Pressespiegel 20. - 26. August 2011
26. August 2011
Alle medizinischen Einheiten, unabhängig davon, ob sie staatlich oder privat sind, sind verpflichtet im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Erst wenn der Patient stabilisiert wurde, können sie – falls sie begrenzte Kompetenzen haben – den Notruf 112 alarmieren. Unterstaatssekretär Raed Arafat erklärte Mediafax gegenüber, dass kein Arzt – unabhängig von seiner Fachausbildung - das Recht hat, einen Menschen in medizinischer Not abzuweisen, weil er kein eigener Patient oder Angestellter ist. Er sei verpflichtet ihn zu untersuchen und dafür zu sorgen, dass er in Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht wird. Er wies aber auch darauf hin, dass dies nicht der Fall wäre, wenn ein Patient in eine Privatklinik geht und über erhöhte Temperatur klagt, wohl aber im Fall einer Ohnmacht, eines drohenden Herzinfarkts oder gar Komas. Den Ärzten drohen Bußgelder zwischen 1.000 und 2.000 Lei, den medizinischen Einheiten 10.000 bis 25.000 Lei. (agenda.ro)
Gestern Morgen konnten die Arader im Rahmen der Arader Tage, die erste in ihrer Stadt, in Zusammenarbeit mit der bekannten Firma Siemens, gebaute Straßenbahn auf ihrer Jungfernfahrt bestaunen. Valer Blidar, der Inhaber des Waggon-Bauunternehmens Astra Vagoane Calatori, das nach dem InterRegion-Waggon nun die Bahn gebaut hat, erklärte, die Imperio wäre nicht nur eine ultramoderne Straßenbahn, wie sie in den entwickelten Städten der Welt anzutreffen ist, sondern stehe für einen neuen Industriezweig in Arad. Und Bürgermeister Gheorghe Falca, freute sich, dass die Arader die ersten Nutznießer dieses Produkts sind, sprach aber auch seine Hoffnung aus, dass viele Bürger des Landes in den Genuss des hohen Verkehrskomforts kommen werden. Mit Letzterem zielte er wohl in Richtung der anwesenden Bürgermeister von Temeswar, Klausenburg/Cluj Napoca und Craiova. Die modern ausgestattete Niederflur-Straßenbahn hat 168 bzw. 240 Plätze und kostet 1,7 Millionen Euro. (aradon.ro)
Nach dem die 100 bzw. 75-Watt-Glühbirnen bereits schrittweise vom Markt genommen wurden, ist ab dem 1. September die 60- Watt-Birne an der Reihe. Dementsprechend steigt in den letzten tagen vor dem Stichtag die Nachfrage.
Laut Elena Udrea, Ministerin für Tourismus und Entwicklung, erwägt die Regierung die Reduzierung der MWSt für Lebensmittel im Tourismus auf 9 %, um den Investoren entgegen zu kommen. Berechnungen des Finanzministeriums sollen zeigen, ob eine derartige Reduzierung tragbar sei. (Renasterea Banateana)
Die alten Arbeitsbücher bereiten dem Temescher Arbeitsamt/ITM, auch acht Monate nach ihrer Abschaffung Kopfzerbrechen. Für die etwa 13.000 komplett ausgefüllten und abgeschlossenen Arbeitsbücher fehlt der Lagerplatz. Deswegen ruft ITM die Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf, die Arbeitsbücher abzuholen, weil sie ansonsten ab dem 1. September an das Archiv abgegeben werden. (Renasterea Banateana)
Obwohl es untersagt ist, sieht man nicht selten auf der Straße abgestellte Fahrzeuge, die verlassen vor sich hin rosten, nachdem sie um alles Abmontierbare erleichtert wurden. Dass aber jemand sein im Kreis Karasch Severin zugelassenes Fahrzeug quer über den Bürgersteig „parkt“ und seit zwei Wochen dort stehen lässt, ist dann doch befremdend. Nachdem nun ein Leser das Foto an die Redaktion schickte, da er glaubte, der Wagen sei vielleicht gestohlen worden, ergab eine Nachfrage bei der Polizei Folgendes: In der Nacht vom 13. zum 14. August wurde in Temeswar ein Autounfall, ohne Opfer registriert. Am Steuer des Wagens, der in den Zaun des Hauses fuhr, saß nicht der Fahrzeughalter sondern ein Verwandter ...(tion.ro)
Stefan Alexandru eines der mutmaßlichen Opfer der Söhne des Dettaer Bürgermeisters (siehe Pressespiegel vom 22. - 25. Juli 2011) kam gestern selbst in U-Haft. Aus den Ermittlungen geht hervor, dass er in der Skandalnacht eine Pistole dabei hatte. Bei einer Hausdurchsuchung wurden lediglich ein Magazin und zwei Patronenhülsen gefunden, von denen der 32-Jährige behauptet, nichts gewusst zu haben – die Jacke, in deren Taschen sie gefunden wurden, will er in einem Second-Hand-Laden gekauft haben. Obwohl die Rechtsanwältin der Brüder mehrfach darauf hingewiesen hat, dass die Mitglieder der in den Skandal verwickelten rivalisierenden Gruppierungen, verschieden behandelt werden (ihre Mandanten und drei ihrer Freunde sind längst hinter Gitter) und auch die Medien schrieben Alexandru Stefan hätte sogar mehr Gewalttaten auf dem Kerbholz als die Söhne des Bürgermeisters, befanden sich die so genannten Opfer, bis gestern in Freiheit. (Renasterea Banateana)
Gestern Abend landete auf dem Flughafen in Temeswar eine Chartermaschine aus Marseille mit 76 Romas – darunter 13 unter zwei Jahre alten Kinder. Die französischen Behörden hatten ihnen 300 Euro pro Erwachsenen und 100 Euro pro Kind gegeben, damit sie nicht weiter an der Französischen Riviera betteln, nach Hause fliegen und auch dort bleiben. Sie wurden mit zwei Autobussen der Temeswarer Gesellschaft für den öffentlichen Nahverkehr am Flughafen abgeholt und zum Nordbahnhof gefahren, von wo sie ihn ihre Heimatorte fahren sollten. Sie gaben zu, in Frankreich gebettelt zu haben, erklärten aber auch es sei ein gefährlicher „Beruf“, der von marokkanischen Immigranten kontrolliert wird, weswegen sie „glücklich“ sind wieder zu Hause zu sein. Wie lange ihnen aber das Geld reicht, wissen sie nicht ... (tion.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2525 Lei/Euro bzw. 2,9489 Lei/US-Dollar.
25. August 2011
Die Rumänische Ärztekammer überprüft die von den Icon, mit Sitz in Dublin und der japanischen Ono Pharmaceuticals bestellte und vom Frauenarzt Dr. Doru Craiut, Professor an der Medizinfakultät in Großwardein/Oradea und Chefarzt der Abteilung für Geburtenhilfe und Gynäkologie des Krankenhauses in Großwardein durchgeführte Testreihe. Er soll klinische Studien für das Testen eines auf dem rumänischen Markt noch nicht zugelassenen Medikaments durchgeführt haben, ohne dass die Patientinnen eingangs über die Risiken informiert worden wären und ihr Einverständnis dazu gegeben hätten. Auch gäbe es keinen diesbezüglichen Vertrag zwischen den Medikamentenfirmen und dem Krankenhaus, in dem die Patientinnen auf Staatskosten behandelt worden sind. Das Ganze kam zufällig ans Licht, nachdem ein Fax der Arzneimittel-Kompanie, besagte Studie betreffend, eingegangen war und das Krankenhausmanagement von allen Ärzten Berichte über die klinischen Studien, die sie abwickeln, forderte. Der Krankenhausmanager informierte die Kreisfiliale der Ärztekammer, denn im Falle eines Leitungsmitglieds muss eine zentrale Kommission der Ärztekammer eingeschaltet werden. Da der Arzt im Urlaub ist, sind weder die Medikamente, noch die Dauer der Testreihe, die Zahl der Patientinnen oder das Honorar des Arztes bekannt. Des weiteren soll er gleich gegen mehrere Artikel des Verhaltenkodex der Ärzteschaft verstoßen haben: Er soll ein von der Universität der Klinik gespendetes Laparoskop für sich vereinnahmt haben und Operationen damit durchgeführt haben, ohne irgendwelches Kompetenzzertifikat dafür zu haben. Ihm wird auch vorgeworfen, das OP-Register nicht ordnungsgemäß ausgefüllt und die vorgeschriebenen histologischen Tests, die das Vorhandensein eines Tumor bestätigen bzw. ausschließen, nicht wie vorgeschrieben nach jeder Operation nicht angeordnet zu haben (2008 und 2009 waren es sechs Tests bei 13 OP bzw. 11 ,2010 vier bei sechs OP und 2011 zwei bei acht Operationen. Bei einem Teil der Patientinnen, musste die Operation mit der klassischen Methode wiederholt werden, was Kosten in Höhe von über 50.000 Lei verursachte. Doru Craiut war 2001 – 2002 Generaldirektor des Krankenhauses und wurde von der damaligen Gesundheitsministerin abgesetzt, nachdem eine Untersuchung ergab, dass er für den Tod von über 20 Neugeborenen, infolge nosokomialer Infektionen, verantwortlich war. Später wurde er zum Chef der Geburtenhilfe/Gynäkoliogie-Abteilung ernannt.(mediafax.ro)
Iancu Sabo ist 85 und wird immer noch gerne als Referent zu internationalen Nephrologie-Seminaren eingeladen, wie zum Beispiel am Jahresanfang nach Bamberg. Das Auditorium schätzt insbesondere die Tatsache, dass der Professor Themen anschneidet an der Grenze zwischen Medizin und Philosophie. Seine Wortmeldungen haben Titeln wie Quo vadis medicine?, Ist das Konzept Gesundheit ein Mythos?, Wen behandeln, Gesunde oder Kranke?, Gegenwart und Zukunft aus der Sicht des Mediziners. Der Professor, der in Klausenburg/Cluj Napoca Medizin studiert hat, spricht neben Rumänisch, Ungarisch, Deutsch, Französisch und Serbisch. Er war Arzt in Sintea Mare/Kreis Arad und Orzydorf/Kreis Temesch und kam 1952 nach Temeswar, war bis 1958, als sein Posten gestrichen wurde und Assistent an der Medizinfakultät in Temeswar und blieb Oberarzt an der Medizinischen Klinik, die später die Nephrologie wurde. Er ist Autor unzähliger medizinischen Abhandlungen, die in Fachzeitschriften in Kanada, Mexiko und Japan erschienen, aber auch der ersten Monographie über die chronische Niereninsuffiezenz. (Renasterea Banateana)
In der Ausgabe vom 24. August bringt die Banater Zeitungganzsetig weitere Stellungnahmen gegen die geplante Schließung des Deutschen Konsulats in Temeswar sowie das an Bundesaußenminister Guido Westerwelle gerichtete Schreiben von Manfred Egelmann, Vorsitzender des Deutsch-Rumänischen Wirtschaftsvereins in Arad und Sekretär des Deutsch-Rumänischen Forums. Außerdem zu Wort kommen Anton Bleiziffer und Josef Lutz (HOG Sanktanna), Horst Reiter (Eisenbahner Muskanten), Christine Neu (Landsmannschaft der Banater Schwaben in Reutlingen), Astrid Weisz (Radio Temeswar) und Herbert Grün (Caritas-Verband der Diözese Temeswar).
Die Rumänische Regierung hat gestern beschlossen 20 % des Aktienpakets an der staatlichen Fluggesellschaft Tarom zu verkaufen und hat das Tranpsortministerium beauftragt den Verkauf über die Wertpapierbörse in Bukarest in die Wege zu leiten, wobei aber der genaue Zeitpunkt des Verkaufs von der Exekutive noch festgelegt werden muss. Die Regierung hatte sich dem IWF gegenüber verpflichtet Aktienpakete mehrerer staatlichen Unternehmen – darunter auch von Romgaz, Transelectrica, Nuclearelectrica und Hidroelectrica zu verkaufen. (ziare.com)
Gleich vier Minister – Elena Udrea (Tourismus), Valeriu Tabara (Landwirtschaft), Sebastian Lazaroiu (Arbeit) und Traian Igas (Innere Angelegenheiten) werden morgen an der offiziellen Eröffnung der demokratischliberalen (PDL) Sommerschule in Valea lui Liman/Kreis Temesch anwesend sein. Die Ministerin für Tourismus und Entwicklung, Elena Udrea wird im Temeswarer Rathaus am Freitagmorgen auch mehrere Finanzierungsverträge aus EU-Geldern unterzeichnen. (oradetimis.ro)
Gute Nachricht für Landwirte: Ab September können sie im Rahmen des Fuhrpark-Erneuerungs-Programms, ihre alten Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen austauschen. Das Abwrackprogramm hat heute für Landwirtschaftsmaschinen begonnen – die Besitzer von Traktoren können sich zwischen dem 12. September und 10 November anmelden. Der Staat hat 51 Millionen Lei bereit gestellt und zahlt für jedes zum Verschrotten abgegebene komplette Teil, das älter als 12 Jahre alt ist, 17.000 Lei (wenn die Summe 40 % des Neupreises nicht überschreitet). Die Liste der Produzenten die am Programm teilnehmen wird auf der Internetseite des Umweltministeriums unter
www.afm.ro
veröffentlicht. (oradetimis.ro)
In Temeswar werden Freiwillige gesucht, die im Rahmen der Kampagne Let's do it Romania, den Müll in der Umgebung von Lugosch, Fatschet/Faget, Busiasch/Buzias, Großsanktnikolaus/Sannicolau Mare, Lowrin, Hatzfeld/Jimbolia, Detta, Gataja, Rekasch und Orzydorf/Ortisoara am 27. August inventarisieren sollen. Die Kampagne, an der 2010 mehr als 200.000 Personen teilgenommen haben, hat sich zum Ziel gesetzt, die an diesem Wochenende identifizierte Stellen landesweit an einem einzigen Tag – am 24. September, von Müll zu befreien. Anmeldungen bei der Westuniversität in Temeswar oder über die Webseite
www.letsdoitromania.ro
Im vergangenen Jahr wurden im Kreis Temesch durch die Beseitigung von 500 Müllhaufen 19.000 Müllsäcke (1.500 Kubikmeter Müll) eingesammelt. Weitere Informationen unter
letsdoitromania%27%ro,timis
oder die Telefon Nummer 0727 922 111 (Projektmanager Radu Rusu). (oradetimis.ro)
Die Regierung hat infolge der Interventionen der Temescher demokratischliberalen (PDL) über das Ministerium für Verwaltung eine Million Lei für die Temeswarer Fernheizungsgesellschaft/Colterm locker gemacht. Das Geld soll in Kürze im Bürgermeisteramt eintreffen und einen Teil der Differenz zwischen dem realen Preis der Gigakalorie (325 Lei) und dem von der Bevölkerung gezahlten (252 Lei) verwendet werden. Mit anderen Worten, die Stadt subventioniert den preis der Gigakalorie mit 32,78 Lei, die Regierung mit 40,87 Lei. Zum gleichen Zweck bekommt auch Großsanktnikolaus 35.000 Lei. (opiniatimisoarei.ro)
Laut dem Lugoscher Bürgermeister Francisc Boldea, sollen in den kommenden Monaten in Lugosch gleich drei neue Supermärkte entstehen: Ein Lidl-Laden neben der Ioan Kunst Ghermanescu Sporthalle, ein Penny-Markt
an der Ep. Dr. I. Balan-Straße und ein Kauflandan der Timisoarei-Straße. (oradetimis.ro)
Am Mittwoch traf sich Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu mit Vertretern der Temeswarer Polizei und Gendarmerie, um sie auf die Straßen-Skandals in denen Romas verwickelt sind, aufmerksam zu machen. Seiner Meinung nach, lasse die Reaktion der Behörden zu Wünschen übrig, weswegen er auch ausdrücklich darauf hinwies, dass die Romas im Vergleich zu den anderen Bewohnern der Stadt keine zusätzliche Rechte haben und forderte die Gesetzeshüter zu einer besseren Zusammenarbeit auf, im Bereich Einhaltung der öffentlichen Ruhe und Verkehrsordnung sowie zur Prävention von Straftaten. (opiniatimisoarei.ro)
Vor zwei Jahren ließ das Temeswarer Bürgermeisteramt in der Nähe des Studentenviertels, die Grünanlage auf demBihor-Platz hinter dem Schlachthof, die anfangs nur als „Geruchsschutz“ diente, in den ersten Picknick-Park an der umwandeln. Die Stadtväter wiesen bei der Einweihung darauf hin, dass Grillen im Park nicht erlaubt sei, wohl aber nach europäischen Muster, das Faulenzen auf einer Decke , das Lesen und das Naschen aus dem Picknick-Korb. Obwohl es die Temeswarer eher spärlich in den Park zog, ist ein Teil des Mobiliars bereits beschädigt. Das einzig Erwähnenswerte: Ab diesem Jahr finden periodisch Blasmusikkonzerte im Park statt. (Renasterea Banateana)
An diesem Wochenende findet in Premiere für das Banat, in einem der modernsten Einrichtungen in Temeswar, dem Iulius-Mall-Einkaufszentrum eine Ausstellung religiöser Objekte statt. Ausgestellt sind ab morgen und bis am Sonntag, Kirchenglocken, Weihrauchbehälter, Kerzenständer, Messwein und Lebensmittel für die Fastenzeit, aber auch Stickmaschinen und Malwerkzeug, religiöse Bücher und Ton- und Heizysteme für Kirche. Kirchengewände und liturgische Objekte können käuflich erworben werden. (Renasterea Banateana)
Das Temeswarer Rathaus organisiert im Rahmen der Mobilitätswoche am 17. September im Stadtzentrum von Temeswar die erste Fahrrad-Messe im Freien. Bis zum 5. September können sich Händler und physische Personen, die daran teilnehmen möchten mit den Fotos der Objekte, die zum Verkauf angeboten werden sollen, im Rathaus, Zimmer 12 oder über die Mail-Adresse primariatm%27%ro,adriana%27%indires, bewerben. Akzeptiert werden außer Fahrräder, Dreiräder, Tretroller, Rollschuhe und Inlineskater. (oradetimis.ro)
Einer der weltweit größten Reisekonzerne, Thomas Cook, wird ab kommenden Jahr über seine deutsche Tochtergesellschaft unter dem Markennamen Neckermann deutschen, schweizerischen und österreichischen Touristen erneut Schwarzmeeraufenthalte und Rumänien-Rundreisen anbieten. Der Konzern hatte sich 2006 aus Rumänien zurückgezogen, weil er unzufrieden mit den Hotels und Dienstleistungen hier war. Auch TUI, REWE Touristik und FTI führen Rumänien in ihre Reisekatalogen. Thomas Cook organisierte erstmals 1841 eine Gemeinschafts-Eisenbahnreise zum Sonderpreis und 1855 eine Europa-Rundreise für britische Touristen und gilt als der Vater der Pauschalreisen. Der Konzern aktiviert auf 21 Märkten, hat 22 Millionen Kunden, 31.000 Mitarbeiter sowie 100 Flugzeuge und hatte im Geschäftsjahr 2009/2010 eine Geschäftszahl von 9,3 Milliarden Pfund. (hotnews.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2488 Lei/Euro bzw. 2,9385 lei/US-Dollar.
24. August 2011
Das Rumänische Außenministerium warnt eindringlich vor Reisen nach Libyen und rät rumänischen Staatsangehörigen, die sich im Land befinden, dieses so rasch wie möglich auf dem Festlandweg zu verlassen. Denen, die im Land bleiben wird geraten, die Sicherheitsanordnungen der Behörden strikt einzuhalten, sich besonders nach Einbruch der Dunkelheit, möglichst an sicheren Orten aufzuhalten, Demonstrationen und Menschenauflaufe zu meiden, persönliche Dokumente, Fahrkarten, Geld und andere Wertsachen sicher aufbewahren sowie die Nachrichten in den Medien aufmerksam zu verfolgen (auch auf der Homepage des Rumänischen Außenministeriums unter www.mae.ro in der Rubrik Reisehinweise/Sfaturi de calatorie). Die rumänische Botschaft in Tripolis ist seit dem 14. Mai 2011 geschlossen - rumänische Bürger in der Kriegsregion, die Hilfe bzw. Beratung benötigen, wird geraten sich direkt an die Direktion für Konsularbeziehungen des Außenministeriums (Tel. 0040 21 319 6870/71, E-Mail: mae%27%ro,drco) oder die diplomatischen Vertretungen der EU-Länder vor Ort (von Ungarn und der Republik Zypern) zu wenden. Bürger, die die Warnungen des Ministeriums ignorieren und trotzdem ins Kriegsgebiet reisen, tun dies auf eigenen Verantwortung und müssen die Folgen tragen, denn die Interventionsmöglichkeiten der diplomatischen Vertretungen sind sehr gering.(mae.ro)
Gheorghe Ciuhandu, der Temeswarer Bürgermeister hat sich unter anderen auch an seine Amtskollegen in den verbrüderten Städten Gera und Karlsruhe gewandt und um Unterstützung für den Erhalt des Deutschen Konsulats in der Stadt an der Bega gebeten. Heinz Fenrich, der Bürgermeister von Karlsruhe hat in einem an Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichtetes Schreiben darauf hingewiesen, dass Temeswar und Karlsruhe im nächsten Jahr 20 Jahre Partnerschaftsbeziehungen feiert, ein Alter das die diplomatische Vertretung in Temeswar bereits erreicht hat. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rumänien auf europäischer Ebene, wird darunter zu leiden haben, wenn dieses Konsulat in der Region mit dem größten Wirtschaftswachstum in Rumänien, seine Tätigkeit einstellen wird“, heißt es im Schreiben. Und auch Heinz Fenrich, der Bürgermeister von Gera, ist der Meinung, dass ein Honorarkonsul die kompetente und professionelle Tätigkeit eines Berufskonsulats nicht ersetzen kann – und erst recht nicht im Banat, wo die Volksdeutschen 300 Jahre alte Wurzeln haben. Auch wäre der Erhalt des Generalkonsulats Hermannstadt/Sibiu, wo etwa 20.000 Volksdeutsche leben (im Banat sind es 33.000) zum Nachteil dessen in Temeswar, überhaupt nicht rechtfertigt. Nach Bukarest ist Temeswar, in der 40 % des BIP aus deutschen Investitionen realisiert wird – der bedeutendste Geschäftspartner Deutschlands – auch würden die Geschäftsbeziehungen mit dem Anschluss an das europäische Autobahnnetz noch weiter gefördert werden. Die Schreiben wurden außer an die Bundeskanzlerin, auch an die Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien, die Bundesabgeordneten Karin Binder, Heinz Golombeck, Sylvia Kotting-Uhl und Ingo Wellenreuther sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie gesandt. (ziuadevest.ro) Ähnliche Nachricht auch in tion.ro, oradetimis.ro, opiniatimisoareio.ro
Laut dem demokratischliberalen (PDL) Abgeordneten Cristian Preda, könnte eventuell ein Konsens erreicht werden, wenn man das Zweikammersystem behält aber die Zahl der Abgeordneten dafür drastisch kürzt. Er unterstützt die Idee des Zusammenlegens der Lokal- mit den Parlamentswahlen schon aus Kostengründen und ist auch für die Eliminierung der prozentualen Schwelle. Dies alles soll, laut Premierminister Emil Boc in der kommenden Koaltionssitzung besprochen werden.(mediafax.ro)
Gute Nachrichten für Temescher Patienten: Der Haushalt der Kreis-Krankenkasse wurde aufgestockt, so dass für die Monate Oktober – Dezember mehr Geld für Arzneien mit und ohne Patientenbeteiligung, das für die nationalen Gesundheitsprogramme nötige Sanitätsmaterial, die Dienstleistungen in den Notaufnahmen, die Behandlungen im Krankenhaus und die häusliche Krankenpflege zur Verfügung stehen wird. (Renasterea Banateana)
Das Rumänische Gesundheitsministerium warnt die Bevölkerung entsprechende Vorbeugungsmaßnahmen gegen Malaria zu treffen, wenn sie vorhaben Ferien in Süd-Griechenland zu machen. Da die Zahl der Erkrankungen nicht besonders groß ist, empfiehlt sich keine medikamentöse Prophylaxe sondern nur die Nutzung von Gels, Cremes und Sprays gegen Insektenstiche. In Rumänien wurde ein einziger Malariafall registriert – der Zustand des Patienten, der sich während seines zweimonatigen Aufenthalts im Süden Griechenlands angesteckt hatte, ist gut. (ziuadevest.ro)
Die Rumänische Polizei fordert ein Gesetz, das die Fahrzeughalter verpflichten soll, die im Ausland zugelassenen Fahrzeuge, innerhalb von 90 Tagen in Rumänien zu immatrikulieren. Diese Gesetzesänderung würde etwa 100.000 Fahrzeughalter betreffen, die ihre Fahrzeuge in Bulgarien dem Verkehr zugelassen haben, um keine Umweltsteuer (bis zu mehreren Tausend Euro) für ihre im Ausland gekauften Gebrauchtwagen zahlen zu müssen. Außerdem klagt die Polizei, diese Fahrzeuge wären im Falle eines Verkehrsunfalls nur schwer zu identifizieren und es wäre nicht möglich zu kontrollieren, ob für sie zeitgerecht Versicherungen und Steuer gezahlt wurden. (agenda.ro)
Der japanische Autozulieferer Takata Petri, der dritte in Rumänien, will neben seinen zwei Standorten in Arad , wo Sicherheitsgurte und Lenkräder sowie dem in Hermannstadt/Sibiu, wo Airbags hergestellt werden, eine neue Fabrik in Jibou/Kreis Salaj eröffnen und dort Lenkräder herstellen. Sechs Monate lang wird die Fabrik Probe laufen, damit der Hersteller sich von der Qualität der Arbeit der vorerst 75 angestellten Mitarbeiter überzeugen kann. Takata Petri wurde 1933 und beschäftigt zurzeit 34.000 Angestellte in 20 Länder. In Rumänien ist die Kompanie seit über 15 Jahren präsent.(hotnews.ro)
Rus Savitar eröffnet morgen seinen elften Laden in Rumänien und nach Bukarest, seinen zweiten in diesem Jahr, in Arad. Casa Rusuin Arad, für das 200.000 Euro investiert wurden, erstreckt sich über 4.500 qm und beschäftigt 26 Angestellte. Zur Feier der Eröffnung werden alle Produkte zu Sonderpreisen (ohne MWSt) angeboten. Seit 1994 in Rumänien vertreten, avancierte Rus Savitar schon bald zum zweitgrößten Möbelhersteller im Land und investiert gerade 5 Millionen Euro, um seine Möbelproduktion um10.000 gepolsterte Möbel-Einheiten im Monat zu erweitern. Damit schafft die Firma 400 neue Arbeitsplätze. Gegenwärtig betreibt die Firma, die auf die direkte Verbindung zum Kunden setzt, Verkaufsläden in Temeswar, Hermannstadt/Sibiu, Klausenburg/Cluj Napoca, Deva, Kronstadt/Brasov und Bukarest. (ziuadevest.ro)
Der Monat August geht seinem Ende zu und der Verkehr in Temeswar ist – besonders freitags wieder „normal“. Stoßstange an Stoßstange verbringen die Fahrer im Stossverkehr, der vor 8:00 Uhr beginnt und bis 20:00 Uhr anhält, unendliche Wartezeiten. Dabei hatten die Stadtväter in der Wahlkampagne 2008 und auch in den folgenden Jahren immer wieder fantasievolle Projekten , mittels denen der Verkehr verflüssigt werden soll, als Gewissheit präsentiert. Von Vision 2030, mit Eisenbahnpassagen und ultramodernen Zügen, die das Stadtzentrum mit der Peripherie verbinden sollten bis zum unterirdischen Tunnel bei der Michelangelo-Brücke und der Schiffsflotte auf dem Bega-Kanal, der Erweiterung der Jiului-und Popa-Sapca-Straße sowie die berühmte Grüne Welle, - sie alle wurden nur auf dem Papier realisiert. Von Letzterer war schon 2003 die Rede ... 2009 wurde sie auf demRebreanu-Boulevard verwirklicht, aber die Fahrer, behauptet, nichts davon zu merken. In einer zweiten Etappe sollten die Mall und die Mures-Straße ohne Halten an der Ampel passiert werden können und 2010 waren fünf weitere Strecken geplant. Die von einer Expertengruppe aus dem verbrüderten Nottingham erteilten Ratschläge, mögen zynisch anmuten, aber sie basieren auch einer langen Erfahrung und würden nicht viel kosten: Die Erhöhung der Preise der Parkscheine über den Wert einer Fahrkarte mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, was allerdings voraussetzt, dass vorher in diese massiv investiert wird. Auch hatten die Briten festgestellt – was wir alle schon wussten – dass viele Ampeln nicht synchronisiert sind. Schussfolgerung: Wer in Temeswar zügig voran kommen will, greift auf die altbewährte Methode per pedeszurück. (Renasterea Banateana)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2579 Lei/Euro bzw. 2,9394 Lei/US-Dollar.
23. August 2011
Perjamosch/Periam und Mako, die beiden Ortschaften etwa 53 km diesseits und jenseits der rumänisch-ungarischen Grenze wickeln ein grenzübergreifendes „Spiegel“-Projekt zur Förderung des Tourismus in der Region ab. 85 % des 400.000 Euro teuren Projekts kommen von der EU, 13 % vom rumänischen bzw. ungarischen Staat – für den Rest müssen die Lokalbehörden aufkommen. Die beiden Ortschaften sollen auf dem Wasserweg per Kanu entlang der Marosch bzw. auf dem Festland per Radwege verbunden werden. Auf rumänischer Seite soll auch ein Infozentrum und ein Mini-Konferenzsaal für den Naturwissenschaft-Unterricht (in Waldnähe) eingerichtet werden. (Renasterea Banateana) Mako ist der Ort in dem 1947 Joseph Pulitzer, der ungarisch-US-amerikanische Journalist, Herausgeber und Zeitungsverleger geboren wurde. Er hatte Jahre vor seinem Tod, testamentarisch 2 Millionen US-Dollar zur Gründung einer Journalistenschule und für die Verleihung eines Journalistenpreises gestiftet. 1912, ein Jahr nach seinem Tod wurde die journalistische Fakultät an der Columbia Universität gegründet und seit 1917 wird der Pulitzer-Preis jährlich vergeben. (wikipedia.org)
Vor siebzig Jahren haben sich mehrere Tausend junge Männer aus allen Teilen des Landes mit ihren Holzkoffern im Hof der Temeswarer Kaserne versammelt. Für sie begann der Ernst des Lebens an der russischen Front. 77 von ihnen starben den Heldentod. 136 starben oder gerieten in Kriegsgefangenschaft, ohne dass ihr Schicksal näher bekannt ist. Waren es 1990 – 1992 noch etwa 100 Kameraden, so kamen am vergangenen Samstag nur mehr sieben Kriegsveteranen des VI Regiments Schwere Artillerie zum jährlichen Treffen an derehemaligen Kaserne, die heute das Banater Museumbeherbergt. Sie wurden von ihren selbst schon betagten „Kindern“ begleitet und wie jedesmal wurde der gemeinsam verbrachten Zeit und der im Krieg gefallenen Kameraden gedacht. Die 90-Jährigen rechnen damit, dass schon bald ein „unverzeihliches Vergessen“ sie umgeben wird ... Im Übrigen: Kein Vertreter der Stadt war gekommen, um die letzten Veteranen zu treffen und zu ehren. Lediglich drei junge Soldaten lauschten den unglaublichen Geschichten und kamen sicherlich zur Schlussfolgerung, dass der Krieg etwas ist, das man besser nicht erleben sollte. (Renasterea Banateana)
Das ehemalige römisch-katholische Pfarrhaus in Sanktandres/Sanandrei wird renoviert. In vier großen Räumen sollen im zukünftigen Haus der Traditionen bei Ausgrabungen auf dem Gebiet der Gemeinde gefundenen Gegenstände aus dem Neolithikum sowie schwäbische Kulturgegenstände aus dem XIX. und XX. Jahrhundert ausgestellt werden. 2003 waren hier Experten des Banater Museums aus Temeswar bei archäologischen Ausgrabungen auf eine der größten Siedlungen des Mittleren Neolithikums (5.300 – 4.800 v. Chr.) gestoßen. Gegenstände aus der Tisa und Vinca-Kultur, aber auch Grabstätten aus dem frühen Mittelalter ließen die Fachleute schlussfolgern, dass auf dem Gebiet von Sanktandreas ein religiöses Oberhaupt mit uneingeschränkter Macht über eine 500-Seelen-Gemeinde, im Schutz eines Flussarms der Alten Bega und einer Festung herrschte. Die Bevölkerung hier betrieb Handel mit der im Ägäischen Meer, von wo sie z. B. Spondylus-Muscheln zur Schmuckherstellung kauften. (Renasterea Banateana)
Nach einem halben Jahrhundert ist der älteste Papyrus aus Europa nach Rumänien zurückgekehrt. Der 1959 in Mangalia in einer Grabstätte – in Rumänien einzige gefundene Papyrus, stammt aus dem IV. Jahrhundert vor Chr. war zwecks Restaurierung nach Moskau geschickt worden und galt seitdem als verschollen. Archäologen hatten vor zwei Jahren seine Spur wieder aufgenommen und sich um seine Rückführung bemüht. Experten in Konstantza werden versuchen die Inschrift zu entziffern. (realitatea.net)
Landesweit wurden 120 Projekte zum Bau von Fahrradwegen, im Gesamtwert von 200 Millionen Lei, erstellt. Diese Nachricht könnte die Herzen der Radfahrer höher schlagen lassen, wenn sie nicht befürchten müssten, dass sich das Ganze, wie vielerorts in Rumänien, auf eine Trennlinie auf dem Bürgersteig, ohne Aus- und Auffahrten, ohne Verbindung miteinander sowie von Baumstümpfe und Bäume unterbrochenen, beschränken werde ... (capitalul.ro)
In der Karascher Stadt Steierdorf/Anina macht sich die Resignation breit. Nach dem tragischen Grubenunfall in 2006, hat nahezu niemand mehr Arbeit in der rund 6.000-Seelen-Stadt. Die Bewohner leben aus Rente, Sozialhilfe und Arbeitslosenunterstützung. Das Trinkwasser läuft nach Stundenplan, Investoren sind so rar wie Ufos. Die einzige Hoffnung scheint im Glauben zu liegen, denn aus dem Wenigen, das die Bewohner haben, wurde über 200.000 Lei in die Renovierung und Modernisierung der rumänisch-orthodoxen Kirche im Zentrum der Stadt sowie den Bau einer weiteren kleinen Kirche im Stadtteil Celnic gesteckt. Nicht zuletzt auch, um sich gegen eine Glaubensänderung der Bewohner zu wehren, denn der Kampf ist ungleich: Eine der drei Kirchen die die Baptisten in der Stadt haben, wurde in einem Stadtviertel, in dem nur eine Baptistenfamilie wohnt gebaut. Außerdem funktionieren in Anina zwei Kirchender Pfingstler/Penticostalen, zwei der Siebenten-Tags-Adventisten und drei römisch-katholische. (ziuadevest.ro)
Der lokalen Parteiführung der Volkspartei-Dan Dianconescu/PP-DD war zu Ohren gekommen, dass in Temeswar mehrere über 50-jährige Personen, unter dem Vorwand Mitglieder anzuwerben, persönliche Daten der potentiellen neuen Mitglieder notieren. Die Temescher Filiale der PP-DD weist darauf hin, dass die Unterschriftensammlung zur Gründung der Partei bereits am 5. April 2011 beendet wurde und Personen die Parteimitglieder werden möchten, ein Bewerbungsformular beim Sitz der Filiale auf dem Take-Ionescu-Boulevard ausfüllen müssen. (Renasterea Banateana)
Die Adevarul-Holding des ehemaligen Ölmultis und Bankiers Dinu Patriciubereitet sich vor Adevarul-TV, ab September erst online, dann voraussichtlich zum Jahresende auf eigenen Fernsehkanal zu lancieren. Geplant ist auch der eigene Radio-Sender Click FM sowie ein ganzes Netzwerk von 40 TV-Lokalsendern. Gesamtinvestition: 37 Millionen Euro. Bis jetzt gehörten nur Printmedien ( die Tageszeitung Adevarul, das Boulebvard-Blatt Click!,die Zeitschriften OK!, Dilema veche, Dilemateca, Foreign Policy Romania sowie die Tageszeitung Blik aus der Ukraine) zur Holdings des rumänischen Milliardärs. (economie.hotnews.ro)
Ein Arader Polizist, der außerhalb seiner Dienstzeit versucht hatte, eine Schlägerei zu schlichten, wurde von drei der Streithähne bewusstlos geschlagen. Gegen die 17 bis 19-jährigen Jugendlichen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.Die Schwere der Anklage hängt vom gerichtsmedizinischen Attest ab.(realitatea.net)
Dass die Braut älter ist als der Bräutigam ist längst nicht mehr ungewöhnlich. Ungewöhnlich wird es erst, wenn es sich um eine 8-Jährige handelt die einem 7-Jährigen zur Frau gegeben wird. So geschehen gestern in Ivesti/Kreis Galatz. Eine Viertel Million Euro sollen die Brauteltern für ihr Töchterchen kassiert haben. Traditionsgemäß zieht die Braut in die Familie des Bräutigams und wird dort zu einer guten Ehefrau erzogen. Der Polizei sind die Hände gebunden, solange die Eheschließung nicht am Standesamt registriert wird... In Ivesti wohnt übrigens auch die mit 23 Jahren, jüngste Großmutter der Welt. (a1.ro)
In den Vereinigten Staaten wurden acht Mitglieder einer aus Rumänien stammenden Roma-Familie verhaftet, nachdem unzählige betrogene „Kunden“ Anzeige erstatteten. Sie werden wegen Täuschung, Geldwäsche, Verschwörung und Betrug angeklagt. In 20 Jahren haben sie nicht weniger als 40 Millionen US-Dollar ergaunert, in dem sie unter anderen vorgaben, von Liebeskummer und Krankheiten befreien, zu raschem Geldsegen verhelfen und Verwünschungen lösen zu können und die leichtgläubigen Kunden davon überzeugten, dass Geld
„die Quelle alles Böses“ ist. Unter anderen stellte die Polizei eine Villa in Florida, eine Yacht, Goldmünzen im Wert von zwei Millionen US-Dollar, 14 Limousinen, darunter vier Mercedes-Benz, einen BMV, einen Rolls Royce und einen Bentley sowie zwei Harley Davidson sicher.
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2611 Lei/Euro bzw. 2,9567 Lei/US-Dollar.
20.- 22. August 2011
In den Kreisen Neamt und Maramuresch fanden gestern Wahlen statt, für die durch das Ableben des sozialdemokratischen( PSD) Abgeordneten Victor Surdu bzw. die Wahl des nationalliberalen (PNL) Abgeordneten Catalin Chereches zum Bürgermeister von Baia Mare, freigewordenen Abgeordnetenstellen. Im Kreis Maramuresch stimmten, bei einer Wahlbeteiligung von nur 28,46 % 9.433 , d. h. 42,57 % der Wähler für den Kandidaten der Sozialliberalen Union (USL) und 7.845, d. h. 35.48 % für die Kandidatin der Demokratisch Liberalen (PDL). Im Kreis Neamt lag die Wahlbeteiligung bei 55,88 %. Davon erzielte der PDL-Kandidat 17.186 Stimmen (54,95 %) und sein USL-Kontrahent 14.089 (45,05 %). PSD-Chef Victor Ponta erklärte nach Bekanntgabe der Ergebnisse, es sei klar, dass einige PNL- bzw. PSD-Bürgermeister dem „Sirenenruf der PDL“ Gehör schenkten und nachgaben und auf die direkte Frage, was mit diesen geschehen solle, es stehe fest, dass die die verraten haben, in der PSD, bestraft werden müssen. (mediafx.ro)
Am 31. August wird das Honorarkonsulat der Republik Moldau in Temeswar, auf dem Boulevard der Revolution von 1989 Nr. 20 feierlich eröffnet. Es soll allen Bessarabiern in der Westregion Rumäniens Unterstützung und Beratung bieten, der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern eine neue Dynamik verleihen und nicht zuletzt – so Universitätsprofessor Dr.Silviu Sofronie, der Honorarkonsul der Republik Moldau - den von Rumänien unterstützten Wunsch der Moldau sich in die EU zu integrieren bekräftigen. (ziuadevest.ro)
Krankenversicherte können jährlich kostenlos eine Reihe Labortests machen, aber auch Bürger die nicht krankenversichert sind, haben Rechte. Minderjährige, sowie zwischen 18 und 26 Jahre alte Jugendliche ohne ein eigenes Einkommen, die studieren, haben kostenlos Zugang zu allen staatlichen medizinischen Dienstleistungen. Auch Schwangeren, Rentnern, Kriegsveteranen und Behinderten stehen kostenlos Laboranalysen und Behandlungen zu. Des Weiteren haben Nichtversicherte Anspruch auf kostenlose Untersuchung und Behandlung im Notfall und auch Patienten, deren Krankheiten, wie z. B. TBC, Epidemien auslösen können werden kostenlos behandelt. Ansonsten müssen Nicht-Krankenversicherte mit etwa 300 Lei pro Aufenthaltstag in einem staatlichen Krankenhaus rechnen – dazu kommen die Kosten für Laboranalysen, Medikamente und medizinische Anwendungen. Außerdem haben Nicht-Krankenversicherte kein Recht auf Rezepte mit Patientenbeteiligung.(Renasterea Banateana)
Die komplett renovierte pädiatrische Abteilung des Städtischen Krankenhauses in Lugosch wurde letzte Woche im feierlichen Rahmen eingeweiht. Die Zahl der Krankenbetten wurde von 35 auf 23 reduziert und wie folgt aufgeteilt: vier Zimmern mit je drei Bettchen, Badewannen und Duschen für Neugeborenen, drei mit zwei Betten für größere Kinder, ein Zimmer mit zwei Betten für die Mütter und eine Quarantänestation mit zwei Betten und jeweils eigenem Waschbecken. Weitere Räumlichkeiten für das Pflegepersonal, den Chefarzt und den Bereitschaftsdienst, eine Küche mit eigenem Speisesaal, ein Ambulatorium und moderne Sanitäranlagen mit Duschen vervollständigen die Kinderabteilung. Im Rahmen zweier mit dem Krankenhaus im ungarischen Mako gemeinsamer grenzüberschreitende Projekte , sollen 163.500 der insgesamt 200.000 Euro für medizinische Apparatur für die Lugoscher Einheit und Erfahrungsaustausche sowie zwei Millionen für die Sanierung des Zentralpavillons zugeteilt werden.(Agenda)
Der Temeswarer Stadtrat hat die umfassende Sanierung des Constantin Jude- (ehemalig: Olimpia-) Saales in Temeswar beschlossen. Das 1968 errichtete Gebäude soll aufgestockt werden. In der neuen Etage sollen ein Konferenz- bzw. Multimedia-Saal, Büroräume sowie Kabinen für Rundfunk- und Fernsehkommentatoren eingerichtet werden. Des Weiteren soll der Eingang und die sanitären Anlagen neu gemacht werden, das Dach repariert, eine Garderobe für die Zuschauer und in der Tribüne Plätze für Personen mit Behinderungen eingerichtet werden. Auch die Glasfassade soll durch eine Aluminiumstruktur mit Termopanfenster ersetzt, ein Kraftsaal eingerichtet, ein wireless- bzw. Videoüberwachungssystem sowie ein Bild- und Ton-Übertragungsnetz installiert werden. Nach der Genehmigung des Budgets für 2012, kann die Ausschreibung der Arbeiten beginnen. (Renasterea Banateana)
Laut dem Nationalen Statistikinstitut betrug die Bevölkerungszahl in 2009 21.469.959 Personen. Davon waren 11 Millionen, d. h. 51,3 % Frauen. Trotzdem waren im Mai dieses Jahres nur 193.370, d. h. 42,7 % der insgesamt 453.067 Arbeitslosen, Frauen. Die meisten als Arbeitslose gemeldeten Frauen leben in Bukarest (10.926), gefolgt vom Kreis Dolj (9.992), in dem noch mehr Arbeitslose wie in Bukarest gemeldet sind. In den Kreisen Ilfov und Botosani sind die wenigsten arbeitslosen Frauen - 1.601 von insgesamt 3.368 bzw. 2.415 von insgesamt 6.055 Arbeitslosen – gemeldet. Lediglich im Kreis Konstantza haben sich mehr Frauen (50,7 %) als Männer als arbeitslos gemeldet. Der Kreis Temesch steht mit 47,8 % Frauen auf Platz vier. (Renasterea Banateana)
Man könnte meinen, das Einfrieren der Renten wäre eine leere Drohung gewesen, denn laut den von Econtext.ro veröffentlichten statistischen Daten, steigen die Durchschnittsrenten in allen Kreisen des Landes nahezu von einem Monat zum anderen. In Wahrheit ist die Lage anders: Wirklich gestiegen sind nur wenige Renten, für die ein Antrag auf Berücksichtigung der Studienzeiten bzw. auf Neuberechnung anhand von Bestätigungen über eine höhere Arbeitsgruppe gestellt wurden. Dass die Durchschnittsrente während der Rezession um etwa 9 % anstieg, obwohl die meisten Renten unverändert geblieben sind, liegt an der Tatsache, dass viele besser bezahlte Angestellte in Rente gegangen sind. Auf die Kreise des Landes verteilt sieht die Lage wie folgt aus: In fünf Kreisen stieg die Durchschnittsrente um mehr als 10 % an und nur in einem (Covasna) um weniger als 7 % (6,8 %). In Bukarest beträgt die Durchschnittsrente 947 Lei (bei498.507 Rentner), gefolgt von den Kreisen Hunedoara mit 899 Lei (125.497), Kronstadt/Brasov mit 894 Lei (138.756 ) und Klausenburg und Galatz mit 798 bzw. 792 Lei (162.232 bzw. 123.803 Rentner). In unserem Amtbezirk beträgt sie 759 Lei im Kreis Temesch, 735 Lei im Kreis Karasch Severin, 706 Lei im Kreis Bihor, 696 Lei im Kreis Arad und 649 Lei im Kreis Sathmar.(Agenda)
Weil die Behörden nicht mehr wissen, wie sie die Bürger zum Abschließen der Wohnungs-Pflichtversicherungen bewegen können, hat die Regierung Artikel 50 der Anwendungsnormen des Gesetzes 416/2011 dahingehend geändert, dass die Versicherungsprämie künftig von der Sozialhilfe abgezogen wird. Der Eigentümer-Verband Habitat weist darauf hin, dass dadurch 70.000 Personen und Familien die schon spärliche Sozialhilfe, deren Höhe mit 1 US-Dollar/Tag ohnehin „einem afrikanischen, seit Jahrzehnten vom Hunger geplagtem Staat“ gleichkomme, gekürzt werde und dass dies eindeutig gegen das Prinzip des Gesetzes verstöße. (capital.ro)
Der Klausenburger Kovacs Zsolt hat einen neuen Rekord aufgestellt. Er überquerte den etwa 85 km langenFagaras-Klamm allein und im Laufschritt, bei einem Höhenunterschied von zusammengerechnet 6.800 m in 15 Stunden und 30 Minuten. Das Serban Chiurlea-Dan Lixandru-Team hatte 2009 etwa 20 Stunden und Alin Tanase und Cristi Ghilt hatten einige Tage zuvor nahezu 24 Stunden dafür gebraucht. (Renasterea Banateana)
Nach Großbritannien und Italien ist Rumänien das dritte Land weltweit in dem eine Partnerschaft zwischen Lotus und der Polizei realisiert wird. Der britische Automobilhersteller hat der Rumänischen Verkehrspolizei einen Lotus Evora S (3,5 Liter großes V6 Triebwerk, mit einer Sprintzeit von 0 auf 100 Kilometer in 4,8 Sekunden, einer Leistung von 350 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 277 km/h) für zwei Jahre zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Er soll zur Überwachung und den rapiden Einsatz auf verkehrsreichen und risikovollen Strecken verwendet werden. (promotor.ro)
Die drei Lokalpolizisten, die den Messerstecher, der vergangene Woche drei Frauen am helllichten Tag auf offener Straße in Temeswar verletzte, noch am gleichen Tag festnahmen, wurden belobigt. Dabei unterstrich Vizebürgermeister Adrian Orza, der ihnen die Ehrendiplome übergab aber auch, dass eine Auszeichnung in „einem normalen Land“ nicht nötig wäre und dass sie entschiedener durchgreifen müssten, auch wenn die Gesetzgebung Lücken aufweise. (Agenda)
Die kürzlich stattgefundenen Ereignisse, als Mitarbeiter eines lokalen Fernsehstudios in Temeswar auf offener Straße von einer Roma-Gruppe belästigt wurden (siehe Pressespiegel vom 18. August 2011), hat die Temescher Filiale der Neuen Rechten dazu veranlasst zu erklären, dass sie nicht gewillt ist, passiv mit anzusehen, wie eine „musterhafte Stadt in Rumänien in ein Zigeunerlager verwandelt wird“. Sobald sie eine Genehmigung erhalten, wollen sie ein Meeting abhalten. (Renasterea Banateana)
Mit 100.000 Euro von der EU soll die Infrastruktur im Kreis Bihor verbessert werden. Im Rahmen des Projekts wurden folgende Höhlen ausgewählt, um ausgebaut, Touristen anzulocken: Ungurul Mare (größter Bronzeschatz des Landes und Spuren einer neolithischen Siedlung), Meziad (prähistorische Gefäße und die größte Fledermauspopulation Europas), Vadu Crisului (die erste für Touristen zugänglich gemachte Höhle), Galaseni (steht mit ihren 16 Fledermauskolonien unter Naturschutz und kann zurzeit nur mit Genehmigung der Ökologen besucht werden) und Cetatile Radesei (15 m hohes Eingangsportal und fünf spektakuläre Schächte) . (ADZ)
Ein verheerender Großbrand brach - aller Wahrscheinlichkeit infolge der Unachtsamkeit von Touristen - am Samstagmittag in der Nähe der Gemeinde Vadu/Kreis Konstantza aus. Die über zehn Meter hohen Flammen waren von mehreren Kilometern Entfernung zu sehe. Der sandige sumpfige Boden erschwert den Einsatz der Feuerwehr erheblich. Über 500 Hektar des Donaudelta-Reservats wurden verwüstet, unter Naturschutz stehende Insekten, Pflanzen, Vögel und Kriechtiere fielen dem Feuer zum Opfer. (stirileprotv.ro) Update: Erst nach mehr als 24 Stunden gelang es den Einsatzkräften das Feuer zu löschen. Einige Feuerwehrmänner blieben zurück um sich zu vergewissern, dass kein Risiko für ein erneutes Entfachen des Feuers besteht. (agenda.ro)
Laut Wettervorhersage werden die Temperaturen nachmittags am Dienstag,. Mittwoch und Donnerstag in den meisten teilen des Landes 35 Grad C überschreiten. Auch der thermische Konfortindex wird den kritischen wert von 80 überschreiten. Wer ins Freie geht, sollte sich im Schatten aufhalten, sich mit Sonnencreme schützen, täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken und nicht zuletzt, beim grillen die Brandschutzverordnungen befolgen. (opiniatimisoarei.ro)
Seit drei Wochen kampieren etwa zwei Dutzend Roma-Flüchtlinge aus Rumänien im Görlitzer Park in Berlin, gleich neben einem Jugendzentrum, auf schmuddeligen Matratzen. Sie reisen legal ein und dürfen bleiben, wenn sie für ihren lebensunterhalt selbst aufkommen – deswegen arbeiten sie – wie früher die Polen - als selbständige Bauhandwerker oder verteilen Zetteln. Meist betteln sie. Etwas weiter sind die Behörden in Neukölln. Dort lebten bis vor Kurzem etwa 500 Rumänen in herabgekommenen Mietskasernen, die als Berlins Müllhäuser bekannt waren und Spekulanten und Zwischenhändlern gehörten, die sie an diese wietervermieteten. Nachdem der Vorbesitzer auf 90.000 Euro Wasserkosten sitzen geblieben war, musste er günstig verkaufen. Die Behörden arbeiten mit den neuen Eigentümern zusammen: Der Schrott im Hof wurde beseitigt, Mülltonnen aufgestellt, die Rattenplage beendet. Prüfer kontrollieren und gleichen ab, wer wo gemeldet ist, ob eventuell ein Arbeitsloser, untervermietet und Geld verdient...(morgenpost.de)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2669 Lei/Euro bzw. 2,9796 Lei/US-Dollar.