Presseauswertung 8. - 14. Februar 2010

13. Februar 2010

Im Kreis Temesch hat sich eine weitere Personmit dem Schweinegrippevirus angesteckt und damit ist die Zahl der im Kreis Infizierten auf 147 gestiegen. Die Impfaktion in den Reihen der Bevölkerung findet aber keinen Anklang: Lediglich 34.200 Temescher haben sich immunisieren lassen (Adevarul de Seara Timisoara)

Zum 20. Jahrestag seit der Gründung des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, fand im AMG-Haus in Temeswar eine Festveranstaltung statt. Jahresbilanz wie auch die Aussichten für die nächste Zukunft sind zufriedenstellend. Erst jüngst konnte durch das Eingreifen des Deutschen Forums und seines Abgeordneten Ovidiu Gant, die Gefahr der Auflösung deutscher Schulen im Kreis abgewendet werden. Sowohl die Finanzierung durch die rumänische Regierung (632.000 Lei) als auch die Zuwendungen der Bundesregierung bzw. der BMI-Gelder (119.000 Euro) bleiben gegenüber dem Vorjahr gleich. Dazu kommen noch 10.000 Euro zu gleichen Teilen für die AMG-Stiftung und die Banater Jugend. Unter den anwesenden treuen Freunden des Forums waren Ovidiu Gant, der Deutsche Konsul in Temeswar, Klaus Brennecke, Generalvikar

Szilvagyi Zsolt, Ignatz Fischer, Vorsitzender und Elke Sabiel, Ehrenvorsitzende des Landesvereins der ehemaligen Russlanddeportierten, Paul Costin, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, Stadträtin Helene Wolf, Prof. Dr. Roxana Nubert, Leiterin des Germanistik-Lehrstuhls und Vertreter aller Ortsforen aus den Kreisen Karasch Severin, Arad und Mehedinti. Für ihr kontinuierliches und verdienstvolles Wirken überreichte Forumsvorsitzender Karl Singer Abgeordneten Ovidiu Gant und Vorstandsmitglied Edith Singer die DFDB-Ehrennadel in Gold, die höchste Auszeichnung des Banater Forums. (ADZ)

Das Krankenhaus der Eisenbahner (CFR) in Temeswar, das in seinen Abteilungen Innenmedizin, Chirurgie, HNO, Neurologie, Augenheilkunde, Geriatrie und Gerontologie, Radiologie und medizinisches Labor, mittlerweile alle bei der staatlichen Krankenversicherung Versicherte behandelt, hat kürzlich 42 Krankenbetten und Matratzen aus Norwegen bekommen. Auch die Renovierung und sonstige Ausstattung von 30 Krankenzimmern und andere Sanierungsarbeiten wurden großteils durch Spenden und gutem Willen ermöglicht. (Ziua de Vest)

Das Temescher Kreiskrankenhaus ist das erste im Westen das Landes, das über ein Gerät zur Erzeugung von extrakorporalen Stoßwellen verfügt. Die Stoßwellen-Terapie ist die modernste und effizienteste Schmerzbehandlungsmethode, die in der Orthopädie bei akuten und chronischen Schmerzen der knochennahen Weichteile eingesetzt wird. (Timisoara)

Für die insgesamt 180.000 in Temeswar zugelassen Fahrzeuge stehen gerade mal 12.000 Parkplätze zur Verfügung. Besonders schlimm ist es im Stadtzentrum bzw. den Wohnblockvierteln. Viele Fahrzeughalter würde gerne einen Parkplatz mieten, aber laut einem Stadratsbeschluss aus 2003, ist dies nur Institutionen, Handelseinheiten und Stiftungen, nicht aber für physische Personen erlaubt. (Agenda)

Gleich drei rumänische Filme treten das Rennen um die Trophäe der 60. Berlinale, den Internationalen Filmfestspielen in Berlin, an: Wenn ich pfeifen möchte, pfeife ich – das Erstlingswerk von Regisseur Florin Serban, Jugendporträt des Kämpfers von Constantin Popescu und Der Käfig von Adrian Sitariu. (Adevarul de Seara Timisoara)

Anlässlich ihres 20. Jahrestages brachte die Agenda-Wochenzeitung eine Fest- Beilage mit einem Nachdruck ihrer ersten Ausgabe (4 Seiten) vom 11. Februar 1990 heraus.

In Memoriam. Der in 2003 verstorbene Temeswarer Bildhauer Victor Gaga wäre am 13. Februar in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden. (Timisoara)

28 Sportlerinnen und Sportler – das stärkste Team der vergangenen 30 Jahren – werden Rumänien bei der Winterolympiade in Vancouver vertreten. Sie werden an den Wettkämpfen in den Disziplinen Biathlon, Ski Alpin, Langlauf, Bobsport, Rennrodeln, Skeleton, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Ski-Cross teilnehmen. (Timisoara)

Unter dem Motto Der Mut hat kein Alter will der gemeinnützige Verein PRO SCRIMA TIMISOARA dadurch die Tradition des Fechtsports – immerhin gehörten die Temeswarer Iuliu Falb und Ionel Dramba zum Goldmedaillengewinner-Team bei der Weltmeisterschaft 1967 in Kanada – in Temeswar wieder aufleben zu lassen. Eingangs sollen 6 bis 10-Jährige im Sportsaal des ehemaligen Electromotor – Lyzeums auf dem Huniade-Platz Nr. 3, in die Kunst des Fechtens initiiert werden – ab Herbst auch Jugendliche und Erwachsene. Mehr Informationen unter 0723 673770 oder 0744 839 360.(Timisoara)

Mit so einem Andrang hat die Stadt nicht gerechnet: bisher bereits 260 Autorisierungen zum Verkauf von Märzchenauf dem Opernplatz erteilt. Da Anträge noch bis zum 17. Februar angenommen werden rechnet die Stadt mit einer Rekordzahl von 300. Bewerben kann sich jeder mit Wohnsitz in Temeswar, der keine Steuerschulden hat sowie Studenten und Schüler, die hier studieren bzw., in die Schule gehen. Zugelassen ist nur der Verkauf von Märzchen, Glückwunschkarten, repräsentativen Miniaturen und Blumen. Das Aufschlagen von Zelten ist verboten - lediglich Schirmen ohne Reklamaufschrift ist erlaubt. (Agenda)

Großeinsatz am Josefstädter Markt und auf der als Gazastreifen bekannten Brancoveanu-Straße, in der 800 Arbeitseinheiten diverser - meist arabischer – Firmen funktionieren. Um den illegalen Straßenhandel zu entegenzuwirken, kontrollierten 60 Ordnungshüter sorgfältig jeden Laden, jedes Fahrzeug - das Ergebnis fünf Strafanzeigen wegen Piraterie und jede Menge beschlagnahmte Kleidungsstücke, Zigaretten und Lebensmittel. (Adevarul de Seara Timisoara)

Ein Taxifahrer hatte die Frau auf der Straße liegen gesehen und sie ins Krankenhaus in Jassy/Iasi gefahren. Erstaunt stellten die Ärzte fest, dass die 63-Jährige, die ins Koma gefallen war und wieder aufwachte, einen Blutalkoholgehalt von 7,55 Promille hatte. Um auf diesen Wert zu kommen, hätte sie laut den Ärzten, entweder neun Liter Wein in zwei bis drei Stunden trinken müssen oder 1,8 Liter Hochprozentiges in einer halben Stunde. Damit übertrumpfte sie den bisherigen Rekord, den eine 62-Jährige, ebenfalls aus Jassy mit 7,37 Promille aufgestellt hatte.(Adevarul de Seara Timisoara)

12. Februar 2010

In Reschitza wurde das Projekt Modellregion Banat gestartet. Partner des vom deutschen Bundesumweltministerium finanzierten Projekts sindRhein-Main-Donau-Consult, die Stadtwerke München, COPLAN, die Abwasserabteilung der Stadt München und von rumänischer Seite die Kreisräte Temesch und Karasch Severin, die Banater Wasserdirektion, die Regionale Umweltschutzagentur Temeswar, sowie die städtischen Wassergesellschaften Aquatim und Aquacaras. Der Hauptaugenmerk des Projekts liegt auf der Infrastruktur - Trinkwasserversorgung, das Ableiten des gebrauchten Wassers, Wasserenergiegewinnung, Überschwemmungsschgutz sowie auf der Tourismusentwicklung in der Region. Das Projekt (das auch die Gegend Surduc-See umfasst) soll Ende nächsten Jahres fertig gestellt und in acht Jahren implementiert werden. (Ziua de Vest)

Im Abstand von nur wenigen Minuten gingen gestern Abend in der Notrufzentrale zwei Anrufe ein: Allen Anschein erklärte der gleiche Anrufer zuerst, im Temeswarer Rathaus wäre eine Bombe platziert und meldete dann einen bewaffneten Überfall aus den Sitz der Sparkasse (CEC) in Großsanktnikolausd/Sannicolau Mare. Beide Anrufe stellten sich als böser Scherz heraus – nach dem Anrufer wird gefahndet. (Agenda online)

Am Donnerstag weihte die Hauptstadt des Banater Berglands, Reschitza, ihren neuen Industriepark in Valea Terovei ein. Der 26,2 ha große Park gehört dem Reschitzaer Stadtrat, ist mit allem Nötigen (Wasser, Strom, Telefon, Kanalisation, Internet, Gas) ausgestattet und verfügt auch über ein entsprechendes Straßennetz sowie eine Brücke über die Terova, die die Verbindung zu den Nationalstraßen DN 58 und DN 58B herstellt. Die Finanzierung des fast 12 Millionen Euro teuren Projekts wurde großteils von der Regierung und aus EU-Geldern gesichert. In der einstigen Industriehochburg des Landes, fehlen nur noch die Investoren. Zurzeit können die Parzellen für 1,8 Euro pro Quadratmeter in Konzession genommen werden. (Ziua de Vest)

In der 2008 infolge eines fünfjährigen Vertrags mit der französischen Decathlon-Firma gegründeten Velo City Abteilung des UCM Group in Reschitza wird heute das Fahrrad Nr. 100.000 das Fließband verlassen. Die Zahl der Angestellten soll von anfangs 55 (zurzeit sind es 100) auf 600 ansteigen. (Renasterea Banateana)

Infolge der Weltwirtschaftskrise wurden im vergangenen Jahr 17.780 Firmen, d. h. 18,25 % der insgesamt 97.733 klein- und mittelständische Unternehmen in der Westregion, der die Kreise Arad, Karasch Severin, Temesch und Huneodara angehören, gelöscht, aufgelöst, für insolvent erklärt oder haben ihre Tätigkeit temporär eingestellt. Allerdings wurden in der selben Zeitspanne auch 10.858 neue Firmen in den Bereichen Einzelhandel, Bauwesen, Landwirtschaft und Dienstleistungen, gegründet.(Ziua de Vest)

Laut den statistischen Daten der lokalen Arbeitsagenturen, waren Anfang des Monats insgesamt 15.125 Arbeitslose (darunter 7.388 Frauen) im Kreis Temesch gemeldet – das sind lediglich um 11 mehr als zum Jahresanfang. (Ziua de Vest)

Laut den Daten des Statistikamtes hatte der Kreis Temesch Ende des vergangenen Jahres nach Bukarest (905.057) mit 210.262 die meisten Angestellten im Land. Es folgen die Kreise Klausenburg/Cluj, Konstantza und Prahova. Mit einem monatlichen Durchsschnittslohn von 1.365 Lei steht der Kreis Temesch ans letzter Stelle der Top 10 (im November stand er mit 1.332 noch auf Platz sieben) und auch erneut unter dem Landesdurchschnitt (zurzeit 1.477 lei). Letzterer betrug im Dezember 2009 in Bukarest 2.081 lei.(Renasterea Banateana)

Die 12 Magistraten des Temeswarer Berufungsgerichts kosteten die Steuerzahler im vergangenen Jahr 290.000 Euro. Für dieses Geld bearbeiteten sie gerade mal 20 Fälle – alles nur Bagatelledelikte. Kommt man in den dritten Stock des Justizpalastes, umgibt einem sofort eine SPA-Atmosphäre: Büros, so groß wie eine dezente Blockwohnung, beruhigender Vanille Duft auf den Fluren, die Wachleuten scheinen zum Husten ins Freie zu gehen, nur um die idyllische Stimmung nicht zu stören. Generalstaatsanwalt Vasile Balc, hat sich geweigert, Angaben über die geleistete Arbeit seiner Untergebenen, zu machen...(Adevarul de Seara Timisoara)

Die moderne und komplett ausgestattete Schule in Aljosch, die 900.000 lei gekostet hat, soll geschlossen werden und 100 Schüler sollen in die fünf km entfernte Nachbargemeinde Blumental/Masloc pendeln, in der die Schule zurzeit nicht mal über eine Sanitätanlage verfügt. (Realitatea.net)

Der Schweinefleischproduzent Smithfield Prod spendet das Preisgeld im Wert von 3.000 Euro, das ihm der I. Preis für Umweltschutz und Implizieren ins Gemeindeleben kürzlich in Kansas City eingebracht hat, dem Temeswarer Loius Turcanu Kinderkrankenhaus in Form von medizinischer Apparatur. (Ziua de Vest)

Von den 282 Häuser, wieviele die Temescher Gemeinde Hodosch in den 60ern noch zählte, stehen heute gerade mal 13 und die 1900 gebaute, einsturzgefährdete Kirche. Bewohnt sind nur mehr fünf Häuser, die Restlichen werden als Ferienhäuser genutzt oder einfach dem Ruin preisgegeben. (Adevarul online)

Zwischen dem 7. und 8. April wird der Komponist Jean Louis Fargier, der in einer zehnjährigen Zusammenarbeit mit Robert Lissalde, die entwickelt hat, Temeswar besuchen. Bio Music 6 in 1 ist ein innovativer und einzigartiger Prozess zur Beeinflussung von Schwingunsfeldern, um auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt positiv wirkende Tonschwingungsfelder entstehen zu lassen. (Ziua de Vest)

Die Grenzpolizei in Tschanad beschlagnahmte am Mittwoch einen, in Frankreich 2009 als gestohlen gemeldeten, Mercedes SLK im Wert von 18.000 Euro, den ein 24-Jähriger aus Galatz mit gefälschter Zulassung in Rumänien einführen wollte.(Ziua de Vest)

Nachdem ihm seine Frau verlassen hatten, steckte der heute 37-jährige Ukrainer das Haus seiner Schwiegermutter in Brand und setzte sich in Richtung Rumänien ab. Er erlernte die Sprache und schlug sich sieben Jahre lang mit Gelegenheitsarbeit durch. 2005 wurde er wegen Sachbeschädigung verurteilt und über Interpol zur Fahndung ausgeschrieben. Er wurde in Dumbravita/Kreis Temesch, wo er seit einigen Tagen am Bau eines Hauses arbeitete, verhaftet und soll nun in die Ukraine abgeschoben werden. (Agenda online)

R. M. schuldet der Hausverwaltung 7.500 lei für Nebenkosten ... nur R. M. ist seit zwei Jahren verstorben. Da sie keine Erben hatte, steht die Wohnung seither leer. Der Verwalter hat versäumt, ihr Ableben im Rathaus zu melden. (Agenda online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1071 Lei/Euro bzw. 2,9849 Lei/US-Dollar.

11. Februar 2010

Zwar gilt die Überschwemmungswarnung in unserem Amtsbezirk lediglich für den Kreis Temesch, aber Präfekt Bacala hat hingewiesen, dass die Bersau aus diesem Kreis kommt. Die zu erwartenden Niederschläge sowie die mit der Erwärmung verbundene Schneeschmelze, könnte auch dazu führen, dass auch Flüsse im Kreis Temesch über ihre Ufer treten. Besonders bedenklich ist es, dass zu den 23 Ortschaften im Kreis, die keinen Interventionsplan für Notfälle wie Überschwemmungen oder Erdrutsch aufgestellt haben, auch Ortschaften zählen, die unter den Überschwemmungen 2005 besonders zu leiden hatten. Anderseits verfügen 98 Ortschaften im Kreis über den vom Präfekten geforderten Freiwilligendienst für Notfälle.(Renasterea Banateana)

Präfekt Bacala hat mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass die Ursache für die zum Jahresanfang verursachten Überschwemmungen in Ghiroda, die Tatsache ist, dass großzügig Genehmigungen für Häuserbau oberhalb der Grundstückentwässerungskanäle erteilen werden. Mehr noch, die Neubauten leiten das Abwasser in diese Sammelkanäle, wodurch die Wassermenge für die sie entworfen wurden, weit überschritten wird. Bacala hat die Wasserdirektion aufgefordert hat, die Sammelkanäle regelmäßig zu kontrollieren und zusammen mit den Studenten der Fakultät für Hydrothechnik eine genaue Karte über deren Verlauf zu erstellen (die letzte stammt aus 1960 und wurde nie aktualisiert). Laut Präfekt Bacala, hätte ihn der Dekan der Fakultät gewarnt, Temeswar könnte erneut zum Sumpfgebiet werden, wenn das hydrotechnische System nachgeben würde.(Timis online)

Mercedes Bresso, Präsidentin der Region Piemonte wird das Komitee der EU-Regionen für die kommenden zweieinhalb Jahre anführen. Der Temescher Kreisratspräsident, Constantin Ostaficuc wird ihr als Stellvertreter zur Seite stehen. Ostaficiuc wurde auch zum Vizepräsidenten der Europäischen Volkspartei und Präsidenten der rumänischen Delegation gewählt. (Timis online)

Anfang der Woche traf sich Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu mit Präfekt Mircea Bacalaund Kreisratspräsident Constantin Ostaficiuc.Gesprochen wurde über Probleme der Stadt, die dringend gelöst werden müssen. Dazu gehören: Das Olympische Schwimmbecken (Ostaficiuc soll am Wochenende das Projekt in Bukarest vorlegen), die Wärmedämmung der Wohnhäuser (mit dem noch ausstehenden 8 Millionen RON vom Ministerium für Entwicklung könnte die Sanierung der letzten 50 Wohnblocks aus dem laufenden Programm beendet werden), das Geld (siehe Nachricht unten), das die Regierung der Heizungsgesellschaft schuldet, die Übernahme der Kinos (der Bürgermeister versicherte über das für die Verwaltung dieser, nötige Geld zu verfügen) und eines 1,5 ha großen Geländes in der Mehala, dessen Besitzer nicht feststeht. Die Verwaltungsklagen Bacalas gegen Stadtratbeschlüsse betreffend, einigten man sich darauf, dass der Präfekt beobachtete Missstände erst dem Bürgermeister meldet und erst, wenn diese innerhalb eines Monats nicht behoben werden, vor Gericht gehen solle. (Agenda online)

Insgesamt 200 Milliarden ROL schuldet die Regierung der Temeswarer Fernheizungsgesellschaft Colterm. Dabei handelt es sich um „historische“ Schulden, die sich seit 1990 angesammelt haben. Deswegen hat Präfekt Bacala für heute ein Treffen zwischen dem Colterm-Direktor und einem Staatssekretär im Ministerium für Verwaltung und Innere Angelegenheiten vermittelt. (Ziua de Vest)

2009 hat der Staat 1,5 Milliarden Euro für Renten ausgegeben – 2010 sollen es sogar 1,7 Milliarden werden. Das Rentenbudget beträgt 8 % der BIP. Laut der dritten Variante des Entwurfs über das einheitliche Rentengesetz sollen nun 180.000 Sonderrenten neu berechnet werden. Nur etwa 15 % der Personen, deren Renten im Monat höher als 3.000 RON sind und nicht nach dem Beitragsprinzip berechnet wurden, sollen niedriger werden. Durch die Neuberechnung der Sonderrenten würde der Staat zwischen 500 und 800 Millionen Euro einsparen. Auch sollen die Zahl (50 % mehr als 2001) der zu Unrecht gezahlten Krankenrenten sowie die der vorzeitigen Pensionierungen verringert werden. Aussagekräftig ist in diesem Punkt die Tatsache, dass obwohl das Rentenalter zurzeit bei 58 Jahre bei Frauen und 63 Jahren bei Männern liegt, das reelle Pensionierungsalter durchschnittlich bei 54,7 Jahren liegt. Der Gesetzesentwurf soll im Dringlichkeitsverfahren verabschiedet werden, fünf Monate nach dem Erscheinen im Amtsblatt (MO) soll mit der Neuberechnung begonnen werden.(Timis online)

Dem Kreis Temesch ist es gelungen, gleichzeitig drei bezahlte Vizepräfekten zu beschäftigen. Die ehemaligen Vizepräfekten Dogariu und Dobra haben ihren Posten vor Gericht erstritten und kassieren gegenwärtig einen Lohn von 4.1000 Lei im Monat – ohne etwas dafür tun zu müssen. Zur Erinnerung: Dogariu und Dobra waren abgesetzt worden als die Koalition der Demokratisch Liberalen (PD-L) mit den Sozialdemonkraten (PSD) in die Brüche ging; Regierungsinspekteur Zoltan Marossy kam anstelle Dogarius und Codruta Botez, eine Angestellte der Präfektur an die von Dobra. Solange Präfekt Bacala keine rechtliche Handhabe hat, die Gerichtsbeschlüsse in die Tat umzusetzen, erteilt er den beiden Ehemaligenkeinerlei Aufgaben....(Adevarul online)

Messungen der Temescher Umweltschutzbehörde haben ergeben, dass die in Städten erlaubte 50- Dezibel-Grenze in Temeswar vielerorts überschritten wird. Hauptursachen sind die Verkehrsdichte, nicht ausreichend dimensionierte Straßen, der Schwerverkehr sowie die großen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge. In 92,46 % der Messungen, wurden weit über die zugelassenen Werte (bishin zu 70 db) festgestellt. (Adevarul online)

Stefan Florea, der seit zwei Monaten die Leitung ad interim der Temescher Grenzpolizei übernommen hat, scheut sich nicht über die tagtäglichen Probleme, mit denen die Behörde zu kämpfen hat, zu sprechen. Das Inspektorat, das er leitet, beschäftigt insgesamt 1.000, meist gut geschulte Angestellte. Die Schießübungen kommen aus Mangel an Munition zu kurz, oft reicht das Geld nicht für die Nebenkosten (weil die zugeteilten Fonds mit Verspätung eintreffen kommen bei den Strom- und Wasserrechnungen Verspätungszuschläge hinzu). Auch den organisierten Transport der Angestellten zur Arbeit kann die Behörde aus Mangel an Geld nicht mehr übernehmen. Die Löhne sind so niedrig, dass sich erst kürzlich, Mitglieder einer ausländischen Delegation, gewundert haben, wie es möglich ist, das Personal unter diesen Voraussetzungen zu halten.Trotz allem, arbeiten die Grenzpolizisten effektiv und haben so einiges „erbeutet“: 84.000 Zigarettenschachteln, ein Porsche Cayenne und ein BMW in 2007, 200.000 Zigarettenschachteln, zwei Porsche Cayenne, ein Fiat Punto und ein BMW X5 in 2008 sowie 250 Gramm Kokain, nahezu 200.000 Zigarettenschachteln und sechs Luxuslimousen in 2009. Auch wenn nach 2007 der rumänische Personalausweis für Drittstaatler besonders interessant geworden ist, meint Florea, Rumänien sei auf die Aufhebung der Grenzkontrolle an der ungarischen Grenze ab 2011 bestens vorbereitet. Im Übrigen soll mit den Kollegen aus Csongrad im März ein gemeinsamer Grenzkontrollpunkt in Tschanad eröffnet werden.(Ziua de Vest)

Der Temescher Präfekt, der bei der Großen Post Zeuge einer Verkehrswidrigkeit wurde, in die ein Jeep verwickelt war, stelle bei der Überprüfung des Kennzeichens fest, dass es sich um Kennzeichen eines kleinen, seit zwei Jahren stillgelegten Fahrzeuges handelte. Er schätzt die Zahl der Fahrzeuge, die mit gefälschten oder ungültigen Kennzeichen in Temeswar verkehren auf 50. In der darauf angeordneten Kontrolle wurde unter den 487 Fahrzeugen, kein einziges mit gefälschtem Nummernschild entdeckt. Die Kontrollen sollen weiter gehen. (Adevarul online)

Der als „ordinärer Kitsch“ beschimpfte, viel umstrittene Glas- und Metallbau im Stadtzentrum von Temeswar, gegen den sich sowohl die Stadtväter als auch die Temeswarer Bevölkerung entrüsten, steht unerschüttert auf dem Opernplatz, im historischen Zentrum, wo er so gar nicht hinpasst. Zuletzt funktionierten dort ein chinesisches Restaurant, ein Eisladen und ein zweites Restaurant ... seit Kurzem sind die Lokale geschlossen, die Fenster verhängt. Ein Schild mit einer Telefonnummer besagt, die Räumlichkeiten seien zu vermieten. Die Inhaberin eines der ehemaligen Restaurant, gibt zu, das Geschäft hätte, wegen der negativen Schlagzeilen um das Gebäude gelitten, behauptet jedoch, der Grund für die Schließung wäre ein anderer. Nach telefonischer Auskunft des Verwalters, würde im Inneren des Gebäudes renoviert und die Verhandlungen mit dem Betreiber eines italienischen Restaurants wären bereits fortgeschritten. Auch ein zweites Restaurant soll aller Wahrscheinlichkeit nach, eröffnet werden. Der Projektant des Glasbaus , der Vorsitzender des Temescher Architektenordens, hatte eigentlich einen Eingang zur Toilette entworfen, der jederzeitwieder abmontiert hätte werden können. Dafür wurde auch die Baugenehmigung erteilt – aber der Eigentümer hat einfach was ganz anders gebaut. (Adevarul online)

Laut Vorschlag des Temeswarer Stadtrates soll in diesem Jahr keine Ausschreibung für das Betreiben von Terrassen im Stadtzentrum, auf dem Opern- bzw. Domplatz organisiert werden. Bis die geplanten Sanierungsarbeiten beginnen, sollen die Genehmigungen monatlich verlängert werden. Allerdings,, mit der Auflage, dass die Betreiber verpflichtet sind, innerhalb von 15 Tagen nach Aufforderung, die Terrassen abzubauen, um den Beginn der Arbeiten zu ermöglichen. (Timis online)

Nach dem sie jahrerlang für einen Großauftrag von Gucci Deko-Kerzen hergestellt haben, werden zurzeit im Atelier in Engelsbrunn/Fantanele Duftkerzen für den Automobilhersteller Lamborghini, die italienische Bekleidungsfirma Benetton und das Modehaus Missioni produziert. 2000 hatte der italienische Geschäftsmann Luigi Pisetta ein altes Wachsatelier in Italien aufgekauft und es nach Engelsbrunn verlegt. 99% der Produktion (8 Tonnen im Monat), für die die Rohstoffe importiert werden, ist für den externen Markt. (Agenda online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1142 Lei/Euro bzw. 2,9817 Lei/US-Dollar.

10. Februar 2010

Unerwartet viele Interessenten fanden sich am Dienstag im Regionalen Geschäftszentrum in Temeswar (CRAFT) ein, um mehr darüber zu erfahren, wie manEU-Fonds an Land ziehenkann. Geld ist genügend da. Man muss nur eine Eigenbeteiligung nachweisen – aus eigenen Mitteln oder durch eine Kreditaufnahme. Es gibt auch genügend Bereiche, in denen die Höhe der Eigenbeteiligung erschwinglich ist. Weitere Informationen unter www.oirposdru-vest.ro (Agenda online)

Mit 20 Stimmen für und nur einer Gegenstimme wurde Marius Lazurca vom parlamentarischen Ausschuss für außenpolitische Fragen als Botschafter Rumäniens in der Republik Moldaubestätigt. Der 1971 in Temeswar geborene Lazurcahat seinen Doktor in Geschichte-Anthropologie an der Universität Paris IV Sorbonne gemacht und ist zurzeit der Rumänische Botschafter beim Heiligen Stuhl. (Agenda online)

Gestern wurde in Arad der Vertrag zur Sanierung des historischen Stadtzentrumunterzeichnet. Vertragspartner sind die Arader Firma Tehnodomus,die den Zuschlag der Ausschreibung bekam, zusammen mit der Temeswarer SIED und die Unterstützung einer ungarischen Firma, die Bauarbeiten zu tätigen. Während des 37 Monate langen Projekts sollen historische Denkmäler, wie z. B. die 1812 gebaute Preparandia(Lehrerbildungsanstalt) für 2 Mio. lei restauriert werden und anstelle der 1912 errichteten Eisenbrücke, eine Neue originalgetreu (24,7 Mio. lei) wieder aufgebaut werden. 85 % der nötigen über 58,7 Mio. lei kommen aus dem europäischen regionalen Entwicklungsfond (die höchste nicht rückzuzahlende Finanzierung in der Entwicklungsregion West), die ebenfalls nicht rückzuzahlende 13 % kommen von der Regierung – die Stadt muss lediglich für einen Eigenbeitrag von 2 % aufkommen. (Ziua de Vest)

Auch in den Temeswarer Entbindungsstationen mangelt es an der BCG-Impfung,dem sicherste Imfpstoff gegen Tuberkulose, mit dem Neugeborenein den ersten Tagen nach der Geburt wirksam geimpft werden. Dass die Verlängerung der Gültigkeit des Impfstoffes eingangs genehmigt wurde, solle ein Mißverständnis gewesen sein: Nur das Mindesthaltbarkeitsdatum der nach dem 22. Januar 2010 hergestellten Impfungen, wurde von 12 auf 18 Monate verlängert und keineswegs das der bereits am 31. Dezember 2009 abgelaufenen. Laut Aussage der Ärzte, richtet die abgelaufene Impfung zwar keinen Schaden an, gewährleistet aber auch keinen effektiven Schutz gegen die Krankheit. Deswegen müssen die Neugeborenen, die in den ersten Wochen des Jahres mit dem abgelaufenen Impfstoff geimpft worden waren, mindestens sechs Monate lang verstärkt unter Beobachtung stehen. Sämtliche abgelaufenen Impfstoffdosen wurden zurückgezogen, der Hersteller zur Zahlung von 20.000 lei Strafgeld verdonnert. Das Cantacuzino-Institut hat erklärt, im April 800.000 BCG-Impfungen bereit stellen zu können. Allen Müttern, die im Februar und März entbinden, wird dringend geraten, ihre Babys ab April und noch vor dem 10. bis 12. Lebensmonat im TBC-Ambulatorium testen und impfen zu lassen. (Renasterea Banateana)

Ab dem 3. März gelten die im Dezember verabshciedeten Änderungen des Mediationsgesetzes. Das bedeutet, dass die Richter, nicht wie bisher auf die Mediationhinweisen,sondern, die Parteien eingehend hierzu informieren und auf sie hinwirken müssen. Dies erspart den Richtern Arbeit, den Bürgern Zeit, Nerven und Geld. Eine Konfliktlösung mit Unterstützung eines unparteiischen Mediators wird durch eine Beglaubigung beim Notar rechtskräftig - bei bereits anhängigen Rechtsstreitigkeiten wird die außergerichtlich getroffene Mediationsentscheidung vom Richter beglaubigt. Stempelgebühren, Gebühren für die Fertigung von Fotokopien ,aber auch Anwaltshonorare entfallen – der Meditatior kassiert etwa 500 lei, wobei der Richter bei einer erfolgreichen Meditation ggf. die Rückzahlung dieser Summe verordnen kann. (Renasterea Banateana)

Gestern fand das erste Treffenin diesem Jahr der Mitglieder des Temescher Vereins der Produzenten von Getreide und technische Pflanzen(APCPT) statt. Den Mitgliedern stehen Saatgut, Düngemittel und Herbizide zur Verfügung – Je nach dem Angebotspaket sind Ratenzahlungen mit und ohne Vorschuss, aber auch eine Bezahlung in Natura, nach der Ernte, möglich. APCPT hat nach intensiven Verhandlungen mit mehreren Firmen Vereinbarungen für die Übernahme der gesamten Gerste bzw. Sonnenblumenernte getroffen. (Ziua de Vest)

63 % der 130.000 Personen, die an der Internetabstimmung zur Ermittlung eines der drei Entwürfen der Endausscheidung des von der EU-Kommission ausgeschriebenen Wettbewerbs für ein neues EU-Bio-Logo, stimmten für das Euro-Blatt des deutschen Student Dusan Milenkovic.Ab 1. Juli ist es für alle verpackte Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt werden und die vorgeschriebenen Normen erfüllen, Pflicht. Insgesamt hatten europaweit fast 3.500 Entwürfe an der Ausschreibung teilgenommen. Eine Jury aus international bekannten Fachleuten hatte diese geprüft und die drei Besten ins Internet zur allgemeinen Abstimmung gestellt. „Jetzt haben wir ein Logo, mit dem sich jeder identifizieren kann“, freute sich Mariann Fischer Boel, Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, die die Auswahl des Logos anhand eines Wettbewerbs vorgeschlagen hatte. (Ziua de Vest)

Nachdem Premierminister Emil Bocim Vorfeld dem Gesundheitsministerium nahe gelegt hat, das Phänomen „Traumläden“ (=Magazine de vise) und des damit verbundenen Drogenkonsums, ernst zu nehmen, hat die Abgeordnetenkammer einen Gesetzesentwurf angenommen, laut dem ab heute in Rumänien der Handel mit ethnobotanischen Produkten mit halluzinogener Wirkung verboten ist.(Rumänien Online Kurier).

Online-Petitionen:

Die an Staatspräsident Basescu gerichtete vom Temeswarer Horatiu Ormenisan initiierte Petition für den Bau der Autobahn Temeswar – Arad: http://www.petitieonline.ro/petitiep10741043.html

Der an die Temescher Präfektur adressierte Offenen Brief gegen die geplante Reduzierung der Plätze in vier renommierten Temeswarer Schulen mit theoretischem Profil: www.petitieonline.ro/petitie-p61745048.html

Die gegen das Gesetz der Wiedereinführung der Euthanasie der Straßenhundein Rumänien: www.petitieonline.ro/petitie-p02045042.html

Nicht nur Temeswarer sondern Kunden aus dem ganzen Land, können den online-Patisserie der 26 jährigen Ana Maria Petritan aus Temeswar besuchen und Leckereien für ihre vierbeinige Haustiere bestellen. Alles hat damit begonnen, dass ihr Aldo, empfindlich auf das Hundefutter aus dem Handel reagierte. Sie benutzt nur natürliche Zutaten von Qualität und berät sich bei der Zusammenstellung der Rezeptur mit Tierärzten. Der gute Appetit, das glänzende Fell und der schwindende üble Mundgeruch von Aldo sind Bestätigung genug. (Adevarul online)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1298 Lei/Euro bzw. 3,0108 Lei/US-Dollar.

9. Februar 2010

Während 140 National- und Kreisstraßen im Land gesperrt sind und 86 Personen im Schnee festsitzen, in der Hauptstadt und weiteren 13 Kreisen Allgemeinschulen und Kindergärten geschlossen bleiben, ist der Winter in diesen Tagen im Kreis Temesch eher mild. Trotzdem mussten auch hier 226,50 Tonnen Streumittel auf die Kreisstraßen verteilt werden, um diese befahrbar zu halten.

Im Januar waren landesweit 740.982 Arbeitslose registriert - 31.599 mehr als im Dezember 2009. Der Großteil (605.371) dieser kommen aus dem privaten Sektor – insgesamt 459.158 bekommen Arbeitslosenunterstützung(Timisoara)

In Rumänien leben 8.000 Leukämie-Kranke, für die eine Stammzellenübertragung lebensrettend sein kann. Aber es mangelt an Spender. Landesweit haben sich nur 754 in die Karteikarten des Nationalen Registers der Freiwilligen Stammzellen-Spender registrieren lassen. Potenzielle Spender müssen über 18 Jahre alt und über 50 kg schwer sein, um sich typisieren lassen zu können. Im Bluttransfusionszentrum neben dem Temescher Kreiskrankenhaus müssen sie ein Formular ausfüllen und eine einfache Blutprobe abgeben. Wird ein geeigneter Empfänger gefunden, bekommt der Spender ein Medikament verabreicht, das die Stammzellen im Blut vermehrt und in den peripheren Blutkreislauf schwemmt. Die Dialyse ähnliche Stammzellenentnahme selbst dauert etwa 10 Minuten, ist ungefährlich und tut keineswegs weh. (Timisoara)

Zusammen mit den anderen römisch katholischen Bischöfen aus Rumänien nimmt Martin Roos,Bischof des Bistums Temeswar, am Ad limina Apostolorum - Besuch in Rom teil. Bei diesen Besuchen, die regelmäßig alle fünf Jahre stattfinden, berichten die Bischöfe über die allgemeine und religiöse Lage in ihren Diözesen und Papst Benedikt der XVI. gewährt ihnen Einzelaudienzen. (Timisoara)

Die alternative Energien haben die Aufmerksamkeit der Temescher Kreisbehörde erweckt. In Kürze soll die Temescher Energieagentur ins Leben gerufen werden. Auf der Prioritätenliste dieser werden eine Studie über den energetischen Bedarf des Kreises, ein Plan zur Vermeidung von Energieverlusten sowie die Förderung wiederverwendbarer Energien und Technologien zur Effizienzsteigerung, stehen. Mitglieder des Verein werden der Temescher Kreisrat, der Temeswarer Stadtrat sowie die Fernheizungsgesellschaft – Colterm, der Verband der Mieter und Eigentümer, die IHK und das Polythechnikum sein. Großteil (250.000 Euro) des nötigen Geldes kommt von der EU, die restlichen 100.000 werden die Mitglieder stellen. (Timis online)

Den rumänischen Behörden ist es gelungen, in einem Jahrgerade mal 7 % der geplanten Autobahn Arad – Temeswar fertigzustellen – und das bedeutet, der Bau der restlichen 32 km wird weitere 14 Jahre dauern (!). Anders, nur 100 km von Temeswar entfernt, im benachbarten Ungarn: Die Autobahn Szeged – Mako soll im August fertig gestellt werden, der Abschnitt Mako – Grenze in 2012. Gearbeitet wird an auch an zwei weiteren Schnellstraßen Richtung Rumänien: Debrecen - Grenze – Kreis Bihor bzw. Kecskemet - Bekescsaba –Gyula. (Adevarul)

Der Zahn der Zeit hat unbarmherzig an ihnen genagt, die größten Temeswarer Unternehmen wurden vor 100 und sogar300 Jahren gegründet, haben Weltkriege und Finanzkrisen überstanden, sind vom Kapitalismus in den Kommunismus gelangt und wieder zurück - aber sie haben es geschafft dem allen zu überleben. So, die von Prinz Eugen 1718 errichtete Bierfabrik , die Öl- und Seifenfabrik (1844) , später Fabrik für Lacke und Farben und später Azur – seit 1991 wieder im Besitz der Faber-Familie, das Dura-Unternehmen (1921) – heute Elba, die Textiĺfabrik und die Filty-Schufabrik aus 1928 bzw. 1921. (Agenda online)

Im Laufe der Ermittlungen gegen Cojocari, dem Sekretären des Temeswarer Bürgermeisteramtes, der sich geweigert hatte, die Genehmigung für den Ausbau einer Mansarde zu unterschrieben, kommen nach und nach Unregelmäßigkeiten zu Tage. Laut Gesetz muss jeder Bauherr, erst im Besitz der schriftlichen Einverständnis jedes Hausbewohners sein. In der Regel wurde anhand einer Namenstabelle ein Bewohner bevollmächtigt, alle nötigen Papiere vor einem Notar stellvertretend für alle, zu unterschreiben. Um eventuelle Klagen auszuräumen, haben sich die Notare geweigert, dies aufgrund einer Tabelle zu machen und auf die einzelnen Einverständniserklärungen bestanden. Aber dieses Hindernis wurde schnell und einfach aus dem Wege geräumt – zwar legten fortan die Bauherren schriftliche Erklärungen jedes einzelnen Hausbewohners vor, aber alle waren von Notaren in Großwardein/Oradea beglaubigt. Die Beamten im Temeswarer Rathaus schienen dies nicht zu bemerken und genehmigten den Ausbau von Mansarden auf laufendem Band. Teofil Drugarin, der den Stein ins Rollen gebracht hat, hatte bereits mehrmals eine Genehmigung für den Ausbau von Mansarden mit Einverständnis von tabellarisch Bevollmächtigten bekommen, („Solange ich gezahlt habe, habe ich die Genehmigung bekommen“), bevor ihm Cojocari die Genehmigung plötzlich verweigerte. Erst durch die Entgegnung Cojocaris, es habe Beschwerden einzelner Hausbewohner gegeben, die erklärten, ihr Einverständnis nicht gegeben zu haben, wurde man auf die Beglaubigungen en gros in Großwardein aufmerksam.(Adevarul online)

Einen Monat nach dem Ableben des Schauspielers Toni Tecuceanu, bei dem Schweinegrippe als Todesursache angegeben wurde,was eine wahre Impfhysterie in Rumänien ausgelöst hatte, ist die Familie nun endlich im Besitz seiner Krankenakte. Laut dieser ,hatte sich der Schauspieler mit dem Acinetobacterangesteckt. Dieser ist als besonders resistent bekannt und meist im klinischen Alltag beobachtet worden. Zwar hatteTecuceanu auch mit dem AH1N1-Virus zu kämpfen, ist aber an den Folgen anderer Komplikationen gestorben. Die Familie erwägt nun eine Klage gegen das Krankenhaus – das im Übrigen die Herausgabe der Krankenakte anfangs verweigerte.(Adevarul online)

Achtung Betrüger.Männer mit weiß-grünen Notdienst-Abzeichen klopfen an den Haustüren, geben vor Angestellte des Temescher Notdienstes zu sein und für die Operation bzw. Behandlung von Kindern im Ausland Geld zu sammeln. Leonida Iancu,Leiter des Temescher Notdienstes, weist ausdrücklich darauf hin, dass sich der Notdienst keinesfalls mit dem Sammeln von Spenden befasse und das Logo der Abteilung im Übrigen blau sei. (Agenda online)

In der Arader Puppenfabrik Aradeancawird zurzeit auf Hochtouren für den wohl erfolgreichsten Exportauftrag der vergangenen Jahre gearbeitet: Im Auftrag von Adrian Comaneci werden mehrere Tausend Puppen nach dem Konterfei seiner Schwester, der wohl berühmtesten Turnerin der Welt Nadia Comaneci gefertigt, um in mehreren US-Bundesstaaten ausgeführt zu werden. Der Erlös des Gemeinschaftsprojekts der Nadia Comaneci-Stiftung und der Aradeanca soll dem Sozialporgramm 10 für Turnen zugute kommen. „Nadia“ ist eigentlich ein Remake, denn eine erste Puppe wurde bereits vor 34 Jahren als die Turnerin bei den Olympischen Spielen in Montreal erstmals in der Geschichte des Turnsports mit einer 10 bewertet wurde, hergestellt. (ADZ)


Programm der Oper:
14. Februar, 18:00 Uhr: Aidavon Verdi
17. Februar, 19:00 Uhr:
Rigolettovon Verdi

19. Februar, 19:00 Uhr: Nabuccovon Verdi

Am 28. Februar, um 19:00 Uhr im Olimpia-Saal bzw. am 1. März, um 20:00 Uhr im Fratelli-Club in Temeswar: Pheonix-Konzert.

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1325 lei/Euro bzw. 3,0160 Lei/US-Dollar.

8. Januar 2010

Auf deutschen Antrag hin beschäftigt sich der Europarat mit dem Einfluss der Pharmaindustrie auf Wissenschaftler und Behörden, die fälschlicherweise als Pandemie bezeichnete Schweinegrippe betreffend. Parmalentarier des Europarats fordern einen Untersuchungsausschuss sowie eine Dringlichkeitsdebatte Ende Januar 2010. Initiiert wurde beides von dem deutschen Arzt und extrem kritischen EpidemiologenWolfgang Wodarg. Eingeladen sich die UN-Weltgesundheitsorganisation, die die wissenschaftliche Grundlage darlegen soll, die sie im Juni vergangenen Jahres dazu veranlasste, für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe auszurufen, sowie die Impfstoffhersteller. Wodarg, der den Umgang mit der Neuen Grippe, die „erheblich harmloser“ als alle Grippewellen der Vorjahre ist, für „einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts“ hält, ist der Meinung, man habe „Millionen gesunder Menschen unnötigerweise dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt“ (Adevarul de Seara Timisoara)

Mit Kühltaschen ausgerüstet standen zig Hausärzte gestern Schlange um Cantegrip, den Impfstoff gegen die Neue Grippe in der Temescher Gesundheitsdirketion abzuholen. Von den dem Kreis zugeteilten 65.000 Impfstoffdosen, waren Ende November weniger als 3.000 aufgebraucht. 240 Schüler, 34 Studenten, etwa 1.000 Angestellte aus dem Gesundheitswesen und 379 Mitarbeiter des Innenministeriums sowie 1.028 Personen aus den Risikogruppen ließen sich impfen. Im Kreis wurden Fälle gemeldet, in denen Hausärzte Patienten mit der Begründung, sie hätten den Impfstoff nicht, zurükgewiesen haben. In der Videokonferenz gestern, drohte Adrian Streinu Cercel, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, allen Hausärzten, die sich weigern sich in die Impfkampagne zu implizieren mit der Auflösung des Vertrags mit der Krankenkasse. Des Weiteren wurden die Hausärzte aufgefordert beim Sitz der Gesundheitsdirektion vorzusprechen und mindestens 40 Impfstoffdosen und die dazu gehörenden Einwegspritzen abzuholen. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass nicht Risikogruppen sondern alle Bürger, die es wünschen, sich impfen lassen können. Auch Privatpraxen können den Impfstoff anfordern – in diesem Zusammenhang wurde betont, dass die Impfung für den Patienten kostenlos erfolgen muss. Selbst nicht Krnakenversicherte haben Recht auf die Impfung. Medizinischem Personal, das sich weigert geimpft zu werden, wird der Umgang mit Patienten verboten. Nicht geimpft werden lediglich die als gegen Eier und Geflügelfleisch als allergisch bekannten Personen, Kinder unter 16 Jahre und im ersten Monat Schwangere.

Von Mittwoch auf Donnerstag wurden landesweit 26 neue Krankheitsfälle und sieben Todesfälle registriert. Damit steigt die Gesamtzahl auf 5.941 bzw. 73. (Renasterea Banateana)

Überschwemmungsgefahr im Kreis Temesch. Die Barzava stieg gestern um 460 cm an, es galt Alarmstufe Rot. Das Jahr 2005 kam den Einwohnern in den Sinn – das Jahr in dem der Damm gebrochen war und 100 Häuser zerstört wurden. Über hundert Feuerwehrmänner, Angestellte des Bürgermeisteramtes und Volontäre haben gestern Abend den Damm in Gataja mit Sandsäcken gefestigt. Um 18:00 Uhr begann der Wasserstand leicht zu fallen. Nachdem sich Präfekt Bacala vor Ort versicherte, dass die Gefahr gebannt zu sein schien, kehrte er in die Kommandozentrale in Temeswar zurück. (Adevarul de Seara Timisoara).

Der eine der beiden Diskussionspunkte auf der Tagesordnung der außergewöhnlichen Sitzung des Temeswarer Stadtrates, betrifft die Ausgleichung des Haushaltsdefizits in Höhe von 2 Millionen Euro. (Agenda online)

Weder die Temescher Lokalbehörden noch die privaten Unternehmer scheinen sich um EU-Gelder für die Entwicklung des Tourismus bzw. die Verwertung der Naturressourcen des Kreises, zu reißen. Für die Westregion, der die Kreise Arad, Karasach Severin, Hunedoara und Temesch angehört, stehen nahezu 24 Millionen Euro, EU-Fonds, die nicht zurückzuzahlen sind, bereit. Beantragt wurden bis dato 45,5 Mio. Euro. 7 der insgesamt 16 vorgelegten Projekte sind bereits abgelehnt worden - darunter auch das einzige Projekt aus dem Kreis Temesch. Während der Kreis Hunedoara 11 Projekten vorlegte, kamen aus Karasch Severin 3 und aus Arad auch nur ein Antrag. (Agenda online)

Im Kreis Temesch haben 11 Rentner auf ihre Rente ab dem 1. Januar 2010 verzichtet, um weiter im Staatsdienst bleiben zu können. Diese Entscheidung kann auf Wunsch rückgängig gemacht werden. Rentner, die im privaten Sektor angestellt sind, betrifft die Verordnung nicht. (Renasterea Banateana)

Um den Rentner, die es aus verschiedenen Gründen, nicht geschafft haben, Unterlagen über die schulische Ausbildung zwecks Neuberechnung ihrer Renten, vorzulegen, entgegen zu kommen, wurde der Termin bis zum Januar 2011 verlängert. (Ziua de Vest)

Die Rumänische Bahngesellschaft CFR hat zum Jahresanfang ein neues Ferienangebot – auch über ihre Temeswarer Agentur - lanciert. Die InterRail Global Pass – Fahrkarte kann man für verschiedene Zeitspannen (fünf von zehn Tagen bzw. 10 von 22 Tagen sowie für 15 oder 22 Tage bzw. einen Monat) kaufen und damit unbegrenzt oft in jedes EU-Land fahren. Die Preise der Karten sind von der Gültigkeitsdauer, der gewünschten Klasse und dem Alter des Reisenden abhängig: So kostet z. B. eine Karte für fünf von 10 Tagen in der zweiten Klasse 249 Euro – für Jugendlichen unter 26 Jahre – 159 Euro, für Kinder und Senioren 124,5 bzw. 224 Euro. Zu jeder Karte bekommen die Reisende eine Karte mit dem Eisenbahnnetz und einen InterRail-Reiseführer. Angeboten wird auch eine One Country Pass- Karte, die für 3, 4, 6 oder 8 Tage innerhalb eines Monats, für nur ein Zielland gültig ist. (Agenda online)

Schwarzer Mittwoch für die Temescher Autofahrer: In einer einige Stunden dauernden Blitzaktion, kassierte die Verkehrspolizei 27 Führerscheine, wegen Nichtbeachtung der Vorfahrt der Fußgänger, ein und verteilten nahezu 300 Strafzettel in einem Gesamtwert von über 24.000 Lei – großteils wegen Nicht-Anlegen des Sicherheitsgurtes und Geschwindigkeitsüberschreitung. Auch 33 Fußgänger, die die Straße an nicht erlaubter Stelle überquerten, wurden belangt. (Ziua de Vest)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,1721 Lei/Euro bzw. 2,9089 Lei/US-Dollar.