Pressespiegel 1. - 3. Februar 2012

3. Februar 2012

Laut den ersten Ergebnissen der Volkszählung in 2011 ist die Bevölkerungszahl Rumäniens im Vergleich zu 2002, um 2,6 Millionen, d. h. auf 19,042 Millionen gesunken und damit auf die Zahl von 1966 gefallen. 10, 054 Millionen , d. h. 52,8 % der Bevölkerung lebt in Städten, der Rest – 8,989 Millionen (47,2 %) auf dem Lande. In 22 Kreisen leben unter 400.000 Einwohner(35,6 %), in 17 Kreisen zwischen 400 und 700.000 (47,9 %) und nur in zwei Kreisen (Prahova und Jassy/Iasi), mehr als 700.000. 88,6 % der Erfassten haben als Volkszugehörigkeit Rumänisch angegeben, 6,5 % Ungarisch (1,238 Millionen) und 3,2 % (619.000) gaben Roma an, wobei Letztere im Land, relativ gleichmäßig verteilt sind (von 1,1 % im Kreis Botosani zu 8,8 % im Kreis Muresch). Es folgen die Ukrainer mit 51,7 Tausend, die Deutschen (36,9 Tausend), die Türken (28.,2 Tausend), die Russisch-Lipovener (23,9 Tausend) und die Tataren (20,5 Tausend). Drei Viertel (73,0 %) der deutschen Volkszugehörigen leben in den Kreisen Temesch (8,5 Tausend), Sathmar/Satu Mare (5 Tausend), Hermannstadt (4,1 Tausend), Kronstadt/Brasov (3,3 Tausend), Karasch Severin und Arad (je 3 Tausend). Weitere Daten der Volkszählung: 99,1 % der Bevölkerung lebt in 7,087 Haushalte, denen im Durchschnitt 2,66 Personen angehören – die restlichen 165.000 leben in gemeinschaftlichen Einrichtungen bzw. sind obdachlos. Gezählt wurden 5,103 Millionen Gebäude mit 8,451 Millionen Wohnungen, mit insgesamt 22,739 Millionen Zimmern. (agenda.ro)

Staatspräsident Traian Basescu hat die Oppositionsunion/USL für Montag, 12:00 Uhr und die Regierungskoalition für 13:00 Uhr in den Cotroceni-Palast,dem offiziellen Sitz des Präsidenten, geladen, um mit ihnen über die Ratifizierung des EU-Stabilitätsabkommens sowie über den Dialog zwischen den Parteien und das Funktionieren des Parlaments zu sprechen. (mediafax.ro)

Vertreter von 24 Nicht-Regierungsorganisationen, die ein Manifest der Zivilgesellschaft unterzeichnet hatten, haben sich gestern mit den Temescher Vertreter der Demokratischliberalen/PDL zur Entschärfung der aktuellen Lage getroffen. Das für 18:00 bis 21:00 Uhr geplante Protest-Meeting wurde suspendiert, das für 16:00 bis 18:00 Uhr auf eine Stunde verkürzt. Constantin Ostaficiuc erklärte dazu, die Partei (PDL), die er vertritt, habe die Pflicht mit den Bürgern zu sprechen, um zu sehen, welche Probleme sie bedrückt. Des Weiteren sagte er, er sei vollkommen einer Meinung mit der Zivilgesellschaft, den Verbot der Parteimigration sowie das Lustrationsgesetz betreffend, nicht aber was die vorgezogenen Wahlen, den Rücktritt des Staatspräsidenten und des Premierministers betrifft. Und Tudor Burlacu, Vertreter der Protestierenden erklärte, es wären die effektiven Eckpunkte für kommende Debatten festgelegt worden, wobei die PDL Verständnis für ihre Ideale und Dialogbereitschaft gezeigt hat. Nun wollten sie ähnliche Verhandlungen mit den anderen Parteien führen. (renasterea.ro)

Gestern Nachmittag demonstrierten nur mehr etwa 20 Personen am Opernplatz in Temeswar. Die Stimmen derer, die den Rücktritt des Staatspräsidenten und des Premierministers fordern, werden lahmer. Zwei ältere Herren trugen Transparente auf denen STOP ACTA stand – auf die Frage was sie damit meinen, antworteten sie, sie wollten weder Geld noch sonst was, nur dass Basescugehe – das Transparent wäre dafür, dass nicht mehr geschmuggelt werde und es keine Mafia mehr gäbe ... (tion.ro)

Wettervorhersage anders: Zu Lichtmess (2. Februar) steckt der Bär angeblich seine Nase zum ersten mal aus der Höhle, in der er sich für den Winterschlaf zurückgezogen hat. Ist der Himmel klar und scheint die Sonne, sieht er seinen eigenen Schatten, kriecht er erschrocken für weitere sechs Wochen in die Höhle zurück und der Winter dauert an ...

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3470 Lei/Euro bzw. 3,3053 Lei/US-Dollar.

2. Februar 2012

Zum 20. Jahrestag des Deutsch-Rumänischen Freundschaftsvertrags veranstaltet die Deutsche Botschaft in Bukarest in Zusammenarbeit mit Romfilatelia einen Mal- und Zeichenwettbewerb zum Thema Freundschaft.Teilnehmen können Schüler ab der 5. Klasse sowie Studenten rumänischer Hochschulen – bewertet werden die Einsendungen in drei Altersgruppen. Die jeweils zehn besten Einsendungen einer Altergruppe werden als Anerkennung für ihre Teilnahme – im Rahmen einer Preisverleihung, deren Termin rechtzeitig bekannt gegeben wird - einen Preis erhalten. Unter den drei – von einer Jury als jeweils beste Einsendung einer Altersgruppe - ausgewählten Motiven, wählen der Botschafter der Bundesrepublik, Andreas von Mettenheimund die Romfilatelia-Generaldirektorin, Cristina Popescudas Gewinnermotiv aus, das als Briefmarke herausgegeben und am 3. Oktober 2012 offiziell vorgestellt werden soll. Die genauen Teilnahmebedingungen und Ausschreibungskriterien sind auf der Website der Deutschen Botschaft unter www.bukarest.diplo.de <http://www.bukarest.diplo.de/> oder www.bucuresti.diplo.de <http://www.bucuresti.diplo.de/> zu finden.

Die Abgeordnetenkammer hat gestern mit 216 Stimmen dafür und nur sieben Gegenstimmen das neue Permanente Büro gewählt – eigentlich ist es das Alte, mit Ausnahme von Adrian Nastase (siehe dazu Pressespiegel vom 1. Februar 2012), an dessen Stelle der Sozialdemokrat/PSD Florin Iordachetritt. Vorsitzende bleibt Roberta Anastase(PDL), Stellvertretende Vorsitzer sind Valeriu Zgoneasowie Florin Iordache (PSD) und Marian Sarbu (UNPR), Sekretäre: Dumitru Pardau(PDL), Georgian Pop (PSD), Mihai Voicu(PNL) und Nicolae Mircovici(Nationale Minderheiten), Quästoren: Gheorghe Albu (PDL), Nicolae Banicioiu (PSD), Dan Motreanu (PNL) und Seres Denes (UDMR). Auch die Leiter der Parlamentariergruppen bleiben die Alten: Mircea Toader(PDL), Mircea Dusa(PSD), Calin Popescu Tariceanu (PNL),Mate Andras (UDMR), Eugen Nicolicea(Progressiven) und Varujan Pambuccian (Nationale Minderheiten) (mediafax.ro)

In Zusammenhang mit dem Parlamentarierstreik der Opposition äußerte Ion Iliescu, Ehrenvorsitzender der Sozialdemokraten/PSD die Meinung, die Arbeit im Parlament sei eine Waffe im politischen Kampf, weswegen er auch der Meinung sei, dass man das Kampffeld nicht in dieser Art verlässt. (b1.ro) Und Cezar Preda (PDL) nannte ihn einen Luxusstreik, bei dem die Parlamentarierkollegen gestern nur gekommen waren um Funktionen zu bekommen (siehe oben) und dann nach Hause zu gehen. Abschließend forderte er die Opposition auf, im Parlament zu bleiben, um mit ihnen dort und nicht im Fernsehen, zu streiten und zu kämpfen. (b1.ro)

Zurzeit bekommen im Kreis Temesch 11.500 Bürger Sozialhilfe. Nach den neuen Regeln (siehe dazu auch Pressespiegel vom 1. Februar 2012) könnten schätzungsweise 10 % davon ihre Zuschüsse temporär verlieren. Betroffen sind 700 der insgesamt 7.500 Sozialhilfeempfänger die Kinderbetreuungsgeld, 150 der 1.400, die das garantierte Mindesteinkommen und 159 der 2.600 die Familiengeld bekommen. Zahlen sie ihre Steuerschulden (für Immobilien, Grundstücke und Fahrzeuge) innerhalb von fünf Monaten, bekommen sie die ihnen zustehenden Zuschüsse auch rückgängig – andernfalls müssen sie erneut die ganze Antrasgprozedur durchlaufen. (opiniatimisoarei.ro)

In Temeswar spitzt sich der Kampf für den Rektor-Stuhl der Polytechnsichen Universität/UPT zu, denn insgesamt vier Kandidaten haben sich bisher (die Frist läuft am 10. Februar ab) für das Amt beworben: Ilare Bordeasu, Vorsitzender der Freien UPT-Gewerkschaft, der verspricht die gute Politik der alten Leitung weiter zu führen und in einer totalen Transparenz Neues zur akademischen und kollegialen Wertsteigerung einzuführen, Horia Gheorghe Balta, Postdoktorialer Forscher, der viel im Managementbereich verspricht, Marius Otesteanu, Dekan der Fakultät für Elektronik und Telekommunikationen, der sich ganz dem demokratischen, transparenten und dezentralisierten Management, aber auch derdiplomatischen aber bestimmten Vertretung der Universität widmen will und Radu Vasiu, der für eine Modernisierung der Universität ist, so dass sie 2016 eine konsolidierte Position im Land, mit steigendem Trend in Europa und der Welt darstelle. (opiniatimisoarei.ro)

Die eisigen Temperaturen haben die Lugoscher Behörden bewogen, für die 27 der Lokalpolizei bekannten Obdachlosen im Städtischen Krankenhaus in zwei Räumlichkeiten hinter der TBC-Abteilungen eine Notunterkunft einzurichten. Reicht der Platz nicht aus, können Obdachlose auch im Sf. Nicolae-Seniorenheim übernachten. Außerdem fährt der Rettungsdienst in Zusammenarbeit mit der Lokalpolizei dreimal pro Nacht Streife auf den Straßen der Stadt, um Obdachlose einzusammeln. Nicht selten stoßen sie aber, laut Bürgermeister Francisc Boldea, auf die Ablehnung der Obdachlosen, die ihre temporären Schlupflöcher, aus Angst diese zu verlieren, nicht verlassen wollen. (ziuadevest.ro)

Schneewarnung der Stufe Gelb für das ganze Land (diesmal ist der Westen mit einbegriffen): Heftige Schneefälle,starker, eisiger Wind und Glatteis drohen von Freitag, 10:00 Uhr bis Sonntag, 20:00 Uhr, wobei die Temperaturen am Sonntag bis -19 Grad C in der Nacht und maximal – 10 Grad C am Tag sinken werden. Die Verkehrspolizei rät den Fahrzeughalter dringend, von Fahrten außerhalb der Ortschaften sowie möglich abzusehen, ihre Fahrzeuge entsprechend mit Winterreifen, Ketten und Schaufeln auszurüsten, sowie einen Vorrat an Treibstoff, Nahrung und Wasser mit sich zuführen und in keinem Fall Absperrungen zu durchbrechen. (opiniatimisoarei.ro) Innenminister Traian Igas hat für heute, 16.00 Uhr, das Nationale Komitee für Notsituationen einberufen, um alle nötigen Vorkehrungen treffen zu können. Der Minister erklärte, gestern Abend wären 1 Million Lei aus dem Reservefonds u. a. für Benzin, Diesel und Wasser bereit gestellt worden. Meteorologen zufolge sind Schneemassen größer als 1954zu erwarten. Genau am 3. Februar haben die Bukarester damals gemerkt, dass über Nacht fünf Meter hoher Schnee sie in ihren Häuser blockiert hatte. Damals (3. - 5. Februar 1954) erlebte Rumänien auch seinen schwersten Schneesturm (126 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit) überhaupt. Soldaten schaufelten ununterbrochen Schnee, benutzten von Pferde gezogene Schlitten und gruben Tunnels zur Versorgung der Bevölkerung. (b1.ro) Landesweit wurde wegen der eisigen Kälte in etwa 180 Schulen in 16 Landeskreisen der Unterricht suspendiert. (a1.ro)

In einer Pressemitteilung wird bekannt gegeben, dass das Mehrheitsaktienpaket der ModaTim Investment S.A. und ModaTim Properties S.A., bekannt dafür dass sie den Bürokomplex der Klasse A, City Business Centre in Temeswar (Piata 700) entwickelt haben, vom südafrikanischen Investitionsfonds NEPI übernommen wurde. Gerüchten zufolge soll der Geschäftsmann Ovidiu Sandor dafür 30 Millionen Euro kassiert haben. Des Weiteren heißt es im Kommuniqué, dass Ovidiu Sandorsich weiterhin um den Bau der Gebäudetrakts D und E , die Ende 2012 bzw. 2013 fertig gestellt werden sollen, kümmern wird. (oradetimis.ro)

Auf dem Gelände des Lugoscher Stadtstadions könnte schon bald ein Supermarkt stehen, denn Vertreter einer bedeutenden Supermarktkette, haben sich angeboten im Gegenzug in nur drei Monaten ein neues ultramodernes Stadion,in der Nähe des ehemaligen Hippodrom am See, zu bauen. Das Angebot von Kaufland ist schwer abzuweisen, denn es bietet ein Stadion mit Fussballfeld, 7.400 Plätzen – 3.400 davon auf der Haupttribüne-, mit Leichtathletikbahn, sechs Pisten, Umkleidekabinen, Flutlicht und vieles mehr. Erstens könnte sich Lugosch, laut Bürgermeister Francisc Bodlea, nicht leisten so ein Stadion zu bauen, zweitens würde das auch 100 neue Arbeitsplätze bei Kaufland bedeuten und drittens würde die Stadt das Gelände erst übergeben, wenn das Stadion fertig gebaut ist. (tion.ro)

Die Europäische Menschenrechtskommission/CEDO hat im Fall Der Gute Pastor-Gewerkschaft gegen den Rumänischen Staat, geurteilt, dass der Staat das Recht des Klerus der Rumänisch-Orthodoxen Kirche sich zu einer Gewerkschaft zusammenzuschließen, missachtet hat. Die Rumänische Patriarchie hat das Urteil in erster Instanz mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, stellt eine verzerrte (ungenügende) Kenntnis über das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in Rumänien sowie das Ignorieren der Rumänischen Verfassung, die Kirche eine völlige Autonomie und Freiheit zusichert, fest und hofft, dass die Kommission das übereilteUrteil korrigieren werde. (realitatea.net)

Am 9. Februar, um 12.00 Uhr, rumänische Zeit, wird Goliath, der erste rumänische Satellit vom Weltraumzentrum in Kourou/Französisch-Guayana lanciert. Der würfelförmige Satellit mit einer 10 cm großen Seite wiegt 1 kg und wurde 2005-2007 von der Rumänischen Raumfahrtagentur/ROSA in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weltraumforschung entworfen und gebaut. Er soll die Erde beobachten, Bilder der Erde aufnehmen, die Strahlendosis messen und den Mikrometeoritenstrom in seiner Laufbahn bestimmen. Wer den Start live verfolgen will, kann dies über die Internetseite der Europäischen Weltraumagentur/ESA tun.(b1.ro)

Die Temeswarer Polizei hat die Ermittlungen im Falle der drei Verwalter einer Temeswarer Firma denen Steuerhinterziehung vorgeworfen wird, beendet. Der 33-Jährige aus Sanktandres soll zusammen mit den 57- bzw. 38-jährigen Serben, Getreide im Wert von 7,589 Millionen Lei ohne Papiere verkauft und so 1,214 Millionen Lei weniger Profitsteuer und 1,821 Millionen Lei weniger Mehrwertsteuer gezahlt. Insgesamt hat die Cargo Pro Cereal Company 8,809 Millionen Lei weniger Profit angegeben und unberechtigt MWSt in Höhe von 2,114 Millionen Lei verrechnet. wegen der Höhe des dem Staat zugefügten Schadens, hat die Polizei den Fall an die Antikorruptionsbehörde/DNA abgegeben.(renasterea.ro)

In nur 24 Stunden wurden drei Marokkaner und ein Algerier bei Hatzfeld/Jimboilia gehindert, illegal nach Serbien auszureisen und weitere sechs Männer, Marokkaner und Afghanen, die illegal in Rumänien eingereist waren, aufgehalten, ihr Vorhaben illegal in den Schengenraum zu gelangen, zu verwirklichen. Insgesamt haben die Temescher Grenzpolizisten in der letzten Woche 28 Illegale festgenommen.(tion.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3447 Lei/Euro bzw. 3,3102 Lei/US-Dollar.

1. Februar 2012

Nach den Parlamentsferien, werden die Abgeordneten und Senatoren heute ihre Arbeit in beiden Kammern wieder aufnehmen. Die Abgeordneten der Opposition, die den Sitzungen fernbleiben wollen, hatten eingangs erklärt, finanzielle Opfer dafür in Kauf nehmen zu wollen und auf die das Sitzungsgeld, nicht aber auf die Grunddiäten und -zuschüsse (Permanente Büros und Ausschüsse) sowie zusätzliche Leistungen für Mitarbeiter verzichten zu wollen. Insgesamt sind das pro Monat, nahezu 25.000 Lei pro streikenden Abgeordneten. PSD-Vorsitzender Victor Ponta hatte erklärt, die Abgeordneten würden diese Summen für wohltätige Zwecke spenden. (b1.ro) Update:Der Vorschlag Victor Pontas, den Parlamentssitzungen „auf unbestimmter Zeit“ fern zu bleiben, wurde in der gemeinsamen Fraktionssitzung PSD/PNL mit nur zwei Stimmenthaltungen (Victor Socaciu und Matei Bratianu) angenommen. (mediafax.ro)

Adrian Nastase hat den Leiter der sozialdemokratischen Parlamentariergruppe, Mircea Dusa, davon in Kenntnis gesetzt, dass er im gegenwärtigen Kontext (siehe dazu Pressespiegel vom 28. - 30. Januar 2012), in der neuen Parlamentssession, die heute beginnt, nicht mehr für das Amt des Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer kandidiert. (agenda.ro)

Rumänien hat laut Staatspräsident Traian Basescu mit 4.570 Euro pro Einwohner, europaweit die niedrigste Verschuldung, wobei sowohl die privaten als auch die staatlichen Schulden mitgerechnet wurden. Anmerkung: Von den insgesamt 97,9 Milliarden Euro sind nur 22 Milliarden öffentliche Schulden, die der Staat zahlen muss. Der Rest sind Schulden der Unternehmen und Privatpersonen. (agenda.ro)

Adriana Saftoiu scheint die einzige nationalliberale/PNL Angeordnete zu sein, die sich an ihre Aussage, als Parlamentarierin kündigen zu wollen, hält. Nachdem ihr Parteivorsitzender, Crin Antonescu am 23. Januar erklärt hatte, die Nationalliberalen wären bereit (siehe dazu Pressespiegel vom 24. Januar 2012), geschlossen aus dem Parlament zurückzutreten, hatte Frau Saftoiu, Ludovic Orbanund Mircea Diaconu dem sofort zugestimmt. Kurz darauf, erklärte Diaconu,die Oppositions-Abgeordneten, wären „die größten dummen“, wenn sie dies täten(agenda.ro)und auch Ludovic Orbanhat inzwischen erklärt, er werde sich an den Beschluss der Partei halten und sich aus dem Parlament zurückziehen. aber das Mandat behalten. (ziare.com)

Für insgesamt 70.000 von insgesamt 700.000 Sozialhilfeempfänger in Rumänien wurde die Auszahlung der staatlichen Beihilfen für vorerst fünf Monate eingestellt, weil die mit den Steuer- und Gebührenzahlungen im Rückstand sind. (renasterea.ro)Jeweils am 31. Januar soll künftig überprüft werden, ob die Schulden an den Staatshaushalt für das Vorjahr beglichen sind. Für diejenigen die auch nach dem Ablauf der fünf Monate, dies nicht getan haben, erlischt der Anspruch auf Sozialfilfe und diese muss erneut beantragt werden. Auch hat die Exekutive einen Beschluss angenommen, nachdem die staatlichen Beihilfen gestrichen werden, wenn der Sozialhilfeempfänger zum Beispiel Kunstgegenstände, über 100 Gramm Schmuck bzw. wertvolle Metalle, Pelze, Kristall- und Porzellangegenstände von großem Wert besitzt.(capital.ro)

Erinnerung: 2. Februar, ab 18:30 Uhr, in der Teestube des Carturesti-Buchladens in derMercy-Straße 7: Filmvorführung: Halbe Treppe (2002), in Regie von Andreas Dresen. (Quelle: DKZ)

In der Stadtratssitzung gestern wurden die Vorschläge Bürgermeister Gheorghe Ciuhandus, die Änderung des TelPark-Reglements, inklusive Gebühren betreffend, angenommen. So kostet ein Generalabo ab dem 1. Februar 450,34 Lei im Jahr, 122,85 Lei im Trimester und 42,84 Lei im Monat, Anrainer zahlen 51,23 Lei im Jahr, ein Universal-Tagesticket 10 Lei. Für 1,5 Lei ist das Parken in der Stadt – auch in der Umgebung der Märkte – für zwei Stunden erlaubt. Auf Parkplätzen mit Schranke kann man für drei Lei eine Stunde parken. (renasterea.ro)

Die Temescher Präfektur hat 2010 damit begonnen, die Rathäuser im Kreis zu überprüfen, um zu sehen, ob die Bürgermeister und Vizebürgermeister Prämien zahlen. Von den 24 überprüften Bürgermeisterämter, waren 13 einsichtig und haben ihre diesbezügliche Beschlüsse widerrufen und in sieben Fällen bekam die Präfektur Recht und die illegal kassierten Zuschüsse und Prämien müssen zurückgezahlt werden. Zwar zahlt das Temeswarer Bürgermeisteramt seit 2006 Zuschüsse, aber das Urteil betrifft nur die für zwei Monate gezahlten Zuschüsse in Höhe von monatlich 3.764 Lei für Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu und je 2.974 Lei für die Vizebürgermeister Adrian Orza und Sorin Grindeanu. Zahlen sie die Summen nicht zurück, müssen sie, laut Präfekt Mircea Bacala, mit weiteren Unannehmlichkeiten rechnen. (renasterea.ro)

Das Temescher Generalinspektorat für Notfälle/ISU sucht Volontäre zwischen 18 und 50 Jahre alt, die in extremen Notsituationen ihren Mann stehen können. Die Implementierung der Kampagne beginnt, mit Seminaren, Infostände und Demonstrationen, wonach das Training nach Altergruppen beginnt. Ein Volontär wird zwar nie die Stelle eines Feuerwehrmannes einnehmen, aber diesem entschieden zur Hand gehen können, was wiederum gelernt sein will. (adevarul.ro)

Vier junge Leute mit geistigen Behinderungen - Ghizela, Alexandra, Olivia und Tavi – Komponenten der Pentru Voi-Band aus Temeswar, werden unser Land beim internationalen Festival für geistig behinderte Personen in Cork/irland zwischen dem 27. und 29. Juni vertreten. Die vier sind bereits 2007 bei der Eurovision für geistig behinderte Personen in Portugal aufgetreten und haben an diversen Festivals in Pecs und Debrecen sowie an der ONGF-Vorstellung in Bukarest und dem ONGF-Fest in Temeswar teilgenommen. (adevarul.ro)

Berühre die Kristallkugel und streichele eine talentierte Seele hieß die Jubiläumsvorstellung des Rotary Club Timsioara Ripensis, gestern in der Rumänischen Oper in Temeswar. Wie seit der Gründung des Clubs vor fünf Jahren, hatte auch diese Vorstellung den Zwecks Geld für zehn Stipendien für junge Ausnahme-Talente zu sammeln. An der in Zusammenarbeit mit der Rumänische Oper organisierten Vorstellung, die Teile der Tournee des Oper-Ensembles in den Niederlanden umfasste, nahmen alle Rotary-Clubs aus Temeswar, Lugosch, Hatzfeld/Jimbolia und Busiasch teil. (ziuadevest.ro)

Am 6. Februar sind es 1.881 Jahre seit die Ortschaft Rosia Montana (Alburnus Maior) auf der Wachstafel Nr. XVIII, die dort im Stollen der größten Tagbau- Gold-Mine Europas, gefunden wurde, erwähnt wird. Dieser Tag wird Dank Volontären zwischen dem 6. und 10. Februar in mehreren Ortschaften des Landes – darunter auch in Temeswar und im Ausland (Kischinau und Berlin) gefeiert. Geplant sind in Temeswar:

Montag, den 6. Februar, ab 20:00 Uhr in Scart loc lejer in der Zoe-Straße 1 die Projektion des Films Das neue Eldorado(2207), in Regie von Tibor KocsisDienstag, den 7. Februar, ab 20:00 Uhr im Aethernativ Café in der Marasesti-Straße 14: Alethea – Erinnerungen aus der Zukunft von Rosia Monatana (2007), in Regie von Petra Holzer und Ethem Ozguven

Mittwoch, den 8. Februar, ab 20:00 Uhr in Bruiaj in der Victor-Babes-Straße14A: All that Glitters (2010), in Regie von Tomas Kudrnaund am

Freitag, den 10. Februar, ab 17:00 Uhr im Papillon-Cafe auf dem Domplatz 8, Rosia Montana – In memoriam (2010) von Adrian Steclaci.Eintritt frei. (ziuadevest.ro)

Die Staatliche Regulierungsbehörde für Kommunikationen/ANCOM hat sämtlichen Telefonnetz-Anbietern die maximal erlaubten Gebühren mitgeteilt. So werden die Mobiltelefonanbieter – Cosmote, Orange, RCS&RDS, Romtelecom, Telemobil und Vodafone ab dem 1. März 2012 in den Mobiltelefonnetzen maximal 4,05 Eurocent pro Minute kassieren und ab dem 1. September 2012 sogar nur mehr 3,07. Im Festnetz werden die Gebühren auf 0,82 bzw. 0,67 Eurocent die Minuten fallen und nicht mehr von der Zeitspanne in der die Gespräche geführt werden abhängen. (agenda.ro)

Die Fatscheter Polizisten haben drei Männer festgenommen, die verdächtigt werden in der Zeitspanne Dezember 2011 – Januar 2012, mehrere hundert Kilogramm Telefonkabeln aus den Bahnstationen der Temescher Ortschaften Cliclova und Balint gestohlen zu haben und in deren Wohnungen 377 Kilogramm Kabeln sichergestellt. (renasterea.ro)

Die Bukarester Behörden lassen in der eisigen Kälte, die seit Tagen in der Stadt herrscht, nachts Obdachlose einsammeln und in Notunterkünfte, wo sie obligatorisch ein Bad nehmen und ihnen eine warme Mahlzeit und ein Bett geboten wird, bringen. Da staunten sie nicht schlecht, als ein 53-Jähriger, der zusammen mit seiner 70-jährigen kranken Mutter auf der Straße aufgegriffen wurde und vier Kleidungsschichten („alles was ich besitze“) übereinander trug, vor der Dusche ... 13.500 Lei in ziemlich großen Scheinen, aus den Hosentaschen kramte. Dazu erklärte er, er habe die Summe aus seiner Rente gespart.(agenda.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,3433 Lei/Euro bzw. 3,2919 Lei/US-Dollar.