Presseauswertung 18. - 24. Januar 2010

23. Janaur 2010

Wurden zum Jahresende landesweit täglich etwa 100 neue Schweinegrippe-Fälle und fünf Todesfälle registriert, so konnten in den vergangenen Tagen weit niedrigere Zahlen verzeichnet werden: Am 21. Januar waren zum Beispiel 29 neue Infektionen und kein einziger Todesfall. In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 31 neue Fälle und zwei Todesfälle registriert – im Kreis Temesch ein Infektionsfall. (Ziua de Vest)

Laut Angaben des Finanzministeriums hat Rumänien in der Zeitspanne 2007 – 2009 bis Dezember 2009, nur 10,26 % der ihr zugeteilten, 5,6 Milliarden Euro EU-Gelder ausgegeben. Von den insgesamt 3.887 genehmigten Projekten wurden Verträge für 2.224 abgeschlossen – werden erstmal auch die Restlichen in Angriff genommen, soll das gesamte Geld aufgebraucht werden. (Ziua de Vest)

Aus diversen Gründen ist ein großer Teil des Bodens im Kreis Temesch unbebaut. Dies könnte sich schon bald ändern, denn eine deutsche Firma hat ein Angebot für 80.000 Hektar Land gemacht, um dort den zur Treibstoffherstellung so beliebten Raps anzubauen. All Interessenten, die über unbebaute Felder verfügen können bei der Direktion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (DADR), die Kontaktdaten der deutschen Firma bekommen. (Renasterea Banateana)

Trotz Blockierung einiger Bankkonten wegen unbezahlter Rechnungen, wird im Louis Turcanu-Kinderkrankenhaus in Temeswar für einen normalen Ablauf des medizinischen Akts gesorgt. (Timisoara)

Die Timisoara -Gesellschaft und die Timisoara-Zeitung feiert ihr 20-jähriges Bestehen. (Timisoara)

Staatslohn fürs Nichtstun. Infolge eines Gerichtsbeschlusses, bekam Eugen Dogariu Mitte Dezember sein Amt als Vizepräfekt wieder. (Er war gleich nach dem Regierungsaustritt der Sozialdemokraten, seines Amtes enthoben worden). Seit seine Krankschreibung am 4. Januar zu Ende ist, wartet er darauf, mit Aufgaben betraut zu werden. Laut PräfektBacala hätte sich die Instanz nicht auch über die Art der Wiedereinsetzung geäußert, was die Lage nur komplizieren würde. Inzwischen kassiert Dogariu weiterhin nahezu 1.000 Euro im Monat, dafür, dass er „auf Abruf bereitsteht“. Zurzeit arbeitet der Präfekt mit einem einzigen Vizepräfekten – Zoltan Marossy – das Gericht verhandelt auch den Fall des zweiten abgesetzten Vizepäfekten- Calin Dobra. (Realitatea.net)

Ab heute und bis am Mittwoch findet im Rumänischen Nationaltheater in Temeswar ein Casting für das Theaterstück, bei dem der in Argentinien geborene und in Spanien lebende Rodrigo Garcia Regie führen wird, statt. Über das Stück selbst, will Garcia erst entscheiden, wenn er das Ensemble kennen gelernt hat. Die Premiere soll am Anfang der Spielzeit 2010/2011 stattfinden. Das Theater führt auch Gespräche mit Thomas Ostermeier, dem künstlerischen Leiter der Berliner Schaubühne für eine Zusammenarbeit. (Das von Ostermeier 2002 inszenierte Stück Nora von Ibsen erhielt 2003 in Belgrad den ersten Preis beim Bitef-Festival sowie den Nestroy-Preis). (Agenda online)

Im vergangenen Jahr wurden im Kreis Temesch Waren im Wert von 204.934 lei beschlagnahmt. Es handelt sich dabei um Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Haushaltsgeräte und Geld – allerdings nur um die, die bereits rechtskräftig in den Besitz des Staates übergegangen sind. Da es sich um Ware handelt, die bereits durch mehrere Hände gewandert ist und an verschiedenen Orten gelagert wurde, werden sie in der Demetriade – Straße in Temeswar (Izometal) auch 30 % unter ihrem Marktwert verkauft. In den Regalen dort sind auch Plastikspielzeug und Kuscheltiere, Fotoapparate und Videorecorder, Strumpfhosen, Kugelschreiber und Parfüm ausgestellt. Abgelaufene Ware muss von den Eigentümer auf eigene Kosten vernichtet werden. Nicht weiter verkauft, sondern direkt vernichtet werden die beschlagnahmten Zigaretten mit unbestimmter Herkunft, deren gesundheitsschädliche Wirkung noch verstärkt sein könnte. (Agenda online)

22. Januar 2010

Insgesamt 27.000 Temescher Bewohner haben sich gegen den Schweinegrippe-Virus impfen lassen. Das Gesundheitsministerium hat bekannt gegeben, dass die 30 Fälle, eventueller Nebenwirkungen der Impfung untersucht worden sind und der Verdacht sich lediglich in 13 Fällen bestätigte - ohne dass es sich um besonders schwerwiegende Nebenwirkungen gehandelt hätte. (Ziua de Vest)

In den letzten 24 Stunden wurden im Kreis Temesch zwei Infektionen mit dem A/H1N1-Virus bestätigt. In den letzten 24 Stunden wurde landesweit kein einziger Todesfall registriert.(Renasterea Banateana)

Die Banater Wasserdirektion hat erklärt, die Entschlammungsarbeiten am Bega-Kanal bis Jahresmitte, die Rehabilitierungsarbeiten bis Jahresende zu beenden. Läuft alles planmäßig, könnten die Temeswarer schon bald mit dem Schiff die Bega rauf- und runterfahren. Der Großteil der dafür nötigen 21 Millionen Euro sind EU-Gelder.

Nach dem Hauptkrisenhjahr 2008 und der Konsolidierungsphase in 2009, folgt für die insolvente österreichische Eybl International, die im Frühjahr vergangenen Jahres vom deutschen Konkurrenten Prevent übernommen wurde, der Aufbau. Dies gilt natürlich auch für den Rumänienstandort des Automobilzulieferers in Detta. „Wir haben uns einfach gut verkauft und damit wieder ins Spiel gebracht“, lobte Werksleiter Ernst Holzheimer, die gesamte Belegschaft, die während der schlechten wirtschaftlichen Lage flexibel war und sich den Anforderungen der Kunden anpasste. Bei den Neueinstellungen werden die ehemaligen Mitarbeiter berücksichtigt, aber um den VW-Standard (Sitzbezüge) halten zu können, muss im Werk Personal fachgerecht ausgebildet werden. In Zusammenarbeit mit dem Dettaer Gymnasium, sollen dort zukünftige Näherinnen vor-ausgebildet werden – im Gegenzug will Holzheimer die Schulwerkstatt mit Nähmaschinen ausstatten und Fachpersonal zur Verfügung stellen. (Rumänien Online Kurier)

Laut dem Marktforschungsunternehmen Business Monitor International sollen 2013 mehr als 765.000 Fahrzeuge in Rumänien gebaut werden. Davon sollen 611.000 exportiert werden – das sind viermal mehr als in 2008. Die von Ford angekündigte Investition in Craiova sowie die volle Auslastung des Dacia Werkes in Pitesti sind Grund dieses Produktions- und Ausfuhrbooms. (Rumänien Online Kurier)

Temescher, die nach dem 2008 geltenden Gesetz, Tausende Euro für die Einfuhr von Gebrauchtwagen gezahlt haben, können die Rückzahlung gerichtlich einklagen. Die Höhe der bis Dato 155 positiv beschiedenen Klagen beträgt insgesamt 970.000 Lei - bereits rückerstattet wurde erst in 118 Fällen. (Agenda online)

Der Kreis Temesch steht nach der Anzahl der Schafe landesweit auf Platz eins. Nahezu eine Million Schafe werden hier gezüchtet. Dank der Fleischpreise, war das vergangene Jahr zwar ein Gutes, aber die Schafbesitzer klagten bei der jährlichen Generalversammlung über Schwierigkeiten beim Absatz der Milch, die in Rumänien nicht gefragt ist, sich aber auf dem Mark im Ausland immer größerer Beliebtheit erfreut. Nun soll eine spanische Firma, die Milch im Kreis übernehmen und sie auf die Iberische Halbinsel bringen. Ein weiteres Problem der Schäfer sind die Weiden, die den Lokalverwaltungen gehören und die sie gerne in Konzession nehmen würden. (Adevarul online)

Die Arader Gesellschaft für Wasserwirtschaft hat mit der im ungarischen Bekes ein Konsortium gegründet. Etwa 350.000 Bewohner aus 60 Ortschaften jenseits der Grenze sollen mit Trinkwasser aus Arad versorgt werden. Dank der ab 2012 aus 110 Brunnen in Horia und Schimand gelieferten 30.000 Kubikmeter Wasser täglich, kann der Preis des an die eigene Bevölkerung gelieferten Wassers beibehalten werden. (Ziua de Vest)

Der Temeswarer rumänisch-Amerikaner Constantin Zaharia hat von Cornel Urcan, dem „Lieblingskellner Ceausescus“, 1999 das Continental Hotel gekauft. Urcan wurde dubioser Transaktionen beschuldigt und verbrachte einige Jahre hinter Gitter – im November 2008, ein Monat nach seinem Ableben, hatte ihn die Justiz für unschuldig erklärt. Nun fordert der Geschäftsmann Eugen Seracin den Schuldschein Urcans in Höhe von 500.000 US-Dollar (mit Zinsen zum aktuellen Wechselkurs: 1,3 Mio.) von hat Zaharia ein. Deswegen hat nun Zaharia das größte Hotel in Temeswar an eine amerikanische Firma mit Sitz im amerikanischen Miami und einem Sozialkapital von gerade mal 100 US-Dollar, verkauft. (Adevarul online)

600.000 Euro hat das Nationaltheater Temeswar in die Renovierungsarbeiten des Sportsaals Nr. 2, der ehemaligen Kaiserlichen Manege, die es für 49 Jahre in Konzession bekommen hat, gesteckt, um daraus den „untypischesten und avantgardistischsten Vorstellungssaal in Rumänien“ zu machen. Vom ersten Ergebnis konnten sich die geladenen Journalisten gestern überzeugen: Die äußeren Wände des historischen Denkmals haben ihre charakteristische Patina beibehalten – die Innenausstattung versetzt einem in die Atmosphäre einen Science Fiction-Films. In der zweiten Phase der Renovierungsarbeiten sollen die Fassaden restauriert werden, mobile Wände gebaut und die Bühne nach dem neusten technischen Stand ausgestattet werden. Ein Proberaum, ein Aufzug für Behinderte, eine PR-Raum und eine Theaterkasse sollen nicht fehlen. Gesamtkostenpunkt – inklusive Ausstattung: 3 Millionen Euro. Am Montag, den 25. Januar, um 12:00 Uhr soll die feierliche Eröffnung stattfinden, am Abend, ab 19:00 Uhr spielt das Theaterensemble den Revisor vonGogol, in Regie von Petru Vutcarau. (Agenda online)

Der Cartea de nisip-Buchladen in Temeswar ist ein Schmuckstück für sich – ab Samstag werden von den beiden Temeswarer Goldschmiede Daniela Cristescu und Adrian Popa gefertigte Schmuckstücke die literarischen Kleinode ergänzen. Die Vernissage der Ausstellung findet um 17:00 Uhr statt. (Agenda online).

„Auf Leben und Tod“ heißt die vom Banater Museum in Temeswar, zwischen dem 29. Januar und 21. Februar im Kunstmuseum in Temeswar organisierte Ausstellung von historischen Hieb-, Stich-, Schlag und Stosswaffen wie Schwerter, Säbeln, Jatagane, Keulen, Degen – auch aus dem Orient und Afrika. Unter den museumseigenen Exponate sind auch Unikate wie z. B. das Schwert des siebenbürgischen Fürsten Georg Rakoczy oder der Exerziersäbel aus dem XVII Jahrhundert. An den Wochenenden werden die Mitglieder des Fecht-Clubs der Polytechnischen Universität Demonstrationen der Fechtkunst darbieten. (Agenda online)

Unter der Schirmherrschaft des Rumänisch-arabischen Kulturzentrums wurde im Museum in Tschakowa die Ausstellung „Orientale Bekleidung zwischen Tradition und Moderne“ eröffnet. Die Besucher können bis Ende Februar Kleidungsstücke aus Tunesien, Marokko, Ägypten, dem Sudan, Äthiopien und Syrien besichtigen. (Agenda online)

Der 1947 geborene Großmeister der Flamenco-Gitarre, Paco De Lucia, der im Laufe seiner Karriere gerne neue Stile ausprobierte und mit Musikern anderer Richtungen zusammen spielt (z. B. 1995: Have You Ever Really Loved A Woman von Bryan Adams oder 1981: Friday Night in San Francisco mit Al Di Meola und John Mc Laughlin), tritt am 12. Februar in Belgrad im Sava Centar auf. der Preis der Karten bewegt sich zwischen umgerechnet 20 und 40 Euro. (Agenda online)

Für die Temeswarer Gefangenen im offenen bzw. halboffenen Vollzug gibt es genügend Arbeit. Sie können in zwischen Tischlerwerkstatt, Küche, Viehzucht und Gartenarbeit wählen. So können sie die Zeit sinnvoll verbringen und gegebenenfalls sogar ihre Strafzeit vermindern. Seit Kurzem ist die Einheit die Erste im Land, die sich mit dem Anbau von Austernpilzen beschäftigt. (Agenda online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1440 Lei/Euro bzw. 2,9528 Lei/US-Dollar.

21. Januar 2010

Wetter: Nach den tagelang andauernden heftigen Schneefällen und -Stürmen im Süden und Südosten Rumäniens, sinken nun die Temperaturen weiter bis weit unter den Gefrierpunkt (heute Morgen betrug die Lufttemperatur in Miercurea Ciuci/Kreis Harghita – 25 °C, um 16 Grad weniger als am Vortag). Im Eisenbahn- sowie Flugverkehr ist mit erheblichen Verspätungen zu rechnen. Auch der Schwarzmeerhafen in Konstantza ist vorwiegend lahm gelegt. Es gilt Wetterwarnung derStufe Gelb. In Temeswar sind leichte Schneefälle und Temperaturen zwischen 0° und -8° C zu erwarten.

Wetter auf Bestellung. Über 50 % der Landwirtschaftsproduktion wird von Umwelteinwirkungen, wie Regen, Schnee und Hagel, entscheidend beeinflusst. Da die Kontrolle dieser Naturphänomene die Ernten erheblich verbessern könnten, soll ein Interventionsprogramm in der Atmosphäre, Regen- und Schneefälle auf Bestellung und das Zerstören der Hagelwolken ermöglichen. Das länderübergreifende Projekt wird von Rumänien und Serbien über die Nationale Agentur für Interventionen in der Atmosphäre und Hagelprävention auf einem 250.000 qm großem Areal (auf etwa 30 % des Ackerbodens im Kreis Temesch) abgewickelt – erste Wirkungen sollen in zwei Jahren sichtbar sein. Praktisch sollen aus Flugzeugen verteilte, chemische Substanzen den Wasserdampf der Gewitterwolken auf viel mehr Teilchen verteilen – diese werden dadurch deutlich kleiner und schmelzen meist, noch bevor sie die Erdoberfläche erreichen. (Renasterea Banateana)

Staatspräsident Basescu hat den im Ausland lebenden Rumänen versprochen sich sowohl für die Einführung der Briefwahl als auch für das Einrichten von Call-Centers und neuer Konsulate einzusetzen. (Renasterea Banateana)

Auf der Suche nach Lösungen, wie sie die Zahl der Arbeitsstellen kürzen können, ohne Mitarbeiterentlassen zu müssen, kamen die Temescher Bürgermeister aus Birda, Gataja und Großscham/Jamu Mare, zur Schlußfolgerung, dass sie, im Verhältnis zur Einwohnerzahl, eher unterbesetzt sind. In Birda wurde die Auslagerung einiger Dienstleistungen beschlossen. In Gataja, wo es 21 Angestellten gibt – weniger als im Organigramm vorgesehen – und 44 Vertragsmitarbeiter, hofft die Lokalverwaltung durch Auslagerung des Wasserdienstes und Pensionierung einiger Angestellten, Entlassungen verhindern zu können und auch der Bürgermeister aus Großscham hofft, seine 10 Mitarbeiter bei einer Einwohnerzahl von 3.500 behalten zu können. (Renasterea Banateana)

Kinder zwischen 4 und 10 Jahre alt, können zwischen dem 25. Januar und 19. März an den Sprachkursen des deutschen Kulturzentrums in Temeswar teilnehmen. Die Kurse für 4 bis 6-Jährige finden jeweils am Samstagmittag, die für 7 – 10-Jährige zweimal in der Woche statt. Die auf maximal 12 begrenzte Teilnehmerzahl sowie das interaktive Programm mit dem Thema Deutschland und deutsche Kultur, gewährleistet das spielerische Erlernen der Sprache. Einschreibungen im Beisein eines Elternteils bzw. Sorgeberechtigten, Mo. und Mi., zwischen 12:00 und 18:00 Uhr bzw. Di. und Do., zwischen 12:00 und 16:00 Uhr. (Timisoara)

Der Temescher Parteivorsitzender des Ungarnverbandes – UDMR, Halasz Ferencz, der aus politischen Beweggründen aus seinem Amt als stellvertretender Generalschulinspektor abgesetzt wurde, wird – ebenfalls aus politischen Motiven in spätestens zwei Monaten an die Leitung des Temescher Schulinspektoras zurückkehren.(Ziua de vest)

Nach mehreren Beschwerden, weist die Temescher Krankenkasse ausdrücklich darauf hin, dass die Hausärzte kein Recht haben, die Patienten auf ihrer Liste, zu zwingen private Krankenversicherungskarten zu kaufen. Diese kosten zwischen 40 und 50 Lei, enthalten zwar für gewöhnlich Informationen zur Krankengeschichte und Testergebnissen, müssten aber laufend aktualisiert werden, wobei der behandelnde Arzt über eine entsprechende Software verfügen müsste. Auch haben sie nichts mit den europäischen Krankenversicherungskarten, die die Krankenkasse kostenlos ausstellt, zu tun. (Agenda online)

Seit dem 17. Januar gilt eine neue Regelung , die die Kunden der Wechselstuben entgegenkommt: Merkt der Kunde eine Ungereimtheit zwischen dem ausgeschilderten Wechselkurs und dem auf dem Kassenbon vermerkten, kann er innerhalb von 24 Stunden, die Transaktion schriftlich rückgängig machen. Weigert sich die betreffende Filiale, kann sich der Kunde an die nächst liegende Verbraucherschutzfiliale wenden. Des Weiteren sind die Betreiber der Wechselstuben verpflichtet, im Inneren, wie außerhalb der Büros, denselben Wechselkurs anzugeben. Mehr noch: Die eventuellen Kommissionen müssen in den Wechselkurswerten mit einberechnet sein.(Agenda online)

Das Rumänische Außenministerium mahnt die rumänische Staatsangehörige, die mit dem Fahrzeug nach Slowenien wollen, dass sie vor Einreise Autobahngebühren in Form von Vignetten (erhältlich bei den Tankstellen in Ungarn, Kroatien, Österreich und Italien) zahlen müssen. (Glasul Aradului)

Aus Angst ihr Nettovermögen über 500.000 Euro könnte wie vorgeschlagen (siehe Presseauswertung vom 20. Januar 2010) mit 0,5 % besteuert werden, überlegen die superreichen Rumänen in ihr Geld auf Schweizer Konten zu überweisen.(Ziarul Financiar)

Die teuerste zurzeit zum Verkauf angebotene Immobilie in Rumänien ist eine 1900 erbaute Villa mit 37 Zimmern in der Piata Romana in Bukarest – geeignet als diplomatischer Vertretung, Bank oder Luxusrestaurant und kostet sieben Millionen Euro. Weitere Angebote auf dem Immoblienportal www.imobiliare.ro sind eine 28-Zimmer Villa an der Schwarzmeerküste für 2, 8 millionen Euro, eine Immmobilie im Zentrum Temeswars mit 9 Zimmern und Innenhof für 2,5 Millionen Euro, in Kronstadt/Brasov ein historisches Gebäude mit sieben Appartements für 2,4 und in Klausenburg/Cluj Napoca eine 850 qm große, dreistöckige Villa mit 21 Zimmern für 2,2 Millionen Euro. (Timisoara)

Die Grenzpolizisten in Nadlac stoppten einen bulgarischen Fahrer, der – hinter Waffeln versteckt – eine Ladung von über 19 Tonnen (etwa 350.000 Packungen) Zigaretten über Ungarn nach Deutschland bringen wollte. (Ziua de Vest)

Kulturprogramm in Temeswar:

Heute Abend, um 18:00 Uhr im Papillon-Cafe:Vernissage der Gemäldeausstelung Expressionen -vonIrina Bernaz.

Heute Abend, ab 20:00 Uhr im Thespis-Studententheater: Das Versteckspiel

Heute Abend, ab 21:00 Uhr im Club 30:Remember Kamo.

Freitag, ab 10:00 Uhr in der Zentralen Kreisbibliothek auf dem Freiheitsplatz: Kulturveranstaltung zum Tag der Vereinigung der rumänischen Fürstentümer am 24. Januar 1859.

Freitagabend im Cartea de Nisip-Buchladen, um 18:00 Uhr : Vernissage der Ausstellung – Aktfotos von Cristian Boldisteanu.

Freitagabend imCapitol-Saal, ab 19:00 Uhr:Tschaikowski-Abend

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1196 Lei/Euro bzw. 2,9043 Lei/US-Dollar

20. Januar 2010

Versuchskaninchen aus Arad. Die Testreihe der Cantegrip-Impfung für Kinder wird in Arad durchgeführt. Sie soll eventuelle Nebenwirkung der Impfung aufzeigen. Die Kinder, die an der Testreihe teilnehmen, müssen gesund und im Besitz der schriftlichen Einverständnis der Eltern sein – der Arzt, der die Impfung verabreicht, übernimmt keine Verantwortung für eventuell schwerwiegende Nebenwirkungen. Im September vergangenen Jahres wurde auch die Impfung gegen Schweinegrippe für Erwachsene in Arad getestet. Damals nahmen 70 Erwachsene und 61 ältere Leute daran teil – sie wurden über die möglichen Nebenwirkungen und gesundheitlichen Folgen informiert und ließen sich gegen ein Entgelt auf eigene Verantwortung impfen. Eine Forschungskommission der Rechtsanwälten, Ärzte, Ökonomisten und andere Fachleute angehören, stellt jeder für seinen Bereich fest, ob die Testreihe die Menschenrechte verletzt. (Glasul Aradului)

Der rumänische Gesundheitsminister Cseke Attila ist unzufrieden mit der Art und Weise wie die Impfkampagne gegen den Schweinegrippevirus organisiert und abgewickelt wurde. 2.248.050 Impfstoffdosen wurden im Land verteilt, geimpft wurden bis zum 13. Januar gerade mal 541.616 Personen, was bedeutet, dass noch über 1,7 Millionen Dosen übrig sind. Trotzdem gehen Anträge auf Aufstockung der Lagerbestände ein. In den letzten 24 Stunden sind landesweit 123 Verdachtsfälle bestätigt worden – im Kreis Temesch – zwei. (Ziua de Vest)

Die Wetterwarnung der Stufe Gelb wurde für den Osten des Landes bis heute, 14:00 Uhr, verlängert. Die Hydrologen haben Überschwemmungswarnung bis zum 27. Januar gegeben. (Evenimentul Zilei)

Auf Einladung seines Amtskollegen, dem Grazer Bürgermeister, Siegfried Nagl, verweilt Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu für zwei Tage in der Partnerstadt Graz. Ziel des Treffen ist es, die Zusammenarbeit der beiden Städte in Bereichen wie Verwaltung, Abrufen von EU-Geldern und Verkehrsmanagement zu vertiefen. (Agenda online)

Eine etwa 40-köpfige Delegation des Temeswearer Stadtrates fährt am Freitag in die ungarische Partnerstadt Szeged. In einer gemeinsamen Stadtratsitzung wird über gemeinsam abgewickelte Projekte (wie z. B. Tiergarten und das Telpark-System) sowie über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit im Bereich Tourismus, gesprochen. Geplant sind ein Hallen-Fußballspiel sowie ein Besuch des sich im Bau befindlichen Aquapolis Wellness Centers. Vizebürgermeister Sorin Grindeanu, der unzufrieden damit ist, dass in Szeged der Weg nach Temeswar nicht ausgeschildert ist, hat eine Reihe Fotos vorbereitet, auf denen die vielen Straßenschilder in Temeswar, die den Weg nach Szeged anzeigen, zu sehen sind. (Ziua de Vest)

In Anbetracht der Tatsache, dass die Temeswarer Fernheizungsgesellschaft- Colterm- laut dem Temeswarer Bürgermeister, bankrott ist und Mitarbeiter bereits in mehreren Etappen arbeitslos waren, schlug Präfekt Bacala den Verkauf des Firmeneigenen Hotels auf dem Muntele Mic vor. Aber, laut Vizebürgermeister Grindeanu, wurde der Bau des als Trainingslager für die Firmeneigene Fußballmannschaft gedachten Hotels, aus Geldmangel eingestellt und kann nicht genutzt werden. (Agenda online)

Ein aufmerksamer Vorsitzender des Einwohnervereins eines Temeswarer Wohnblocks, hat die Präfektur aufmerksam gemacht, dass die Kosten-Aufstellung der für die Wärmedämmung nötigen Maßnahmen, weit überteuert ist. Als Regierungsvertreter vor Ort, ordnete Präfekt Bacala, die Überprüfung der Dokumentation an. Sollte sich der Verdacht, die für das Einsetzen der Themopanfenster berechneten Summen, seien dreimal höher als nötig, bestätigen, will der Präfekt die Prüfung aller im Programm erfassten Wohnblocks anordnen. (Agenda online)

Am 26. Juli 2009 wurde Andrei Popovicu in einem schrecklichen Unfall in Maureni, Kreis Karasch Severin, tödlich verletzt. Auf den Weg von Reschitza nach Temeswar wurde der Biker von einer die Nationalstraße überquerenden Rinderherde geschnitten. Der Verein Timisoara Bikers, dessen Mitglied der 26-Jährige war, fordert, die Bestrafung der Schuldigen und ruft zu einer landesweiten Aktion zur Vorbeugung ähnlicher Unfälle auf. Des Weiteren fordert er Viehhüter, die potentiell gefährlichen Situationen im Verkehr gewachsen sind, die farbige Markierung der europäischen, National- und Kreisstraßen, entsprechende Warntafeln, markierte Übergangsstellen, Weideverbot an den Straßenrändern bzw. Einzäunungen. Die Petition kann unter www.petitieonline.com/matasosu/petition.html unterzeichnet werden. (Ziua de Vest)

GegenIoan Cojocari, Sekretär des Temeswarer Bürgermeisteramtes, wird wegen mutmaßlichem Amtsmissbrauch strafrechtlich ermittelt. Der Polizei liegen mehrere Beschwerden vor, laut denen Cojocari sich mehrmals geweigert hätte, Genehmigungen für den Bau von Mansarden zu unterschreiben. Dieser erklärt, er habe lediglich, nicht ordnungsmäßige Anträge abgelehnt. So z. B. einen Antrag dem eine Fotokopie – und nicht wie erforderlich das Original - der Unterschriftentabelle der Bewohner des Wohnblocks beigefügt war. Allein in diesem Jahr wäre bereits viermal gegen ihn geklagt worden – dazu kommen 11 Klagen aus dem Vorjahr. (Agenda online)

Solarkino. Eco Club Temeswar setzt seine Öko-Aktionen in Temeswar fort. In Zusammenarbeit mit dem Verein Aristoteles Workshop und CosyMo's SOLAR CINEMA und mit Unterstützung der Stadtverwaltung, wird am 23. Januar am Domplatz in Temeswar die Solar Cinema-Karawanne stattfinden. Geplant sind Workshops, Spiele, Bio- und Handmade-Ausstellungen sowie Vorführungen der besten Filmen vom Filmfestival D'Environnement in Ile de France in 2009, im einzigen mobilen, für die Umwelt gänzlich unschädlichen Solarkino in Europa. (Ziua de Vest)

Laut einer Studie des APADOR-CH, dem Verband zum Schutz der Menschenrechte in Rumänien und der Stiftung für Solidarität und Bewusstseinsfreiheit wurden in Rumänien in den vergangenen 20 Jahren über 4.000 Kirchen und Glaubenseinrichtungen gebaut. Dafür werden Krankenhäuser und Schulen abgerissen. Mit anderen Worten, jeden zweiten Tag ist eine Kirche errichtet worden – und auch der aktuelle Haushalt sieht beträchtliche Summen für neue Glaubenseinrichtungen vor. Dafür hat Rumänien heute - im Vergleich zu 1990 - dreimal weniger Schulen und zweimal weniger Krankenbetten. In absoluten Zahlen bedeutet das, drei Schulen weniger pro Tag – 1.000 weniger im Jahr. (Agenda online)

Das Finanzamt plant die dieBesteuerung von sehr Reichen, die kein Einkommen nachweisen können und der Steuerhinterziehung verdächtigt werden und hat bereits den IWF um Unterstützung zur Ausarbeitung des Gesetzes gebeten. Das Thema wurde in den vergangenen Tagen in den Medien breit getreten, nachdem der Sozialdemokrat Mugurel Surupaceanu vorgeschlagen hatte, das Nettovermögen physischer Personen über 500.000 Euro mit jährlich 0,5 % zu versteuern. (Reansterea Banateana)

Umweltminister Borbely Laszlo wird im nächsten Monat zur Einweihung des Sportsaales in Ujwar, zu dessen Errichtung er maßgeblich beigetragen hat, erwartet. Der Bau hat ein Jahr gedauert und 3,2 Millionen Lei gekostet. Der Saal ist mit 150 Tribünenplätzen, zwei Umkleiden, Duschen und Sanitäranlagen ausgestattet. Die Schüler der Allgemeinschule werden hier ihren Sportunterricht absolvieren können und Fussballbegeisterte, die bisher im Winter in die Nachbarorte reisen mussten, können den Saal mieten. Für die Einweihungsfeier sind Demonstrationsspiele geplant – auch eine Fussballteam aus Serbien wurde eingeladen. (Renasterea Banateana)

Freitag, den 22. Januar findet imCapitol- Saal der Banater Philharmonie ein Tschaikowski-Abend statt. Dargeboten werden das Violinkonzert D-Dur,op. 35 und die Sinfonie Nr. 5, e-Moll, op. 64. (Ziua de Vest)

Schlechte Nachrichten für Leser und Freunde der Banater Zeitung, die sich in den vergangenen 36 Jahren daran gewöhnt haben, am letzten Donnerstag im Januar an der Wurschtkostprob teilzunehmen. Die Redaktion hat beschlossen das Wurstfestival nicht mehr jährlich zu organisieren. (Agenda online)

Leser von HotNews haben eine detaillierte Karte der schlechtesten Straßen in Rumänien zusammengestellt. Auf Platz eins scheint ein 30 km langer Abschnitt mit vielen gefährlichen Schlaglöchern der Landstraße Dealul Negru zu stehen. Die Liste kann nach Belieben ergänzt werden. Bereits angeführt sind aus unserem Amtsbezirk die europäische Straße E79, Oradea – Deva, die Landstraßen Arad – Nadlac, Oradea – Arad sowie die Kreisstraße DJ 571/A die Moldova Noua mit Padina Matei, Garnic, Carsie, Sichevita unfd Gornea verbindet.(HotNews)

Die Rumänische Lotterie hat im vergangenen Jahr nahezu 7,5 Millionen Gewinne, im Gesamtwert von 800,76 Millionen Lei (etwa 190,6 Millionen Euro) ausgeschüttet. Das bedeutet einen Durchschnitt von 1 Gewinn pro drei Rumänen. Es ist zu erwarten, dass die Gewinnerzahl in 2010 schätzungsweise um das Zehnfache ansteigt, denn bei Lotto 6/49, sollen künftig auch drei Richtige einen Gewinn einfahren können. Laut Aussagen der Lotto-Gesellschaft soll der Preis einer Variante bei 4,4 Lei bleiben. (Agenda online)

Am vergangenen Wochenende wurden 51 Führerscheine kassiert – 16 Fahrer hatten den Fußgängern die Vorfahrt verwehrt, 10 die rote Ampel nicht beachtet, 14 wegen unerlaubten Überholmanöver und 5 wegen Trunkenheit am Steuer. 500 Strafzettel in Höhe von insgesamt 23.000 Lei wurden verteilt. Sieben Fahrer verstießen gegen die Straßenverkehrsordung, 152 hielten sich nicht an die maximal erlaubte Geschwindigkeit.(Agenda online)

Trotz steigender Kriminalität, scheinen sich die Staatsanwälte im vergangenen Jahr auf das Ermitteln gegen eine Verbrecherbande pro Kreishauptstadt beschränkt zu haben: Im Kreis Temesch – die Verbrecherbande um den Billeder Stadtrat Lucian Torj, der wegen Zuhälterei und Erpressung angeklagt wird. In Arad – 15 der insgesamt 35 Mitgliedern der besonders brutalen Bande um „Kaiser“ Utu Rohozneanu, die wegen versuchten Mordes, Glücksspiele, Bankkarten-Fälschung, Schutzgeldforderung, Zuhälterei und Erpressung angeklagt wird. Im Kreis Karasch Severin – sechs junge Männer, denen vorgeworfen wird, mit Hilfe geklonter Bankkarten Geld von 400 Konten in 45 verschiedenen italienischen Banken abgehoben zu haben. Im Kreis Hunedoara – wurden ein Türke und sechs Rumänen wegen Zugehörigkeit zu einer organisierten Verbrecherbande zwecks Menschenschmuggel zu Haftstrafen von zwei Jahren mit Bewährung bis vier Jahren verurteilt. (Adevarul de seara Timisoara)

Dienstagmorgen, einige Minuten vor 7:00 Uhr, wurde im Kindergarten auf der Paciurea-Straße in Temeswar eingebrochen. Nicht nur, dass die Kindergartenleitung kaum hoffen kann, den Vieoprojektor, Laptop und die 9.000 Lei jemals wiederzusehen, sie muss auch mit einer Strafe zwischen 2.000 und 5.000 Lei, wegen mangelnder Vorsichtmaßnahmen rechnen. Die Einrichtung verfügte weder über einen Wachmann, noch über ein Video-Überwachungs- bzw. Alarmsystem. (Ziua de Vest)

Seit 2007 gibt es in der Justizvollzugsanstalt in Temeswar ein Liebeszimmer für die Gefangenen. Aber nur Insassen, die sich während des Gefängnisaufenthalts nichts zu Schulden kommen lassen, können dort einige Stunden ungestört ihre Frauen oder Freundinnen treffen. Im vergangenen Jahr waren es 171, der insgesamt 1.000 Gefangenen – 18 darunter durften sogar 48 Stunden ununterbrochen dort verbringen. (Adevarul de seara Timisoara)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1097 Lei/Euro bzw. 2,8687 Lei/US-Dollar.

Die Rumänischen Handelsbank (BCR) hat ihre erste Filiale ... auf der Online-Plattform Second Life, eröffnet und hat 250 Besucher täglich. (Ziua de Vest)

19. Januar 2010

Die Bilder aus Haiti sind entsetzlich: verzweifelte Menschen, Tote, Verletzte, zertrümmerte Gebäude und Straßen. Mit bloßen Händen versuchen Überlebende, Opfer unter den Trümmern zu bergen. In Haiti herrscht Ausnahmezustand. Kinder und Erwachsene benötigen dringend Hilfe – wobei Erstere in Katastrophen einen besonderen Schutz brauchen.Weltweit hat die internationale Organisation Rettet Kinder bis Dato 1,5 Millionen US-Dollar für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. Aber für die etwa 3 Millionen Betroffenen sind ungefähr 20 Millionen nötig. Auch Rettet Kinder Rumänien hat einen Spendenaufruf lanciert und ein Bankkonto bei der Rumänischen Handeslbank (BCR) sowie eine Internetseite (www.salvaticopii.ro) für online-Spenden eingerichtet. (Timis online)

Je nach dem aus welchem Blickwinkel man die Sache angeht, scheint das im Haushalt für den Kreis Temesch vorgesehene Geld, mal üppig (PDL), mal äußerst niedrig (PNL). Laut Senator Nicolae Robu, Vorsitzender der Temescher Nationalliberalen (PNL), wäre keines der zehn – für den Kreis so wichtigen - Änderungsanträge im Haushaltsgesetz genehmigt worden. Robu hat zwar seine Aussage von vor einer Woche, in der er behauptete, der Kreis Temesch, „komme im Haushaltsplan überhaupt nicht vor“ (immerhin enthält er die Finanzierung für die Autobahn Temeswar – Arad und den neuen Flughafenterminal), etwas entschärft, findet die zugeteilten Fonds aber „extrem niedrig“ und nur „symbolisch im Vergleich zu anderen Objektiven, wie z. B. die Bukarester Umgehungsstraße“. Gheorghe Ciobanu, Abgeordneter der Demokratisch Liberalen (PDL) und Mitglied im Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Banken, sieht das anders: Nach der Höhe der zugeteilten Geldern steht der Kreis Temesch auf Platz zehn und sogar auf Platz vier die Fonds für die Straßenreapraturen betreffend. Laut Ciobanu sind im Etat der einzelnen Ministerien neben den bereits erwähnten Projekten auch andere konkret vorgesehen: Infrastrukturarbeiten für die Temeswarer Umgehungsstraße, Beengung des Kardiologiezentrums und Versprechen das Onkologische Zentrum in Temeswar betreffend. Zwar wurden die Änderungsanträge der PDL im Wert von 250 Millionen Euro nicht genehmigt, aber nach Gesprächen mit Premierminister Boc und anderen Ministern, rechnet Ciobanu fest damit, dass diese bei der Haushaltsnachbesserung durchkommen werden. (Timis online)

In Hinblick auf das zu erstellende Gutachten über die Temeswarer Westuniversität werden Ende dieses Monats der Direktor und der wissenschaftliche Sekretär der Rumänischen Agentur für die Sicherung der Qualität im Unterricht (ARACIS) erstmals in Temeswar eintreffen. Die eigentliche Begutachtung findet dann im März statt. Ebenfalls in diesem Jahr wird die Universität auch einer internationalen Prüfung unterzogen.:Fünf Professoren aus Slowenien, den Niederlanden, der Türkei und Belgien sowie ein Student werden die Tätigkeit der letzten fünf Jahre in Augenschein nehmen, wonach die Westuniversität durch eine Zertifikat der European University Association (EUA) internationale Anerkennung erfahren wird. (Ziua de Vest)

Bildungsminister Daniel Funeriu hat den Rat für sozialen Dialog für morgen einberufen, nachdem er die Vorschläge der Schulinspektorate, den Abbau von 15.000 Stellen betreffend, eingehend geprüft hat. Unter den 11 der insgesamt 42 eingegangenen Vorschläge , die sich eines Zuspruch des Ministeriums erfreuen, sind unter anderen: Sportunterricht durch Erzieher, Zusammenschluss der Parallelklassen in der Unterstufe, Reduzierung der Klassen für den Abendunterricht, Auslagerung des Wachdienstes sowie das Abschaffen des Simultanunterrichts. (Ziua de Vest)

Das Zentralbüro der Demokratisch Liberalen Partei (PD-L) hat am Montag bestimmt, dass außer den fünf Parteispitzen (Boc, Stolojan, Videanu, Blaga und Flutur), die Vorsitzenden der beiden Kreisfilialen mit den besten Wahlergebnissen (Gheorghe Falca aus Arad und Mircea Hava aus dem Kreis Alba), an den wöchentlichen Treffen mit den Vertretern des Regierungspartners – des Ungarnverbandes (UDMR) teilnehmen sollen. Bestimmt wurden nach denselben Kriterien auch die sechs Stellverteter: die Kreisparteivorsitzenden der Kreise Temesch, Tulcea, Dambovita, Neamt und Bistrita Nasaud. (Ziua de Vest)

Der Arader Europarlamentarier Iosif Matula, ist einer der wenigen Vertreter Rumäniens mit einer 100 %-igen Anwesenheitsratebei den Sitzungen des Europäischen Parlaments. Der ehemaliger Vorsitzender des Arader Kreisrates und einige Monate lang Vizepremier in der Tariceanu-Regierung, der Einzige Arader im Europäischen Parlament und das, bereits im zweiten Mandat.(Ziua de Vest)

Auf der Tagesordnung der Stadtratsitzung Ende des Monats steht auch die Genehmigung des Budgets für kulturelle Veranstaltungen des Temeswarer Kulturhauses. Dabei schlägt das Rathaus einen um 60 % abgespeckten Jahresetat (2,420 Millionen lei) vor. Geplant sind u. a. : Die Teilnahme des Temeswarer Infozentrums an den Touristikmessen in Szeged, Bukarest und Karlsruhe sowie Osternmarkt und Kulturveranstaltungen zu den Tagen der Stadtviertel und dem Europtag, Events wie Temeswar – Klein-Wien, Bega-Boulevard, Festival der Herzen, Gala Blues-Jazz, Plai, Weinfestival, Temeswarer Kerwei. Tag der Stadt Temeswar, Nationalfeieratg, Silvesterfeier. (Timis online)

Der Preis der Gigakalorie – eine Bombe mit verzögerter Wirkung. Zurzeit sind die Heizungsrechnungen noch unverändert, aber in nahster Zukunft wird sich das ändern. Die Wurzel des Übels liegt in den veralteten Heizzentralen im ganzen Land, mittels derer, im Vergleich zum europäischen Durchschnitt, um 18 % teurere Energie produziert wird. Mit anderen Worten: Die in Rumänien erzeugte Energie kostet genau soviel wie in Deutschland oder Finnland, wo das BIP um ein Vielfaches höher ist. Damit der Energiepreis für die Bevölkerung einigermaßen erschwinglich ist, subventioniert der Staat zurzeit 46 % der Brennstoffkosten und die Lokalbehörden übernehmen weitere 10 %. Damit lügt sich der Staat selbst in die Tasche, denn er hat die Heizungsgesellschaften den Lokalbehörden übergeben, ohne sich in die Erneuerung der Technologien zu implizieren. Dies wird sich 2012, wenn laut EU-Vorgaben keine Subventionen mehr gezahlt werden dürfen, grundlegend ändern. Zurzeit betragen die Produktionskosten für eine Gigakalorie 312 Lei – in Temeswar gilt ein Referenzpreis von 173 Lei /Gcal. Der Staat zahlt 70,38 Lei, die Stadt 31,2 Lei. Die Heitzungskosten werden wohl demnächst erhöht werden – allerdings erst nachdem die Verwaltungsklage des Präfekten vom Berufungsgericht verhandelt worden ist. Einziger Hoffnungsschimmer: EU-Gelder für ein leistungsfähiges Heizungssystem. (Renasterea Banateana)

Die 25-jährige Rodica Dogendorf, Absolventin der Kunsthochschule in Temeswar, hat ihre Künstlerlaufbahn vorerst auf Eis gelegt und verdient ihre Brötchen mit Auftragsarbieten. Zum Beispiel hat sie erst kürzlich eine der italienischen Renaissance nachempfundene Wandmalerei für ein Hotel gemalt. Aber richtig Geld bringt das Vergolden der Statuen und Möbeln der Roma. Diese bestellen auch riesige Familienportraits, sowie Skulpturen und Gemälde fürs Badezimmer. Ein Renner unter den Bestellungen sind Nachbildungen der Sternzeichen und ... Büchern in der Bibliothek. Auch wenn sie zurzeit ganz gut verdient, Frau Dogendorf wünscht sich in der Schule Zeichnen zu unterrichten und eine persönliche Ausstellung mit auf großen Leinentüchern gemalten – der japanischen Kunst nachempfundenen – Gartenlandschaften. (Renasterea Banateana)

Es gibt Studenten, die arbeiten ein ganzen Jahr an ihrer Lizenzarbeit – andere kaufen eine für 120 bis 350 Lei. Und da wir inmitten einer Krise sind, wird beim Kauf von zwei Arbeiten, eine Dritte kostenlos daraufgelegt. Der Schwarzmarkt mit den „schlüsselfertigen“ Diplomarbeiten boomt und zwar in allen Studienbereichen. Reporter der Zeitung haben mit Vertretern von Internetseiten „für bequeme Studenten“ oder „billige Lizenzarbeiten“ Kontakt aufgenommen und eine Arbeit über die Behandlung von Krebs für 120 lei gekauft. „Mit einigen kleinen Änderungen kann sie problemlos als die Eigene ausgegeben werden“. Vorsichtige Käufer überweisen nur die Hälfte des Preises und bekommen eingangs nur die Hälfte der Arbeit gemailt ... Eine gut dokumentierte Doktorarbeit kostet etwa 500 Lei. Einer der Kontaktierten, erklärte er habe 200 Bestellungen und schaffe es kaum nachzukommen. Während die Al. I. Cuza-Universität in Jassy/Iasi behauptet schon lange kein Plagiat mehr untergeschoben bekommen zu haben, erklären Vertreter der Gheorghe Asachi Universität, das Phänomen wäre ihnen bekannt und habe sich in letzter Zeit verstärkt – es liege an den Berater-Professoren, die faulen Arbeiten zu erkennen und die Studenten zu zwingen, neue Arbeiten zu schreiben. (Adevarul online)

Mafiamethoden in Rumänien. Die etwa zehnköpfige Verbrecherbande um Sergiu Bahain hatte sich zunächst der Wirtschaftskriminalität schuldig gemacht und dann mindestens vier ihrer Strohmänner mit äußerster Brutalität ermordet. Ersten Ermittlungen zufolge, haben sie die Opfer mit Alkohol und Diazepam-Tabletten willenlos gemacht, dann lebend begraben, in den Donaukanal geworfen, mit dem Hammer erschlagen oder von der Donaubrücke gestürzt. Die Bandenmitlgieder hatten etwa 40 Handesleinheiten gegründet bzw. übernommen und über diese ,Ware mit nicht deckten Schecks bezahlt, Fahrzeuge geleast, dieselben Sicherheiten bei Kreditanträgen bei verschiedenen Banken angegeben. Allen Anschein nach, wurden die vier „kleinen Fische“ gierig und wurden deswegen aus dem Wege geräumt. (Renasterea Banateana) Eines der Opfer der Verbrecherbande war der Temeswarer Petrica Captalan. Der im Dettaer Waisenhaus aufgewachsene Beschäftigungs- und Obdachlose, dem sie 2004 zu einem Personalausweis mit falscher Adresse verhalfen, war in den Akten Verwalter und einziger Gesellschafter der Firma Transrom Prest in Konstantza. Er wurde 2008 mit Knüpfelschlägen am Kopf niedergeschlagen und noch lebend zwei Meter tief im Hof eines Hauses in Konstantza vergraben und mit einer Betonplatte bedeckt, auf der dann eine Toilette gebaut wurde. (Adevarul online)

Infolge zahlreicher Beschwerden der Anwohnern in der Barbu Iscovescu- Straße in Temeswar, fand in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Polizeieinsatz in dem verlassenen Gebäude unter Nr. 3A statt. 10 Erwachsene und mehrere Minderjährige Obdachlose lebten dort illegal in einer unbeschreiblichen Misere und sorgten periodisch für Unruhe und Skandale. Strafzettel wurden verteilt und die Hausbesetzer angewiesen sich Richtung Heimatgemeinde (Carei im Kreis Sathmar) zu begeben.(Ziua de Vest)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1008 Lei/Euro bzw. 2,8513 Lei/US-Dollar.

18. Januar 2010

Arad regiert das Bildungsministerium. Nach dem der im Kreis Arad gebürtige Daniel Funeriu sein Amt an der Spitze des Ministeriums für Bildung, Forschung, Jugend und Sport angetreten hat, sind andere aus Arad stammende Anwärter für Leitungsposten im Gespräch: Der Ungarnverband (UDMR) hat Kirlay Andrei für das Amt des Staatssekretärs designiert. Der ehemaliger Arader Abgeordneter (2004 – 2008), ist zurzeit Vorsitzender des Kreisverbandes der UDMR und Leiter des Csiky Gergely-Lyzeums. Für den Posten eines Staatssekretärs für den Bereich Jugend, kämpft ein anderer Arader- Dacian Tolea und Mihai Matekopvits, ebenfalls Arader, ist stellvertretender Generaldirektor für den Unterricht in den Sprachen der Minderheiten und die Beziehung zum Parlament. (Ziua de Vest)

Eine weitere Trauernachricht erschüttert die Temeswarer Kulturwelt: Sonntag Nacht verstarb Cosmin Lungu, in der Blüte seines Lebens. Der ehemaliger Journalist (Focus Vest und Ziua de Vest) war PR&Event-Manager der Carturesti-Buchläden und Initiator unzähliger Kulturveranstaltungen wie das Street Delivery Festival in der Mercy Straße. Im vergangenen Sommer erhielt Lungu den Kulturpreis der Austrian Airlines, fürseine Sensibilität, Kreativität und seinem Humanismus“, sowie für seine Güte, Großzügigkeit und Diskretion. Er wird Mittwoch in Orzydorf/Ortisoara begraben werden.(Agenda online)

Mehrere Hunderte Temeswarer, Verwandte, Freunde, Bekannte und Musikliebhabern begleiteten Kamocsa Belaauf seinen letzten Weg. Die beeindruckend schlicht gehaltene Trauerfeierlichkeit gipfelte in einem von Ionut Dortobantu und Lucian Nagy gesungenem, tieftraurigen Blues und einem „letzten Applaus“ für den viel zu früh verstorbenen Musiker. (Agenda online)

Am 21. Januar, um 21:00 Uhr findet im Club 30 in Temeswar findet ein Konzert In Memoriam Kamo statt. Bisher zugesagt haben u. a. Ilie Stepan, Horia Crisovan, Vera Lute, Johnny Bota, Lica Dolga, Ionut Dorobantu, Alina Giurgiu,. Liviu Butoi, Toni Kühn, Theo Groszmuck, Tavi Scurtu, Csabi Santa. (Agenda online)

Bei der IHK Temeswar trafen sich gestern ein Teil derer, die vor zwanzig Jahren zur Gründung der Temescher Filiale der Nationalliberalen Partei (PNL) beigetragen haben. Man schwelgte in Erinnerungen. Die offizielle Feier findet im Laufe dieser Woche statt. (Renasterea Banateana)

EU-Fonds für die Temeswarer Fernheizung. Ein bedeutendes Projekt der Temeswarer Fernheizungsgesellschaft sieht kurzfristige Investitionen vor, die die Effizienz stark steigern und die Umweltvorgaben des Beitrittsabkommens einhalten sollen. Die Lokalbehörden setzen auf eine Finanzierung seitens der EU in Höhe von 70 Millionen Euro – wobei der Staat und die Stadt einen Eigenbeitrag stellen müssen. Für die Temeswarer soll die Investition in etwa drei Jahren spürbar werden (Renasterea Banateana)

Zwischen dem 16. und 20. Januar hält der Erste Konzertmeister Florin Paul vom NDR Hamburg einen Meisterkurs an der Temeswarer Musikfakultät. Der Kurs umfasst den Vortrag Parallelen zwischen J. S. Bach und Eugene Ysaye sowie die Lancierung der CD mit der Sonaten-Integrale für Violine solo, op. 27 von Ysaye.(Ziua de Vest)

Da Temeswar bereits über 20 km Radwege verfügt, so dass man mit dem Fahrrad in alle wichtige Punkte der Stadt gelangen kann, schlägt Gratian Bolog, einer der Organisatoren der Grün für Fahrräder-Kampagne einige interessanten Rad-Routen vor: Entlang der Bega, über mehrere Brücken, Zentrum – Studentenviertel, Jagdwald, durch die Parks im Stadtzentrum. (Ziua de Vest)

Während unsere Landwirte am Hungertuch nagen und verwzeifeln, sind die Temescher Märkte von Importware überschwemmt. Nur etwa 5 – 7 %, maximal 10 % des angebotenen Gemüses und Obstes kommen von einheimischen Produzenten. Der Rest stammt aus Italien, Spanien, Serbien, der Türkei und Deutschland. Während die rumänische Landwirtschaft nur sehr schwach bzw. gar nicht subventioniert wird, erfahren die Landwirte in anderen Ländern soviel Unterstützung, dass sie die Ware hier billiger als die Einheimischen anbieten können. Auch sieht die importierte Ware besser aus und hält sich länger. Ein anderes Problem der lokalen Landwirte ist der Transport – entweder sie haben keine Möglichkeit ihre Produkte auf den Markt in der Stadt zu bringen oder der Transport ist zu teuer. Die Lage ist so tragisch, dass selbst Kartoffeln importiert werden. (Ziua de Vest)

Die Leitung der Temescher Sozialküche fordert die Erhöhung der zugeteilten Fonds um 1,5 Lei pro Person und Tag, weil sie mit den 7 Lei schon längst nicht mehr auskommt. Zurzeit bekommen etwa 380 Personen hier täglich zwei warme Mahlzeiten – monatlich kommen 10 bis 15 neue Sozialfälle dazu. Es handelt sich dabei um Personen mit einem sehr kleinen Einkommen, alleinstehende Senioren, chronisch Kranke, Behinderte und Familien mit 8 - 12 Kindern. (Renasterea Banateana)

Ab heute erscheint Ziua de Vest, vormals Beilage der Ziua, als eigenständige Regionalzeitung in den Kreisen Temesch und Arad. In den ersten Monaten in acht Seiten und in einer Probeauflage – in der Hoffnung die Zeitung halten zu können. (Landesweit verschwanden 50 Publikationen vom Markt und 1.500 Journalisten blieben ohne Job. (Agenda online)

Stadstreicher als Firmeninhaber. Das System ist nicht neu: Der Inhaber einer ernst verschuldeten Firma, traut sein Geschäft einem komplett mittellosen „Manager“an, von dem auch Justitia nichts holen kann... Gewöhnlich gehen diese Strohmänner, nichtsahnend, auf das Geschäft ein und bekommen dafür einige zig Lei oder einen Hunderlohn. Die Medien haben inzwischen herausgefunden, dass es sogar Firmen gibt, die für die Verschuldeten „geeignete“ Verwalter ausfindig machen. Bevorzugt werden arme Menschen, die in ihrer Not leicht zu überreden sind und die – wenn der Schwindel auffliegt – nichts zu befürchten haben. Im Dezember wurde der fall eines Mannes bekannt, der sich für 20 Lei und ein Arbeitsbuch bereit erklärt hatte , nicht weniger als 59 Firmen mit Gesamtschulden in Höhe von mehreren Millionen Euro zu übernehmen. (Agenda online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1167 lei/Euro bzw. 2,8609 lei/US-Dollar.