zielorten in der ganzen Welt zur Verfügung haben.(Timisoara)
Laut einer Analyse des größten Immobillienportals in Rumänien sind die Mietpreise für Büros vom Typ A, B oder C in Bukarest und den größten Städtes des Landes um 20,1 bis 41,5 % gefallen. Mit einem Durchschnittspreis der von 8,64 Euro auf 6,90 Euro pro Quadratmeter gefallen ist, steht Temeswar bei 20,1 %. In Bukarest fielen die Mietpreise im Durchschnitt um 26,7 % (10,33 Euro/qm). Es folgen Kronstadt/Brasov mit 31 % (9,27 Euro/qm), Klausenburg/Cluj Napoca mit 30,7 % (7,12 Euro/qm), Konstantza und Jassy/Iasi mit 41,5 % (6,78 bzw. 7,05 Euro/qm) (Ziua de Vest)
Eine deutsche Kompanie beabsichtigt auf eigene Kosten das Kanalisationsnetz in der Arader Gemeinde Glogowatz/Vladimirescu und den umliegenden Dörfern zu realisieren. Zu diesem Zweck ist sie bereit 7 Millionen Euro zu investieren, Geld das sie nach der Inbetriebnahme der Anlage in vier Jahren wieder einzubringen hofft. (Ziua de Vest)
Der Temescher Verein der Produzenten von Getreide und technischen Pflanzen (APCPT) organisierte am Dienstag ein erstes Treffen der Landwirte mit Vertretern der Banken in Temeswar. EU Gelder gibt es genug, aber die Landwirte können sie aus Mangel an Eigenkapital nicht heranziehen. Die Banken fordern für Kredite bis zu 300 % Garantien, die diese nicht vorlegen können und so wurden die kleinen Landwirte von den großen einfach „verschluckt“. Viorel Matei, APCPT-Vorsitzender, bat um Verständnis der Banken und um Garantien von 150 – 170 %. Auch ein nach dem Wert des Programms differenziertes Punktesystem wurde vorgeschlagen. Eine der Banken, die Italo Romena, hat ihre Bereitschaft mit den Landwirten zusammenzuarbeiten signalisiert. Die Auswahl der Projekte wird für die Maßnahme 1.1.2 (junge Landwirte) zwischen dem 6. und 30. April, bzw. zwischen dem 1. und 30. September und für die Maßnahme 1.2.1 (Modernisierung) zwischen dem 15. April und 15. Mai bzw. 1. und 19. Oktober stattfinden.(Ziua de Vest)
Wie stets in den Wochen vor Weihnachten und Ostern, nimmt in diesen Tagen die Zahl derAnträge von Kleinstkreditenbei der Temescher Rentenhilfkasse (CARP) wieder zu. Seit Jahresanfang wurden hier 587 Anträge für insgesamt 857.000 lei registriert. Davon waren 48 % für Summen unter 2.000 lei, 32 % zwischen 2.000 und 5.000 lei und nur 20 % für die maximal erlaubten 7.000 lei. Diese Kredite werden nicht nur ohne jedwelche andere Garantie außer der Rente gewährt, sondern auch sonst zu weit günstigeren Konditionen als bei einer Bank: Die Zinsen betragen zwischen 8 % (bei 1.000 lei) und 16 %, die Geldsumme wird in wenigen Tagen nach Antragstellung ausgezahlt und nur bei Krediten über 5.000 lei ist ein Bürge notwendig, aber auch der kann Rentner sein. (Renasterea Banateana)
Die Staatsanwälte der Temeswarer Antikorruptionsbehörde haben Klage gegen insgesamt 175 Personen in Sachen Rumänische Handelsbank (BCR) erhoben. Der Schaden, den die ehemalige Filialenleitung der Bank in Curtici und mehrere Geschäftsleute, die mit gefälschten Papieren unzählige Kredite erhalten haben, verursacht haben, beträgt über 2 Millionen Euro und 4,355 Millionen lei. 8 der 175 Angeklagten, inklusive die Leiterin der Filiale, sind in Untersuchungshaft. Ihnen wird Amtsmissbrauch, Annahme von Schmiergeldern, Fälschung, Geldwäsche und sowie Zusammenschluss zwecks Begehung einer Straftat vorgeworfen. (Agenda online)
Das Louis Turcanu-Kinderkrankenhaus in Temeswar erhielt eine Sach-Spende (im Wert von 8.000 lei) der Organisation für soziale Entwicklung und Einbringung, für seine neuro-psychiatrische Abteilung, Dank derer zukünftig an Epilepsie erkrankten Kinder in kritischen Momenten geholfen werden kann bzw. verschiedene Krankheiten besser diagnostiziert werden können. 3.500 Steuerzahler hatten 2% der 2008 gezahlten Steuer, das heißt 160.000 lei, an die Organisation umgeleitet, so dass außer dem Kinderkrankenhaus auch mehreren Temescher Schulen und Kindergärten geholfen werden kann.
Zur Erinnerung: Durch das Ausfüllen des Formulars 230 (Formular und Merkblatt können aus dem Internet heruntergeladen werden) bis zum 15. Mai können rumänische Steuerzahler 2 % der entrichteten Steuer an gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisationen umleiten. (Renasterea Banateana)
Die jungen Rotarier von Rotaract Temeswar, organisieren im Scottish Pub in der Eugen von Savoyen-Straße in Temeswar, ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Neugeborenen und Frühchen im Louis Turcanu Kinderkrankenhaus. Der Eintritt ist frei aber die Gäste werden Gelegenheit haben zu spenden. Im Temeswarer Krankenhaus, das über nur 48 alte Krankenbetten und veraltete Apparatur verfügt, werden jährlich etwa 900 Kinder behandelt, darunter nahezu 350 Schwerkranke, die eine besondere komplexe Behandlung benötigen. (Timisoara)
Im Rahmen einer Heiligen Liturgie am Freitag, ab 11:00 Uhr in der Fabrikstädter Millennium-Kirche in Temeswar und im Beisein den Pfr. Merlas Tibor, Vorsitzender der Kolpingsfamilien in Rumänien und Pfr. Alfred Weiss, Ehrenvorsitzender der Kolpingsfamilien in Wien, wird die feierliche Gründung der Kolping Familie in dieser Gemeinde stattfinden. Das Kolpingwerk mit seinen etwa 5.800 Kolpingsfamilien in mehr als 60 Ländern, ist ein internationaler katholischer Sozialverband, der sich mit und für die Familie, als deren Anwalt, er sich versteht, engagiert. (Timisoara)
Das Sever Bocu Pressemuseum in Hatzfeld/Jimbolia ruft alle Redaktionen in der Westregion aber auch im ganzen Land auf, je ein Exemplar ihrer Publikationen an das Museum (str. Lorena 35, in 305400 Jimbolia), als Gratisabo zwecks Konservierung für die nächsten Generationen, zu schicken. Das Museum ist in Besitz der ersten Zeitungen und Zeitschriften in rumänischer Sprache aus dem XIX. Jahrhundert, aber auch von Presseausweisen, Presse- Statuten und – Monographien – was fehlt sind, leider, die Tageszeitungen aus Temeswar. (Ziua de Vest)
Im Monat des Waldes sollen im Kreis Temesch 200 Hektar neu bewaldet bzw. der Baumbestand ergänzt werden. (Ziua de Vest)
Die internationale Kompanie Event In The Sky lanciert in Rumänien im Mai das Konzept schwebendes Restaurant – auf einer Plattform in 50 m Höhe. Mit Hilfe eines Krans wird die Sky Touring & Events, die die Kompanie in Rumänien vertritt, die Plattform überall im Land aufstellen können. Verhandlungen mit Vertretern von Luxushotels aber auch Kulturinstitutionen für das Organisiseren besonderer Events laufen bereits. Für 8.900 Euro kann die Plattform, inklusive Personal gemietet werden - das komplette Paket, inklusive Catering kostet etwa 15.000 Euro.(Renasterea Banateana)
Bereits über Tausend Temeswarer haben unter
www.petitieonline.ro
die Petition für die Abschaffung des Telpark-Systems unterzeichnet. (Siehe zum Thema Telpark, die Neuerungsvorschläge der Stadträte, in der Presseauswertung vom 15. März 2010) (Renasterea Banateana)
Nachdem die Riesenlaterne, auf dem Temeswarer 700er Platz, deren Aufnahme in dasGuinness Buch der Rekordebeantragt wurde, über Winter renoviert und die Orthographiefehler des spanischen, französischen und deutschen Textes ausgebessert wurden, wurde wieder auf ihrem Platz aufgestellt. Zugelassene Übersetzer haben den Text überprüft - allein, der Fehlerteufel konnte es nicht lassen und so steht da wieder electrisch statt elektrisch. (Timis online)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,0821 lei/Euro bzw. 2,9597 lei/US-Dollar.
16. März 2010
Trauer in der Temeswarer Musikwelt: Der Bariton Marius Iuliu Mare von der Rumänischen Oper in Temeswar ist im Alter von nur 52 Jahren verstorben. Dudu, wie ihn seine Freunde nannten, hatte eine starke, klare und warme Stimmer, seine Bühnenpräsenz war sowohl voller Dramatik als auch Humor. Unvergessen bleiben seine Interpretationen von Frosch (Die Fledermaus), Mirko Zeta (Die lustige Witwe), Feri Bacsi (Silvia)oder Kalman Zupan (Der Zigeunerbaron). Seine geschockten Kollegen, ließen die Vorstellung am Sonntagabend ausfallen und hielten eine Schweigeminute im Gedenken an den Zeit seines Lebens gleichermaßen bescheidenen und großzügigen Verstorbenen. (Agenda online)
In der jüngsten Stadtratssitzung in Reschitza kam das Thema Nahverkehr zur Sprache. Unnötige Kreisel und Einbandstraßen ohne Rechtfertigung, komplizieren den Verkehr anstatt ihn zu vereinfachen. Obwohl jeder über die lärmende Straßenbahn schimpft, ziehen sie 74,4 % der Reschitzaer dem Bus vor. In den Monaten September, Oktober und November wurden insgesamt 1.167.447 Fahrgäste mit der Straßenbahn befördert – und nur 84.618 nahmen den Bus auf den Linien 2 und 3 und 117.673 auf der 4er Linie. Und das, obwohl im Fuhrpark der Stadt 20 Straßenbahnen aus Dortmund – Baujahr 1974 und 1966 und weitere 8 aus Frankfurt, Baujahr 1963 stehen und die 15 Busse etwas neuer (1977 - 2003) sind. Ungeachtet der Tatsache, dass die meisten der Reschitzaer die ganze Stadt durchqueren müssen, um zur Arbeit zu gelangen, sollten drei Verkehrsrouten eingerichtet werden und die Straßenbahn, deren Liniennetz andernfalls für 40 Millionen Euro renoviert werden müsste, durch eine Oberflächenmetro – für die die Finanzierung noch aufgetan werden müsste, ersetzt werden. Die Routen würden sich teilweise überschneiden und wären doch nicht flächendeckend. Und das bedeutet auch, dass viele Fahrgäste, nicht wie bisher ein Verkehrsmittel benutzen könnten, sondern ein oder zweimal umsteigen müssten. Die Tatsache, dass im Schlussfolgerungsabschnitt der Studie, die immerhin 70.000 lei gekostet hat, Suceava anstatt Reschitza vermerkt ist und auch der Nutzungsgrad von 75 % mit dem von der Prescom errechneten (über 80%) nicht übereinstimmt, zeugen nicht von der Seriosität der Studie, weswegen sie Stadträte letztendlich dagegen stimmten. (Jurnalul de Caras Severin)
Regelmäßige Luftanalysen der Temescher Agentur für Umweltschutz ergaben dass die Luft, die wir einatmen, giftig ist. Allein schon wegen dem regen Verkehr auf den Straßen der Stadt ist das Risiko der Anwohnern an der Schager und Arader Straße an Lungenkrebs zu erkranken, angestiegen. Aber auch der Rest der Bevölkerung ist vor Erkrankungen der Atemwege, des Herzens, der Augen und der haut nicht gefeit. Nach einigen Stunden inmitten des Verkehrs, fühlt man wie Nase und Hals austrocknen, die Haut juckt und in den Augen hat man ein Fremdkörpergefühl. (Renasterea Banateana)
Renasterea Banateana bringt einen ganzseitigen Bericht mit Fotos über den im Zentrum von Temeswarer lebenden und schaffenden Künstler, dem berühmten Karikaturist Stefan Popa Popa's, einem der bekanntesten Kultur-Botschafter Rumäniens. Seit seinem ersten Großen Preis beim Festival in Confolens/Frankreich, 1980, sind viele Jahre vergangen, in denen ihm unzählige Preise verliehen wurden, in denen er seine eigenen Geschwindigkeits- und Ausdauer-Rekordbrach (131 Karikaturen in einer Stunde, 2.772 Farbkarikaturen in zehn Tage und zehn Nächte und in Zusammenarbeit mit der Gusto-Firma aus Prahova, 10 Millionen verkaufte Kopien seiner Zeichnungen auf Popcorn-Tüten). 200 Staats- und Regierungschefs sind im Besitz von Popa's unterschriebenen Karikaturen. Der „König der Karikaturen“ ist Ehrenbürger von 80 Städten landesweit. (Renasterea Banateana)
Die meisten beim Temescher Büros des Ombudsmanns eingereichten Klagen betrafen Verletzungen des Rechts auf Privateigentum, auf Arbeit, Sozialschutz, ein dezentes Lebensniveau und des Rechts der Behörden-geschädugten, sowie des Petitonsrechts. Da keine Audienzen mehr vor Ort abgehalten wurden, wandten sich lediglich 40 Personen aus den Kreisen Arad und Karasch Severin an das zuständige Büro in Temeswar (Boulevard der Revolution von 1989 Nr. 17). Insgesamt wurde 800 Personen eine Audienz gewährt, darunter auch Bürgern aus Deutschland, der Republik Moldau, Ungarn und den Vereinigten Staaten. Weitere 337 Anrufe (0256 220 321) von nicht transportfähigen Personen oder aus großer Entfernung, und 231 Petitionen per Mail (avp%27%ro,avptimis) wurden registriert. Die Institution des Ombudsmanns hat eine reine Vermittlerrolle und kann die Bürger keineswegs in ihren Streitigkeiten mit öffentlichen Behörden unterstützen. (Ziua de Vest)
Auch das Temescher Gericht hat Schulden in Höhe von 100.000 lei für Nebenkosten. (Ziua de Vest)
Ab Montag, den 5. April und bis zum 4. Juni gilt für alle Gewässer in Rumänien absolute Schonzeit. Besessenen Anglern, denen das zu lange ist, bleiben die private Fischteiche, wo man sowohl Eintritt als auch für den Fang zahlen muss. Darüber hinaus gilt für den Hecht Schonzeit bis zum Monatsende, was bedeutet, dass man Hechte nur zwischen dem 1. und 4. April fangen darf. Das Nicheinhalten des Angelverbots wird mit Strafanzeigen wegen Wilderei und Strafgeld ab 800 lei geahndet. (Renasterea Banateana)
In der Hoffnung auf Löhne in Höhe von 1.500 Euro im Monat, haben unzählige Arbeitssuchende in Deva Vorverträge unterzeichnet und 275 Vermittlungsgebühren bezahlt. Gegen die fünf Temescher, die den Arbeitspunkt einer Temeswarer Firma, unter dem Vorwand Arbeitskräfte für Deutschland und Spanien für die Bereiche Landwirtschaft und Bau zu suchen, in einer in Deva angemieteten Wohnung eröffnet und über eine Milliarde ROL ergaunert und privat genutzt haben, wird strafrechtlich ermittelt. Ihnen drohen wegen Betrug, Steuerhinterziehung und Fälschung bis zu 15 Jahre Gefängnis. (Realitatea.net)
Rumänien steht weltweit auf Platz 40 nach seinen Rüstungsexporten, hinter der Republik Moldau (38) und Bulgarien (33) und auf Platz 34 die Importe betreffend. (Timisoara)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,0898 lei/Euro bzw. 2,9819 lei/US-Dollar.
15. März 2010
Der Temescher sozial-demokratische (PSD) Senator,Ilie Sarbu, hat sich nun doch entschlossen, für ein weiteres Mandat als Vorsitzender der PSD-Filiale zu kandidieren. Seine Kontrahenten sind bisher Titu Bojin, zurzeit PSD-Vizepräsident und Marcel Mihoc, Schatzmeister der Filiale. Als sein Schwiegersohn sich als Landes-Parteivorsitzender zur Wahl stellte, hatte Sarbu erklärt, nicht mehr für das Amt des Filialenvorsitzenden zu r Verfügung zu stehen – ein Entschluss den er in Anbetracht der Tatsache, dass ihn Parteikollegen darum baten und dass der Erste Vizepräsident der Filiale, Sorin Grindeanu für den Bürgermeisterstuhl antreten wird, revidierte. (Agenda online)
Achtung Autofahrer! Die Stadt bereitet neue Parkregelungenvor: Zukünftig werden Telpark-Gebühren wochentags bis 19:00 Uhr und auch an Samstagen zwischen 8:00 und 13:00 Uhr zu zahlen sein, in der Nähe von Märkten, wird man maximal eine Stunde parken dürfen und in gewissen Straßen maximal zwei Stunden. Dafür soll das Parken in manchen Gegenden eine Viertel Stunde lang kostenlos möglich sein, wenn man an der Fensterscheibe ein Uhren-Ticket anbringt. Auf Telpark-Straßen werden Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gar nicht parken dürfen und auch die Anwohner, werden 5 % eines Jahres-Abonnements für Parkausweise zahlen müssen, wenn sie ihr Fahrzeug vor dem Haus parken wollen, wofür sie allerdings nachweisen müssen, dass sie dort wohnen und keine Garage haben. Die blauen Parktickets werden für 1 Stunde, 2 oder 4 Stunden gelten, die grünen für den ganzen Tag. Behinderte haben Anspruch auf ein kostenloses Abo und können überall und unbegrenzt lange parken. Parken ohne Parkschein und Falschparken sollen zukünftig viel härter bestraft werden. Über den Entwurf muss noch im Stadtrat abgestimmt werden. (Agenda online)
Etwa 10 % des Ackerbodens im Kreis Temesch ist unbebaut, was in Anbetracht der Tatsache, dass in vielen EU-Ländern kein Quadratmeter unbebaut bleibt, sehr viel ist. Da die Stimulierungsmethoden bei den Grundbesitzern bisher wenig gebracht haben, wird immer öfter von einer Besteuerung des brach liegenden Feldes gesprochen. Bis dahin, könnte die Lösung von Firmen aus Italien und Schweden kommen, die im Kreis Temesch sogar Partner mit als unfruchtbar geltenden Boden zum Anbau der sogenannten energetischen Trauerweide, einer bedeutenden ökologischen Energiequelle, suchen. Andere Firmen wollen Elefantengras, eine mächtige Grasart, die zunehmend als Heizmaterial verwendet wird, anbauen. Erst kürzlich kam eine Anfrage einer deutschen Firma, die hier Raps anbauen möchte. Mehr Infos unter der Telefon-Nummer 0256 220 902. (Renasterea Banatena)
Am 16. März findet im Timisoara Hotel die Bildungs-Messe (RIUF) statt. Ziel der Messe ist es, den Schülern der Abschlussklassen sowie den bereits Studierenden Informationen zu Studienmöglichkeiten und Stipendien zu bieten. Das Deutsche Kulturzentrum (DKZ) in Temeswar wird als Partner mit einem Informationsstand über Deutschkurse, Prüfungen des Goethe-Instituts, eigene Kulturveranstaltungen und die Bibliothek präsent sein. Die Besucher werden sich für eines der vier ausgelobten Stipendien (ein Deutschkurs im Goethe-Institut in Berlin, Transport inklusive) und drei Sprachkurse im DKZ, bewerben können. Das Bewerbungsformular kann auch über
www.kulturzentrum-temeswar.ro
heruntergeladen werden. Einsendeschluss: 31. März 2010. (Ziua de Vest)
In einer Pressekonferenz in Oradea gab der Europarlamentarier, Bischof Tökes Laszlo,zwei Listen mit 137 Namen von Securitatea-Spitzeln – darunter 30 Mitarbeiter und Mitglieder der Reformierten Kirche, bekannt. Tökes erklärte sein, heute in Budapest lebende, ehemaliger Schwager Bartha Tibor Zoltanhätte seine Mitarbeit mit dem rumänischen Sicherheitsdienst, mit einem Bericht über seine eigenen Hochzeit mit der Schwester von Tökesbegonnen und anschließend Tökes bespitzelt und an die Securitateverraten. Trotzdem ist er im Besitz einer Bestätigung, kein Securitate-Spitzel gewesen zu sein. Allein schon die Tatsache, dass die Bestätigung am 22. Oktober als Antwort auf den Antrag vom 19. November ausgestellt wurde, deutet auf eine grobe Fälschung hin. Auch habe Tökesgeprüft und festgestellt, dass Bartha nicht unter den Leuten ist, die eine solche Bestätigung angefordert haben. (Ziua de Vest)
Der Temescher Chef-Kommissar Viorel Renu wurde wegen Korruption zu vier Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Das Urteil des Justiz- und Kassationsgerichts ist rechtskräftig. Die Antikorruptionsbehörde (DNA) hatte Renu angeklagt, weil er für 7.000 Euro Bestechung, in Sachen Freilassung eines Gefangenen vermittelte. Das Gericht hatte Renu eingangs für zweieinhalb Jahren mit Bewährung verurteilt – Renu hatte Einspruch gegen das Urteil erhoben und die Strafe fiel bedeutend härter aus. (Adevarul online)
Die Entschlammungs- und Befestigungsarbeiten des Bega-Kanals sind bei der Temeswarer Klärstation angelangt. 60, 2 km der Temesch von Lugosch zur serbischen Grenze wurden konsolidiert und profiliert sowie die Dämme zwischen Lugosch und Rudna erhöht und 12 Grundschwellen im Flußbett eingebaut. Schätzungsweise werden aus dem Bega-Kanal 700.000 Kubikmeter Schlamm entfernt. (Ziua de Vest)
Dinu Patriciu, der erste Milliardär in der legendären Forbes-Wertung, will den ärmsten Unternehmern – den Kioskbesitzern, den Gnadenstoss geben. Von Läden auf Rädern aus, will er alles unter dem Marktpreis verkaufen, wobei die Kunden über Kreditkarten anschreiben werden lassen können. Mit profitieren soll auch ein anderer Forbes-Milliardär, Ion Tiriac, der das günstigste Angebot für Mercedes-Schwerlaster mit Anhängerplattform gemacht hatte. (Agenda online)
Für Menschen, die ehemals alles hatten und die durch ein Zusammenspiel unglücklicher Zufälle, alles verloren haben, ist das Pater Jordan-Nachtasyl die letzte Hoffnung. Hier bekommen sie für die symbolische Summe von 0,50 lei eine warme Mahlzeit, können duschen und die Nacht in einem Bett verbringen. Am Morgen müssen sie das Nachtasyl wieder verlassen, irren ziellos auf den Straßen herum und versuchen am Abend erneut einen Platz zu ergattern. (Ziua de Vest)
Zwischen dem 16. und 18. April findet in Temeswar im Ausstellungssaal des Regionalen Geschäftszentrum (CRAFT) auf dem Eroilor-Boulevard Nr. 22, die siebte Auflage des Internationale Weinfest – VINVEST - statt.
Abergläubische Menschen freuen sich und fassen sich an einen Knopf, wenn sie einen Schornsteinfeger sehen bzw. gehen auf die andere Straßenseite, wenn eine schwarze Katze in Sicht ist. Sie gehen unter keiner Leiter durch und meiden die Zahl 13. Was aber, wenn es in Temeswar noch genau 13 praktizierende Schornsteinfeger gibt? Denn genau so viele sorgen für die Instandhaltung und Reinigung der Schornsteine von 30.000 Abonnenten in Temeswar und Umgebung. Für 10,20 lei im Monat kommen sie regelmäßig alle sechs Monate, - wenn nötig mehrmals. (Renasterea Banateana)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,0929 lei/Euro bzw. 2,9703 lei/US-Dollar.