Pressespiegel 9. - 15. Juli 2011

15. Juli 2011

In Zusammenarbeit mit dem FBI und dem US Secret Service haben die Staatanwälte der Abteilung zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechen /DIICOT gestern, über 100 Hausdruchsuchungen (einige auch in Temeswar) angeordnet. Visiert sind etwa 100 mutmaßliche Mitglieder mehrerer auf IT-Betrug spezialisierten Banden. Diese sollen in der Zeitspanne 2009 – 2011 über 1.000 – meist amerikanische Bürger – durch fiktive Verkaufsanzeigen bei eBay.com bzw. craiglist.org über den Tisch gezogen haben. Die Ermittler schätzen den Schaden auf über 20 Millionen US-Dollar. (Renasterea Banateana)

Trotz der drückenden Sommerhitze können die Einwohner von Blumenthal/Masloc nur mit Bangen an den Herbst denken, denn sie befürchten, dass ihre 50 Kinder im Vorschulalter im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße stehen werden. Nicht dass es kein passendes Gebäude für den Kindergarten gäbe – nur will die Baufirma das 2.000 qm große zweistöckige Gebäude erst übergeben, wenn die restlichen 1,75 Millionen Lei ausgezahlt sind. Das Problem ist nicht neu, sondern währt seit eineinhalb Jahren – Zeit in der die Kinder provisorisch in einem von einem Arzt zur Verfügung gestellten Haus untergebracht waren. Zurzeit gibt es im Kreis Temesch 13 Bildungseinheiten mit Zahlungsrückständen für in 2007 – 2008 begonnenen Investitionen. Mehrere Anfragen an das Bildungsministerium sind bis Dato erfolglos geblieben. (Renasterea Banateana)

Mit 21 Stimmen der insgesamt 33 anwesenden Kreisräte setzten die USL(Sozialliberale Union)- und PNTCD (Bauernpartei)-Kreisräte ihr Projekt, am 18. September eine Volksbefragung zu organisieren durch. Eine Million Euro wollen sie dafür ausgeben, um die Meinung der Bevölkerung zur geplanten Auflösung des Kreises bzw. ob Temeswar den Status eines Kreises bekommen soll oder nicht, zu erfahren. Dazu bemerkte Kreis-Sekretär Petrisor Nadastean, eine Volksbefragung wäre in diesem Fall illegal, denn es gäbe nur Debatten und kein Gesetz zur administrativen Neuaufteilung des Landes. Auch würde die zweite Frage, der ersten widersprechen. Auch Kreisratspräsident Constantin Ostaficiuc findet die Volksbefragung zu diesem Zeitpunkt und Thema „illegal und kostenspielig“ und weist zusätzlich darauf hin, dass nicht zuletzt die Frage (Sind Sie mit der Absicht des Präsidenten Rumäniens, Traian Basescu, den Kreis Temesch aufzulösen, einverstanden?) eindeutig tendenziös formuliert wäre. (opiniatimisoarei.ro)

Laut einem von den Temeswarer sozialdemokratischen (PSD) Stadträten Projektentwurf, sollen Privatinvestoren, die in Temeswar Projekte im Wert von über eine Million Euro planen, künftig in maximal einer Woche, alle notwendigen Genehmigungen bekommen. Auch wenn der Entwurf das OK der Rechtsabteilung nicht bekommen hat, die Initiatoren sind von seiner Nützlichkeit überzeugt und hoffen das Projekt in der nächsten Stadtratssitzung durchzuboxen. (tion.ro)

Ab heute sind landesweit alle Kassen – und Informations-Schalter der Stromgesellschaft/Enel nach demselben Stundenplan geöffnet - von Montag bis Freitag, zwischen 8:00 und 16:00 Uhr. Die Stromrechnungen können im Übrigen auch über manche Bankautomaten, Direct Debit bzw. das Internet, in Läden mit Pay Point oder Payzone, an den OMV-Tankstellen sowie den Partner Post- und Bankschaltern, bezahlt werden. Informationen zum Stromverbrauch und den Rechnungen kann man über die kostenlose Infoline unter 0800 07 08 09 oder die Webseite enel.ro unter My Enel bekommen.(Renasterea Banateana)

Heute wird in Temeswar, Circumvalatiunii Nr. 8 – 10 ein neuer dm-Laden eröffnet. Ab heute und bis am 17. Juli sind alle Produkte mit einem 20 %-igen Preisrabatt erhältlich.

Die Masche mit der durch die Versendung einer Kurznachricht, in der einem mitgeteilt wird, dass man einen unglaublich attraktiven Pries gewonnen hat, man aber für dessen Abrufung erst eine gewisse Summe überweisen muss, der Empfänger um beachtliche Summen betrogen wird, ist bereits bekannt. Neu war, dass der 38-jährige Absender aus Slatina bereits wegen Diebstahls im Gefängnis saß. Bei der Zellendurchsuchung entdeckten die Polizisten das Handy, von dem er die Kurznachrichten versandte und 2.400 bzw. 3.200 Lei von zwei „glücklichen Gewinner“ ergaunerte. (realitatea.det)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2778 Lei/Euro bzw. 3,0119 Lei/US-Dollar.

14. Juli 2011

Unter dem Titel Im Stich gelassen protestiert Ovidiu Gant,Abgeordneten des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, in derheutigenOnline-Auslage der Banater Zeitung, gegen die geplante Schließung des Deutschen Konsulats in Temeswar und appelliert öffentlich an den deutschen Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, diese „zu Gunsten der deutschen Minderheit in Westrumänien, der deutschen Wirtschaft, die hier massiv investiert hat, wie auch im Allgemeinen der bilateralen deutsch-rumänischen Beziehungen“ zurückzunehmen. Teilweise waren die Bemühungen von Klaus Johannis, dem Landesvorsitzenden der Rumäniendeutschen und ihm selbst (sie hatten wichtige deutsche Politiker angeschrieben und um Fürsprache gebeten) erfolgreich, denn im Zuge der Sparmaßnahmen plant das Auswärtige Amt zwar die Schließung des Konsulat in Temeswar, lässt aber das Generalkonsulat in Hermannstadt/Sibiu unversehrt. Dass in Temeswar ein Deutscher Honoralkonsul ernannt werden soll, wäre für die Banater- und Sathmarer Schwaben sowie die Berglandeutschen, die laut letzter Volkszählung, zusammen immerhin 60 % der Rumäniendeutschen ausmachen, „völlig irrelevant“ - sie fühlen sich diskriminatorisch behandelt und im Stich gelassen. Auch die in Westrumänien lebenden und arbeitenden deutschen Staatsangehörigen sowie die deutschen Wirtschaft, hätten bei der Schließung der Vertretung in Temeswar, nur zu leiden. Der vollständige Beitrag kann unter http://banaterzeitungonline.wordpress.com/2011/07/14/im-stich-gelassen/ abgerufen werden.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Berlin-Hohenschönhausen Gedenkstätte, dem Zentrum zur Untersuchung der Verbrechen des Kommunismus in Rumänien, der Timisoara-Gesellschaft und der Eugen-Todoran-Zentralbibliothek der West-Universität präsentieren am Dienstag, den 19. Juli, ab 17.00 beim Sitz der Letzteren auf dem Vasile-Parvan-Boulevard 4A, den Dokumentarfilm An den Rand geschrieben. In dem 90-minütigen Film von Helmuth Frauendorfer geht es um rumäniendeutsche Schriftsteller, (Herta Müller, Johann Lippet, Horst Samson, William Totok, Richrad Wagner und Helmuth Fraundorfer bzw. die verstorbenen Nikoalus Berwanger und Rolf Bossert), die ins Fadenkreuz der Securtitate geraten waren. Der Film ist rumänisch untertitelt. Vorlesungen zum Thema: Hubertus Knabe und Helmuth Frauendorfer, der Leiter bzw. stellvertretender Leiter der Berlin-Hohenschönhausen Gedenkstädte sowie Marius Oprea, Leiter der Zentrums zur Untersuchung der Verbrechen des Kommunismus. Eintritt frei. Der Saal verfügt über eine Klimaanlage. (Quelle: Plakat)

Im Beisein von Vertretern der Lokalverwaltung bzw. des Konsularcorps werden Dan Bedros, der Französische Honorarkonsul in Temeswar und Dorin Miron, in ihrer Eigenschaft als Präsident bzw. Vizepräsident des Französisch-Rumänischen Geschäftszentrums in Temeswar, dieses am Dienstag, den 19. Juli, feierlich eröffnen.(ziuadevest.ro)

Marius Popovici, Vizepräsident der Bauernpartei/PNTCD-Pavelescu-Flügel, ist der Meinung, eines der Gründe, weswegen der Schengen-Beitritt Rumäniens verzögert werde, läge darin, dass die rumänischen Grenzer, ihre Arbeit gut verrichten. Bereits im XVI. Jahrhundert waren Rumänien und Bulgarien ein ernst zu nehmendes Schutzschild für die Länder Zentral- und Westeuropas. So auch in der aller jüngsten Vergangenheit, als die über 200.000 Immigranten aus Asien und Afrika, die über die Türkei, nach Griechenland gelangten, nur von der Existenz der drei Grenzen – der griechisch-bulgarischen, der bulgarisch-rumänischen und der rumänisch-ungarischen – davon abgehalten wurden, in den Westen Europas zu gelangen. Auch im EuroPol-Bericht in diesem Frühjahr steht, dass „Drogen- und Waffenschmuggler, sowie Menschen-Händler und -Schlepper leichter in die EU kommen könnten, wenn es diese drei bewachten Grenzen nicht gäbe“. (ziuadevest.ro)

Borbely Laszlo, der unter dem Verdacht von Bestechungsannahme und Einflussnahme stehende Umweltminister (siehe dazu Pressespiegel vom 13. Juli 2011), hat nach seiner Rückkehr aus Polen, erklärt, die Beschuldigungen seien völlig unbegründet. (mediafx.ro)

29.291 der landesweit insgesamt 38.101 eingeschriebenen Kandidaten waren zur schriftlichen Prüfung für die 4.471 Lehrerstellen zum Verbeamten angetreten. 5.460 haben den Prüfungssaal aus persönlichen bzw. medizinischen Gründen vorzeitig verlassen, 55 wurden wegen Betrug und 40 wegen nicht kompletten Unterlagen eliminiert. Die meisten Anwärter interessierten sich für den Beruf des Erziehers oder Unterstufenlehrers bzw. den eines Fachlehrers für Rumänische bzw. Englische Sprache und Literatur, Sport, Mathematik, Psychopädagogik, Geschichte, Erdkunde, Französische Sprache und Literatur, Orthodoxe Religion und Biologie. (mediafax.ro)

Die Ceausescu-Erben, Valentin, der älteste und einzig überlebende Sohn und sein Schwager Mircea Oprean, haben den Prozess in dem sie die Verletzung des Markenrechts mit der Inszenierung Die letzten Stunden vor der Hinrichtung Ceauescus, über den Prozess und die Hinrichtung des Diktatorenpaars das Odeon-Theater verklagten, verloren. (ziare.rom)

Erneut ist ein rumänischer Europarlamentarier in einen Geld-Skandal verwickelt. Cezar Catalin Marin, hatte sich bei der Verwaltungsabteilung des Europäischen Parlament überCorneliu Vadim Tudor beschwert, weil er für seine Arbeit in dessen Parlamentarierbüro (Juli 2009 - 2011) nicht bezahlt worden wäre. Mehr noch er hätte herausgefunden, dass seine Unterschrift auf drei Arbeitsverträgen gefälscht worden wäre und er jetzt für 40.000 Euro, die ihm zugestanden hätten, Steuern zahlen müsste. Marin hatte bereits am 1. Juli bei der Generalstaatsanwaltschaft des Hohen Gerichtshofs Strafanzeige wegen Fälschung gegen Vadim Tudor gestellt. Darauf erklärte dieser. er habe den „Dummen als Assistenten oder besser gesagt als Mappenträger, nur seinem Vater zuliebe , der ein Spion war, eingestellt“. Auch habe er ihn zweimal entlassen, weil er erfahren habe, dass dieser „Frauen vermittle“: „Er ist nicht nur ein Zuhälter, er ist auch homosexuell!“ wetterte erin seiner gewohnt aggressiven, unkontrollierten Art (agenda.ro)

Die Meteorologen haben erneut Hitzewarnung der Stufe Gelb ab heute und bis am Sonntag gegeben. Der Komfort-Index wird die kritische Schwelle von 80 überschreiten. Für Temeswar sind heute und morgen Außentemperaturen von 37 Grad C, Samstag 31 und Sonntag 32 Grad C zu erwarten (Arad: 36, 37, 30 und 32, Oradea: 35, 36, 28 und 31, Reschitza: 35, 35, 29 und 29 Grad C) (agenda.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2748 lei/Euro bzw. 3,0323 Lei/US-Dollar

13. Juli 2011

Die Antikorruptionsbehörde/DNA ermittelt gegen Ioan Ciocan, Inhaber der Lescaci Comdin-Firma und Szepessy Szabolcs, Berater von Umweltminister Borbely Laszlo, wegen Bestechung bzw. Komplizenschaft zur Bestechung. Die Ermittler vermuten, dass Ausstattungsarbeiten im Wert von 20.000 Euro am Haus der Schwiegermutter des Ministers getätigt worden waren, um durch dessen Einfluss an Verträge mit der, dem Umweltministerium unterstellten, Nationalen Wasser-Verwaltungsgesellschaft zu kommen bzw. um vorrangig für bereits abgeschlossene Verträge ausgezahlt zu werden. Umweltminister Borbely Laszlo, der sich dienstlich in Polen aufhält, konnte nicht kontaktiert werden, um zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. (bihon.ro) Premierminister Emil Boc hat gestern Abend erklärt, er habe bis Dato keinen offiziellen Bericht oder Anfrage dazu bekommen. (replicaonline.ro) Update: Auf das von realitatea.net zitierte Gerücht, der Ungarnverband/UDMR hätte bereits zwei mögliche Ersatzmänner in Person von Tanczos Barna, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium bzw. Korodi Attila, ehemaliger Umweltminister, ins Auge gefasst, antwortet UDMR-Vorsitzender Kelemen Hunor, Borbely Laszlo hätte die volle Unterstützung der Partei und er sei überzeugt, die Vorwürfe gegen den als „sehr fleißig, sehr ernst und korrekt bekannten Mann“ würden sich schon bald als falsch erweisen. (agenda.ro)

10 sozialdemokratische (PSD), nationalliberale (PNL) bzw. konservative (PC) Bürgermeister aus dem Kreis Dolj haben gestern eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der sie bekannt geben, dass sie bei den Lokalwahlen in 2012 auf den Wahllisten der Nationalen Union für den Fortschritt Rumäniens/UNPR kandidieren werden. (mediafax.ro) Laut Gabriel Oprea, Verteidigungsminister und UNPR-Vorsitzender, haben weitere drei PSD-Bürgermeister bzw. drei PNL-Bürgermeister aus dem Kreis Olt die gleiche Erklärung unterzeichnet. (evz.ro)

Der deutsche Kinderbuchautor, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch- und Theaterautor, Paul Maar, der „Vater“ von bei Kindern so beliebten Figuren, wie Sams (das merkwürdige Wesen, weder Junge noch Mädchen, mit dem feuerroten Haar, blauen Wünsch-Punkten im Gesicht und einer Schweinenase) oder Das kleine Känguruh, kommt als Gast der jeweiligen Deutschen Kulturzentren zwischen dem 3. und 8. Oktober 2011 nach Temeswar, Hermannstadt/Sibiu und Klausenburg/Cluj Napoca. Anlass der Tournee ist die Übersetzung seines Buches Eine Woche voller Samstage ins Rumänische ,die Ende September im Humanitas-Verlag erscheinen wird. Alexandru Sahighian, der auch einen Teil der Werke von Herta Müller übersetzt hat, ist es gelungen, den Text, voller nahezu unübersetzbaren Wortspielen, meisterhaft zu interpretieren. Der 1937 in Schweinfurt geborene Paul Maar, studierte Malerei und Kunstgeschichte und arbeitete eingangs als Bühnenbildner, Theater-Fotograf und Kunsterzieher und lebt sein 1976 als freischaffender Schriftsteller und Illustrator in Bamberg. Er wurde mit unzähligen Preisen ausgezeichnet (u. a.: Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin, Deutscher Jugendliteraturpreis, Hans-Christian-Andersen-Medaille, Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, Bayerischer Theaterpreis, Friedrich-Rückert-Preis, E. T. A. -Hoffmann-Preis, Deutscher Bücherpreis, Bayerischer Verdienstorden, Wolfram von Eschenbach-Preis). Die Rumänien-Tournee wird vom Institut für Jugendbuchforschung Frankfurt und dem Temeswarer Kulturzentrum mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung organisiert. (tion.ro)

Endlich hat der Temeswarer Stadtrat in Sachen Kunstlyzeum entschieden: Die Unterstufe der Allgemeinschule Nr. 9 auf der Liviu-Rebreanu-Straße in Temeswar soll in die Allgemeinschule 25 ziehen, die Schüler des Kunstlyzeums in die Allgemeinschule Nr. 9. Obwohl auf die umstrittenen Container verzichtet wurde, konnte diese Entscheidung nicht alle zufrieden stellen. Im Namen der Lehrkräfte der Kunstschule, wies Adela Kun darauf hin, dass die Schule im Stadtzentrum, „in der Nähe des Museum und der Kunstgalerien“ bleiben müsse und dass bereits ein Teil der Eltern der für die fünfte Klasse zugelassenen Schüler, die Bewerbungen wieder zurückgenommen haben. Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu erklärte seinerseits, solange er Bürgermeister ist, werde er nie und nimmer eine Zahlungsanweisung für 31.000 Euro Miete im Monat unterschreiben. Auch dass die Schule im Stadtzentrum sein müsse, ist nicht rechtfertigt – auch jetzt gäbe es Schüler die einen mehrere Kilometer langen Schulweg haben. Auch der liberale Stadtrat Ciprian Jichici und dem demokratische Ovidiu Ciuhandu gerieten sich in die Haare – aber letztendlich stimmten alle, bis auf einen Stimmenthaltung, für den Umzug. (Renasterea Banateana)

Der Domplatz in Temeswar verwandelt sich an diesem Wochenende für drei tage in ein riesiges Gratis-Kino: Dort werden im Rahmen der Transilvania International Film Festival/TIFF-Karawane folgende Top-Filme gezeigt: Freitag, den 15. Juli, ab 21:30 Uhr: Der lange Weg zurück in Regie von Peter Weir, mit Dragos Bucur, Ed Harris, Collin Farrell und Saoirse Ronan, am Samstag, den 16. Juli, ab 21:30 Uhr: Morgen, in Regie von Marian Crisan, der bei der 10. Auflage des TIFF mit dem dem Preis Bester Spielfilm ausgezeichnet wurde und Sonntag, den 17. Juli, ebenfalls ab 21:30 Uhr: Biutiful in Regie von Alejandro Gonzales Inarritu. (opiniatimisoarei.ro)

Vergebens bringen sämtliche Medien ausführliche Berichte und Debatten zum Thema Abschreiben bei den Abiturprüfungen, die Lehrer scheinen keine Lehre daraus zu ziehen. Im Kreis Temesch wurden fünf Lehrer bei der Prüfung zur Lehrer- Verbeamtung beim Schummeln mittels ihrer Mobiltelefone bzw. Hands Frees erwischt. Diese werden, laut Generealschulinspektor Marin Popescu, nie mehr, Schüler unterrichten. (opiniatimisoarei.ro)

Gute Nachricht für die Temeswarer: In diesem Sommer werden sie sich nicht mehr eine oder gar zwei Wochen lang mit kaltem Wasser waschen müssen, denn die Fernheitungsgesellschaft/Colterm wird die Revisionsarbeiten gezielt an den Schwachstellen ausführen und die Warmwasserzufuhr nur für ein bis zwei Stunden unterbrechen. (opiniatimisoarei.ro)

Auf Initiative des demokratischliberalen (PDL) Abgeordneten Mihaita Bojin, untersuchte und behandelte eine Gruppe Zahnärzte aus den vereingten Staaten, die Kinder aus dem Heime in in Lugosch und Gavojdia. Da er anlässlich der Kontaktaufnahme erfuhr, dass Waschmaschinen und Wäschetrockner vonnöten waren, organisierte er die Spenden von fünf semiprofessionellen Waschmaschinen im Wert von 20.000 Lei und Trockner im Wert von 1.500 Lei. (Renasterea Banateana)

Auf der Homepage der Agentur für Arbeitsvermittlung/ANOFM finden Arbeitssuchende aus Rumänen, verschiedene Jobangebote aus dem Ausland. Sie können sich entweder im Rahmen der bilateralen Vereinbarungen die der rumänische Staat mit EU-Staaten unterzeichnet hat oder über das online EURES-Rekrutierungsprogramm bewerben. Laut ANOFM waren es in diesem Jahr im ersten Fall bereits 51.294 bzw. 437 über EURES. Am begehrtesten waren Jobs in Spanien, Dänemark, Italien, Großbritannien und Deutschland. Die Meisten fanden Arbeit in der Landwirtschaft bzw. Altenpflege, als unqualifizierte Arbeiter in der Industrie, Hilfskoch und Babysitter. Zurzeit stehen einige zig Stellen im Bereich Hotel und medizinisches Assistenz in Deutschland bzw. 70 für Elektromechaniker, Elektriker und Gärtner in Dänemark zur Verfügung. (agenda.ro)

Die Temeswarer Öffentliche Nahverkehrsgesellschaft/RATT wickelt in Zusammenarbeit mit einem bekannten Deo-Hersteller eine offizielle Werbekampagne ab: Jeder Temeswarer, der sich bis zum 4. August, zwischen 16:00 und 17:00 am Kartenkioks am Freiheits- bzw. 700er-Platz, oder an der Grozavescu-Haltestelle eine Fahrkarte kauft bzw. sein Abo verlängert, bekommt automatisch auch ein Deo und Informationsmaterial über dessen Wirkung und Effizienz. Bleibt abzuwarten, ob diese den Kampf gegen die Fahrer, die die Klimaanlagen einfach abschalten oder den mit Wasser und Seife zerstrittenen Fahrgäste gewinnen können. (tion.ro)

Nachdem in den Medien bekannt wurde, dass ausgerechnet die Postdirektion, deren Angestellte mit Restrukturierungen (1.400 Stellen sollen abgeschafft werden) zu kämpfen haben und in unbezahlten Urlaub geschickt werden, beabsichtigt 4,4 Millionen Lei auszugeben, um an alle die Maria heißen ( insgesamt 2,2 Millionen landesweit) zum Namenstag zu gratulieren – wurde die Aktion erstmal suspendiert. Die Redaktion konnte den Postdirektor zwecks Stellungnahme nicht erreichen. (realitatea.net)

Laut einer von der Europäischen Kommission angeregten Studie, kann jeder fünfte Jugendliche im Alter von 15 Jahren aber auch viele Erwachsene nicht richtig lesen und schrieben. Das Fehlen dieser Fertigkeiten, vermindert die Zugangschancen zum Arbeitsmarkt. In Rumänien leben 150.000 Bürger, die mit einem Fingerabdruck unterschreiben. Mit 40 % der 15-Jährigen und 38 % der Viertklässer, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, steht Rumänien auf dem letzten Platz in Europa (Der EU-Durchschnitt liegt bei 17 %). Im Übrigen besitzen 41 % der rumänischen Schüler zu Hause weniger als zehn Bücher. (a1.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2838 Lei/Euro bzw. 3,0794 Lei/US-Dollar.

12. Juli 2011

Der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Ovidiu Gant, hat in der Koalitionssitzung am Montag, das Problem des Dringlichkeitsbeschlusses, laut dem auch der Capitol-Saal in Temeswar künftig statt in den Zuständigkeitsbereich des Lokalrates in den der Filmverleih-Gesellschaft/RADEF kommen soll, angeschnitten. Premierminister Emil Boc forderte den Kulturminister dazu auf, den Capitol-Saal aus der Liste im Anhang des Beschlusses zu nehmen. (tion.ro)

Aus den Wasserhähnen der Temeswarer fließt seit heute sauberes Wasser von EU-Standard. Dies zumindest haben Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu und Ilie Vlaicu, der Leiter der Temeswarer Wassergesellschaft/Aquatim, heute anlässlich der in Inbetriebnahme der neuen Kläranlage in Freidorf versprochen. Die Klärstation, an der sechs Jahre lang gearbeitet wurde und in die 45 Millionen, davon 32 nicht rückzuzahlende Millionen Euro investiert wurden, kann 51 Liter sauberes Wasser pro Sekunde liefern und wird die ganze Stadt mit Wasser versorgen. Auch werden starke Regenfälle fortan kein Problem mehr darstellen, denn die Wassertanks und -Basins haben ein Fassungsvermögen von je 22.000 Liter. Das Novum der Stan-Vidrighin-Klärtstaion – so benannt nach dem Bürgermeister der Anfang des XX. Jahrhunderts erstmals ein Wasserleitungsnetz in Temeswar einführen ließ, besteht darin, dass sie den bei der Wasseraufbereitung entstandenen Schlamm recyclet (zum Beispiel zum Zuschütten der Müllhalde in Parta oder als Düngemittel in der Land- und Fortwirtschaft). Und Aquatim plant weiter: 118 Millionen Euro sollen in das Kanalisations- und Trinkwassernetz der Stadt und der Ortschaften im Kreis investiert werden. (opiniatimisoarei.ro)

Henri Paul, der Französische Botschafter in Bukarest, erklärte in einem Interview, Rumänien könne frühestens Ende 2012 mit einem vollen Schengen-Beitritt rechnen, wobei Frankreich eine schrittweise Aufhebung der Grenzkontrollen – anfangs auf dem Luftweg – befürwortet. (mediafax.ro)

Anlässlich seines ersten Rumänienbesuchs äußerste sich Taleb Rifai, der Generalsekretär der Welttourismusorganisation/OMT der Vereinten Nationen, anerkennend über die „kohärente Vision und Strategie“ des Ministeriums für Regionale Entwicklung und Tourismus, das sich auf sie Nutzung der ökologischen Ressourcen, mit Schwerpunkt auf der Natur, konzentriert, wobei die Karpaten, die Donau und das Schwarze Meer die Verbindung zu den Nachbarn herstellen und die Zusammenarbeit mit ihnen fördern.(mdrt.ro)

In einer Pressekonferenz am Montag erklärte Außenminister Teodor Baconschi, die Briefwahl, dessen Gesetzesentwurf dem Permanenten Nationalen Büro vorgelegt wurde und von dem er hofft, dass es noch in diesem Jahr angenommen werde, sei eine „moralische Wiedergutmachung“ nach 20 Jahren, in denen der rumänischen Diaspora, aus „scheinbar logistischen Gründen“, das Wahlrecht verweigert wurde. Es würde zu einer höheren Wahlbeteiligung führen, der Wähler hätte mehr Zeit sich mit dem Inhalt des Stimmzettels vertraut zu machen und würde ein demokratisches Plus darstellen. Das andere Projekt für das die politische Verantwortung übernommen werden soll, betrifft die Gründung eines Nationalen Museums der Kommunistischen Diktatur, das die Rolle „eines Gedächtnisses für die junge Generation“ sein soll.(b1.ro)

Im ungarischen Szeged wird am Samstag eine Gedenkzeremonie an den am 14. Juli 1849 von Kossuth Lajos und Nicolae Balcescu, dort unterzeichneten rumänisch-ungarischen Befriedungsplans, abgehalten. Geplant sind Kranzniederlegungen an der Gedenktafel Kossuth-Balcescu und ein Mikrosymposium zum Thema Die Rumänen des Habsburgischen Imperiums und des Balkans in der Zeit 1848 – 1849. Organisatoren sind die Rumänische Selbstverwaltung, der Rumänische Kulturverein und das Rumänische Generalkonsulat in Szeged. (Renasterea Banateana)

Auch nachdem der Termin bis zu dem laut dem umstrittenen Gesetz 260/2008 für alle Haushalte Pflichtversicherungen (gegen Erdrutsch, Erdbeben und Überschwemmung) abgeschlossen werden mussten, um sechs Monate verschoben wurde und auch nachdem die Versicherungsgesellschaften in den vergangenen Tagen mehr Kunden hatten als im ganzen Monat davor, sind nur drei Tage vor dem letzten Termin am 15. Juli 2011, schätzungsweise immer noch drei Viertel der Temescher Haushalte nicht versichert. (Renasterea Banateana)

Das Berufungsgericht in Suceava hat der römisch-katholischen Kirche Recht gegeben und den sofortigen Baustopp an dem in unmittelbarer Nähe der Sankt Josefs-Kathedrale in Bukarest liegendem Turmbau angeordnet. Die Immobilie sei illegal errichtet worden und müsse somit abgerissen werden. Der Urteilspruch ist rechtskräftig. Es komme aber zu spät, meint die Immobiliengesellschaft Willbrook International, denn das Gebäude wäre bereits ins Grundbuch eingetragen, verkauft und teilweise auch schon vermietet. (ziuaveche.ro)

Die rumänische Landeswährung erreichte heute den bislang niedrigsten Kurs in diesem Jahr. Die Zentralbank ermittelte einen Leitwert von 4,2838 Lei/Euro. An der Devisenbörse in Bukarest sprengte der Leu vorübergehend das Niveau von 4,29 RON / Euro.(punkto.ro)

9. - 11. Juli 2011

Nach der Neubewertung der Abiturarbeiten sieht die Lage wie folgt aus: Im Kreis Arad wurden 1.600 Widersprüche gegen die Bewertung der Arbeiten eingelegt. Das waren doppelt so viele wie 2010 und fünfmal soviele wie 2009. Die Zahl derer die das Abi bestanden haben, ist um 46 Kandidaten, d. h. von 36,43 % auf 37,46 % angestiegen (2010 lag der Prozentsatz bei 86,38 %). Dabei haben 247 der insgesamt 471 Arbeiten, bei denen die Bewertung geändert wurde, eine höhere und 224 eine niedrigere Note erzielt. Im Kreis Temesch wurden 2.144 Widersprüche eingelegt, 702 davon im Fach Mathematik, 662 im Fach Rumänisch. Lediglich in 500 Fällen bekamen die Schüler eine höhere Note. Die Zahl der bestandenen Abiturprüfungen ist um mehr als 1 % auf 32,95 % angestiegen. Im Kreis Karasch Severin wurden die Noten von 900 Arbeiten angezweifelt. Nach der erneuten Korrektur stieg die Zahl der Abiturienten die bestanden haben um 1,35 Prozentpunkte auf 26,2 %. 908 der insgesamt 2.612 angezweifelten Noten im Kreis Bihor waren im Fach Rumänische Sprache und Literatur, 805 in Mathematik. 13 Arbeiten mussten von einer dritten Kommission korrigiert werden, weil die Differenz der Noten vor und nach dem Widerspruch mehr als 1,5 betrug. Dabei wurde eine 5,9 Note in Mathematik in 8,45 und schließlich in 8,55 geändert – der ungewöhnliche Fall wird noch untersucht. In weiteren 490 Fällen wurde die Note erhöht, in 159 wurde sie kleiner. Landesweit steht nun der Kreis Harghita mit 67,41 % auf Platz eins, gefolgt von den Kreisen Suceava mit 66,25 % und Valcea mit 59,21 %. Im Kreis Hermannstadt/Sibiu wurden in 215 von 1.005 Fällen die Noten geändert – die Schülerin deren Arbeit von 5,10 auf 4,60 zurückgestuft wurde, rasselte durch die Abiturprüfung, die sie eingangs mit 7,70 bestanden hatte (Bestanden hat wer eine Durchschnittsnote von mindestens 6 erreicht, wobei die Noten in keinem der Abi-Fächer kleiner sein darf als 5). Insgesamt wurden über 80.000 Noten angezweifelt – das war doppelt soviel wie im Vorjahr. Nach der Prüfung der Widersprüche stieg die Zahl derer, die das Abi bestanden haben, um 1,12 % auf 45,59 % (realitatea.net) Bildungsminister Daniel Funeriu beabsichtigt den Nachrichtensender Antena 3 wegen „Verleumdung und absichtlicher Fälschung“ zu verklagen, nachdem dieser eine Liste der Zwölftklässer, die 1989 das französische Abitur im zweiten Anlauf geschafft haben sollen, mit dem Namen des Ministers präsentierte. Es handele sich eindeutig um eine Liste der diesjährigen Zwölftklässer, die die Prüfung im Sommer nicht geschafft haben – der Name des Ministers wäre einfach anstelle von Fuchs Valentin hinein kopiert worden – eine Tatsache, die im Internet für jeden leicht nachprüfbar ist. (e-politic.ro)In diesem Zusammenhang hat das Permanente Landes-Büro der Demokratisch Liberalen (PDL) den Entschluss gefasst, an keiner Sendung der Antena 3 mehr teilzunehmen und sowohl bei der Nationalen Medien-Aufsichtsbehörde/CNA als auch beim Gericht wegen Verleumdung des Bildungsminister zu klagen. Einzig die beiden PDL-Parlamentarier Oreste Onofrei und Daniel Oajdea, haben erklärt dies auch weiterhin zu tun, weil sie als „Politiker die Pflicht haben, zu kommunizieren, wann immer ihnen die Gelegenheit gegeben wird“, auch wenn es ihnen nicht immer „angenehm“ ist. (adevarul.ro)

Lucian Bute, IBF Weltmeister im Super-Mittelgewicht, besiegte seinen Pflichtherausforderer Jean Paul Mendy am Samstagabend in Bukarest mit einem KO in der vierten Runde. Für Bute, in 29 Kämpfen immer noch ungeschlagen, war dies die achte erfolgreiche Titelverteidigung und die sechste vorzeitige in Folge. (boxen.de) Der Kampf Bute – Mendy am Samstag, war der am meist verfolgte Kampf eines rumänischen Boxers aller Zeiten. 62,2 % der Fernseher, die zum Zeitpunkt der Übertragung eingeschaltet waren, liefen auf dem ProTV-Kanal und das bedeutet etwa 2.580.000 Zuschauer den Kampf verfolgten. (ziuadecj.ro)

Noch bis zum 29. Juli kann man für eines der im Rahmen des vom Temeswarer Bürgermeisteramt organisierten Fotowettbewerbs Mein Temeswar unter www.primariatm.ro ins Netz gestellten 128 Fotos, stimmen. Die Fotografien sind auch am Domplatz ausgestellt. (Agenda)

Nachdem begeistert für die Gründung des Vereins Temeswar Europäische Kulturhauptstadt gestimmt wurde, gab es beim zweiten Treffen, heftige Diskussionen über den Text der Vereinssatzung. Trotzdem konnte man schlussfolgern, dass breite Reihen der Bevölkerung an dem Projekt interessiert sind, der Verein aber seinen fundamentalen öffentlichen Charakter bewahren muss, damit auch der Enthusiasmus der Gemeinde unverfälscht bleibt. In der nächsten Sitzung am 1. September wird über die Zusammensetzung des Leitungsrates sowie den Inhalt der Satzung abgestimmt. Bis dahin, kann jeder der das Projekt unterstützen möchte, dem Verein beitreten. Einschreibungen beim Nationaltheater. Jahresbeitrag 100 Lei … und Vorschläge, so viele wie möglich. (Agenda)

Am Freitag wurde die Grundsteinleghung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum der Continental-Gruppe in der Siemens-Straße neben dem aktuellen Firmensitz in Temeswar gefeiert. Das neue Gebäude wird sich über 30.000 qm erstrecken, die Gesamtinvestition liegt bei 20 Millionen Euro. Am gleichen Tag kam das 10 Millionste in Temeswar hergestellte, elektronische Produkt vom Fließband. (tion.ro)

Der Nationalfeiertag Frankreichs soll in Temeswar groß und stilvoll gefeiert werden. Geplant sind am Mittwoch, dem 13. Juli, ab 19:30 Uhr ein Konzert der Blasmusikkapelle aus Lapusnicu Mare im Hof des Französischen Kulturinstitus in Temeswar und ab 21:30 Uhr der Ball Musette im River Deck-Club mit dem empfohlenen Dress-Code: die Mode der 20ern und 30ern. Mit dabei, zum zweiten Mal in Temeswar, die Tänzer des Carnet de Bals – Vereins, die im Dezember auch den Belle Epoque Ball animiert hatten. (Agenda)

Das Auflassen der Müllhalde in Partza-Schag kostet etwa sechs Millionen Euro. Das Geld kommt von der EU. Nachdem der Temeswarer Stadtrat Viorel Sasca kürzlich in Deutschland gesehen hat, dass anstelle der ehemaligen Müllhalde Solarkollektoren aufgestellt wurden, vertritt er die Meinung, dass auch in Temeswar ein fotovoltaischer Park eingerichtet werden könnte. (Agenda)

Das Wetter: Die Meteorologen haben Wetterwarnung von heute, 18:00 Uhr bis am Mittwoch, 6:00 Uhr gegeben. Nach der brühenden Hitze der letzten Tage, sind heftige Gewitter mit Blitzlicht und Hagelschlag – zuerst im Westen, dann im ganzen Land, zu erwarten. Trotzdem soll es in den kommenden Tagen nicht wirklich abkühlen. In unserem Amtsbezirk werden die Höchsttemperaturen am Mittwoch, in Reschitza und Oradea 32 Grad C, in Arad 33 Grad C in Temeswar 34 Grad C erreichen. (agenda.ro) Ab heute funktionieren in Temeswar vier Erste-Hilfe-Stellen (siehe Pressespiegel vom 8. Juli 2011), wo sich, von der Hitze geplagten Passanten, etwas vor der gleißenden Sonne schützen und ein Glas Wasser trinken können. Wird die Hitzewarnung auf Rot hochgestuft, werden die Ärzte dort auch Blutdruck messen und bei Bedarf den Notdienst alarmieren. (tion.ro)

Laut den Daten des Nationalen Statistik-Institus (INS) ist die Gesamt- Industrieproduktion im Mai, im Vergleich zum Vorjahr um 8 % gestiegen. Die der Förderindustrie sogar um satte 16 % und die der verarbeitenden Industrie um immerhin 7,8 %. (money.ro)

Die trockene Vegetation fing Feuer und die Temescher Feuerwehrmänner mussten das ganze Wochenende über Einsätze in Großsanktnikolaus, Lugosch, Urseni, Calacea, Ficatar, Dumbrawitza, Ghilad, Costeiu, Liebling und Temeswar fahren. So auch am Sonntagabend in der Cerna-Straße in Temeswar, in der Nähe des Dan-Paltinisanu-Stadions, wo sie mit einige Meter hohe Flammen kämpfen mussten, um zu verhindern, dass das Feuer auf den voll bestezten Parkplatz und die angrenzenden Wohnblocks überschwappt. (tion.ro)

Im Durchschnitt verdienen die Bewohner von Temeswar, Klausenburg/Cluj Napoca, Jassy/Iasi und Ploiesti 30 % weniger als die in der Hauptstadt. Aber die Lebenskosten sind nur um wenige Prozente niedriger. Aus der von der Beratungsfirma A. T. Kearney aufgestellten Liste ist ersichtlich, dass die Lebenskosten in Jassy 97,2 % derer in Bukarest ausmachen, in Klausenburg 94,3 % und in Temeswar 91,9 %. Grundnahrungsmittel sind in Jassy um 5,5 % teurer als in Bukarest – in Temeswar und Klausenburg um 4,7 bzw. 7,2 % billiger. Kleidung kostet im Vergleich zu Bukarest etwa gleich viel. Desgleichen Gas, Strom, Treibstoff, Auto-Service, Telefon und Kommunikationen, alkoholische Getränke und Zigaretten. Dafür sind Waschmittel und Hygienemittel in Klausenburg am teuersten. Der Reinigungs-Service ist in Jassy um 34 % und in Klausenburg 20 % teurer als in Temeswar und Bukarest. Im Restaurant essen und trinken ist in der Hauptstadt um 20 bis 40 % teurer. Und auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bzw. der Taxis ist in Klausenburg, Jassy und Temeswar um 15 bis 30 % billiger, wogegen Abos im Fitness Studio, Theater- und Kinokarten nur die Hälfte kosten. (agenda.ro)

In einem der bedeutendsten Einkaufszentren in Temeswar – dem Iulius-Mallschmelzen in der Sommerhitze auch die Preise. So bei New Yorker bis zu 80%, bei Mango, Bershka, Motor, Steilmann, Amely, Champion, Meli Melo und Jolidon bis zu 70% und Spider, Flo & Jo und Kenvelo um bis zu 60 %. Bis zu 50 % Reduzierungen gibt es bei Massimo Dutti, Stradivarius, Stefanel, Oltre, Orsay, Guara, Motivi, Terranova, Bigotti, Elaide, Mustang, RVL, Amour, Mathilde und Extyn und auch bei ZAR und Pull and Bear gibt es Preisreduzierungen bis zu 40 %. Sportartikel sind bis zu 75 % (Sport Zone), 50 % (Hervis, Intersport, Columbia, Lotto und Stone Creek) bzw. 30 % bei Nike und 25 % bei Adidas. Schuhe gibt es mit bis zu 55 % billiger bei Benvenutti, bis zu 50 % bei Tamaris, Bata, II Passo, Xara Shoes und Leonardo. Deichmann bietet beim Kauf von zwei Paar Schuhen, das Dritte um den halben Preis. Beachtlich sind auch die Preisangebote bei Body Shop, Marionnaud (bis zum 50 %), Norile (bis zu 90 %), Coccodriloo & Bambino (bis zu 70 %), Bebeloo (bis zu 55 %) und Playzone (bis zu 40 %). (Agenda)

Sarmizegetusa Regio (die Königliche), die Hauptstadt des dakischen Staatengebildes war von 80 vor Chr. bis 106 nach Chr. das Kernstück eines Festungsringes und wichtigstes Handels- und Wirtschafts- sowie religiöses Zentrum des von den Dakern bewohnten Gebietes. Sie wurde in den Kriegen gegen die römischen Eroberer verwüstet. Zwischen 108 und 110 nach Chr. bauten dann die Römer, 40 km südwestlich von der ehemaligen Siedlung Colonia Ulpia Traiana Augusta Dacica Sarmizegetusa, die neue Hauptstadt der römischen Provinz. Die sieben Festungen Sarmizegetusa, Blidaru, Piatra Roșie, Costești, Căpâlna und Banița sind 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden. (wikipedia.org.) Der Bagger eines Privatunternehmens, das dort einen Parkplatz baut, grub sich bis auf einen halben Meter Entfernung, eineinhalb Meter tief an die Westmauer heran und beschädigte 30 Meter der Mauer schwer. Große Steinbrocken haben sich bereits gelöst, das Westtor droht einzustürzen. Nach den gefundenen Tonscherben, wäre es sogar denkbar, dass eine dakische Wohnung beschädigt worden ist. Allen Anschein nach, soll es keine Baugenehmigung seitens der Nationalen Archäologie-Kommission geben. Die Bauarbeiten wurden gestoppt, strafrechtliche Ermittlungen wurden eingeleitet. (hotnews.ro)

Ab 18:30 Uhr versammeln sich die Fans des Temeswarer Fussball-Clubs beim Dan-Paltinisanu-Stadion in Temeswar um Richtung Opernplatz zu marschieren. Dort findet ein Protest-Meeting zur Unterstützung der ungerecht behandelten Poli statt, deren Fall am 13. und 14. Juli beim Sport-Schlichtungsgericht in Lausanne verhandelt wird. Druckeria, der Temeswarer Fan-Club und Veranstalter des Meetings, rechnet mit der Teilnahme von über 5.000 Fans. Zur Wahrung der öffentlichen Ruhe und zum Schutz der Demonstranten, sollen Einsatzkräfte der Temescher Gendarmerie sorgen. (adevarul.ro)

Der von der Rumänischen Nationalbank vorgegebene Wechselkurs liegt bei 4,2037 Lei/Euro bzw. 2,9510 Lei/US-Dollar.