Presseauswertung vom 18. - 24. Oktober 2010

23. Oktober 2010

Anlässlich seines Besuchs in Temeswar, hat der aus dem Kreis Arad stammende, neue Innenminister, Traian Igas, sich den Stand der Arbeiten für den Schengen-Beitritt präsentieren lassen. Er schien mit dem Gesehenen zufrieden zu sein, erklärte aber, man müsse versuchen die Arbeiten noch mehr zu beschleunigen. Auf Ministerialebene werde zurzeit gerade die Sachlage analysiert – damit hier ein neuer Wind weht, steht ein Umorganisieren des gesamten Ministeriums an. Personal soll versetzt werden und sicherlich werden auch einige Angestellte gehen müssen – aber längst nicht so viele wie befürchtet und keineswegs von Stellen, wo das Personal nötig ist. (Ziua de Vest)

Marius Popovici wird zum dritten Mal in Folge als Delegierter der Bauernpartei (PNTCD) Kongress der CDU im November in Karlsruhe teilnehmen. Bei dieser Gelegenheit möchte er in Gesprächen mit Ministern und CDU-Persönlichkeiten das Thema Dezentralisierung in Hinblick auf die voraussichtlich in 2013 Regionalisierung Rumäniens, anschneiden. Popovici weiß, dass dafür in erster Linie die Verfassung aber auch das Steuergesetz und das Gesetz über den Haushalt der Kommunen geändert und neue Strukturen geschaffen werden müssen und hofft, dass die deutschen Partner, mit all ihrem im Laufe der zehn Jahren in denen sie die Dezentralisierung erfolgreich betreiben, erworbenen Wissen, Rumänien unterstützen werden.(Ziua de Vest)

Der US-Botschafter in Bukarest, Mark Gitenstein,vermied es das Votum der PDL-Abgeordneten (siehe Pre4sseauswertung vom 21. Oktober 2010) zu kommentieren, erklärte aber, er habe in seiner 17-jährigen Tätigkeit im amerikanischen Senat Ähnliches erlebt. Das Gesetz wurde angenommen und dem Präsidenten zwecks Verkündigung vorgelegt – als der Fehler entdeckt wurde, musste das Gesetz umgeschrieben werden. „Es passierte. Sollte aber nicht passieren“, erklärte Gitenstein, der der Meinung ist, dass immer der Wille der Mehrheit der Abgeordneten durchgesetzt werden solle – mit anderen Worten: wenn die Mehrheit der Abgeordneten meint, einen Fehler begangen zu haben und das Gesetz ändern wolle, dann müssten sie es ändern. (Realitatea.net)

Eine Nicht-Regierungsorganisation aus Temeswar hat der Gemeinde Criciova 15 Rollstühle gespendet. Damit ist zumindest das Fortbewegungsproblem der zurzeit 12 Gehbehinderten der Ortes gelöst. Dieselbe Organisation hat auch versprochen, in diesem Jahr für die Weihnachtsgeschenke der Schüler zu sorgen. Jede Hilfe ist in dieser Zeit der Armut und Verzweiflung willkommen. (Renasterea Banateana)

Nach der Geschwindigkeit der Internetverbindungen steht Rumänien mit 6,8 Mbps, nach Südkorea (17 Mbps), Hong Kong (8,6 Mbps) und Japan (8 Mbps) , weltweit auf Platz 4. Während in Rumänien 48 % der Internetverbindungen Geschwindigkeiten über 5 Mbps haben, sind es in Südkorea 75 %. Laut der Aufstellung der Firma Akamai, die etwa 60.000 Server in 70 Ländern betreibt, stehen fünf rumänische Städte unter den ersten 100: Konstantza (39), Jassy (65,) Temeswar (67), Klausenburg/Cluj Napoca (92) und Bukarest (93). (Ziua de Vest)

Die Temeswarer FernheizungsgesellschaftColterm versichert, sie hätte genügend Reserven an Kohle und Heizöl, um in diesem Winter Heizung und Warmwasser zu sichern. Der existierende Gasvertrag über 10.000 Kubikmeter, kann bei Bedarf noch ergänzt werden. (Agenda)

Am 28. Oktober ist Temeswar Gastgeber einer der bedeutendsten Kunstversteigerungen im Land. Die vom Artmark-Haus organisierte Herbstversteigerung findet ab 19:30 Uhr, gleichzeitig im Marriott Grand Hotel in Bukarest und der Rumänischen Oper in Temeswar statt. Zum Verkauf angeboten werden u. a. Gemälde von Lucian Grigorescu, Nicolae Tonitza, Nicolae Grigorescu (Wilde Rosen), Theodor Palady (Die Opiumraucherin), Gheorghe Patrascu, Corneliu Baba, Stefan Luchian (Hein in Brebu), Octav Bancila, Rudolf Schweitzer-Cumpana, Francisc Sirato, Dumitru Ghiata, Horia Berneaund Stefan Calitia. Interessenten konnten die 139 Gemälde zwischen dem 23. und 24.Oktober im Kunstmuseum in Temeswar bewundern.(Agenda)

Sergiu Maruster ist gerade mal 18 Jahre alt und stammt aus Temeswar … und er ist zweifacher Tanz-Landesmeister in Frankreich. Zusammen mit seiner französischen Tanzpartnerin Justine Reynaurd sind sie im Frühjahr dieses Jahres Jugend-Landesmeister in der Kategorie Lateintanz geworden und kürzlich auch Landesmeister in der Kategorie 10 Tänze (Latein und Standard), was bedeutet dass die beiden Frankreich bei den Europameisterschaften im Dezember in Dänemark vertreten werden. (Agenda)

22. Oktober 2010

Eine von Bob Pagett geleitete Delegation aus den Vereinigten Staaten hielt sich dieser Tage, in Temeswar auf. Pagett ist der Vorsitzenden der Assist International – Organisation, die in den vergangenen 20 Jahren für die Krankenhäuser in Rumänien medizinische Apparatur und andere Güter im Wert von über 50 Millionen US-Dollar gespendet hat. Für seinen Einsatz wurde ihm in der Plenarsitzung des Senats offiziell gedankt. In Temeswar traf die Delegation Kreisratspräsident Constantin Ostaficuc, mit dem über die wirtschaftliche Möglichkeiten, die der Kreis Temesch bietet sowie über mögliche Investitionen in Temeswar bzw. den Abgeordneten Marius Dugulescu, auf dessen Einladung, sie sich in Temeswar befand, über eine Partnerschaft zwischen zwei Schulen und zwei Krankenhäuser aus Temeswar und der USA, gesprochen wurde. Bei der Organisation für Menschenrechte wurden Bob Pagett und Marius Dugulescu Exzellenz-Diplome für ihren Beitrag zur Verwirklichung der materiellen und spirituellen Nöte der Rumänen sowie Verdienste im Kampf für Menschenrechte und Menschenwürde, überreicht. (Renasterea Banateana)

30 Zivilgesellschaften aus Temeswar und dem ganzen Land haben sich zusammengeschlossen, um auf Initiative des Abgeordneten Marius Dugulescu, dem Vorsitzenden des Parlaments-Ausschusses für Menschenwürde und Mitglied der Arbeitsgruppe für Bekämpfung von Menschenhandel und Schutz der Menschenwürde zu kämpfen. 2009 waren 54 % der Menschenhandelopfer Frauen und 29 % Kinder, die sexuell bzw. durch Arbeit ausgebeutet werden. Weitere Objektive sind das Verbieten des Klonen, die Aufklärung, Beratung und Unterstützung der Frauen, die abtreiben möchten sowie die Waisen Europas, die Kinder, deren beide Eltern ins Ausland gereist sind, um zu arbeiten und sie hier „vergessen“ haben. (Ziua de Vest)

Die Vorbereitungen auf den Schengen-Beitritt laufen in Temeswar auf Hochtouren: Gendarmen, die für die öffentliche Ordnung und Sicherheit sorgen müssen, werden geschult, wie sie, wenn nötig, auf die Daten des Schengener Informationssystems (SIS) und der SIRENE-Büros (zwischenstaatlicher Austausch zusätzlicher oder ergänzender Informationen über Ausschreibungen) zurückgreifen können. (Ziua de Vest).

Der Temeswarer Stefan Popa Popa's, der nach dem Guinness Buch der Rekorde, schnellste Karikaturist der Welt, verzaubert weiterhin die weite Welt. Während eines Frankreichaufenthalts kürzlich, war er Ehrengast des Kongresses der Feuerwehrmänner und Rettungskräfte in Angouleme – L'enorme Popa's, wie er ihn die französische Presse nannte, vertrieb das Problem mit den rumänischen Roma von der ersten Seite der Zeitungen. Gleich nachher wurde Popa Popa's eingeladen, eine Ausstellung im Kunstmuseum in Tschernowitz am Tag der Stadt, zu organisieren. Es kamen so viele Besucher, dass die Tore des Museum geschlossen werden mussten – am Tag darauf realisierte Popa's unzählige Karikaturen im Stadtzentrum; selbst der Offizier, der mit seiner Beschattung betraut worden war, gab sich zu erkennen und bat um eine Karikatur. Auch beim Internationalen Kolloquium vor zwei Wochen in der Rumänischen Akademie in Bukarest, löste der Mann der den Computer besiegt hat – helle Begeisterung aus. Die Formalitäten für seine Aufnahme in die Reihen der Rumänischen Akademiker geht in die Zielgerade. (Ziua de Vest)

Ab nächster Woche werden die Temeswarer die Uhrzeit auf eine Tausendstel Sekunde genau ablesen können. Im Zentrum der Stadt am Opernplatz wird eine Taschenuhr mit einem Durchmesser von einem Meter und einem Design aus der Zeit Kaiser Franz Josefs im Rahmen der Feierlichkeiten zum 160. Jahrestag der IHK Temeswar, bei deren Sitz aufgestellt. Die genaue Uhrzeit wird über eine Satellitenverbindung zum Greenwich Institut in London übermittelt. (Agenda online)

Montag, den 25. Oktober, dem Europäischen Tag der Ziviljustiz findet im Rahmen des Tages der offenen Tür beim Temeswarer Berufungsgericht, ein Simulieren eines Prozesses für Studenten des IV. Jahrgangs der Rechtsfakultät der Westuniversität statt. Das Urteil im Muster-Strafprozess wird auch von einem Geschworenengericht, wie es auch im Rumänien der Zwischenkriegszeit, gegeben hat, gefällt werden. Heute überlegen viele Juristen und Rechtsgelehrten sowie Vertreter der Zivilgesellschaft über die Notwendigkeit, diese Justizform in Rumänien wieder einzuführen. (Ziua de Vest)

Die italienischen Eigentümer einiger Lagerhallen der Textilfabrik in Temeswar und ihre Mieter fanden sich plötzlich zusammen mit mehreren Großlastern, gefangen in ihren eigenen vier Wänden, nachdem über Nacht der einzigen Zugang zugemauert und ein mehrere Meter langer Zaun gebaut wurde. Der ehemalige Direktor der Fabrik, der das Haus und das Grundstück rund herum für 30.000 Euro gekauft hat, erklärte, die Großlaster die hier ein und ausfahren, würden ihn stören, weswegen er – um sein Eigentum zu schützen, den Zaun errichten ließ. Dazu erklärt das Bauamt, es habe bei Erteilung der Baugenehmigung für den Zaun, nicht gewusst, dass dort jemand wohnt und arbeitet. (!) Die Besitzer der Hallen sind empört, denn der ehemalige technische Direktor der Fabrik, der jetzt für die vier Quadratmeter Boden eine Miete von 300 Euro im Monat verlangt, hatte eingangs ein Abkommen für den Zugang zu den Hallen unterzeichnet und verzichten eher auf ihr Geschäft in Rumänien, als diese Miete zu bezahlen. (Adevarul.ro) Auch ein Temeswarer lebt seit vier Jahren in einem Albtraum, denn so lange schon parkten seine Nachbarn, ostentativ vor seiner Tiefgarage in einem Wohnblock an der Take-Ionescu-Straße, für die er seit 1970 brav Steuern zahlt. Die Stadtpolizei hat keine Befugnisse einzugreifen, das Gericht hat ihm in erster Instanz auch kein Recht gegeben. Laut Aussage des stellvertretenden Leiters der Kreispolizei, Florin Bolbos ist die Verkehrspolizei in solchen Fällen zuständig – ihr liege aber keine Anzeige vor. Trotzdem hat er versprochen sich des Falles anzunehmen, wenn er die vor Ort geschossenen Fotos gesehen hat. (Ziua de Vest)

Beim Spiel heute gegen Universitatea Cluj, wird die Temeswarer Elf Trikots mit dem Foto von Eduard Reytmaier tragen undEduard wird auch den Startschuss geben. Der Kleine leidet an einer seltenen Krankheit - Morbius-Hunter, einer Stoffwechselerkrankung, bei der die Patienten – werden sie nicht behandelt – eine sehr geringe Lebenserwartung haben. Poli spendet einen Teil der Einnahmen des heutigen Spieles, damit Eduard so schnell wie möglich mit einer – auch im Ausland nur in wenigen Kliniken realisierbaren Behandlung, beginnen kann. Landesweit sind insgesamt sechs Fälle registriert.(Timis online)

Heute Morgen begann es in den Kreisen Harghita, Maramures und Bistrita-Nasaud zu schneien. In nur einigen Stunden waren die Straßen zur Freude der Touristen und zum Leidwesen der Autofahrer mit einer drei Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt – ein Vorankommen ohne Winterreifen, war unmöglich und zwei Großlaster blieben auf der Strecke. (realitatea.net) Ein Projekt des Rumänischen Transportministeriums sieht saftige Geldstrafen und Abschleppgebühren, für all diejenigen vor, die ohne Winterreifen losgefahren, im Schnee stecken bleiben, die Straßen blockieren und im Eilverfahren abgeschleppt werden müssen. (numarul1.net)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3126 lei/Euro bzw. 3,0794 lei/US-Dollar.

21. Okotber 2010

Das Plenum der Abgeordnetenkammer, die in diesem Fall Entscheidungskraft hat, stimmte am Dienstag einem Gesetzesentwurf der Sozialdemokraten (PSD) und Konservativen (PC) zu. Nach Aussage der demokratisch-liberalen Abgeordneten (PDL) waren sie Dank eines Kommuinikatoinsfehlers davon ausgegangen, dass die Ablehnung des Projekts gemeint war und hatten so versehentlich für die Senkung der Mehrwertsteuer bei Grundnahrungsmittel, wie Brot, Milch, Fleisch, Öl und Zucker sowie die Steuerfreiheit der Renten unter 2.000 Lei gestimmt. Nun wollen sie eine Annullierung des Gesetzes beantragen und fordern, um solche Vorkommnisse künftig auszuschließen, eine detaillierte Beschreibung der Gesetzesentwürfe die zur Abstimmung stehen. Zurzeit heißt es bei der Abstimmung z. B. Initiative PX 725 und da kann es zur Verwechslung kommen. (Agenda online)

Die Regierung beabsichtigt die Senkung der Einheitssteuer von 16 % auf 12 % sowie die derzeit 44 % auf 41 % und das Anhaben des Mindestlohnes von 600 auf 700 lei mit der IWF-Mission zu besprechen. Finanz- und Wirtschaftsanalytiker sind der Meinung, dass es eher sinnvoll wäre die Lohnkosten herabzusetzen. (newsmonster.ro)

Continental Automotive Products Temeswar plant in den kommenden beiden Jahren Investitionen im Bereich Umweltschutz in Höhe von einer Million Euro. Dies hat der Generaldirektor des Unternehmens, Pedro Carreira, anlässlich der 10. Jahresfeier im Continental-Hotel am 20. Oktober bekannt gegeben. In den zehn Jahren wurden in die Einheit in Temeswar insgesamt über 220 Millionen Euro investiert und 90 Millionen Reifen wurden produziert; die Zahl derMitarbeitern ist von 200 auf 1.600 angestiegen. Erst kürzlich hat das Unternehmen die Umweltgenehmigung erhalten und mit einen 50 Millionen Euro schwere Investition begonnen. Landesweit hat Continental etwa 8.300 Angestellte und über 370 Millionen investiert. (Agenda online)

Die Europäische Kommission hat eine Finanzierung in Höhe von nahezu 124,4 Millionen Euro für den Bau der Autobahn Arad-Temeswar und die Arader Umleitungsstraße aus dem Kohäsionsfonds der EU genehmigt. (Agenda online)

Die Temeswarer Lokalbehörden haben den komplett ausgestatteten, über 3,5 Millionen Euro teuren, Nicht-Schengen-Terminal, auf dem Internationalen Traian Vuia-Flughafen eingeweiht und damit die ersten Schritte in Richtung Schengen-Beitritt gemacht. Bis zum Schengen-Beitritt sollen hier die internen Flüge abgefertigt werden. Zurzeit ist Temeswar mit fünf Nicht-Schengen-Ziele - London, Odessa, Lemberg/Lwow, Kischinau und Tschernowitz - verbunden. (Timisoara)

Bei der Einschreibung in die Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Temeswar erhält man eine Treffpunkt der Kulturen- Karte ,mit der man ein Jahr lang kostenlos die Mediathek des Französischen Kulturzentrums Temeswar benutzen und sich verschiedener Ermäßigungen bei folgenden Kulturpartnern erfreuen kann: Banater Philharmonie (50 %), Deutsches und Ungarisches Staatstheater (10 %), das Kunstmuseum in Temeswar (20 %), das Iulia-Theater (15 %)., der Magnum-Tanzclub 20 % für Erwachsene und 10 % für Kinder) und die Buchlläden Humanitas (10 %), Carturesti und Cartea cu Nisip (15 %). (Quelle:Deutsches Kulturzentrum Temeswar)

Der Germanistik-Lehrstuhl organisierte vergangene Woche in Zusammenarbeit mit der Hanns Seidel-Stiftung und den Bibliotheken Austria und Eugen Todoran ein Symposium zum Thema Germanistik heute: Sprache-Literatur-Kultur.Die Eröffnungsreden hielten Prof. Dr. Roxana Nubert und Prof. Dr. Ioan Talpes, die Leiterin des Germanistik Lehrstuhl bzw. der Rektor der Westuniversität Temeswar, Ovidiu Gant, Abgeordneter der Minderheiten und Prof.Luise Schifter Popescuvon der Hanns Seidel-Stiftung. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Deutsche Konsul in Temeswar, Klaus Christian Brennecke dem Germanistik-Lehrstuhl eine Bücherspende seitens der Deutsche Forschungsgemeinsschaft. (Timisoara)

Das von der Temescher Organisation Rettet die Kinder in der Zeitspanne 10. Januar – 20. Oktober 2010 abgewickelte Projekt Von einer seltenen Krankheit zur täglichen Betreuung erfreute sich eines reellen Erfolgs. Das von der Pentru Comunitate(=Für die Gemeinde)-Stiftungfinanzierte Projekt trug zur Verbesserung der Lebensqualität von 200 Kindern mit seltenen Krankheiten durch Therapie-Spiele und Beratung sowie deren Eltern durch eine Selbsthilfegruppe und Informationsdrucke bei. (Ziua de Vest)

Anmerkung: Eine Krankheit gilt als selten, wenn weniger als fünf von 10.000 Einwohnern das spezifische Krankheitsbild aufweisen.

Im Regionalen Geschäftszentrum (CRAFT) in Temeswar wurde die XVIII. Auflage der Messe der Leichtindustrieeröffnet. 82 Aussteller bieten Kleidung, Schuhwerk und Accessoires für Kunden jeder Alters- und Einkommensklasse. (Renasterea Banateana)

Erneut protestiert die Neue Rechteam Samstag, ab 13:00 Uhr in Temeswar mit einem Marsch der auf dem Traians-Platz startet, gegen die Immobilienverbrechen bzw. - Mafia. Wenn auch offiziell nicht die Zigeuner – oder zumindest nicht nur die Zigeuner, visiert sind, heißt es im Aufruf doch, es könne nicht angehen, dass Menschen, in ihren eigenen Häusern „ von einer frechen Minderheit“ terrorisiert. (Ziua de Vest)

Im neuen Sitz des Vereins der ehemaligen politischen Häftlinge auf dem Freiheitsplatz/P-ta Libertatii2 in Temeswar wurde eine Gemäldeausstellung von Radu Berceaeröffnet. Der 1939 in Tschenowitz geborene Künstler saß wegen seiner pro-westlichen Gesinnung 1959 – 1964 als politischer Häftling in einem Vernichtungslager ein und wurde erst Dank des von den Internationalen Organisation für Menschenrechte und den VN erzwungenen Amnestiegesetz wieder frei gelassen. Die derBaragan-Deportation gewidmete Ausstellung kann bis zum 29. Oktober, mittwochs und freitags, zwischen 10:00 und 14:00 Uhr besichtigt werden. (Timisoara)

Der ehemalige Vizepräsident des Gerichts in Petrosani/Kreis Hunedoara ist der erste rumänische Magistrat der wegen Annahme von Bestechung in Form von sexuellen Dienstleistungen angeklagt wird. In erster Instanz wurde er zu einer Gefängnisstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. (Agenda online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3084 lei/Euro bzw. 3,1135 lei/US-Dollar.

20. Oktober 2010

Der Schengen-Beitritt Rumäniens ist an technische Bedingungen geknüpft aber auch auf die Tatsache, dass die Mitgliedstaaten darauf vertrauen, dass die Schengen-Außengrenzen sicher sind und kann nur nach einem einstimmigen Votum erfolgen. Nun hat aber, nach Frankreich und Italien auch Spanien Zweifel geäußert, dass Rumänien für den Schengen-Beitritt ausreichend vorbereitet sei. Anlässlich ihres Rumänienbesuchs hatte Bundeskanzlern Angela Merkel versprochen, dass Deutschland eine „ faire Bewertung dessen vornehmen wird, was in den letzten Jahren erreicht wurde“ und der Staatspräsident des benachbarten Ungarns, Schmitt Pal, äußerte in Bukarest, die Überzeugung, Rumänien erfülle die technischen Forderungen für den Beitritt. (adevarul.ro) Aber auch die niederländische Regierung erklärte, sie werden den Beitritt Rumäniens nicht unterstützen, wenn Rumänien die Kriterien die Justizreform und Korruptionsbekämpfung betreffend, nicht erfüllt. Dazu erklärte Justizminister Catalin Predoiu, dies könnten Reaktionen auf die Änderung des Gesetzes über die Nationale Agentur für Integrität (ANI) sein und man müsse äußerst sorgfältig und kohärent darauf antworten. (evenimentul-zilei.ro)

Jeffrey Franks, Leiter der IWF-Mission in Rumänien, erklärte heute Morgen im Rumänischen Arbeitsministerium, er wüsste Bescheid darüber, dass Druck für die Anhebung des Mindestlohnes verübt worden sei, aber eine eventuelle Erhöhung des Mindestlohnes, müsse gründlich abgewogen werden, weil sie sich negativ auf die Wirtschaft auswirken könnte. Des Weiteren sprach er seine Hoffnung aus, dass die Verzögerungen das einheitliche Lohn- und Rentengesetz betreffend, doch noch aufgeholt werden. (Agenda online)

Nachdem die Notwendigkeit auch ästhetische Anforderungen an die Wärmedämmungsarbeiten zu stellen, fest gestellt wurde, hat der Reschitzaer Bürgermeister,Mihai Stepanescu veranlasst, dass diese in den Aktualisierungsplan des General-Städteplans PUG) aufgenommen werden. Der Plan wurde nun dem Ministerium für Regionale Entwicklung und Tourismus vorgelegt und muss anschließend auch im Stadtrat Reschitza genehmigt werden. (Ziua de Vest)

Das Problem der Leistungsprämien beschäftigt die Temeswarer Finanzbeamten weiterhin. Zwar steht das Geld zur Verfügung, aber noch müssen die Listen erst vor Ort und dann von der Kommission in Bukarest genehmigt werden. Es geht dabei nur um die bisher ausstehenden Zahlungen – bis zum Jahresende soll ein Übergangsschema gelten. 2011 soll das einheitliche Lohngesetz in Kraft treten und höhere Löhne aber keine Boni mehr gezahlt werden. (Agenda online)

Bei der diesjährigen Auflage der Deloitte Rangliste FAST 50 der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen, ist Rumänien gleich durch sieben Unternehmen vertreten. Außer Team Net International aus Bukarest das wie im vergangenen Jahr auch, auf Platz 2 steht, sind das AROBS Transilvania Software aus Klausenburg (13), Crys Computers aus Bukarest (18), Fortech aus Klausenburg (19), LASTING Software aus Temeswar (23), The RED Point aus Jassy (26) und Advantage Software Factory aus Bukarest (41). (Ziua de Vest)

Der Verein der Revolutionsgedenkstätte/Memorialul Revolutiei wird nur zum Teil in die Theresien-Bastei ziehen. Laut Traian Orban, dem Vorsitzenden des Vereins, reichen die von der Stadt zugewiesenen Räumlichkeiten nur für das Revolutionsmuseum aus – das Nationale Dokumentations- und Informationszentrum, das Archiv und die Büros sollen im ausgebauten Teil des aktuellen Sitzes an der Ungureanu-Straße, in dem rückerstatteten Gebäude bleiben. Des Weiteren erklärte Orban, der Verein klage die für die Sanierungs- und Ausbauarbeiten ausgegebenen Gelder (insgesamt 17 Milliarden ROL) von den neuen Besitzer des Gebäudes vor Gericht ein. Vizebürgermeister Adrian Orza vertritt die Meinung, die dem Verein zugewiesenen Räumlichkeiten würden ausreichen , wenn sie erstmal richtig eingerichtet sind, weswegen er auch einen Museographen mit der Einrichtung des Museums betrauen möchte. (Timis online)

Die II. Klinik für Orthopädie und Traumatologie in Temeswar veranstaltet n Zusammenarbeit mit der OrtovitBukarest am 22. Oktober das Symposium Neuigkeiten in der orthopädischen Gelenk-Implantologie. Beim von Prof. Wilhelm Friedl, Dr. h. c. der Victor Babes- Universität für Medizin und Pharmazie Temeswar, präsidierten Symposium werden Orthopäden aus Temeswar, Arad, Reschitza und Lugosch die Vorträgen der Lektoren aus Deutschland, Österreich, Polen, Bukarest und Temeswar verfolgen, um sich mit den neuesten Implantaten bzw. Operationtechniken vertraut zu machen.(Ziua de Vest)

Mitarbeiter der Reschitzaer Inkassoabteilung haben in der Zeitspanne 11. - 15. Oktober in 19 Fällen bei juristischen Personen Zwangseintreibung angeordnet und in 15 Fällen die Arbeitgeber der physische Personen zwecks Teil-Pfändung der Löhne informiert, wodurch 12.921 lei an Steuer- bzw. Bußgeld-Schulden in die Kasse kamen. (Ziua de Vest)

Keiner scheint arbeiten zu wollen!Fünf der wichtigsten Investitionsarbeiten in Lugosch konnten nicht vergeben werden, weil sich bei der Ausschreibung keine einzige Firma meldete. Wenn es bei den Fassadenarbeiten am Rathaus und an der Bibliothek um komplexe Arbeiten handelte, wo die kleinste Unachtsamkeit, die Originalornamente beschädigen könnte, noch erklärbar scheint, so ist das Ausbleiben der Angebote in den anderen Fällen total unverständlich, zumal das Lugoscher Bürgermeisteramt zurzeit auch über die nötigen Fonds verfügt.(Renasterea Banateana)

Anlässlich des 89. Geburtstages von König Michael, organisiert der Sarmis-Verein Temeswar am 25. Oktober, um 16:00 Uhr ein Te Deum in der Kathedrale in Temeswar. Interessierte können auch an der Kranzniederlegung an der Büste König Ferdinand auf dem Opernplatz, um 16:30 Uhr teilnehmen. (Ziua de Vest)

Das ehemalige Park-Kino im Volkspark/Parcul Poporului in Temeswar, eines der ältesten Gebäude der Stadt, wurde futuristisch zu einem Multifunktionszentrum umgestaltet und anstelle des Sommergartens ein modernes Büro- und Wohnhaus mit unterirdischen Parkplatz errichtet. Die Anwohner finden, dass das 1909 nach den Plänen des Architekten Josef Ecker jun. gebaute Gebäude nun kitschig verschandelt worden sei. Die Projektanten des Umbaus hingegen erklären, das Gebäude wäre kein historischen Denkmal und malträtiert wäre es bereits in den 50-ern worden, als dort das „kommunistische Kino“ eingerichtet wurde. (Adevarul de seara)

Erste Eindrücke: Glenn Campbell ist ein amerikanischer Schriftsteller, Fotograf und Weltreisender, der seine Reiseeindrücke online stellt. Nach einer angenehmen Anreise mit der Bahn aus Prag, fand sich Campbell auf dem Temeswarer Nordbahnhof wieder. Mitten in der Nacht musste er eineinhalb Stunden auf seine Zugverbindung in Richtung Transilvanien warten, langweilte sich zu Tode und schlussfolgerte – befangen und voreilig: „Temeswar, Rumänien. Es scheint der toteste Ort der Welt zu sein“. Dafür war er erstaunt, wie billig es ist, mit der Bahn zu fahren – allerdings fand er das Eisenbahnsystem unschön fürs Auge und die Dienstleistungen dem Preis entsprechend. (Adevarul de seara)

Mit neun Stimmen dafür und einer Gegenstimme wurde im Stadtrat Techerghiol/Kreis Konstantza der Antrag des liberalen Bürgermeisters Adrian Stan angenommen: Da die Stadt kein Geld hat um EU-Finanzierungen an Land zu zeihen, wollen sie es erst mit der Staatlichen Lotterie versuchen, bevor sie dafür einen Kredit aufnehmen. Die Stadträte werden Geld zusammenlegen und wöchentlich ein Lotterie-Los 6 von 49 mit Varianten ausfüllen. Die Irrwitzige Idee könnte Erfolgschancen haben, wenn man bedenkt, dass Stan bei den Bürgermeisterwahlen 2008 seinen Kontrahenten (der im Übrigen jetzt als Einziger gegen den Vorschlag stimmte), mit nur einer Stimme besiegte und vor zwei Wochen 200 lei im Lotto gewonnen hat. (evz.ro)

Nach fünf Siegen in Folge spielt die Temeswar Elf am Freitag gegen Universitatea Cluj. Karten für das Heimspiel des FC Timisoara sind an den Kassen des Dan Paltinisanu-Stadions sowie am Opernplatz, neben dem Bega- Komplex und beim Iulius Mall-Einkaufszentrum zu 8 bis 25 lei bzw. 200 lei in einer Loge und 250 lei auf der VIP-Tribüne erhältlich. (Agenda online)

Als eine aus einem Polizisten und einem Gendarmen gebildete Kontrollgruppe die Ladung des Fahrzeuges zweier jungen Männer, die sich auffällig verhielten, überprüften, entdeckten sie etwa 700 kg Alteisen, von dem sie behaupteten, es am Wegrand gefunden zu haben. Gegen den beiden wird wegen dem Verdacht auf Diebstahl ermittelt. (Ziua de Vest)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2940 lei/Euro bzw. 3,0817 lei/US-Dollar.

19. Okotber 2010

Gestern haben die Sozialdemokraten (PSD) zusammen mit den Liberalen (PNL) und Konservativen (PC) den Misstrauensantrag des Volkes gegen die demokratisch-liberale Regierung (PDL) und Premierminister Emil Boc eingebracht. Wird der Antrag angenommen – plant die PSD die Bildung einer Übergangsregierung, vorgezogene Wahlen in maximal sechs Monaten und eine Neuverhandlung des Abkommens mit dem IWF. Neben Kritik an den Fehlern und der Misswirtschaft der Regierung, enthält der Text u. a. Vorschläge wie, die 25 %-ige Lohnkürzungen rückgängig machen, eine „Revision der MWSt“ - und nicht wie eingangs verkündet, eine Senkung auf 19 %, sowie eine progressive Besteuerung der Einkommen. Der Misstrauensantrag, der am 20. Oktober in der gemeinsamen Sitzung der beiden Kammern vorgelesen wird und über den am 27. Oktober abgestimmt werden soll, wurde von 209 Abgeordneten unterzeichnet – für die Absetzung der Regierung wären 236 Stimmen notwendig. (Renasterea Banateana)

Meteorologen haben für heute besonders heftige Regenfälle vorausgesagt. Insbesondere in den Hügel- und Berglandschaften im Banat, der Oltenia, Muntenia und Moldau, wo die Niederschlagsmenge 25 bis 30 Liter pro Quadratmeter überschreiten können. Noch wurde kein Ansteigen der Wasserpegel der Flüsse im Banater Becken gemeldet. (Renasterea Banateana)

Die ukrainischen Experten beharren auf ihrer Aussage, das seismologische Gebiet Vrancea sei „erwacht“ und sagen für die Zeitspanne 18. Oktober – 26. November ein starkes Erdbeben voraus. Aber die von den Ukrainern erwähnten seismologischen Bewegungen waren zwischen 1 – 4 auf der Richter Skala – allein vergangene Woche wurden europaweit 248 solcher Erdbeben registriert. Gheorghe Marmureanu, Leiter des Nationalen Instituts für Erdphysik, erklärt entschieden, die Menschen hätten keinen Grund diese Beben zu fürchten - sie seien absolut normal. (Agenda online)

Die deutsche Firma Remondis Aqua International GmbH, die ihr Interesse signalisiert hat, eine Partnerschaft mit der Stadt Lugosch einzugehen zur Sanierung des Trinkwasser und Kanalisationsnetzes, hat acht Lugoscher Stadträte nach Deutschland eingeladen. Da die demokratisch liberalen Stadträte eine Reise ablehnen, wird die Delegation je drei sozialdemokratische und liberale und die zwei PRM (Partei Großrumänien)-Stadträte umfassen. Die endgültige Entscheidung soll in der Stadtratsitzung am 28. Oktober gefällt werden. (Ziua de Vest)

Eine unangekündigte Blitzkontrolle in der Generaldirektion für Sozialhilfe und Kinderschutz Hermannstadt/Sibiu, ergab, dass alle 23 Angestellten der Abteilung für die komplexe Bewertung der Behinderungen von Erwachsenen – der Leiter inklusive - unrechtmäßig im Besitz von permanenten Ausweisen für Schwerstbehinderte sind und demnach monatlich bis zu 293 lei Beihilfe kassierten sowie Steuerbefreiung und kostenlosen Transport im öffentlichen Verkehr genossen. (Adevarul)

Die Revolutionsgedenkstätte Memorialul Revoilutiei und ein unabhängiger Produzent präsentieren morgen im Temeswarer Capitol-Saal, ab 19.00 Uhr den Spielfilm Schicksal 89,nach einer wahren Begebenheit, in Regie von GabrielBurza. „Es ist eine Hommage an die Revolution, ein Film mit einer Botschaft insbesondere an die Jugend und gegen das Vergessen“, sagt der Regisseur über den Film, den er - ohne ein Budget - im Februar und März dieses Jahres in Temeswar gedreht hat.Burza hat das Drehbuch selbst geschrieben und zeichnet auch für Bildbearbeitung und Schnitt. Für den Rest hat er gute Freunde verpflichtet – allein für die Narration hat er Berufsschauspieler engagiert.(Renasterea Banateana)

Nachdem die Arader Dr. Salvator Vuia - Gynäkologie und Entbindungsklinik vergangene Woche in den Besitz eines nagelneuen, 7.000 Euro teuren, Ultraschallgeräts gekommen ist, sollen nun bis zu weiteren 18.000 Euro für ein 4D-Echographen mit Dopller-Effekt, der jüngsten Generation, ausgegeben werden. Damit wird das Arader Krankenhaus das erste staatliche Krankenhaus landesweit sein, das den Patientinnen so ein Gerät zur Verfügung stellen kann. Es gibt Überlegungen, eventuell damit auch Einnahmen zu erzielen. Die Ausschreibung dafür wird heute Nachmittag eröffnet. Das Geld kommt vom Arader Kreisrat. (aradon.ro)

Die erste Solo CD von Mihaela Ursuleasa – mit Beethoven, Brahms, Ravel, Ginastera und Constantinescu - wurde bei der ECHO Klassik-Preisverleihung am 17. Oktober 2010 in Essen, in der Kategorie Solistische Einmspielungen des Jahres (19. Jahrhundert, Klavier)ausgezeichnet. Der ECHO Klassiks ist der rennomierteste Klassikpreis der Welt, mit dem die herausragendsten und erfolgreichsten Leistungen nationaler und internationaler Klassikkünstler seit 1994 honoriert werden. Das 1978 in Kronstadt/Brasov geborene Wunderkind, Tochter eines Roma-Jazzpianisten und einer moldauischen Sängerin, folgte dem weisen Rat des Dirigenten Claudio Abbados, unterbrach 1990 das Konzertieren, blieb in Wien und konzentrierte sich ganz auf ihre schulische und pianistische Ausbildung. Den ersten Erfolg verzeichnete sie 1995, als sie den Clara-Haskil-Wettbewerb gewann und 1999 als sie ihr Diplom im Konzertfach bei Prof. Heinz Medjimorec in Wien "cum laude" machte. Veranstalter in aller Welt wurden umgehend auf sie aufmerksam, Klavierabende in den bedeutendsten Musikmetropolen folgten, darunter Concertgebouw Amsterdam,Philharmonie Köln, Konzerthaus Wien, Tonhalle Zürich und Carnegie Hall New York sowie Mitarbeiten beim Rundgfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchestre National de France, London Philharmonic Orchestra und immer wieder den Wiener Synphonikern. Inzwischen hat sich Ursuleasa als Ausnahmetalent in der Musikwelt etabliert und ist auch in der USA eine gefragte Künstlerin. (echoklassik.de und wikipedia.org.)

Ballett-Premiere an der Rumänischen Staatsoper Temeswar:Freitag, den 22. Oktober, ab 19:00 Uhr: Assassine-Suite mit Fragmenten aus Werken von Mozart, Smetana, Schostakowitsch und Wagner. Für Regie, Choreograhie und Szenario zeichnet Eugenie Andrin. Es tanzen Alexandru Pintea, Claudiu Dan, Manuela Barath, Mirabela Zonai u.a. Ebenfalls im Oktober: Aida von Verdi am Sonntag, den 24. Oktober, ab 18:00 Uhr und Madame Butterfly von Puccini am Freitag, den 29. Oktober, ab 19.00 Uhr. Kartenvorverkauf an der Kasse der Oper in der Marasti-Straße 2, täglich von 10.00 bis 13:00 und 16:00 bis 19.00 Uhr. (Ziua de Vest)

Zum ersten Mal in der 61 Jahren alten Geschichte der NATO wurde eine Frau als Pressesprecherin ernannt. Es handelt sich dabei um die in Rumänien geborene BBC-Korrespondentin in Brüssel,Oana Lungescu,die den Kanadier James Appathurai, dessen Mandat am 1. Dezember 2010 abläuft, ablösen wird. Ihre Stellvertreterin wird Carmen Romero von der spanischen Nachrichtenagentur EFE sein. (Adevarul)

Wie im Vorjahr auch, sind Ion Tiriac und Dinu Patriciumit geschätzten 1,56 bis 1,6 Milliarden Euro bzw. 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro die reichsten Rumänen. In der für das Jahr 2009 aufgestellten Wertung des Wirtschaftsmagazins Capital ist Ioan Niculae mit 1,25 bis 1,4 Milliarden Euro von Platz 6 auf Platz drei geklettert, gefolgt von den Familien Adamescu (1,2 – 1,3 Mrd.) und Voiculescu (1 – 1,1 Mrd.). Auf Platz sechs steht Sorin Ovidiu Vantu mit 800 bis 850 Millionen Euro, gefolgt von Frank Timis (600 – 650 Mio.) und den Gebrüdern Cristescu mit geschätzten 580 bis 640 Millionen Euro. Nur 43 der 300 Reichsten Rumänen haben in 2009 Vermögen zugelegt – 169 sind sogar „ärmer“ geworden. Vorwiegend haben die Schwerreichen Rumäniens ihre Geschäfte in der Hauptstadt (120) – im Klausenburg/Cluj (21), Konstantza (15), Prahova (14), temesch (11), Kronstadt/Brasov (11) und Jassy (10). (romanialibera.ro)

Ein 41-jähriger Temeswarer, der seit 11 Jahren in Italien lebt, kämpft verzweifelt gegen die Windmühlen der rumänischen Bürokratie. Das Berufungsgericht in Bukarest hat ihm das Sorgerecht für seine kleine Tochter zugesprochen – das Urteil, rechtskräftig und nicht anfechtbar, wurde ihm erst vier Monate später zugestellt. Nun können die Behörden das Urteil nicht zwangsvollstrecken, weil Ex-Frau und Tochter unauffindbar sind. (Adevarul des seara)

Es dauert etwa 4.000 Jahre bis sich Glas auf natürlicher Weise abbaut. Um zu verhindern, dass die Flaschen und Einweckgläser aus Glas im Müll landen, haben die Stadt Temeswar und die drei real-Hypermärkte ein Protokoll unterzeichnet, um diese zu sammeln. Zu diesem Zweck wurden auf den real-Parkplätzen 1,1 qm große Container aufgestellt. Weitere Informationen unter den Telefonnummern 0372 755 827 oder 0256 408 300. (Ziua de Vest)

Bei einer Kontrolle haben Temescher Polizisten und Mitarbeiter der Verkehrs- und Umweltbehörde in der Nähe der Gemeinde Tschene zwei 25 Tonnen schwere Zisternen mit Amoniumnitrat entdeckt, die die Vorgaben für den Transport gefährlicher Substanzen missachteten. Die Fahrzeuge waren nicht entsprechend gekennzeichnet und einer der Fahrer war nicht im Besitz der nötigen Berufsbefähigung. Der Transportgesellschaft wurde ein Bußgeld in Höhe von 30.000 lei auferlegt. (realitatea.net)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2807 lei/Euro bzw. 3,0791 lei/Euro.

18. Oktober 2010

Eine Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) kommt am Mittwoch nach Bukarest, um das laufende Abkommen zu bewerten und Gespräche für ein neues Abkommen zu initiieren. Staatspräsident Traian Babsescu,(Renasterea Banateana) der vorbehaltlos ein weiteres Abkommen mit dem IWF unterstützt, erklärte, diesmal solle es nicht um ein Darlehen gehen, sondern lediglich um eine Stand-by-Kreditlinie.

Staatspräsident Traian Basescu gab dem pro TV-Fernsehsender ein umfassenden Interview zur Lage der Nation nach 20 Jahren. Darin erklärte er unter anderen, die Personalreduzierungim Staatssektor müsse fortgesetzt werden, denn der Staat könnte einfach nur 39 statt 43 Milliarden lei für Gehälter ausgeben. Bezüglich der Protestaktionen der Finanzangestellten,erklärte er, diese hätten „kein Recht“ zu protestieren, denn sie haben die Vorschläge der ehemaligen Finanzminister Traian Remes und Sebastian Vladescu, ein gerechtes Lohnsystem ohne die willkürlich zugeteilten Stimulentien einzuführen, gleich zweimal entschieden zurückgewiesen. Dasselbe Boni-System funktioniere im Übrigen auch beim Arbeitsministerium, der Finanzgarde und der Krankenkasse und müsse ein für allemal abgeschafft werden. Des Weiteren erklärte Basescu,landesweit gäbe es 46.000 begonnene Investitionen,für deren Finalisieren 40 Milliarden Euro nötig wären – deswegen habe er die Regierung aufgefordert, diese prioritär zu realisieren. Oder, mit anderen Worten: keine neue Investitionen zu beginnen, solange, die bereits begonnenen nicht beendet sind. In der Senkung der einheitlichen Lohnsteuer, sieht der Staatschef keine Lösung und auch die Mehrwertsteuer hat mit 25 % den EU-Höchstwert erreicht. Dafür ist Präsident Basescu für die Privatisierung bzw. den Verkauf von Aktienpaketenüber die Börse von diversen Staatskompanien, wie Transelectrica, Transgaz, Romgaz, Eisenbahn-Gütertransport und der RA-APPS (Verwaltung des Staatseigentums) – was schätzungsweise sechs bis sieben Milliarden in die Staatskasse bringen würde. Auch sollte, um Korruption auszuschließen, das Schuldeneintreiben den Gerichtsvollzieher bzw. autorisierten Privatfirma überlassen werden und die Finanzgarde, die Verbrechen ahndet, dem Innen- und nicht dem Finanzministerium untergestellt sein. Auf die Frage, wen er als zukünftigen Staatspräsidentensehe, erklärte Basescu,einen Menschen von Typ Baconschi, Preda, Blaga oder Liviu Negoita, wobei Blagaeher als Parteichef als Staatschef Chancen habe. (Renasterea Banateana und Mediafax)

Im Rahmen der Gespräche, die Barbara Stamm,Präsidentin des Bayerischen Landtags mit dem Temescher Kreisratspräsidenten Constantin Ostaficiuc und dem Temescher Präfekten Mircea Bacala führte, nannte Frau Stamm, konkret die Medizinische Universität und speziell das Louis-Turcanu Kinderkrankenhaus und die von Prof. Dr. Margit Serban geleiteten Klinik sowie das Deutsche Staatstheater in Temeswar, als die beiden Bereiche in denen die seit 20 Jahren währende gute Zusammenarbeit, vorrangig behandelt und weiter vertieft werden soll. Die Lobby für das DSTT wurde erst kürzlich von Klaus Brennecke, demDeutschen Konsul in Temeswar, initiiert und auch anlässlich der Feier des Tages der Deutschen Einheit promoviert. Am Treffen mit dem Temeswarer Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu, nahmen auch Helene Wolf,Leiterin des Nikolaus Lenau Lyzeums und Lucian Varsandan,Intendant des DSTT teil. Zur Sprache kamen Projekte aus den Bereichen Bildung und Gesundheit, Wirtschaft und Finanzen, aber auch die Kandidatur der multikulturellen Stadt Temeswar mit Schulunterricht und Staatstheater in deutscher Sprache, als Europäische Kulturhaupstadt, ein Vorhaben, dass von den verbrüderten deutschen Städten unterstützt wird. Frau Stammhat nach der Revolution zahlreiche Besuche mit Hilfstransporten nach Rumänien unternommen und wurde für ihre humanitären Projekte und Aktionen 1997 mit dem Ehrenbürgerintitel der Stadt Temeswarund 2000 mit dem Orden Stern Rumäniens im Offiziersgrad ausgezeichnet. (Agenda online)

Die Umweltkatastrophe in Ungarn erinnert die Rumänen an die Tragödie von vor 40 Jahren in Certez/Kreis Hunedoara, als nach einem Dammbruch die Berghalde abrutschte und in nur einer Viertel Stunde sechs Wohnblocks, ein Heim mit 30 Zimmern und vier Einzelwohnungen verschluckte, 89 Menschenopfer forderte und 76 Menschen schwer verletzte. Die wahren Ausmaße der Tragödie wurden damals unter den Tisch gekehrt, die Zahl der Opfer auf 48 herunter gespielt - die Ermittlungen dauerten ein Jahr lang - keiner wurde je zur Rechenschaft gezogen. Der Westen des Landes muss jederzeit mit einer ähnlichen Tragödie rechnen: Gefährlich sind das Ammoniak der Kühlaggregate der Prodaliment in Salonta/Kreis Bihor oder die Plattform des chemischen Kombinats in Glogowatz/Vladimirescu/Kreis Arad, die Absetzbecken der ehemaligen Kupfermine in Neumodova, die Berghalden in Ciudanovita und Lisava oder der Staub des Kombinats in Otelu Rosu, der bei einem etwas heftigeren Windstoß die Lungen der Menschen austrocknet und die Kulturen zerstört. (Adevarul de seara)

Landesweit wurden vergangene Woche 12.000 freie Arbeitsstellen registriert. Wie zu Erwarten, die meisten davon in der Hauptstadt (780). Der Kreis Temesch steht mit 596 auf Platz zwei, gefolgt in unserem Amtsbezirk von den Kreisen Arad (382), Bihor (386) und Karasch Severin (330). Die wenigsten freien Stellen landesweit sind im Kreis Mehedinti (39). (Ziua de Vest)

Das Temeswarer Bürgermeisteramt organisiert Ausschreibungen für die Managerposten der vier Krankenhäuser, deren Verwaltung es übernommen hat – Louis Turcanu Kinderkrankenhaus, Städtische Notfallkrankenhaus, Victor Babes Krankenhaus für ansteckende Krankheiten und Dumitru Popescu Entbindungklinik. Interessenten müssen ihre Bewerbungen – inklusive ihrer Mangerprojekte - bis spätestens am 15. November einreichen. (Ziua de Vest)

Vertreter der Nationalen Studenten-Allianz trafen am Samstag Bildungsminister Daniel Funeriu und forderten, dass all ihre Änderungsanträge in das Bildungsgesetz aufgenommen werden. Forderungen wie zum Beispiel das Mitspracherecht der Studenten bei der Wahl des Rektors, das kostenlose Ausstellen von Studienpapieren und das Finden von Lösungen, damit die Universitäten mindestens 30 % der Praktikumsplätze sichern können, wurden akzeptiert. Über weitere – wie zum Beispiel die Forderung, dass die Studentenheime und Mensen keine Einkunftsquelle für die Universitäten darstellen sollen, die Zahl der Mandate der Rektoren begrenzt werden solle sowie das Recht jedes Studenten, ohne Bedingungen seitens der Universität, Studentensprecher zu werden - soll in den nächsten Tagen verhandelt werden. (Ziua de vest)

Eine heftige Explosion erschütterte Samstagnacht ein Haus auf der Closca-Straße in Temeswar. Das davon verursachte Feuer zerstörte das Haus zu 70 % und konnte nur unter dem Einsatz von vier Löschfahrzeugen gelöscht werden. Zwei Jugendlichen, 21 und 16 Jahre alt, die sich im Haus befanden wurden mit Brandwunden auf 65 % bzw. 25 % der Hautoberfläche, nach einer Erstversorgung in Casa Austria, mit einem Militärflugzeug nach Bukarest geflogen. Die dritte Person, die sich zurzeit der Explosion in einem Nebengebäude befand, wurde verletzt, ist aber außer Lebensgefahr. Ersten Untersuchungen zufolge, war es zur Explosion gekommen, weil an der Hauptversorgungleitung auf der Straße Gas austrat, das sich im Inneren des Hauses angesammelt hatte. Die Gelände wurde gesichert und die Gaszufuhr vorerst abgestellt. (Ziua de Vest)

Das Lastenheft für den neuen General-Städtebauplan von Temeswar (PUG) beginnt mit dem Einstein-Zitat: „Die Welt, die wir geschaffen haben, ist das Resultat einer überholten Denkweise. Die Probleme, die sich daraus ergeben, können nicht mit der gleichen Denkweise gelöst werden.“ Wie genau die Stadt aussehen wird, werden wir Ende 2012 erfahren, wenn die Firma, die den Zuschlag bekommen hat, ihr Projekt präsentieren wird. Der letzte PUG wurde 1997 von der IPROTIM-Firma erstellt – inzwischen hat Temeswar – wie alle Großstädte des Landes – einen unerwarteten Immobilienboom erlebt. Die Folgen sind im oft lahm gelegten Verkehr, den ungenügenden Parkplätzen, den zu schmalen Straßen und den überlasteten Strom-, Wasser- und Kanalisationsleitungen deutlich erkennbar. Dementsprechend schwierig zu verwirklichen sind die Forderungen der Stadt an den neuen Plan. (Renasterea Banateana)

Im Rahmen ihrer Rumänien-Tournee und auf Einladung der Studentenorganisation Fitzuica (=Zettel/Spickzettel) konzertiert die amerikanische Rockband Blue Sky Nine am Donnerstag, den 21. Oktober, ab 19:30 Uhr im Festsaal des Ion Vidu-Musiklyzeums in Temeswar. Eintritt frei – solange freie Plätze im Saal sind. (Ziua de Vest)

Das Deutsche Staatstheater Temeswar veranstaltet zwischen dem 13. und 21. November die zweite Auflage des Europäischen Theaterfestival EUROTHALIA. Ziel der Veranstaltung ist es, einen multiethnischen und multikulturellen Rahmen für den freien Kulturdialog zwischen Ost und West zu schaffen. Das Festival wird am 13. November 2010 um 18,30 Uhr, im Saal des DSTT mit dem Stück SOLD OUT (über den Ausverkauf einer bedeutenden Zahl von Deutschen und Juden im kommunistischen Rumänien) in Regie von Gianina Carbunariua,als Gastspiel der Münchner Kammerspiele, eröffnet. Geplant sind Inszenierungen bekannter rumänischen und internationalen Regisseure, wie Radu Afrim, Alexandru Dabija, Alexander  Hausvater, Radu Alexandru Nica und Andrei Şerban, Gastspiele des FigurentheatersWaidspeicher aus Erfurt, desTheaters aus Oppeln/Polen, Gastspielen aus Münchenund Arad,ein Konzert von Mike Godoroja und die Ausstellung „Bühnen/Bilder“. Das von der Stadt Temeswar und das Departement für Interethnische Beziehungen im Rahmen des Generalsekretariats der Rumänischen Regierung finanzierte Projekt, erfreut sich der Unterstützung der Botschaft und des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland, der Rumänischen Nationaloper, des Rumänischen und Ungarischen Staatstheaters Temeswar sowie weiterer Sponsoren und Partner. Der Karten-Vorverkauf beginnt am 20. Oktober 2010 an der Kasse des DSTT in der Alba-Iulia-Straße 2. Weitere Informationen dazu auf den Internetseiten www.eurothalia.ro und www.deutschestheater.ro .(Renasterea Banateana)

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von den steigenden Lebensmittelpreise und der Qualität der Landwirtschaftsprodukte die Rede ist. Nostalgisch erinnern wir uns an den Eigengeschmack der im Banat angebauten Paprika und Tomaten, des Weißkrautes, der Sellerie und des Blumenkohl, deren Großteil exportiert wurde. Heute verkaufen die zurzeit 144 Kleinproduzenten aus Triebswetter/Tomnatik etwa die Hälfte ihre Ware an die Großhändler (zu deren Konditionen) und versuchen es mit der anderen Hälfte auf den Märkten in Temeswar, Großsanktnikolaus und Arad. der Gewinn steht in keinem Verhältnis zu der getaner Arbeit. Um so größer war die Überraschung und Freude in diesem Jahr, als plötzlich Kunden aus Ungarn vor der Tür standen und der Handel zu beidseitiger Zufriedenheit abgewickelt wurde. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Landwirte, ihr Misstrauen endlich ablegen und sich zu Landwirtschaftsverbänden zusammenzuschließen, um ihre Ware besser an den Mann bringen zu können. (Renasterea Banateana)

Das teuerste Haus, das in Rumänien seit Jahresanfang zum Verkauf steht, ist eine 2.500 qm große Villa im Grünen Paradis in Corbeanca/Kreis Ilfov mit fünf Schlafzimmern und sieben Bäder, drei Garagen, Fitness- und SPA-Center, Kegelbahn und Billardsaal, Kino, Vorstellungssaal und Swimmingspool im Inneren. Für das Haus mit Direktzugang zum See und weiteren Zimmern für die Angestellten, verlangt der Besitzer, der ehemalige Vizepräsident der Rompetrol 6,5 Millionen Euro. Da sich bisher mit keinem Käufer einig wurde, wurde das Anwesen jetzt für 23.000 Euro im Monat vermietet. (Adevarul de seara)

Laut den Meteorologen folgt auf den besonders heißen Sommer, ein besonders harter Winter. Mit Temperaturen bis unter – 30 Grad C, könnte der Balkan in diesem Jahr den strengsten Winter der letzten 1.000 Jahre erleben. (Agenda)

Ein Wortgeplänkel zwischen zwei Männern, die ihren leicht verletzten Freund und dem Mann, der seine leicht angetrunkene Freundin, ins Städtische Krankenhaus in Temeswar begleiteten, artete bald in ein Wortgefecht und zwei Ohrfeigen und schließlich als drei dazu gerufenen Freunde eingriffen in eine handfeste Schlägerei aus, bei der mit Gummikugeln geschossen wurde. Der Angeschossene sowie die gebrochene Nase des Schützen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Stunden später hatten sich die Kontrahenten bereits ausgesöhnt und erklärt auf eine gegenseitige Anzeigen verzichten zu wollen. Allein der Schütze wird sich, obwohl legaler Besitzer der Waffe, wegen unerlaubtem Waffengebrauch vor Gericht verantworten müssen. (Agenda online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4.2779 lei/Euro bzw. 3,0372 lei/US-Dollar.