Pressespiegel 6. - 12. August 2011
12. August 2011
Die Rumänische Regierung will weiter hin Sparmaßnahmen anwenden: Angestellte im öffentlichen Dienst sollen bis 2014 keine Lebensmittel-, Feiertags- und Urlaubs-Gutscheine (9,1 Milliarden Lei in 2012 und 9,6 Milliarden Lei in 2013) oder Prämien mehr bekommen. In den kommenden zwei Jahren sollen auch nur eine von sieben freien Stellen im Staatsdienst neu besetzt werden (1,72 Milliarden Lei in 2012, 1,99 Milliarden Lei in 2013). Auch der Kauf von Fahrzeugen, Möbeln und Büroeinrichtungen wird eingefroren und Überstunden sollen nicht mehr bezahlt, sondern müssen abgefeiert werden. Zwei Jahre lang müssen auch Rentner, die unter besonders schweren Bedingungen gearbeitet haben, auf die im Neuen Rentengesetz vorgesehene Erhöhung ihrer Renten und das Bildungswesen auf die im Gesetz verankerte Zuteilung von 6 % des BIP warten. Auf die Frage, weswegen die Löhne in der Haushalts-Strategie der Regierung nicht erwähnt wären, erklärte Elena Udrea. Ministerin für Entwicklung und Tourismus gestern Abend im Fernsehen, die Regierung hoffe, diese wieder auf das Niveau von 2010 bringen zu können – vorausgesetzt, der Haushalt gäbe das her. (agenda.ro)
Laut Fiskal-Strategie der Regierung sollen Gebäude, Grundstücke und Transportmittel nach einem neuen Rechenschema besteuert werden, was in den kommenden drei Jahren über eine Milliarde Lei zusätzlich in die Staatskasse bringen soll. (mediafax.ro)
Arbeitsminister Sebastian Lazaroiu, äußerte die Meinung, dass sicherlich zwei Millionen falsche Sozialhilfeempfänger Monat für Monat vom Staat Geld bekommen. „Rumänien ist ein zu armes Land um Bedürftige zu erfinden“, denn das würden die Bürgermeister in ihrer Jagd auf Stimmen machen. (agenda.ro)
Sever Voinescu, Pressesprecher der Demokratisch Liberalen /PDL erklärte gestern, die Regierungspartei stehe als Rechtspartei dem „Solidaritäts-Korb“ (billigere Lebensmittel für Rentner) nicht besonders enthusiastisch gegenüber, habe aber Verständnis für den Vorschlag des Koalitionspartners UNPR (Union für den Fortschritt Rumäniens), der seiner Linksorientierung gerecht werden will. Ein Beschluss darüber werde aber erst gefasst, wenn die Ergebnisse der technischen Analysen vorliegen. (mediafax.ro)
Im Rahmen des Kultur-Projekts Temeswar – Klein Wien organisiert das Temeswarer Bürgermeisteramts am Samstag auf dem Domplatz, zwischen 11:00 und 13:00 Uhr einen Workshop der Puppenspielerin Diana Boboc. Ab 20:30 Uhr spielt Madalin Luca Panflöte und ab 21:30 Uhr findet die Projektion eines dem Tag der Stadt Temeswar gewidmeten Films, aus der neuen Reihe Banater Legenden, statt. Am Sonntagabend, ebenda, ab 20:15 Uhr: Jazz-Konzert der Moody Stuff. (Renasterea Banateana)
255 Jahre nach dem der Schiffverkehr und Handel auf dem Bega Kanal erstmals reglementiert wurde, feiert die Temeswarer Hafen-Kommandantur und ihre Partner am 15. August, dem Tag der Heiligen Maria, der Schutzheiligen aller Seeleute, den Tag der Marine. Die Temeswarer werden eingeladen an den Veranstaltungen bei der Tineretii-Brücke, wo das D'Arc-Schiff geankert ist, teilzunehmen. Im Programm: Militärzeremonie und Zu-Wasser-Lassen eines Blumen-Ankers in Gedenken an die gefallenen Helden, Enthüllung einer Gedenktafel an die Regelung des Schiffverkehrs in 1756 und um 20:00 Uhr der internationale Schiffsmodell-Wettbewerb auf der Bega. Wertvolle Schiffsmodelle und Exemplare der Postkartensammlung von Octavian Lesu, werden dem Publikum ab dem Morgen des Tages zugänglich sein. (Renasterea Banateana)
Eine Gruppe von Architektur-Studenten und Professoren aus Südafrika, Kolumbien, Deutschland, Großbritannien, Rumänien, Serbien und der Ukraine, werden sich zwei Wochen lang in einem malerischen Karascher Dorf am Nera-Klamm treffen und im Rahmen der von der Rubin-Stiftung organisierten PAO Experimentellen Architektur-Sommerschule, die 50 Jahre alte und lange Zeit verlassene Schule dort renovieren. Initiator des einmaligen Projekts, das vom Nationalen Kulturfonds, dem PAO-Verein und dem Bürgermeisteramt der Gemeinde Sasca Monata finanziert wird, ist der deutsche Architekt Michael Wieczorek. (oradetimis.ro)
Geht ein Wirtschaftssektor gut, geht es in der Regel auch den Angestellten des betreffenden Sektors gut. Nicht so in Rumänien, wo in diesem Jahr Rekordernten zu erwarten sind und die Einkünfte der Landwirte ihnen lediglich ein Leben am Rande des Überlebens sichern. In dem von Econtext.ro publizierten Top der Löhne in der Landwirtschaft, belegt der Kreis Temesch mit einem Durchschnittslohn von 1.257 Lei lediglich Platz sieben - auf Platz eins steht der Kreis Hermannstadt/Sibiu mit 1.381 Lei, dicht gefolgt von den Kreisen Galatz und Suceava. In den Kreisen Harghita und Covasna, am Ende der Aufstellung verdienen die Bauern im Durchschnitt sogar nur 892 bzw. 853 Lei im Monat. (Renasterea Banateana)
IKEA könnte im kommenden Jahr mit dem Bau eines zweiten Ladens in Rumänien beginnen. Beim Wahl des Standorts werden die Bevölkerungsdichte, das Durchschnittseinkommen, die kulturellen Einflüsse, das Alter und der Bildungsgrad der Bevölkerung berücksichtigt. Im Gespräch ist unter anderen auch Temeswar.(oradetimis.ro)
Am Montag, den 15. August, am Tag der Heiligen Maria sind alle Postämter geschlossen.
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2855 Lei/Euro bzw. 3,0177 Lei/US-Dollar.
11. August 2011
Die Rumänische Regierung hat gestern bekannt gegeben, dass sie die Kürzung des Arbeitgeberanteils bei den Sozialabgaben wegen der gegenwärtigen Wirtschaftslage bis zu einem „optimalen Zeitpunkt“ verschieben muss. Vorgesehen sind aber eine Reduzierung der Personalkosten auf 7,2 % des BIP in 2012, 7,08 % in 2013 und 6,79 % in 2014 bzw. die Erhöhung der für Investitionen vorgesehenen Fonds auf 43 Milliarden Lei in 2012, 49,5 Milliarden Lei in 2013 und 55,7 Milliarden Lei in 2014. Des Weiteren wird in dem gestern angenommenen Haushaltsplan ein Haushaltsdefizit von 3 % in 2012, 2,5 % in 2013 und 2,2 % in 2014 angestrebt.(Renasterea Banateana)
Die Europäische Kommission hat dem Antrag Spaniens, die Arbeitnehmerfreizügigkeit für rumänische Arbeitnehmer bis zum 31. Dezember 2012 einzuschränken, zugestimmt. Die Restriktionen betreffen alle Bereiche und alle Regionen, nicht aber die Rumänen, die bereits in Spanien legal arbeiten. Die Analyse der EU-Kommission hat im Übrigen festgestellt, dass 30 % der Rumänen, die in Spanien leben, arbeitslos sind. (a1.ro)
Die im Gesetzblatt/M.O. veröffentlichte Namensliste der anerkannten Revolutionäre wirft viele Frage auf. Wenn der Inhalt der auf eigene Verantwortung abgegebenen Erklärungen, 21 Jahre nach den Geschehnissen, kaum noch überprüfbar ist, so stechen andere Tatsachen regelrecht ins Auge des Betrachters. Auf der Liste stehen z. B. acht 1o-Jährige, sieben 11-Jährige, 15 Zwölfjährige, 25 Dreizehnjährige und 31 Vierzehnjährige. Sie alle bekommen nach dem Gesetz 341 über 2.000 Lei im Monat und genießen auch andere Vorteile zu Lasten der Staatskasse. Und das, obwohl es im Gesetz eindeutig heißt, dass der Titel Herausragender Kämpfer, Revolutionsteilnehmern gebührt, die Menschengruppen angeführt, Barrikaden errichtet und sich entschieden gegen das totalitäre Regime gestellt haben. Unter diesen, die Sekretärin des Vorsitzenden des Vereins der Kronstädter Revolutionäre und ehemaligen PSD-Abgeordneten, der sich mit der Tatsache, viele Kinder hätten gemeinsam mit ihren Eltern an der Revolution teilgenommen, herauszureden versuchte ... Nur: Die Eltern seines Schützlings haben gar keine Zertifikate. Und auch der damals 11-jährige Sohn des Vorsitzender der Revolutionäre in Buzau, ist als herausragender Kämpfer anerkannt (Das Gespräch mit den Reportern fand in der Handelseinheit statt, dass der Vater als Revolutionär vom Staat kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen hat). Auch in Konstantza sind die Journalisten fündig geworden: Im Keller eines Wohnblocks ist der Sitz des Vereins der Revolutionäre Phoenix. Der Verein zählt 21 Mitglieder, darunter außer ihm, auch drei der fünf Kinder(die damals 12- bzw.- 13-jährigen Töchter und ein erwachsener Sohn) und der Nachbar aus dem ersten Stock des Vorsitzenden, dessen dritte Frau kürzlich erklärt hatte, er habe ihr ein Revolutionären-Zertifikat angeboten, wenn sie auf Unterhalt verzichtet. Telefonisch kontaktiert, erklärte ein anderer herausragender Kämpfer der Revolution, er hielte sich in Spanien auf und können am Telefon keine Angaben über seine Tätigkeiten damals machen. Vom Verein dem er angehört, erfuhren die Journalisten, er wäre trotz Wachen, in die Rumänische Botschaft in Deutschland eingedrungen und habe sie „besetzt“ (?) (adevarul.ro)
Sie stehen in den Apotheken Schlange um ihre Rezepte mit und ohne Patientenbeteiligungen auslösen zu können oder um Sonderangebote bei Neueröffnungen zu ergattern. Sie kaufen in den 3,8-Lei (1-Euro)-Läden ein und kommentieren die Brotpreise und wie stark die Nebenkosten angestiegen sind. es sind die Rentner, derer im Kreis Temesch 158.598 leben. Ihnen bringt der Postbote im Durchschnitt 787 Lei im Monat – und nur durchschnittlich 315 Lei wenn sie einer der 11.510, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, sind. Drei Viertel der Rentner beziehen im Monat Renten unter 1.000 Lei. Aber es gibt auch 152 ehemalige Magistraten im Kreis, die monatlich fast 9.000 Lei bekommen und zwei, deren Rente „nur“ 5.051 Lei beträgt, weil sie sich frühzeitig pensioniert haben, sowie 33 Nachkommen-Renten in Höhe von 3.347 Lei im Monat. Es ist davon auszugehen, dass die Qualität, der von diesen geleisteten Arbeit, diese Renten rechtfertigt ... aber was für eine Arbeit haben die geleistet, deren Renten heute weit unter 1.000 Lei liegt? (Renasterea Banateana)
Laut dem Direktor der Agentur für Regionale Entwicklung/ADR Vest, soll schon im kommenden Jahr mit den umfassenden Renovierungsarbeiten im Stadtzentrum von Temeswar begonnen werden. Die Bürgersteige, die Straßen und die Grünanlagen auf dem Freiheitsplatz, dem Dom- und Sanktgeorgsplatz sollen von Grund auf saniert werden. Dies wird zwar den Komfort der Anwohner beachtlich beeinträchtigen, aber das Ergebnis soll es wert sein. Außerdem sollen im nächsten Jahr weitere von der EU finanzierte Projekte in Angriff genommen werden: Das IT-Zentrum des Temeswarer Bürgermeisteramtes, in der Nähe der Bahnüberführung auf der Circumvalatiunii-Straße und das Geschäftszentrum des Temescher Kreisrates wo einst das Militärkomissariat funktionierte. Nicht zuletzt ist ein Projekt des Temeswarer Bürgermeisteramtes im Gespräch, das praktisch alle Parks entlang der Ufern des Bega-Kanals mittels einer durchgehenden Promenade und eines Radweges verbinden soll. (tion.ro)
Ab 2013 soll jeder Arzt in Rumänien Zugang zu den in der Zentraleinheit in der Hauptstadt sicher gespeicherten und aufbewahrten Patientenakten haben. Dort sollen neben den persönlichen Daten, u. a. die Krankengeschichte, Ergebnisse der Labortests, verabreichte Impfungen und Allergien festgehalten werden, so dass jeder Arzt eines staatlichen Krankenhauses, in dem der Patient gerade behandelt wird, darauf zurückgreifen kann. (Renasterea Banateana)
Der Kreis Arad ist der zweite Kreis im Land, in dem mittels eines mobilen Passbüros Passanträge angenommen werden können. Die Bewohner des Marosch Tals können ihre Passanträge am 18. August in Sebis bzw. am 23. August in Lippa, zwischen 9:30 und 14:30 Uhr stellen, bzw. ihre bereits beantragte Pässe abholen. Allerdings können im mobilen Passbüro nur biometrische Pässe beantragt werden, wer einen vorläufigen Pass möchte, muss weiterhin im Passbüro in Arad vorsprechen.. (Ziua de Vest)
Über 1.300 Angestellte in drei rumänischen Städten nutzen im Rahmen des von der Green Revolution initiierten Bike-sharing-Programms, das Fahrrad für den Weg zur Arbeit und nach Hause. 2010 waren es 500 Mitarbeiter aus Bukarest der Raiffeisen Bank, von Orange Romania und ING Lebensversicherungen. In diesem Jahr sind Mitarbeiter von der ING-Bank und der bpv Grigorescu Stefanica dazu gekommen, wobei Orange Romania ihr Angebot auf die Mitarbeiter in Klausenburg/Cluj Napoca und Temeswar ausweitete. In Temeswar stehen zehn Fahrräder mit Krawatte vor dem Orange-Sitz und warten darauf, von den Mitarbeitern, in der Mittagspause oder für den Heimweg genutzt zu werden. (Ziua de vest)
Zwei Apotheken in Bukarest wird vorgeworfen 900.000 Lei von der Krankenkasse für Arzneimittel kassiert zu haben, von denen die Patienten schwören, sie nie bekommen zu haben. In den vergangenen drei Jahren wurde allein Nebido, ein zu 90 % kompensiertes Medikament im Wert von 200.000 Lei verkauft. Nicht nur dass das (und andere teure) Medikamente, nachträglich auf die Rezepte gesetzt wurden, aber die Testosteron haltigen Ampullen wurde auch auf Rezepte von Frauen geschrieben. Die Ärzte, die die Rezepte eingangs ausgestellt haben, leugnen diese verschrieben zu haben und weisen dies anhand der Doppel nach. Die beiden Apotheken haben im Jahr 748 Packungen des Medikaments „verkauft“ und das obwohl, in die Bukarest weit 900 Apotheken nur 1.500 Packungen gelangt waren. (a1.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2620 Lei/Euro bzw. 2,9629 Lei/US-Dollar.
10. August 2011
In Begleitung mehrerer Vertreter der Temescher und Arader Kreisbehörden, stattete Premierminister Emil Boc, der Baustelle des Autobahnabschnitts Temeswar – Arad einen Besuch ab und scheint mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. 21,5 km, d. h. 74,8 % der Bauarbeiten sind beendet und auch 85 % der insgesamt 99 Brücken sind errichtet. Ab dem 15. Dezember soll der Abschnitt befahrbar sein. (Renasterea Banateana)
Adrian Orza, Vorsitzender der Temeswarer Filiale der Bauernpartei/PNTCD dankte den Nationalliberalen/PNL und Sozialdemokraten/PSD ironisch, für die von ihnen veranlassten Meinungsumfragen, bei denen die PNTCD so gut wegkommt. Dies würde sie der Mühe entheben, eine eigene Umfrage zu veranlassen. Zur Erinnerung: Laut PNL-Umfrage steht deren Kandidat Nicolae Robu nur einen Prozent vor dem amtierenden Bürgermeister, Gheorghe Ciuhandu. Laut PSD-Umfrage ist das Ergebnis sogar eindeutig zugunsten Ciuhandus ausgefallen. (opiniatimisoarei.ro)
Ausgerechnet auf dem schönen historischen Gebäude auf dem Temeswarer Freitheitsplatz, das einst das Rathaus beherbergte, prangt eine riesige, kitschige Plastiktafel, die die Passanten darauf hinweist, dass dort die Regionale 4 Vest der Zahlungsagentur für Landwirtschaftsliche Entwicklung und Fischereiwesen untergebracht ist. Noch befremdlicher: Nicht mal zwei Meter weiter, gleich auf der anderen Seite eines Fensters hängt ein gleichlautendes, weit weniger grelles und geschmackloseres Schild. (Renasterea Banateana)
Wegen eines technischen Defekts wurde eine Maschine der Carpatair, heute Vormittag, nur zehn Minuten nach ihrem Abflug in Richtung München auf den Temeswarer Flughafen zurückgeholt. Die Landung fand ohne besondere Vorkommnisse statt, den 26 Passagieren wurden andere Flugmöglichkeiten angeboten. (tion.ro)
Laut einem vom Rumänischen Verbraucherschutz aufgestelltem Ranking stehen Carrefour (151), Kaufland (143) und Real (122),die Anzahl der Beschwerden betreffend, an der Spitze. Nach den verhängten Bußgelder sind dies Rewe (690.000 Lei), Real (182.000 Lei) und Carrefour (143.000 Lei). Seit Jahresbeginn wurden in Rumänien über Tausend Beschwerden über in den Supermärkten gekaufte Produkte registriert und Bußgelder in Gesamthöhe von 2,4 Millionen Lei verhängt. Beanstandet wurde z. B. u. a., dass die auf dem Regal ausgeschilderten Preise mit denen bei der Kasse nicht übereinstimmen, der Verkauf von Produkten mit abgelaufenen Verfalldatum, das Fehlen von Warnhinweisen bzw. der Produktbeschreibungen in rumänischer Sprache. Eine von drei Beschwerden wurde einvernehmlich gelöst. (agenda.ro)
Ab September soll ein Laib Brot mindestens 200 Gramm wiegen, wobei das Gewicht in 100-Gramm-Stufen ansteigen kann. Ausnahme: Das unverpackte Brot über einen Kilogramm, das beim Verkauf gewogen wird und portionsweise verkauft werden darf. Der Beschlussentwurf steht bis zum 19. August zur öffentlichen Debatte. (agenda.ro)
Im Haus des wegen mehreren Einbrüchen in Rumänien und Österreich gesuchten D.R.T in Temeswar wurden, bei dessen Verhaftung, mehrere geschickt gefälschte 50-Lei-Bankscheine und die für ihre Herstellung nötige Apparatur, hochleistungsfähige Computer sowie ein Scanner und Drucker, der jüngsten Generation, Spezialpapier und gefälschte Ausweispapiere gefunden. Im Ofen wurden Blüten und vier Mobiltelefone gefunden, die man versucht hatte zu verbrennen, um Spuren zu verwischen. D.R.T. war der Anführer der 7-köpfigen Verbrecherbande, die 2009 mit Äxten und Pistolen bewaffnet, in ein Wettbüro im österreichischen Welz gedrungen und mit 22.000 Euro entkommen waren. (opiniatimisorii.ro)
Auf der Autobahn Bukarest – Pitesti wurde am Dienstagmorgen ein Fahrzeug, das Goldschmuck zu einer Ausstellung transportieren sollte, von bewaffneten und maskierten Männern überfallen. Sie schlugen die Fahrzeugscheiben ein und entkamen mit 22 Kilogramm Gold. Die als Polizisten getarnten Täter, die aus einem Fahrzeug mit Blaulicht gestiegen waren, hatten anscheinend ein leichtes Spiel – zumal es sich auch noch um ein normales Fahrzeug und kein, wie bei einem Schmucktransport üblichen gepanzertes handelte und der Transport auch nicht wie vorgeschrieben, bewacht war. (agenda.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs 4,2670 Lei /Euro bzw. 2,9892 Lei/US-Dollar.
9. August 2011
Mugur Isarescu, Gouverneur der Rumänischen Nationalbank, erklärte bezüglich einer möglichen Wiederkehr der Krise, die Bank sei „mit dem Finger auf dem Abzug“ bereit, einzugreifen und rät den Rumänen, Kursänderungen von 2 bis 3 % zu ignorieren. Kursbewegungen seien nötig um das Gleichgewicht in der Wirtschaft herzustellen und zu halten. Der Regierung rät er, eine Lohnsteigerung genau abzuwägen – mehrmals rechnen und dann entscheiden, denn etwas nehmen, was man vorher gegeben hat, sei ein politischer Selbstmord. Er gab auch zu bedenken, dass nur etwa ein Viertel der Arbeitnehmer Staatsdiener sind und es letztendlich die restlichen über drei Millionen sind, die die Löhne dieser tragen. (agenda.ro)
Am Donnerstag empfängt der Temescher Subpräfekt Marossy Zoltan eine Gruppe Eltern und Lehrer des Temeswarer Kunstlyzeums, die mit dem im Stadtrat beschlossenen Umzug der Schule in die Allgemeinschule Nr. 9 nicht einverstanden sind. Er erklärte, die Gruppe zwar vorbehaltlos empfangen zu wollen, aber auch, im Augenblick keine andere Lösung zu sehen. Zur Erinnerung: 2003 wurde das Gebäude im Zentrum von Temeswar der Jüdischen Gemeinde bzw. der Caritatea Stiftung rückerstattet. Nach dem ersten Mietvertrag wurden fünf Jahre lang lediglich 666 Euro im Monat bezahlt, dann unterschrieb die Schulleiterin 2008 – ohne Zustimmung des Bürgermeisteramtes - einen Mietvertrag über 31.000 Euro im Monat, der 2009 und 2010 um jeweils ein Jahr verlängert wurde ...Um zu Sparen wurde zusammen mit dem Schulinspektorat der Umzug in das Gebäude der Allgemeinschule Nr. 9 beschlossen. (ziuadevest.ro)
Das römisch-katholische Bischofsamt Temeswar organisiert für 130 Banater jugendliche eine Pilgerfahrt in die Diözese von Castillion sowie nach Madrid, wo zwischen dem 16. und 21. August der XXVI. Jugendwelttag stattfindet. Die Pilgerfahrt schließt einen Besuch des Grabes des Heiligen Gerhard, des ersten römisch-katholischen Bischofs der Tschanader Diözese auf der Insel Murano in der Nähe von Venedig sowie eine Wallfahrt nach Lourdes in Frankreich ein. (renasterea.ro)
Die Stadt sucht noch Leute, die an der Volks- und Wohnungszählung im Herbst teilnehmen wollen. Die müssen rumänische Staatsangehörige sein, die rumänische Sprache gut beherrschen sowie fähig und gewillt sein, bis zu 12 Stunden am Tag unterwegs zu sein. Weitere Informationen im Temeswarer Rathaus, erster Stock, von Montag bis Freitag, zwischen 10:00 und 14:00 Uhr und Dienstag und Donnerstag auch zwischen 15:30 und 17:00 Uhr. Die Formblattanträge werden zusammen mit dem Führungszeugnis zwischen dem 15. August und 16. September angenommen. (ziuadevest.ro)
Der Ungarnverband/UDMR hat sein Zusammenarbeitsprotokoll mit den Demokratischliberalen (PDL)in Klausenburg/Cluj Napoca am Samstag aufgelöst, nachdem der Bürgermeister – ohne ein vorheriges Konsultieren der UDMR – einen Sommer-Markt, neben der römisch-katholischen Sankt Michaels-Kirche im Stadtzentrum eröffnet hat. Damit hätte er nicht nur gegen die Regeln des gesunden Menschenverstandes sondern auch das geltende Gesetz, dass das Einrichten von Märkten in Nähe von Kirchen nur mit Zustimmung der jeweiligen Glaubengsgemeinde erlaubt, verstoßen, erklärte Kulturminister und UDMR-Vorsitzender Kelemen Hunor. (realitatea.net)
Das neue Labor der Temeswarer Wassergesellschaft/Aquatim analysiert auf Antrag auch Wasser aus privaten Brunnen oder anderen Quellen. Ttelefonische Terminabsprache unter 0256 201 357, zwischen 8:00 und 15:00 Uhr. Je nach der Art der Analyse können die Wasserproben in sauberen Plastik- oder Glasflaschen bzw. müssen in vom Labor gestellten sterilen Spezialbehälter gefüllt werden. Im zweiten Fall werden die Kunden bei der Entgegennahme der Behälter auch eingewiesen, wie die Proben zu entnehmen und handhaben sind. Die Preise variieren zwischen 10 Lei für die Bestimmung der Wasserhärte und 430 Lei für eine komplette Wasseranalyse. (oradetimis.ro)
Prof. Iosif Bondici (51) aus Sathmar hat beantragt, dass sein nach einem Geheimrezept eines ungarischen Bischofs gebraute Schnaps aus Walnüssen, der nicht nur sehr selten ist sondern auch noch medizinische Wirkung haben soll, in das Guiness Buch der Rekorde aufgenommen werde. (oradetimis.ro)
Walter Parenti, der neben Mario Marinelli aus Großwardein/Oradea und Teodore Prete aus Klausenburg/Cluj Napoca, als einer der drei besten italienischen Köche in Rumänien gilt, hat sein Casa Rossa-Restaurant in Temeswar auf der Simion Barnutiu-Straße 20 eröffnet. Wipi, wie ihn seine Freunde nennen, hat all seine Erfahrung, die er in seinem Leben als Koch und Restaurant-Manager gewonnen hat - er hat bereits mehrere Restaurant eröffnet und diese, wenn sie einen festen Kundenstamm gewonnen haben, erfolgreich wieder verkauft – in das neue Restaurant gelegt. In einem intimen und extrem angenehmen Ambiente (ein Saal mit 40 Plätzen plus Terrasse) können italienische Spezialitäten, nach Originalrezepten und mit Zutaten aus Italien - zu Angebotspreisen probiert werden. Nicht zuletzt hat Wipi anscheinend auch Talent als Maler: Das Restaurant ist ausschließlich mit naiver Malerei bzw. Reproduktion nach Kandinsky von Wipis dekoriert. Geöffnet von Montag bis Samstag, zwischen 11:00 Uhr und Mitternacht. Ein billiges und gehaltvolles Tagesmenü, die Zubereitung jedwelches Gerichts auf Wunsch, sowie Lieferungen nach Hause, fehlen nicht aus dem Angebot des Restaurant. (ziuadevest.ro)
Eine britische Familie mit drei Kindern – darunter ein nur einige Monate altes Baby wurden Opfer eines schweren Verkehrsunfalls in Blumenthal/Masloc.. Ein kurzer Augenblick von Unachtsamkeit und der an den Linksverkehr gewöhnte Fahrer, streifte ein entgegenkommendes Fahrzeug und landete selbst im Graben. Das zehnjährige Mädchen ist schwer verletzt, die anderen sind, laut den Ärzten des Kreis- bzw. Kinderkrankenhauses in Temeswar, außer Gefahr. (oradetimis.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2442 Lei/Euro bzw. 2,9768 Lei/US-Dollar.
6. - 8. August 2011
Continental, die sich seit 2000 in Bildungsprojekte in Rumänien impliziert, hat am Freitag 18 Studenten mit guten Lernergebnissen bzw. Preisträger verschiedener Wettbewerbe aus Temeswar, Hermannstadt/Sibiu, Jassy/Iasi und Suceava, den Städten in denen das Unternehmen tätig ist, ausgewählt und schickt sie zwischen dem 15. und 25. September zur Frankfurter Automesse, um sie zu motivieren, sich auch weiterhin beruflich fortzubilden. (ziuadevst.ro)
Die deutsche Huf-Gruppe, Hersteller von mechanischen und elektronischen Schließsysteme, will in Arad ihre eigene 11.000 qm große Fabrik bauen. Zurzeit werden hier in drei angemieteten Hallen Schließsysteme, Autoschlüssel und Lenkrad-Blockierungssysteme für Dacia, Porsche, Hyundai, Mitsubishi, MAN und Volvo hergestellt. Über die Höhe der geplanten Investition wurden keine Angaben gemacht, wohl aber über geplante Neuanstellungen und die Hoffnung, Verträge von Ford an Land zu ziehen, wobei die Firma auf den Tür-an-Tür-Vorteil baut. Zurzeit beschäftigt die Huf-Gruppe insgesamt 4.800 Mitarbeiter in 16 Länder – 22 davon in Arad (ziuadevest.ro)
Anlässlich der 60. Jahresfeier seit der Gründung des Doina Bannatului-Ensembles, ehrten die Stadt Karansebesch und das George Suru-Kulturhaus am vergangenen Samstag, einen ihrer bedeutendsten Söhne, den Banater Metropoliten Nicolae Corneanu mit einem Ehrendiplom für seinen Beitrag zur Förderung der Kultur und Geistlichkeit in der Region. Lia Lucia Epure, Direktor der Ziua de Vest und Focus Vest, hat das Diplom stellvertretend für den gesundheitlich verhinderten Metropoliten entgegengenommen und es nicht versäumt, auf die delikate Lage, in die der Metropolit gebracht wurde, als die Heilige Synode, ihm das Unterschriftsrecht aberkannt hat, zu erwähnen. Der 1923 in Karansebesch geborene Corneanu, besuchte die Grundschule und das Lyzeum der Stadt und kehrte 1947, nachdem er die Theologische Fakultät in Bukarest absolvierte, als Hilfslehrer an die Karansebescher Theologie-Akademie zurück. 15 Jahre später wurde er zum Banater Metropoliten gewählt. Er ist Ehrenbürger der Städte Temeswar, Karansebesch und Lugosch. (ziuadevest.ro)
Die Temescher Kreisräte haben für den Bau eines fotovoltaischen Park auf dem Gelände in Kowatschi, wo die ökologische Müllhalde errichtet werden sollte, wogegen sich die Einwohner entschieden wehrten, gestimmt. Für den etwa 8 Hektar großen Park sollen EU-Fonds aus dem Sektorialen Operationsprogramm abgerufen werden – der restlichen Boden soll Firmen in Konzession gegeben werden. Für die Projektvergabe soll eine Ausschreibung organisiert werden. (oradetimis.ro)
Condotte-Cossi, die Firma die den Zuschlag für den Bau des Autobahnabschnittes Lugosch-Deva bekam, sucht laut
www.redespetarea.ro
, 1.200 Bauarbeiter. Belint, eine Gemeinde die aus dem Gemüsebau reich wurde, geht es jetzt noch besser, denn die Baufirma, hat ihre Zelte in Höhe der Gemeinde aufgeschlagen. Allein aus der Vermietung des 12 Hektar großen Grundstücks, können die Einwohner ihren Strom- und Gasverbrauch finanzieren. Dazu kommt, dass die Firma den Weg von der Landstraße zu ihrer Basis bereits repariert haben (und auch noch asphaltieren wollen) und Wasser aus der Bega geleitet haben. Letzteres werden die Einwohner zur Bewässerung nutzen können, den Rest vielleicht für einen Industriepark. Alles in Allem ein einträgliches Geschäft für die Gemeinde. (adevarul.ro)
Um auf die große Anzahl von Verkehrsunfällen hinzuweisen, werden die Fahrer aufgerufen am Mittwoch, den 10. August, der auf Initiative der Mitglieder des Vereins der Opfer der Verkehrsunfälle in Rumänien fortan der Tag ohne Verkehrsunfälle sein soll, ein weißes Band an den Außenspiegel zu befestigen oder weiße Kleidung zu tragen. (agenda.ro)
In der Zeitspanne 1. - 24 August setzt Big Ghita, wie die Amerikaner den einzigen rumänischen Basketballspieler der es in die NBA geschafft hat nennen, seine Summer Camp Tour durch Rumänien fort. Nach Klausenburg/Cluj Napoca ist er am 6. August in Temeswar eingetroffen. Bis zum 9. August nehmen die 120 Kinder zwischen 9 und 14 Jahre, die sich eingangs via Internet dafür vormerken ließen, an von Gheorghe Muresan geleiteten Trainingseinheiten, Wettbewerben und Profi-Demonstrationen auf dem Parkplatz des Iulius-Mall-Einkaufszentrums in Temeswar teil. (Agenda) Mit seinen 231 cm ist der in Klausenburg geborene Ghita Muresan neben Manute Bol der größte Spieler, der jemals in der NBA gespielt hat.
Drei Schülerinnen der XI. Klasse der Abteilung für Textil-Design des Valeriu Braniste-Lyzeums in Lugosch haben einen 3,32 mal 1,40 Meter großen Schwan aus 6.500 weißen und hellblauen Papierbögen gefaltet. Für einen Weltrekord reicht es nicht – den haben vor Kurzen 800 japanische Studenten mit einem Origami-Kranich dessen ausgebreitete Flügel 81,94 Meter messen, aufgestellt – aber immerhin für einen Nationalen. (Agenda)
Zwischen dem 10. und 15. August organisieren Open Expo und das Raro-Restaurant in der Unterführung auf dem Opernplatz in Temeswar eine Messe mit Monatsangeboten an der 40 Firmen aus den Bereichen Kleidung, Schuhe, Kosmetika, Naturprodukte, Schmuck, Dekorationen, Lebensmittel und Dienstleistungen teilnehmen werden. geöffnet zwischen 11.00 und 22:00 Uhr,. Eintritt frei.(ziuadevest.ro)
Am Sonntagnachmittag verlor der 59-jährige Fleisch- und Wurstwarenfabrikant (Aldis) Gheorghe Naghi, einer der 200 reichsten Menschen im Land (geschätztes Vermögen 28 Millionen Euro in 2010), allen Anschein nach die Kontrolle über sein Motorboot, kam von seinem Kurs auf der Donau ab und verunglückte tödlich. Seine Frau wurde schwer verletzt in das Krankenhaus in Calarasi gebracht. (agenda.ro)
Tausende Besucher drängelten sich an diesem Wochenende im Klausenburger Botanischen Garten, um die zwei Meter hohe Blüte der Agave americana, eine seltene essbare Kaktusart aus Mexiko, die nur alle dreißig Jahre erblüht, zu sehen. Wer sie noch sehen will, muss sich beeilen, in maximal einer Woche, vertrocknet sie und mit ihr die ganze Pflanze. (a1.ro)
In der Nacht derOffenen Tore besuchten am vergangenen Wochenende schätzungsweise 100.000 Bukarester den kürzlich fertig gestellten Fussballstadion National Arena. (punkto.ro)
Am vergangenen Wochenende erwischten die Temescher Grenzpolizisten 36, zwischen 19 und 40 Jahre alte Algerier , einen Tunesier und einen Marokkaner, die aus Serbien kommend illegal in Rumänien einreisen wollten. Die meisten waren mit Taxis oder per Anhalter bis in die Nähe der serbisch-rumänischen Grenze gefahren und haben ihren Weg dann zu Fuß fortgesetzt, ohne im Besitz der nötigen Einreisevisa zu sein, in der Hoffnung, in den Schengenraum zu gelangen. (tion.ro)
Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2419 Lei/Euro bzw. 3,0005 Lei/US-Dollar.